SIEMENS 6ES7323-1BH01-0AA0

  • SIEMENS | Baugruppen | Digitalein- / Digitalausgaben

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118563
  • EAN: 4025515065289
  • UPC: 662643173758

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, DIGITALBAUGR. SM 323, POTENTIALGETRENNT, 8DE UND 8DA, DC 24V, 0.5A SUMMENSTROM 2A, 1X 20-POLIG

Leistungen für SIEMENS 6ES7323-1BH01-0AA0

Reparatur

2-5 Tage

von 270,02 €

bis 486,04 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

Gebraucht

3-5 Tage

9 Stck.

411,84 €

308,88 €

je Stck. 159,00 €

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Neu

1-3 Tage

5 Stck.

457,60 €

343,20 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.241
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515065289
UPC 662643173758
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4561
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20080331
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-04
eClass 5.1 27-24-22-04
eClass 6.0 27-24-22-04
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001419
ETIM 5 EC001419

Was ist 6ES7323-1BH01-0AA0 und wo wird es eingesetzt

Die SIEMENS 6ES7323-1BH01-0AA0 ist eine digitale Kombibaugruppe SM 323 für SIMATIC S7-300 und den dezentralen Einsatz im ET 200M-Umfeld. Sie kombiniert 8 digitale Eingänge und 8 digitale Ausgänge in einem Modul, arbeitet mit 24 V DC und ist für klassische Schaltaufgaben zwischen SPS, Sensorik und Aktorik ausgelegt. Durch die Potentialtrennung eignet sich die Baugruppe für Anlagen, in denen saubere Signaltrennung, kompakte Verdrahtung und zuverlässige Zustandsrückmeldungen wichtig sind. Typische Anwendungen finden sich in Fördertechnik, Verpackung, Montage, Wassertechnik und in Retrofit-Projekten, bei denen bestehende S7-300-Strukturen ohne kompletten Umbau weiterbetrieben werden sollen.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Wesentliche Kenndaten sind 8 DI / 8 DO, 24 V DC Lastspannung, 0,5 A je Ausgang, 2 A Summenstrom, Eingangspegel 0 = -30 bis +5 V und 1 = 13 bis 30 V, Eingangsverzögerungen von 1,2 bis 4,8 ms, Leitungslängen bis 600 m ungeschirmt beziehungsweise 1000 m geschirmt sowie ein 20-poliger Frontstecker. Für die Praxis bedeutet das: Die Baugruppe passt zu typischen 24-V-Steuerstromkreisen, ist für Standardsensorik gut geeignet und lässt sich platzsparend in bestehende S7-300-Racks integrieren. Wichtig für Auslegung und Fehlersuche sind außerdem Kurzschlussschutz, Status-LEDs je Kanal, ca. 3,5 W Verlustleistung und die kompakte Breite von 40 mm.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für Betreiber von Bestandsanlagen ist der Lifecycle dieser Baugruppe ein zentraler Punkt. Siemens führt 6ES7323-1BH01-0AA0 als Product Cancellation / PM410, EICHLER nennt auf der Artikeldetailseite EOP zum 01.10.2025. Damit verschiebt sich der Fokus von der klassischen Neubeschaffung zunehmend auf Ersatzteilversorgung, Reparatur und Austausch. Ein verifizierter 1:1-Standardnachfolger ist in den gefundenen Siemens-Produktinformationen nicht ausgewiesen. Für Migrationsprojekte nennt Siemens im Leitfaden von S7-300 auf S7-1500 die 6ES7523-1BL00-0AA0 als Zielbaugruppe. Das ist jedoch kein steckkompatibler Sofortersatz, sondern verlangt eine Prüfung von Verdrahtung, Adressierung und Engineering.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für Instandhaltung, Einkauf und Produktionsverantwortliche sind die EICHLER Leistungen besonders dann relevant, wenn Stillstandszeiten, Obsoleszenzrisiken und Versorgungssicherheit gleichzeitig beherrscht werden müssen. Reparatur ist die passende Option, wenn die vorhandene Baugruppe im System verbleiben soll und eine wirtschaftliche Wiederherstellung gegenüber einem Umbau im Vorteil ist. Laut Shop umfasst die Reparatur technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Ergänzend ist ein Prüfprotokoll für Digitalein-/Digitalausgabe verfügbar. Austausch hilft bei akutem Zeitdruck. Gebraucht unterstützt die schnelle Ersatzteilversorgung in Altanlagen. Neu ist sinnvoll, wenn identische Spezifikation mit möglichst kurzer Beschaffungszeit gefragt ist.

