SIEMENS 6ES7317-2EK14-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0252213
  • EAN: 4025515077794
  • UPC: 040892550337

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300 CPU 317-2 PN/DP, ZENTRALBAUGRUPPE MIT 1MB ARBEITSSPEICHER, 1. SS MPI/DP 12MBIT/S, 2. SS ETHERNET PROFINET, MIT 2 PORT SWITCH, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7317-2EK14-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.505,21 €

bis 2.709,38 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

3 Stck.

3.534,92 €

2.651,19 €

je Stck. 159,00 €

2.651,19 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

3 Stck.

4.957,89 €

3.718,42 €

je Stck. 159,00 €

3.718,42 € *

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Neu

1-3 Tage

6 Stck.

7.022,40 €

5.266,80 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.38
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515077794
UPC 040892550337
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20091125
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-02
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7317-2EK14-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7317-2EK14-0AB0 ist die SIMATIC S7-300 CPU 317-2 PN/DP von Siemens. Es handelt sich um eine zentrale CPU für Automatisierungsaufgaben in bestehenden S7-300-Anlagen, bei denen Logik, Kommunikation und Anbindung dezentraler Peripherie in einer Baugruppe zusammenlaufen. Die CPU kombiniert eine MPI/PROFIBUS-DP-Schnittstelle mit einer PROFINET-Schnittstelle inklusive 2-Port-Switch und benötigt eine Micro Memory Card als Ladespeicher. Eingesetzt wird sie vor allem in modernisierten Bestandsanlagen, in Retrofit-Projekten, in Produktionslinien mit verteilten I/O-Strukturen und überall dort, wo eine vorhandene S7-300-Architektur weiterbetrieben werden soll und ein schneller Ersatz im Störungsfall wichtig ist.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU arbeitet mit 24 V DC, besitzt 1 MB Arbeitsspeicher und nutzt eine MMC als steckbaren Ladespeicher, wobei laut Produktdaten bis 8 MB unterstützt werden. Für die Praxis bedeutet das: ausreichend Speicher für typische bis anspruchsvollere S7-300-Anwendungen, aber auch eine klare Abhängigkeit von einer funktionsfähigen Speicherkarte. Kommunikationsseitig stehen 1x MPI/PROFIBUS DP bis 12 Mbit/s und 1x PROFINET mit 2 RJ45-Ports zur Verfügung. Unterstützt werden unter anderem PROFINET IO-Controller, PROFINET IO-Device, offene IE-Kommunikation, Webserver, bis zu 128 PROFINET-IO-Devices sowie bis zu 124 DP-Devices. Die Baugruppe misst 40 × 125 × 130 mm und ist damit für klassische S7-300-Baugruppenträger ausgelegt.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6ES7317-2EK14-0AB0 weist Siemens den Status PM410: Produktstreichung aus; als Stichtag ist 01.10.2025 genannt. Für Betreiber bestehender Anlagen ist das ein klares Signal, Ersatzteilversorgung, Reparaturstrategie und Lagerhaltung aktiv zu planen. Ein offiziell bestätigter 1:1-Nachfolger mit derselben MLFB ließ sich in den offiziellen Produktdaten nicht verifizieren. Für Modernisierung und Technologiewechsel verweist Siemens stattdessen auf Migrationswege von S7-300/S7-400 nach S7-1500 im TIA Portal. Positiv für den Betrieb im Bestand ist, dass Siemens weiterhin Firmware-Informationen dokumentiert; für diese CPU ist ein Update bis V3.2.19 ausgewiesen. Für Instandhaltung und Einkauf ist daher entscheidend, Obsoleszenz nicht nur technisch, sondern auch beschaffungsseitig abzusichern.

Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für diese CPU werden bei EICHLER Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu angeboten. Die Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn eine vorhandene Anlage mit identischer Hardware schnell wieder in Betrieb gehen soll und Programmstand, Peripherieeinbindung und Validierung möglichst unverändert bleiben sollen. EICHLER nennt hierfür technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Der Austausch ist für akute Stillstände attraktiv, wenn Zeit wichtiger ist als die Rückführung der eigenen Baugruppe. Gebraucht ist eine praxisnahe Option bei Obsoleszenz und Budgetdruck. Neu eignet sich für geplante Bevorratung oder standardisierte Ersatzteilstrategien. Zusätzlich ist ein Prüfprotokoll auswählbar.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 317-2 PN/DP
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V3.2
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; über PROFIBUS DP- oder PROFINET-Schnittstelle
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.5
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 750 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,65 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 1 024 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,025 µs
für Wortoperationen, typ. 0,03 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,04 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 2 048; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61 - Taktsynchronität ist entweder an DP oder an PROFINET IO möglich (nicht gleichzeitig)
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 256 kbyte
Merker
● Größe, max. 4 096 byte
● Remanenz vorhanden Ja; von MB 0 bis MB 4 095
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
davon dezentral
— Eingänge 8 192 byte
— Ausgänge 8 192 byte
Prozessabbild
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
● Eingänge, einstellbar 8 192 byte
● Ausgänge, einstellbar 8 192 byte
● Eingänge, voreingestellt 256 byte
● Ausgänge, voreingestellt 256 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1; bei PROFINET IO ist die Länge der Nutzdaten auf 1600 byte beschränkt
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 256
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 4
● Nummer/Nummernband 0 bis 3
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1; 2 Ports (Switch) RJ45
Anzahl Schnittstellen RS 485 1; kombinierte MPI / PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Änderung der IP-Adresse zur Laufzeit, unterstützt Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 2
● integrierter Switch Ja
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja; auch gleichzeitig mit IO-Device Funktionalität
● PROFINET IO-Device Ja; Auch gleichzeitig mit IO-Controller Funktionalität
● PROFINET CBA Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— IRT Ja
— Shared Device Ja
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— davon in Linie, max. 64
— Anzahl IO-Devices mit IRT und der Option "Hohe Flexibilität" 128
— davon in Linie, max. 61
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128
— davon in Linie, max. 128
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 μs, 500 μs,1 ms; 2 ms, 4 ms (nicht bei IRT mit Option "Hohe Flexibilität")
— Aktualisierungszeit 250 µs bis 512 ms (abhängig von der Betriebsart, näheres siehe Gerätehandbuch „S7-300 CPU 31xC und CPU 31x, technische Daten“)
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 1 024 byte
PROFINET IO-Device
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— PROFIenergy Ja; mit SFB 73 / 74 vorbereitet für ladbare PROFIenergy Standard-FB für I-Device
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 2
Übergabespeicher
— Eingänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
— Ausgänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
Submodule
— Anzahl, max. 64
— Nutzdaten je Submodul, max. 1 024 byte
PROFINET CBA
● azyklische Übertragung Ja
● zyklische Übertragung Ja
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 16
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 23, 25, 80, 102, 135, 161, 443, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
● Keep-Alive-Funktion, unterstützt Ja
Protokolle
PROFIsafe Nein
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; PROFINET MRP
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 32 768 byte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge, max. 32 768 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja
● anwenderdefinierte Webseiten Ja
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
PROFINET CBA (bei eingestellter Sollkommunikationsbelastung)
● Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast 50 %
● Anzahl remote Verschaltungspartner 32
● Anzahl Funktionen Master/Device 30
● Summe aller Anschlüsse Master/Device 1 000
● Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Anzahl geräteinterner und PROFIBUS-Verschaltungen 500
● Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUS-Verschaltungen, max. 4 000 byte
● Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer Übertragung
— Abtastintervall, min. 500 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 100
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 100
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer Übertragung
— Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, min. 10 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 200
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 200
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 450 byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
— Anzahl anmeldbarer Stationen für HMI-Variablen (PN OPC/iMap) 3; 2x PN OPC / 1x iMap
— HMI-Variablenaktualisierung 500 ms
— Anzahl HMI-Variablen 200
— Datenlänge aller HMI-Variablen, max. 2 000 byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
— unterstützt Ja
— Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte 16
— Datenlänge pro Anschluss, max. 240 byte; Slave-abhängig
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 30
● verwendbar für S7-Kommunikation 16
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 16
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
● verwendbar für Routing X1 als MPI: max. 10; X1 als DP-Master: max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X2 als PROFINET: max. 24
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.5
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 340 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum geht die CPU 317-2 PN/DP bei einem Programmierfehler sofort auf STOP? Fehlt OB121, quittiert die CPU typische Programmierfehler wie falsche Baustein-, Timer-, Zähler- oder Bereichszugriffe mit STOP. Laden Sie OB121, lesen Sie den Diagnosepuffer aus und korrigieren Sie anschließend den betroffenen Baustein oder die fehlerhafte Adressierung in STEP 7. Die Siemens-Dokumentation verweist dafür ausdrücklich auf die STEP-7-Testfunktionen zur Fehlersuche.
Warum geht 6ES7317-2EK14-0AB0 bei Peripheriefehlern oder ausgefallenem IO-Device auf STOP? Bei Peripheriezugriffsfehlern ruft die CPU OB122 auf. Ist OB122 nicht geladen, wechselt die CPU in STOP. Prüfen Sie die Adressierung in HW-Konfig und kontrollieren Sie, ob eine Baugruppe, ein DP-Slave oder ein PROFINET-IO-Device ausgefallen ist. Bei Diagnose- oder Baugruppenereignissen können zusätzlich OB82, OB83 oder OB86 relevant werden.
Warum leuchten BF oder SF an der CPU 317-2 PN/DP und die PROFINET-Teilnehmer laufen nicht an? Im PROFINET-Verbund muss jedes IO-Device den projektierten Gerätenamen besitzen. Zusätzlich müssen IP-Adresse, Subnetz und Parametrierung konsistent zur Hardwarekonfiguration sein. Weisen Sie dem Teilnehmer den korrekten Gerätenamen zu, prüfen Sie die Netzparameter und laden Sie die Hardwarekonfiguration bei CPU-STOP neu. Erst danach kann der Controller die Parameter sauber an die IO-Devices übertragen.
Warum fordert die CPU nach Kartenwechsel oder bei defekter Speicherkarte ein Urlöschen an? Die CPU 317-2 PN/DP benötigt zwingend eine Micro Memory Card als Ladespeicher. Ist die MMC fehlerhaft oder enthält unpassende Daten, geht die CPU in STOP und fordert Urlöschen an. Tauschen oder formatieren Sie die Karte, führen Sie bei Bedarf MRES/Urlöschen durch und übertragen Sie danach Programm und Hardwarekonfiguration neu. Bei unbekanntem Karteninhalt sollte die Karte vor der Wiederverwendung gelöscht bzw. formatiert werden.
Warum findet mein PG/PC die CPU online nicht, obwohl die Baugruppe versorgt ist? Häufig liegt die Ursache in falsch eingestellten CPU-Adressen, einer unpassenden PG/PC-Schnittstelle oder inkonsistenten Ethernet-/MPI-Parametern. Prüfen Sie die in der Hardwarekonfiguration hinterlegte Adresse, die ausgewählte PG/PC-Schnittstelle sowie bei PROFINET zusätzlich IP-Adresse, Subnetz und Gerätename. Danach sollte die Online-Verbindung erneut aufgebaut und der Diagnosepuffer kontrolliert werden.

