SIEMENS 6ES7332-5HD01-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | Analogein- / Analogausgaben

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118585
  • EAN: 4025515061298
  • UPC: 040892562316

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, ANALOGAUSGABE SM 332, POTENTIALGETRENNT, 4 AA, U/I; DIAGNOSE; AUFLOESUNG 11/12 BIT, 20-POLIG, ZIEHEN UND STECKEN MIT AKTIVEM RUECKWANDBUS MOEGLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7332-5HD01-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 418,70 €

bis 753,66 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

10 Stck.

784,08 €

588,06 €

je Stck. 159,00 €

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Gebraucht

1-3 Tage

10 Stck.

871,20 €

653,40 €

je Stck. 159,00 €

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Neu

1-3 Tage

10+ Stck.

968,00 €

726,00 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.252
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515061298
UPC 040892562316
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4561
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20080331
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-05
eClass 5.1 27-24-22-01
eClass 6.0 27-24-22-01
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001420
ETIM 5 EC001420

Was ist 6ES7332-5HD01-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7332-5HD01-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 Analogausgabebaugruppe SM 332 von Siemens mit 4 potentialgetrennten Analogausgängen für Spannungs- und Stromsignale. Das Modul wird dort eingesetzt, wo aus der SPS heraus analoge Sollwerte sauber an Aktoren übergeben werden müssen, zum Beispiel an Stellventile, Regler, Antriebe, Umrichter oder Prozessgeräte. Für Instandhalter ist wichtig, dass die Baugruppe sowohl in zentralen S7-300-Stationen als auch im dezentralen Aufbau an ET 200M genutzt werden kann. Der 20-polige Frontstecker und das Ziehen und Stecken mit aktivem Rückwandbus helfen dabei, Austausch und Service im laufenden Anlagenumfeld besser zu organisieren.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die Baugruppe arbeitet mit 24 V DC Lastspannung L+, bietet 4 Analogausgänge und unterstützt die Ausgangsbereiche 0 bis 10 V, 1 bis 5 V, ±10 V, 0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA und ±20 mA. Für die Praxis heißt das: Ein Modul deckt typische Sollwertvorgaben in Fertigung und Prozessautomation breit ab. Die Wandlungszeit pro Kanal beträgt 0,8 ms, die geschirmte Leitungslänge bis 200 m, der minimale Bürdenwiderstand bei Spannungsausgängen 1 kΩ und bei Stromausgängen maximal 500 Ω. Dazu kommen Kurzschlussschutz am Spannungsausgang, diagnostische Funktionen, parametrierbare Ersatzwerte sowie 11/12 Bit Auflösung je nach gewähltem Bereich. Das ist relevant, wenn Signalqualität, Reaktionszeit und Verdrahtungslängen vor der Beschaffung geprüft werden müssen.

Aussagen zum Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus

Für 6ES7332-5HD01-0AB0 weist EICHLER den Produktstatus EOP: 2025-10-01 aus. Parallel dazu zeigen Siemens-Produktseiten und Migrationsunterlagen, dass die S7-300-/ET-200M-Welt im Phase-out geführt wird und für Modernisierungen heute vor allem Migrationspfade Richtung ET 200SP HA inklusive I/O-Adaptern dokumentiert sind. Wichtig für Einkauf und Technik: Diese Siemens-Unterlagen stellen keine pauschale 1:1-Kompatibilitätszusage dar, sondern fordern den Vergleich des konkreten Anwendungsfalls. Ein eindeutig verifizierter 1:1-Nachfolger für genau diese Baugruppe ist in den hier zugänglichen offiziellen Quellen nicht klar benannt. Für Bestandsanlagen ist das Modul damit klar ein Obsoleszenz- und Ersatzteilthema, das aktiv abgesichert werden sollte.

Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für 6ES7332-5HD01-0AB0 bietet EICHLER Reparatur, Austausch, gebraucht und neu an. Die Reparatur ist besonders interessant, wenn die bestehende Baugruppe in die Anlage passt und Stillstandskosten durch Instandsetzung gesenkt werden sollen; sie umfasst technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Austausch, gebraucht oder neu sind stark, wenn der Zeitdruck hoch ist und kurzfristig wieder ein lauffähiges Ersatzteil benötigt wird; auf der Seite werden dafür typischerweise 1–3 Tage genannt, bei Reparatur 2–5 Tage. Optional ist ein Prüfprotokoll für Analogein-/ausgaben verfügbar. Für B2B-Anlagenbetreiber ist das ein sinnvoller Weg, um Funktionsfähigkeit auch in obsoleszenten Beständen planbar abzusichern.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Nein
Versorgungsspannung
Lastspannung L+
● Nennwert (DC) 24 V
● Verpolschutz Ja
Eingangsstrom
aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 240 mA
aus Rückwandbus DC 5 V, max. 60 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 3 W
Analogausgaben
Anzahl Analogausgänge 4
Spannungsausgang, Kurzschluss-Schutz Ja
Spannungsausgang, Kurzschlussstrom, max. 25 mA
Stromausgang, Leerlaufspannung, max. 18 V
Ausgangsbereiche, Spannung
● 0 bis 10 V Ja
● 1 V bis 5 V Ja
● -10 V bis +10 V Ja
Ausgangsbereiche, Strom
● 0 bis 20 mA Ja
● -20 mA bis +20 mA Ja
● 4 mA bis 20 mA Ja
Anschluss der Aktoren
● für Spannungsausgang Vierleiter-Anschluss Ja
● für Stromausgang Zweileiter-Anschluss Ja
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausgangs)
● bei Spannungsausgängen, min. 1 kΩ
● bei Spannungsausgängen, kapazitive Last, max. 1 µF
● bei Stromausgängen, max. 500 Ω
● bei Stromausgängen, induktive Last, max. 10 mH
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Ausgänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit; ±10 V, ±20 mA, 4 mA bis 20 mA, 1 V bis 5 V: 11 bit + Vorzeichen; 0 V bis 10 V, 0 mA bis 20 mA: 12 bit
● Wandlungszeit (pro Kanal) 0,8 ms
Einschwingzeit
● für ohmsche Last 0,2 ms
● für kapazitive Last 3,3 ms
● für induktive Last 0,5 ms; 0,5 ms (1 mH); 3,3 ms (10 mH)
Fehler/Genauigkeiten
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,5 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,6 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,4 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,5 %
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnosefunktion Ja; parametrierbar
Ersatzwerte aufschaltbar Ja; parametrierbar
Alarme
● Diagnosealarm Ja; parametrierbar
Diagnosen
● Diagnoseinformation auslesbar Ja
Diagnoseanzeige LED
● Sammelfehler SF (rot) Ja
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Analogausgaben
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
● zwischen den Kanälen und Lastspannung L+ Ja
● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 500 V
Anschlusstechnik
erforderlicher Frontstecker 20-polig