Attribut Wert
Versorgungsspannung
Lastspannung L+
● Nennwert (DC) 24 V
● zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
● zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Eingangsstrom
aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 40 mA
aus Rückwandbus DC 5 V, max. 40 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 3,5 W
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 8
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 60 °C, max. 8
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 8
Eingangsspannung
● Art der Eingangsspannung DC
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -30 ... +5 V
● für Signal "1" 13 ... 30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 7 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— bei "0" nach "1", min. 1,2 ms
— bei "0" nach "1", max. 4,8 ms
— bei "1" nach "0", min. 1,2 ms
— bei "1" nach "0", max. 4,8 ms
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 8
Kurzschluss-Schutz Ja
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf L+ (-53 V)
Ansteuern eines Digitaleingangs Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 0,5 A
● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. 0,6 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Ausgangsverzögerung bei ohmscher Last
● "0" nach "1", max. 100 µs
● "1" nach "0", max. 500 µs
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Ja; nur Ausgänge der gleichen Gruppe
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
● bei induktiver Last (nach IEC 60947-5-1, DC13), max. 0,5 Hz
● bei Lampenlast, max. 10 Hz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 4 A
— bis 60 °C, max. 4 A
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 4 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Geber
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 2 mA
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Alarme Nein
Diagnosefunktion Nein
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja; Optokoppler
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja; Optokoppler
Isolation
Isolation geprüft mit DC 500 V
Anschlusstechnik
erforderlicher Frontstecker 20-polig
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 120 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 220 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum schalten die Ausgänge der 6ES7323-1BH01-0AA0 nicht, obwohl das Programm den Ausgang setzt? Prüfen Sie zuerst die Lastspannung L+. Die Ausgänge arbeiten mit 24 V DC und benötigen eine zulässige Versorgung von 20,4 bis 28,8 V. Kontrollieren Sie danach den 20-poligen Frontstecker, die Verdrahtung des Lastkreises, den Mindestlaststrom von 5 mA und mögliche Kurzschlüsse. Der elektronische Kurzschlussschutz spricht typischerweise bei 1 A an.
Warum wird ein Eingang der SM 323 nicht sicher als „1“ erkannt? Kontrollieren Sie den tatsächlichen Signalpegel am Eingang. Für ein gültiges „1“-Signal verlangt die Baugruppe 13 bis 30 V, für „0“ sind -30 bis +5 V zulässig. Prüfen Sie außerdem den Potentialbezug M, die Sensorversorgung, lose Klemmen sowie bei 2-Draht-Sensoren den Ruhestrom. In der Siemens-Dokumentation ist für 2-Draht-BEROs ein zulässiger Ruhestrom von maximal 1,5 mA genannt.
Warum finde ich 6ES7323-1BH01-0AA0 nicht im Hardwarekatalog von TIA Portal oder STEP 7? Prüfen Sie, ob die richtige MLFB verwendet wird, die passende S7-300-Hardware im Projekt angelegt ist und der eingesetzte Katalogstand beziehungsweise das Hardwarepaket die Baugruppe unterstützt. In Siemens- und SPS-Forum-Beiträgen taucht dieses Problem typischerweise bei falscher Baugruppenauswahl, fehlender Unterstützung im Katalog oder nicht sauber übertragener Hardwarekonfiguration auf. Nach der Korrektur die Hardwarekonfiguration erneut laden und den Online-Baugruppenzustand prüfen.
Warum geht die CPU mit SF oder über OB122 auf Störung, wenn auf die Baugruppe zugegriffen wird? Das spricht häufig für einen Peripheriezugriffsfehler. Siemens verweist in diesem Fall auf die Prüfung der Adressierung in HW-Konfig sowie darauf, ob eine Baugruppe oder ein DP-Slave ausgefallen ist. Kontrollieren Sie Steckplatz, Adressbereich, tatsächliche Bestückung und Diagnosepuffer. Wird auf eine nicht passende oder nicht erreichbare Baugruppe zugegriffen und OB122 ist nicht geladen, kann die CPU in STOP gehen.
Warum zucken oder schalten Ausgänge beim Zuschalten der 24-V-Versorgung kurz an? Siemens weist für diese Baugruppe darauf hin, dass beim Zuschalten der 24-V-Versorgung über einen mechanischen Kontakt unerwünschte Ausgangsreaktionen auftreten können. Prüfen Sie deshalb, ob die Lastversorgung über prellende Kontakte geschaltet wird. Eine stabile 24-V-Versorgung, saubere Kontakttechnik und ein Test unter realer Last helfen, Fehlschaltungen sicher einzugrenzen.

Welche Sensoren und Aktoren kann ich an 6ES7323-1BH01-0AA0 anschließen?

