SIEMENS 6ES7336-4GE00-0AB0
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SIEMENS | Baugruppen | Analogein- / Analogausgaben
- EICHLER-Art.Nr.: K0219489
- EAN: 4025515076025
- UPC: 662643401479
Produktbeschreibung
SIMATIC S7, ANALOGEINGABE SM 336, 6 AE; 15 BIT; FEHLERSICHERE ANALOGEINGAENGE FUER SIMATIC SAFETY, MIT HART UNTERSTUETZUNG, BIS KATEGORIE 4 (EN 954-1)/ SIL3 (IEC61508)/PLE (ISO13849), 1X 20-POLIG
Leistungen für SIEMENS 6ES7336-4GE00-0AB0
Reparatur
von 534,73 €
bis 962,51 €
Austausch
1.217,11 €
912,83 €
Gebraucht
1.352,35 €
1.014,26 €
Neu
1.502,60 €
1.126,95 €
SIEMENS |
6ES7336-4GE00-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.339 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2025-10-01 | ||
| EAN | 4025515076025 | ||
| UPC | 662643401479 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | 4465 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20081010 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-03-05 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-01 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-01 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001420 | |
| ETIM | 5 | EC001420 | |
Was ist 6ES7336-4GE00-0AB0 und wo wird es eingesetzt
Die 6ES7336-4GE00-0AB0 ist eine fehlersichere Analogeingabebaugruppe aus dem SIMATIC S7-300 / ET 200M Umfeld. Siemens beschreibt sie als SM 336 F-AI 6 x 0/4 ... 20 mA HART mit sechs Analogeingängen, 15-Bit-Auflösung und HART-Unterstützung. Eingesetzt wird sie dort, wo in bestehenden Safety-Anlagen analoge Prozesswerte sicher erfasst werden müssen, zum Beispiel Druck-, Füllstands-, Durchfluss- oder Temperatursignale aus 2-Draht- und 4-Draht-Messumformern. Für Instandhaltung und Einkauf ist die Baugruppe vor allem dann relevant, wenn bestehende Maschinen und Prozessanlagen mit S7-300 oder ET 200M weiter betrieben, schnell instand gesetzt oder mit identischer Technik versorgt werden sollen.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Technisch ist die Baugruppe auf 0 bis 20 mA und 4 bis 20 mA ausgelegt. Sie arbeitet mit 24 V DC, benötigt typisch 150 mA aus L+, unterstützt 2-Draht- und 4-Draht-Messumformer und bietet eine typische Eingangsimpedanz von 150 Ohm. Die 15-Bit-Auflösung ist wichtig, wenn analoge Signale fein aufgelöst und sauber weiterverarbeitet werden müssen. Im Sicherheitsbetrieb sind 6 einkanalige oder 3 zweikanalige Messstellen möglich. Dazu kommen 16 Byte Eingangsbereich, 4 Byte Ausgangsbereich, ein 20-poliger Frontstecker, Diagnose-LEDs für SF, SAFE, Fn und Hn sowie eine maximal geschirmte Leitungslänge von 1000 m. Für Safety-Anwendungen sind bis SIL 3 sowie bis Kat. 4 / PLe im zweikanaligen Betrieb erreichbar.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus
Siemens führt die 6ES7336-4GE00-0AB0 inzwischen als spare part. Gleichzeitig wird für die S7-300- und ET-200M-Welt der Produktauslauf dokumentiert: Die Familie befindet sich im PM400-Status, also in der Phase des angekündigten Produktauslaufs seit 01.10.2023, und die Produktdetailseiten führen den Lifecycle-Status als Prod. Cancellation. Für Betreiber bedeutet das: Die Baugruppe bleibt für Bestandsanlagen wichtig, aber die Versorgungssicherheit sollte aktiv abgesichert werden. Einen vom Hersteller klar ausgewiesenen direkten 1:1-Nachfolger für genau diese Bestellnummer habe ich in den eingesehenen Siemens-Quellen nicht gefunden. Zusätzlich ist dokumentiert, dass 6ES7336-4GE00-0AB0 zwar als Nachfolgemodul der älteren 6ES7336-1HE00-0AB0 eingeführt wurde, aber nicht als kompatibler 1:1-Ersatz gilt.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für die 6ES7336-4GE00-0AB0 sind bei EICHLER die Leistungsarten Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu vorgesehen. Die Reparatur wird mit einer typischen Durchlaufzeit von 2 bis 5 Tagen angegeben und umfasst technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung sowie mindestens 24 Monate Garantie. Austausch, Gebraucht und Neu werden auf der Produktseite typischerweise mit 1 bis 3 Tagen ausgewiesen. Für Instandhalter ist die Reparatur interessant, wenn die Baugruppe in eine bestehende Safety-Struktur eingebunden ist und ein schneller Wiedereinsatz zählt. Für den Einkauf ist der Austausch sinnvoll, wenn Stillstandskosten höher sind als die Differenz zwischen Reparatur- und Ersatzlösung. Für Entscheider reduziert die Kombination aus Reparatur, Austausch und beschaffbarer Ware das Obsoleszenzrisiko in Bestandsanlagen deutlich.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | 24 V |
| Verpolschutz | Ja |
| Lastspannung L+ | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● Verpolschutz | Ja |
| Eingangsstrom | |
| aus Versorgungsspannung L+, typ. | 150 mA |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 90 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 4,5 W |
| Analogeingaben | |
| Anzahl Analogeingänge | 6 |
| zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. | 40 mA |
| Eingangsbereiche | |
| ● Spannung | Nein |
| ● Strom | Ja |
| ● Thermoelement | Nein |
| ● Widerstandsthermometer | Nein |
| ● Widerstand | Nein |
| Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme | |
| ● 0 bis 20 mA | Ja |
| — Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) | 150 Ω; typ. 150 Ohm max. 175 Ohm |
| ● 4 mA bis 20 mA | Ja |
| — Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) | 150 Ω; typ. 150 Ohm max. 175 Ohm |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 1 000 m |
| Analogwertbildung für die Eingänge | |
| Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal | |
| ● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. | 16 bit; 15 bit + VZ |
| ● Integrationszeit (ms) | 20 ms @ 50 Hz, 16,7 ms @ 60 Hz |
| ● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz | f=n x (f1 ±0,5 %) |
| Geber | |
| Anschluss der Signalgeber | |
| ● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer | Ja |
| ● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer | Ja |
| Fehler/Genauigkeiten | |
| Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,2 %; 40 µA |
| Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C) | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,1 % |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnosefunktion | Ja |
| Alarme | |
| ● Diagnosealarm | Ja |
| Diagnosen | |
| ● Diagnoseinformation auslesbar | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Fehlersicherer Betrieb | Ja |
| ● Sammelfehler SF (rot) | Ja |
| ● Geberversorgung Vs (grün) | Nein |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Analogeingaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Ja |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja |
| ● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik | Ja |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | 370 V für 1 min |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Maximal erreichbare Sicherheitsklasse im Sicherheitsbetrieb | |
| ● nach EN 954 | 4 |
| ● Performance Level nach ISO 13849-1 | e |
| ● SIL gemäß IEC 61508 | SIL 3 |
| Anschlusstechnik | |
| erforderlicher Frontstecker | 20-polig |
| Maße | |
| Breite | 40 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 120 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 350 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum meldet die 6ES7336-4GE00-0AB0 Drahtbruch, obwohl der Sensor angeschlossen ist? | Prüfen Sie zuerst die Messleitung zwischen Baugruppe und Geber. Siemens nennt als Ursachen eine Leitungsunterbrechung oder einen falsch eingestellten Messbereich. Kontrollieren Sie daher Verdrahtung, Messbereich und Geberpolarität. Wenn der Kanal bewusst ungenutzt ist, muss er projektspezifisch sauber behandelt werden; im SPS-Forum werden für passive Geber 4,7-kΩ-Widerstände und bei aktiven Gebern eine Brückenlösung beschrieben, damit SF- und F-Fehler nicht stehen bleiben. |
| Warum zeigt die 6ES7336-4GE00-0AB0 einen Diskrepanzfehler? | Siemens nennt als Hauptursache ein überschrittenes Toleranzfenster nach Ablauf der parametrierten Diskrepanzzeit. Prüfen Sie deshalb, ob das Signal auf beide sicheren Eingänge korrekt geführt wird, ob der Geber plausibel arbeitet und ob Diskrepanzzeit sowie Toleranzfenster zur Dynamik des Prozesses passen. Bei trägen Messgrößen hilft oft eine weniger enge Parametrierung. |
| Warum wird die 6ES7336-4GE00-0AB0 bei aktiver HART-Kommunikation passiv und zeigt 16#F580:0F01? | Siemens beschreibt dieses Verhalten ausdrücklich. Abhilfe schafft die Parametrierung des HART_Tor als schaltbar, damit die HART-Kommunikation nur gezielt aus dem Sicherheitsprogramm freigegeben wird. Öffnen Sie das HART-Tor nur in einem sicheren Anlagenzustand und sperren Sie es nach Abschluss der Parametrierung wieder. |
| Warum meldet die 6ES7336-4GE00-0AB0 „Externe Hilfsspannung fehlt“? | Siemens nennt hier in erster Linie eine fehlende Versorgungsspannung L+ der Baugruppe. Prüfen Sie daher die 24-V-Versorgung, Klemmstellen, Sicherungen und die Einspeisung der F-SM. Bleibt die Meldung trotz sauberer Versorgung bestehen, kann laut Siemens auch eine interne Sicherung oder ein interner Defekt vorliegen. |
| Warum zeigt die 6ES7336-4GE00-0AB0 CRC-Fehler oder Kommunikationsstörung? | Siemens führt dafür vor allem Störungen in der Kommunikation zwischen F-CPU und Baugruppe, Defekte an der PROFIBUS-Verbindung, zu hohe elektromagnetische Störungen oder unzulässige Zugriffe des Standardprogramms auf die F-SM an. Prüfen Sie Busverbindung, Schirmung, Erdung, Überwachungszeit und Projektkonsistenz. Bei wiederkehrenden CRC- oder Watchdog-Fehlern ohne erkennbare Umweltursache muss ein Baugruppendefekt mitgedacht werden. |
| Warum leuchten an einem unbenutzten Kanal F5 und SF? | Bei der 6ES7336-4GE00-0AB0 kann ein unbeschalteter Kanal als Fehler stehen bleiben. Im SPS-Forum wird für passive Geber eine Ersatzbeschaltung mit 4,7 kΩ beschrieben; bei aktiven Gebern wird eine Brücke genannt. Wichtig ist, dass die Ersatzbeschaltung zur tatsächlichen Messart und zur Safety-Projektierung passt. Die grüne H-Anzeige ist nach den Forumserfahrungen nur bei laufender HART-Kommunikation relevant. |
Ist 6ES7336-4GE00-0AB0 noch verfügbar oder bereits abgekündigt?