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 117 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 220 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum meldet die 6ES7332-5HD01-0AB0 Drahtbruch, obwohl der Ausgang verdrahtet ist? Das Modul führt die Leitungsbruchprüfung nur an Stromausgängen aus. In den Bereichen 0 bis 20 mA und ±20 mA ist die Drahtbrucherkennung bei sehr kleinen Ausgangswerten nicht zuverlässig. Prüfen Sie deshalb zuerst, ob der Kanal wirklich als Stromausgang parametriert ist, ob die Leitung bis zum Aktor geschlossen ist und ob ein ungenutzter Kanal offen geblieben ist. Nicht verwendete Kanäle sollten deaktiviert werden. Für die Auswertung der Diagnose aktivieren Sie in STEP 7 den Diagnoseinterrupt und lesen die Diagnosedaten über OB82 und bei Bedarf SFC59 aus.
Warum kommt an der 6ES7332-5HD01-0AB0 kein 4-20-mA-Signal an? Prüfen Sie zuerst die Lastspannung L+ 24 V, denn fehlende Lastspannung wird vom Hersteller ausdrücklich als Fehlerursache genannt. Kontrollieren Sie danach die Bezugsmasse und die Verdrahtung des Stromausgangs als Zweileiteranschluss. Da die Analogausgänge potentialgetrennt sind, muss das Bezugspotenzial zum angeschlossenen Aktor passen; ein häufiger Ansatz ist die saubere Verbindung von 0 V mit dem Analogausgang-Minus, sofern das Feldgerät auf demselben Potenzial arbeitet. Messen Sie direkt an den Ausgangsklemmen und schließen Sie zusätzlich Kontakt- oder Busverbinderprobleme im Rack nicht aus.
Warum stimmen 0-10 V oder 4-20 mA nicht mit dem Sollwert aus dem Programm überein? Häufig steckt dahinter eine falsche Skalierung, ein unpassender Datentyp oder ein falsch parametrierter Ausgangsbereich. Siemens beschreibt, dass Analogausgabemodule digitale Ausgangswerte in analoge Signale umwandeln. Im Bereich 4 bis 20 mA gilt dabei 0 = 4 mA und 27648 = 20 mA. Zusätzlich muss in STEP 7 der richtige Ausgangstyp und Bereich eingestellt sein. In Praxisfällen aus dem SPS-Forum war ein Kernfehler, dass eine REAL-Zahl bzw. ein Doppelwort unpassend direkt auf das PAW geschrieben wurde. Prüfen Sie deshalb Datentyp, Skalierung und Bereich immer gemeinsam.
Warum leuchtet die SF-LED weiter, obwohl der Ausgang wieder korrekt arbeitet? Bei der Parametrierung im RUN kann die SF-LED weiter aktiv bleiben, wenn vor der Umparametrierung noch eine Diagnose anstand. Siemens beschreibt ausdrücklich, dass die LED dann weiter leuchten kann, obwohl die Baugruppe inzwischen korrekt arbeitet. Sinnvoll ist deshalb, neue Parameter nur dann zu übertragen, wenn gerade keine aktive Diagnose mehr anliegt. Bleibt die Anzeige stehen, ist der vom Hersteller genannte Weg, das Modul kurz abzuziehen und wieder zu stecken. So lässt sich ein reiner Anzeige- bzw. Diagnose-Nachlauf von einem echten Folgefehler abgrenzen.
Warum fährt ein angeschlossener Aktor nach dem Wiedereinschalten von L+ kurz auf einen falschen Wert? Siemens weist für diese Baugruppe darauf hin, dass beim Aus- und Einschalten der Lastspannung L+ für etwa 500 ms falsche Spannungs- oder Stromwerte auftreten können. In der Anlage sollte der Analogwert deshalb nicht die einzige Freigabebedingung sein. Sinnvoll sind eine zusätzliche Freigabekette, eine Startverzögerung im Antrieb oder eine definierte Hochlaufsequenz, damit der Aktor während dieses kurzen Übergangs nicht auf einen unerwünschten Sollwert reagiert. Das ist besonders wichtig bei Stellventilen, Dosierungen und drehzahlgeregelten Antrieben.