Die Baugruppe ist für typische 24-V-DC-Signale ausgelegt. Siemens nennt ausdrücklich Schalter sowie 2-/3-/4-Draht-Näherungsschalter als geeignete Eingangssensorik. Auf der Ausgangsseite stehen 8 digitale 24-V-DC-Ausgänge mit 0,5 A je Kanal zur Verfügung. Für die Auslegung sind der Summenstrom von 2 A, der zulässige Lastbereich und die Schaltfrequenz wichtig. Wer Magnetventile, Relais oder kleine Leuchtmelder ansteuert, sollte die Lastdaten immer mit den Baugrenzwerten der Baugruppe abgleichen.

Welcher Frontstecker wird für die 6ES7323-1BH01-0AA0 benötigt?

Die Baugruppe benötigt einen 20-poligen Frontstecker. Siemens verweist in den Produktinformationen auf den Frontstecker 6ES7392-1AJ00-0AA0 für Signalbaugruppen mit Schraubkontakten. Für Einkauf und Instandhaltung ist das relevant, weil viele Probleme beim Tausch nicht am Modul selbst, sondern an fehlenden oder beschädigten Frontsteckern entstehen. Wer eine schnelle Wiederinbetriebnahme plant, sollte deshalb das Modul nicht isoliert betrachten, sondern Frontstecker, Beschriftung und Verdrahtungszustand immer mit einbeziehen.

Kann ich die 6ES7323-1BH01-0AA0 auch in ET 200M einsetzen?

Ja. Siemens ordnet die Baugruppe dem SIMATIC S7-300-Spektrum zu und beschreibt im Baugruppenhandbuch ausdrücklich auch den Aufbau im ET 200M-Umfeld. Damit ist das Modul nicht nur für zentrale S7-300-Racks interessant, sondern auch für dezentrale Peripheriekonzepte, die über entsprechende Interface-Module angebunden sind. Für Bestandsanlagen ist das wichtig, weil Reparatur oder Ersatzteilbeschaffung oft nicht die Steuerung insgesamt betrifft, sondern nur einzelne I/O-Stationen. Vor dem Tausch sollten trotzdem immer Baugruppentyp, IM-Version und Projektierung abgeglichen werden.

Gibt es einen direkten Nachfolger für 6ES7323-1BH01-0AA0?

Ein eindeutiger 1:1-Standardnachfolger wird in den gefundenen Siemens-Produktinformationen für dieses Modul nicht ausgewiesen. Siemens kennzeichnet die Baugruppe als Product Cancellation und verweist zugleich auf Repair & Replacement. Für eine Migration auf S7-1500 nennt Siemens die 6ES7523-1BL00-0AA0 als Zielbaugruppe. Das ist jedoch eher eine Migrationsoption als ein steckkompatibler Sofortersatz. Wer ohne Umbau weiterfahren muss, sollte deshalb Reparatur, Austausch oder geprüfte Ersatzteile strategisch einplanen.

Ist bei dieser Baugruppe Reparatur oder Austausch meist die bessere Lösung?

Das hängt vom Störungsbild und vom Zeitdruck ab. Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die bestehende Baugruppe mechanisch und systemseitig gut in die Anlage passt und ein Redesign vermieden werden soll. Austausch ist stärker auf minimale Ausfallzeit ausgerichtet. Im EICHLER-Shop sind für dieses Modul Reparatur, Austausch, gebrauchte und neue Varianten vorgesehen. Zusätzlich gibt es ein Prüfprotokoll für Digitalein-/Digitalausgabe, was für Instandhalter und Qualitätssicherung bei der Wiederinbetriebnahme hilfreich ist. In obsoleszenten S7-300-Umgebungen ist oft nicht der reine Kaufpreis entscheidend, sondern die schnellste sichere Rückkehr in den Produktionsbetrieb.

Muss ich beim Tausch einer defekten 6ES7323-1BH01-0AA0 die Projektierung prüfen?

Ja, unbedingt. Auch wenn die Baugruppe äußerlich gleich aussieht, sollten MLFB, Steckplatz, E-/A-Adressen, Frontsteckerbelegung und der Diagnosepuffer der CPU geprüft werden. Siemens beschreibt, dass Adressierungs- oder Peripheriezugriffsfehler zu SF-Meldungen und im Fehlerfall auch zu OB122-Ereignissen führen können. Gerade in älteren Anlagen ist außerdem zu prüfen, ob wirklich exakt 6ES7323-1BH01-0AA0 verbaut ist und nicht eine andere Variante der SM-323-Familie. Eine kurze Projektierungsprüfung spart oft deutlich mehr Zeit als ein zweiter ungeplanter Anlagenstillstand.

Wichtige Dokumente

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