SIEMENS 6ES7334-0KE00-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | Analogein- / Analogausgaben

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118592
  • EAN: 4025515061359
  • UPC: 662643118278

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, ANALOGBAUGRUPPE SM 334, POTENTIALGETRENNT, 4 AE/2 AA, 12BIT, 0-10V F.PT100 (KLIMABEREICH-120-155 GRAD) UND 10KOHM MESSBEREICH, 1X 20-POLIG

Leistungen für SIEMENS 6ES7334-0KE00-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 377,80 €

bis 680,04 €

Austausch

Gebraucht

3-5 Tage

3 Stck.

664,25 €

498,19 €

498,19 € *

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Neu

1-3 Tage

8 Stck.

712,80 €

534,60 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.241
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515061359
UPC 662643118278
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4561
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20070306
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-05
eClass 5.1 27-24-22-01
eClass 6.0 27-24-22-01
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001420
ETIM 5 EC001420

Was ist 6ES7334-0KE00-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7334-0KE00-0AB0 ist eine analoge Ein-/Ausgabebaugruppe SM 334 für SIMATIC S7-300. Das Modul kombiniert 4 Analogeingänge mit 2 Analogausgängen und ist für 0–10-V-Signale, Pt100 im Klimabereich sowie Widerstandsmessungen bis 10 kΩ ausgelegt. Damit eignet sich die Baugruppe vor allem für Bestandsanlagen, in denen Temperaturerfassung, Widerstandsauswertung und analoge Sollwertvorgaben in einer kompakten S7-300-Lösung zusammengeführt werden sollen. Typische Einsatzfelder sind Retrofit-Projekte, Ersatzteilbeschaffung für laufende Linien sowie Instandhaltungsfälle, in denen eine vorhandene SM-334-Baugruppe ohne größeren Engineering-Aufwand ersetzt, repariert oder bevorratet werden muss.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Technisch wichtig ist vor allem die Einordnung der Signalarten. Die Baugruppe arbeitet mit 24 V DC Lastspannung, hat 12 Bit Auflösung, benötigt typischerweise 2 W Verlustleistung und verarbeitet bei den Eingängen 0–10 V, Pt100 Klima sowie Widerstände bis 10 kΩ. 4–20 mA oder Thermoelemente gehören bei dieser Variante ausdrücklich nicht zum Funktionsumfang. Auf der Ausgangsseite stehen 2 Spannungsausgänge 0–10 V mit Kurzschlussschutz zur Verfügung; der minimale Bürdenwiderstand liegt bei 2,5 kΩ. Für die Praxis bedeutet das: Das Modul passt gut zu klassischen Spannungs- und Widerstandssignalen, ist aber keine Universalbaugruppe für alle Analognormen. Die maximale Zykluszeit aller Kanäle beträgt 85 ms, geschirmte Leitungen sind bis 100 m vorgesehen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus

Für Einkauf und Obsoleszenzmanagement ist entscheidend, dass Siemens 6ES7334-0KE00-0AB0 als Spare Part kennzeichnet und den PLM-Status PM400 – Announcement of product phase-out mit Wirksamkeit seit 01.10.2023 ausweist. Das Modul gehört damit in eine aktive Ersatzteil- und Risikostrategie: Wer S7-300-Anlagen langfristig betreibt, sollte Verfügbarkeit, Reparaturfähigkeit und Sicherheitsbestände frühzeitig absichern. In den gesichteten offiziellen Siemens-Produktquellen ist für diese Standardvariante kein eindeutig benannter direkter Nachfolger ausgewiesen. Für Betreiber bedeutet das: Ein 1:1-Ersatz ist nicht dauerhaft selbstverständlich, sodass Reparatur, Bevorratung und eine geplante Migrationsstrategie wichtiger werden als eine rein spontane Nachbeschaffung im Störfall.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie praxisbezogen relevant sind

Für diese Baugruppe sind bei EICHLER Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu verfügbar. Besonders relevant ist das, wenn eine laufende S7-300-Anlage schnell wieder anlaufen muss, die bestehende Parametrierung erhalten bleiben soll oder ein kompletter Umbau aktuell keine Option ist. Die Reparatur ist sinnvoll, wenn eine bekannte Baugruppe wirtschaftlich erhalten werden soll; sie umfasst technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Austausch hilft, Stillstandszeiten zu minimieren, während Gebraucht- und Neuware sich für geplante Instandhaltungsfenster, Lagerbevorratung und das Absichern kritischer Linien eignen. EICHLER listet die vier Leistungswege für diese Artikelnummer bereits konkret im Shop.