Ist 6ES7332-5HD01-0AB0 nur für S7-300 geeignet oder auch für ET 200M?

Die Baugruppe ist nicht nur für die zentrale S7-300, sondern auch für den dezentralen Einsatz an ET 200M vorgesehen. Genau das macht sie für Bestandsanlagen interessant, in denen identische Signalausgaben sowohl im zentralen Rack als auch in dezentraler Peripherie gebraucht werden. Für Beschaffung und Ersatzteilhaltung ist das ein Vorteil, weil sich dieselbe Baugruppe in mehreren Anlagenkonzepten wiederfinden kann. Vor dem Tausch sollte dennoch immer geprüft werden, wie die Station konkret parametriert und verdrahtet ist.

Welche Ausgangsarten unterstützt das Modul?

Das Modul unterstützt Spannungsausgänge und Stromausgänge. Konkret sind 0 bis 10 V, 1 bis 5 V, ±10 V, 0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA und ±20 mA möglich. Damit lässt sich die Baugruppe sowohl für klassische Stellgrößen in der Fertigung als auch für typische Prozesssignale einsetzen. Für Einkäufer und Techniker ist das wichtig, weil die Eignung nicht nur über die Artikelnummer, sondern auch über den tatsächlich benötigten Signalbereich, den Bürdenwiderstand und die Verdrahtungsart entschieden wird.

Welcher Digitalwert entspricht bei 4 bis 20 mA dem unteren und oberen Endwert?

Im 4-bis-20-mA-Bereich entspricht laut Siemens 0 dem Ausgangswert 4 mA und 27648 dem Ausgangswert 20 mA. Genau diese Zuordnung ist entscheidend, wenn Sollwerte in STEP 7 aus HMI-, Rezeptur- oder Reglerdaten korrekt auf das PAW übertragen werden sollen. Wer fälschlich von 0 bis 20 mA ausgeht, erzeugt im Feld schnell falsche Ströme und damit falsche Stellwerte. Bei Abweichungen sollten deshalb immer Bereichsparametrierung, Wortformat und Skalierung zusammen kontrolliert werden.

Wie schnell reagiert die 6ES7332-5HD01-0AB0 im Betrieb?

Die Wandlungszeit pro Kanal liegt bei 0,8 ms. Die Einschwingzeit beträgt laut Datenangaben 0,2 ms bei ohmscher Last, 3,3 ms bei kapazitiver Last und bei induktiver Last abhängig von der Lastgröße bis 3,3 ms. Für die Praxis bedeutet das: Das Modul ist für viele Standard-Sollwertaufgaben ausreichend schnell, aber das reale Verhalten hängt immer auch von der Lastart, der Verkabelung und dem Aktor ab. Wer sehr dynamische Regelkreise betreibt, sollte deshalb nicht nur auf die reine Auflösung, sondern auch auf Last, Signalfilterung und Antriebsreaktion achten.

Was ist bei Modernisierung oder Nachfolgeplanung zu beachten?

Bei diesem Artikel sollte die Planung nicht nur auf den Sofortbedarf zielen. EICHLER kennzeichnet den Artikel mit EOP 2025-10-01, und Siemens verweist für die S7-300-/ET-200M-Welt auf Phase-out sowie auf Migrationspfade zur ET 200SP HA mit passenden I/O-Adaptern. Gleichzeitig betont Siemens im Vergleichsdokument, dass diese Migration nicht pauschal als 1:1-Kompatibilität verstanden werden darf. Für Entscheider heißt das: Bei strategischen Umbauten ist ein Signal- und Lastvergleich je Kanal Pflicht, während für kurzfristige Anlagenverfügbarkeit oft Reparatur oder Austausch im Bestand der schnellere Weg ist.

Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch oder Neubeschaffung?

Reparatur ist stark, wenn die vorhandene Baugruppe grundsätzlich passt, die Anlage schnell wieder laufen muss und ein konstruktiver Umbau vermieden werden soll. Austausch ist sinnvoll, wenn sofort ein lauffähiges Ersatzteil benötigt wird. Gebraucht kann wirtschaftlich interessant sein, wenn die Anlage im Bestand weiterbetrieben wird und Verfügbarkeit wichtiger ist als Neuteilstatus. Neu passt dort, wo ein möglichst frischer Ersatz für kritische Reservehaltung beschafft werden soll. EICHLER nennt für die Baugruppe 2–5 Tage bei Reparatur und typischerweise 1–3 Tage bei Austausch, gebraucht und neu; zusätzlich gibt es ein optionales Prüfprotokoll.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

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