Die Baugruppe ist herstellerseitig klar im Produktauslauf verortet. Siemens kennzeichnet sie als spare part und nennt für S7-300 / ET 200M den PM400-Status seit 01.10.2023. Gleichzeitig wird der Lifecycle-Status in den Produktinformationen als Prod. Cancellation geführt. Für die Beschaffung heißt das nicht automatisch, dass heute nichts mehr verfügbar ist, aber das Risiko für Engpässe steigt. Genau deshalb sind für Bestandsanlagen Reparatur, Austausch, Gebraucht- und Restbestandsstrategien besonders wichtig.
Ist 6ES7336-4GE00-0AB0 ein direkter Ersatz für 6ES7336-1HE00-0AB0?
Nein, genau hier ist Vorsicht wichtig. Siemens dokumentiert, dass 6ES7336-4GE00-0AB0 zwar als Nachfolgemodul zur älteren 6ES7336-1HE00-0AB0 entwickelt wurde, aber nicht als kompatibler Ersatz gilt. Für Einkäufer und Instandhalter bedeutet das: Eine Umstellung darf nicht als reiner Stecktausch bewertet werden. Vor dem Wechsel müssen Projektierung, Verdrahtung, Adressierung und das Verhalten im Safety-Kontext geprüft werden.
Für welche Sensoren und Messarten ist die Baugruppe geeignet?
Die Baugruppe ist für Strommessung 0/4 bis 20 mA ausgelegt und unterstützt sowohl 2-Draht- als auch 4-Draht-Messumformer. Im Modul können 6 einkanalige oder 3 zweikanalige Messstellen verarbeitet werden. HART ist für 4-bis-20-mA-Anwendungen relevant. Das macht die Baugruppe passend für viele typische Prozesssensoren, etwa Druck-, Füllstands-, Durchfluss- und Temperaturtransmitter, solange deren elektrische und sicherheitstechnische Eigenschaften zur Projektierung passen.
Kann ich HART auf mehreren Kanälen gleichzeitig direkt nutzen?
Nein. Siemens beschreibt, dass jede Baugruppe nur über ein gemeinsames HART-Modem für alle sechs Kanäle verfügt. Deshalb ist immer nur ein direkter Zugriff auf einen Kanal des Moduls gleichzeitig möglich. Bei Einsatz von SIMATIC PDM empfiehlt Siemens außerdem, das HART-Feldgerät nur für den Kanal mit der niedrigeren Kanalnummer anzulegen. Das ist wichtig für Parametrierung, Diagnose und Wartungsplanung.
Gibt es Firmware-Updates für 6ES7336-4GE00-0AB0?
Ja. Siemens führt Firmware-Updates für die ET200M-Baugruppe und nennt für V1.0.3 eine verbesserte Unempfindlichkeit gegenüber externen Einflüssen wie Störungen. Im Handbuch ist außerdem festgehalten, dass ein Firmware-Update über HW Konfig möglich ist. Für Betreiber ist das vor allem dann relevant, wenn sporadische Kommunikations- oder EMV-bezogene Fehlerbilder auftreten. Vor einem Update sollte aber immer geprüft werden, welche Firmware im Bestand freigegeben ist.
Wann ist Reparatur wirtschaftlicher als Austausch oder Neubeschaffung?
Bei einer Baugruppe im Produktauslauf ist Reparatur oft dann wirtschaftlich, wenn die bestehende Anlage validiert ist, Umbauzeiten hoch wären und die Stillstandskosten dominieren. Austausch ist stärker, wenn eine sofort verfügbare Ersatzbaugruppe gebraucht wird. Neuware ist sinnvoll, wenn identische Technik für kritische Lagerbestände aufgebaut werden soll. Auf der aktuellen EICHLER-Seite sind genau diese drei Beschaffungsszenarien plus Reparatur abgedeckt. Damit lässt sich je nach Produktionsdruck zwischen kurzer Reaktionszeit, Kostenkontrolle und Bestandsabsicherung entscheiden.