Attribut Wert
Versorgungsspannung
Lastspannung L+
● Nennwert (DC) 24 V
● Verpolschutz Ja
Eingangsstrom
aus Versorgungs- und Lastspannung L+ (ohne Last), max. 80 mA
aus Rückwandbus DC 5 V, max. 60 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 2 W
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 4
● bei Spannungsmessung 2
● bei Widerstandsmessung 4
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 20 V; dauerhaft; 75 V für max. 1 s (Tastverhältnis 1:20)
Konstantmessstrom für Widerstandsgeber, typ. 490 µA; bei PT100 (490 µA), bei 10 kOhm (105 µa)
Zykluszeit (alle Kanäle), max. 85 ms
Eingangsbereiche
● Spannung Ja
● Strom Nein
● Thermoelement Nein
● Widerstandsthermometer Ja
● Widerstand Ja
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● 0 bis +10 V Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 10 V) 100 kΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstandsthermometer
● Pt 100 Ja; nur Klimabereich
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstände
● 0 bis 10000 Ohm Ja
Kennlinienlinearisierung
● parametrierbar Ja
— für Widerstandsthermometer Pt100 (Klima)
Leitungslänge
● geschirmt, max. 100 m
Analogausgaben
Anzahl Analogausgänge 2
Spannungsausgang, Kurzschluss-Schutz Ja
Spannungsausgang, Kurzschlussstrom, max. 30 mA
Ausgangsbereiche, Spannung
● 0 bis 10 V Ja
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausgangs)
● bei Spannungsausgängen, min. 2,5 kΩ
● bei Spannungsausgängen, kapazitive Last, max. 1 µF
Leitungslänge
● geschirmt, max. 100 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja
● Integrationszeit (ms) 16,67 / 20 ms
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 50 / 60 Hz
Analogwertbildung für die Ausgänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Wandlungszeit (pro Kanal) 500 µs
Einschwingzeit
● für ohmsche Last 0,8 ms
● für kapazitive Last 0,8 ms
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Spannungsmessung Ja
● für Widerstandsmessung mit Zweileiter-Anschluss Ja
● für Widerstandsmessung mit Dreileiter-Anschluss Ja
● für Widerstandsmessung mit Vierleiter-Anschluss Ja
Fehler/Genauigkeiten
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,7 %; 0 ... 10 V
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 3,5 %; 10 kOhm
● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,5 %; 0 ... 10 V
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 2,8 %; 10 kOhm
● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,85 %
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Alarme Nein
Diagnosefunktion Nein
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Analogeingaben
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogausgaben
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 500 V
Anschlusstechnik
erforderlicher Frontstecker 20-polig
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 117 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 200 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum zeigt meine 6ES7334-0KE00-0AB0 bei einem Pt100 plötzlich 32767 an? Bei dieser Baugruppe ist der Pt100-Klimabereich auf -120 bis +155 °C ausgelegt. Oberhalb von 155,00 °C signalisiert Siemens Overflow mit 32767 bzw. 7FFFH. Prüfen Sie deshalb zuerst Messbereich, Sensortyp und Verdrahtung. Liegt die reale Temperatur nahe an der Obergrenze, muss das Messkonzept geändert oder ein passenderes Modul eingesetzt werden. Tritt der Wert deutlich früher auf, sind Parametrierung und Anschluss des Fühlers zu prüfen.
Warum bekomme ich an der SM 334 keinen 4-20-mA-Wert eingelesen? Das Modul unterstützt bei dieser Variante Spannung, Widerstandsthermometer und Widerstand, aber keinen Stromeingang. Ein 4-20-mA-Geber kann daher nicht direkt verarbeitet werden. Abhilfe schafft nur ein vorgeschalteter Messumformer auf 0-10 V oder der Wechsel auf eine Baugruppe mit echten Stromeingängen.
Warum funktioniert mein 0-10-V-Ausgang der 6ES7334-0KE00-0AB0 nicht? Der Ausgangsbereich ist 0-10 V, aber die Hardwarekonfiguration, Anfangsadressen und die geladene Projektierung müssen zur realen Baugruppe passen. Zusätzlich verlangt der Spannungsausgang eine Mindestlast von 2,5 kΩ. Prüfen Sie daher Parametrierung, Adresszuordnung, Verdrahtung und die angeschlossene Last.
Warum kann ich Pt100 und Widerstand an den Eingangskanälen nicht frei mischen? Die Kanäle sind gruppiert. Siemens erlaubt nur bestimmte Kombinationen, weil innerhalb einer Gruppe eine gemeinsame Stromquelle genutzt wird. Werden unzulässige Kombinationen projektiert, entstehen falsche Messwerte oder die Parametrierung passt nicht zum Anschlussbild. Planen Sie die Kanäle deshalb gruppenweise und deaktivieren Sie unbenutzte Eingänge sauber.
Warum schwanken die Messwerte oder reagieren empfindlich auf Störungen? Siemens gibt für die Baugruppe geschirmte Leitungen bis 100 m sowie parametrierbare Integrationszeiten von 16,67/20 ms mit 50/60-Hz-Störspannungsunterdrückung an. Außerdem sollen unbenutzte Eingänge deaktiviert und auf MANA gelegt werden. Prüfen Sie deshalb Schirmung, Masseführung, Integrationszeit und ungenutzte Kanäle.