Ist 6ES7317-2EK14-0AB0 abgekündigt?

Ja. Siemens kennzeichnet 6ES7317-2EK14-0AB0 als PM410: Produktstreichung und nennt 01.10.2025 als Datum der Produktstreichung. Für Betreiber bestehender S7-300-Anlagen bedeutet das nicht automatisch das sofortige Ende des Betriebs, aber das Risiko für Beschaffung und Standardisierung steigt deutlich. Sinnvoll sind deshalb eine belastbare Ersatzteilstrategie, dokumentierte Projektstände, gesicherte MMCs und ein klarer Plan für Reparatur, Austausch oder Migration.

Welche Speicherkarte brauche ich für 6ES7317-2EK14-0AB0?

Die CPU benötigt eine SIMATIC Micro Memory Card. Der Ladespeicher ist steckbar über MMC ausgeführt; in den technischen Daten ist für diese Baugruppe eine maximale MMC-Größe von 8 MB genannt. Für den Betrieb ist wichtig, dass die Karte nicht nur mechanisch passt, sondern auch einen sauberen, passenden Inhalt hat. Karten mit unbekanntem Inhalt sollten vor der Nutzung gelöscht oder formatiert werden, damit Programm und Hardwaredaten sauber neu übertragen werden können.

Kann ich ein bestehendes S7-300-Projekt mit dieser CPU im TIA Portal weiterverwenden?

Ja, grundsätzlich können S7-300-/S7-400-Projekte in ein TIA-Portal-Projekt migriert werden. Siemens beschreibt, dass das Ergebnis der Projektmigration mit bestehender S7-300/400-Hardware weitergenutzt werden kann. Wichtig ist jedoch der aktuelle Stand des Werkzeugs: Ab TIA Portal V20 wird die integrierte Migration von *.s7p nicht mehr direkt unterstützt; dafür ist das Siemens-Migrations-Tool vorgesehen, das eine *.am20-Datei erzeugt. Für Bestandanlagen ist das relevant, wenn Engineering modernisiert werden soll, ohne die Hardware sofort auszutauschen.

Gibt es noch Firmware-Updates für die CPU 317-2 PN/DP?

Siemens dokumentiert für 6ES7317-2EK14-0AB0 weiterhin Firmware-Updates. In der Support-Information ist als neuester Stand eine Änderung auf Firmware V3.2.19 genannt. Ebenfalls wichtig: Siemens weist darauf hin, dass ein Online-Update ab STEP 7 V5 möglich ist. Für Betreiber älterer Anlagen kann das relevant sein, wenn Diagnoseverhalten, Stabilität oder bekannte Firmwarethemen geprüft werden sollen, bevor eine Baugruppe vorschnell getauscht wird.

Welche Kommunikationsschnittstellen bietet die CPU 317-2 PN/DP?

Die Baugruppe kombiniert eine RS485-Schnittstelle für MPI/PROFIBUS DP mit einer PROFINET-Schnittstelle mit 2 RJ45-Ports und integriertem Switch. Daraus ergeben sich mehrere praktische Vorteile: Anbindung bestehender PROFIBUS-Strukturen, parallele Einbindung moderner PROFINET-Teilnehmer, PG/OP-Kommunikation, Routing, S7-Kommunikation, offene IE-Kommunikation sowie ein integrierter Webserver. Für größere Bestandsanlagen ist außerdem relevant, dass bis zu 124 DP-Devices und bis zu 128 PROFINET-IO-Devices unterstützt werden.

Gibt es einen direkten Nachfolger für 6ES7317-2EK14-0AB0?

Ein offiziell bestätigter direkter 1:1-Nachfolger für genau diese MLFB ließ sich in den offiziellen Produktinformationen nicht verifizieren. Siemens stellt stattdessen umfassende Hinweise zur Migration von S7-300/S7-400 nach S7-1500 bereit. Für Betreiber heißt das: Wer die bestehende Architektur erhalten muss, setzt typischerweise auf Reparatur, Austausch oder qualifizierte Ersatzbeschaffung. Wer die Anlage technologisch weiterentwickeln will, sollte die CPU nicht isoliert, sondern als Teil einer geordneten Migrationsstrategie betrachten.

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