Ist 6ES7334-0KE00-0AB0 noch verfügbar oder bereits abgekündigt?

Siemens führt die Baugruppe als Ersatzteil und weist den Life-Cycle-Status PM400 – product phase-out since 01.10.2023 aus. Für Betreiber heißt das nicht automatisch „sofort nicht mehr lieferbar“, aber das Beschaffungsrisiko steigt. Für diese Artikelnummer bietet EICHLER weiterhin Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu an. Für Einkauf und Produktion ist das wichtig, weil sich damit sowohl akute Stillstände als auch geplante Bevorratungsstrategien absichern lassen.

Welche analogen Signale unterstützt die Baugruppe wirklich?

Die SM 334 dieser Artikelnummer unterstützt 0–10 V auf der Eingangsseite, Pt100 im Klimabereich sowie Widerstandsmessungen bis 10 kΩ. Auf der Ausgangsseite stehen 2 analoge Spannungsausgänge 0–10 V bereit. Nicht unterstützt werden bei dieser Variante 4–20 mA und Thermoelemente. Für Instandhalter ist das der zentrale Prüfpunkt bei Ersatzteilzuordnung, weil viele Verwechslungen genau dann entstehen, wenn eine Baugruppe mit Strom- oder Thermoelementfunktion erwartet wird, die diese Ausführung technisch nicht bietet.

Kann ich mit dem Modul gleichzeitig messen und 0-10-V-Signale ausgeben?

Ja. Genau dafür ist die Baugruppe ausgelegt: 4 Analogeingänge und 2 Analogausgänge sind in einem Modul kombiniert. Praktisch ist das für kompakte Anwendungen, in denen Messwerte erfasst und gleichzeitig Stell- oder Sollwerte als 0–10-V-Signal ausgegeben werden sollen. Wichtig ist aber, dass die Eingangskanäle nicht völlig frei kombinierbar sind. Siemens beschreibt feste Kanalgruppen und zulässige Verdrahtungskombinationen. Wer das beim Tausch oder bei der Inbetriebnahme ignoriert, riskiert Fehlmessungen oder eine unpassende Parametrierung.

Warum sprechen Dokumentation und Projektierung bei Pt100 teilweise von 2-/3-Leiter und teilweise von 4-Leiter?

Die allgemeine S7-300-Analogdokumentation beschreibt den Anschluss von Widerstandsthermometern grundsätzlich für 2-, 3- und 4-Leiter. In der modulspezifischen Parametertabelle der SM 334 6ES7334-0KE00-0AB0 werden jedoch R-4L und RTD-4L als konkrete Messarten und Standardvorgaben genannt. In der Praxis bedeutet das: Die reale STEP-7- oder TIA-Parametrierung und das modulbezogene Anschlussbild sind entscheidend. Wenn Sensorverdrahtung und Messart nicht zusammenpassen, entstehen Rohwerte, Overflow-Anzeigen oder unplausible Temperaturen.

Welchen Frontstecker und welche Versorgung brauche ich für 6ES7334-0KE00-0AB0?

Die Baugruppe ist für 1x 20-poligen Frontstecker ausgelegt und benötigt 24 V DC als Lastspannung L+. Siemens nennt außerdem Verpolschutz, ein Nettogewicht von rund 0,241 kg bzw. etwa 200 g im Handbuch sowie Abmessungen von 40 x 125 x 117 mm. Für Beschaffung und Service ist das relevant, weil beim Austausch nicht nur die Artikelnummer, sondern auch Steckbild, Platzverhältnisse im Rack und die vorhandene Spannungsversorgung passen müssen.

Wann ist eine Reparatur wirtschaftlicher als Neu- oder Gebrauchtkauf?

Eine Reparatur ist meist dann sinnvoll, wenn die bestehende Anlage stabil läuft, die Parametrierung bekannt ist und ein schneller Funktionserhalt wichtiger ist als ein Technologiewechsel. Bei älteren S7-300-Installationen reduziert das das Risiko ungeplanter Anpassungen im Programm, in der Verdrahtung oder in der Dokumentation. EICHLER kombiniert die Reparatur für diese Baugruppe mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie. Das ist besonders attraktiv, wenn Produktionsstillstand, Freigabeaufwand und Migrationsrisiken höher wiegen als die reine Teilekostenbetrachtung.

Gibt es einen direkt benannten Siemens-Nachfolger für diese Standardbaugruppe?

In den gesichteten offiziellen Siemens-Produktquellen wird für 6ES7334-0KE00-0AB0 kein eindeutig benannter direkter Nachfolger für die Standardvariante ausgewiesen. Siemens kennzeichnet das Produkt stattdessen als Spare Part und mit Product phase-out. Für Entscheider ist deshalb wichtiger, eine belastbare Ersatzteilstrategie aufzubauen: Reparaturfähigkeit sichern, kritische Bestände prüfen und die Migration der betroffenen S7-300-Funktion rechtzeitig planen, statt im Störfall auf einen vermeintlich einfachen 1:1-Nachfolger zu setzen.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

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