SIEMENS 6ES7315-2FJ14-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0252211
  • EAN: 4025515078272
  • UPC: 662643510003

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300 CPU315F-2 PN/DP, ZENTRALBAUGRUPPE MIT 512 KBYTE ARBEITSSPEICHER, 1. SS MPI/DP 12MBIT/S, 2. SS ETHERNET PROFINET, MIT 2 PORT SWITCH, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7315-2FJ14-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.436,24 €

bis 2.585,22 €

je Stck. 190,00 €

Austausch

1-3 Tage

1 Stck.

2.469,03 €

1.851,77 €

je Stck. 190,00 €

1.851,77 € *

Geben Sie hier bitte einen Angebots-Empfänger an.


Gebraucht

1-3 Tage

1 Stck.

3.462,95 €

2.597,21 €

je Stck. 190,00 €

2.597,21 € *

Geben Sie hier bitte einen Angebots-Empfänger an.


Neu

1-3 Tage

2 Stck.

4.721,20 €

3.540,90 €

3.540,90 € *

Geben Sie hier bitte einen Angebots-Empfänger an.


Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.379
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515078272
UPC 662643510003
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4A89
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20091125
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-02
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7315-2FJ14-0AB0 und wo wird es eingesetzt

Die SIEMENS 6ES7315-2FJ14-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 315F-2 PN/DP. Es handelt sich um eine fehlersichere Zentralbaugruppe für Automatisierungsaufgaben mit erhöhten Sicherheitsanforderungen. Die CPU verbindet klassische S7-300-Anwendungen mit PROFIBUS DP, MPI und PROFINET in einer Baugruppe. Damit eignet sie sich für Maschinen und Anlagen, in denen Standardsteuerung und Safety-Funktionen zusammengeführt werden müssen, etwa in Fördertechnik, Verpackung, Handling, Fertigungslinien oder vernetzten ET-200-Peripheriestrukturen. Für Instandhalter ist die Baugruppe wichtig, wenn eine bestehende S7-300F-Anlage stabil weiterbetrieben werden soll. Für den Einkauf ist sie relevant, wenn eine identische Artikelnummer für Austausch, Reparatur oder Bevorratung benötigt wird.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU bietet 512 KByte Arbeitsspeicher, arbeitet mit 24 V DC, benötigt zwingend eine Micro Memory Card und verfügt über zwei integrierte Kommunikationswelten: eine MPI/PROFIBUS-DP-Schnittstelle bis 12 Mbit/s sowie eine PROFINET-Schnittstelle mit 2-Port-Switch. Für die Praxis bedeutet das: Die Baugruppe lässt sich sowohl in bestehende PROFIBUS-Architekturen einbinden als auch in Ethernet-basierte PROFINET-Netzwerke integrieren. Die CPU unterstützt auf PROFINET sowohl IO-Controller als auch IO-Device, zusätzlich offene IE-Kommunikation, Webserver-Funktionen und Medienredundanz. Für Safety-Anwendungen ist entscheidend, dass es sich um eine F-CPU handelt, die für fehlersichere Programme ausgelegt ist. Für die Projektierung nennt Siemens STEP 7 ab V5.5 und Distributed Safety ab V5.4 SP4.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für die 6ES7315-2FJ14-0AB0 ist auf der EICHLER-Artikelseite der Produktstatus EOP mit Datum 2025-10-01 angegeben. Siemens führt die CPU in aktuellen Produktquellen als Ersatzteil, was für Betreiber bestehender Anlagen ein klares Signal in Richtung Obsoleszenzmanagement ist. Für laufende Maschinen bedeutet das: Die Baugruppe bleibt für Bestandsanlagen beschaffungs- und servicekritisch, ist aber keine zukunftsorientierte Standardwahl für Neuprojekte. Herstellerseitig ist dokumentiert, dass die innovierte V3-CPU frühere V2-Varianten der 315F-2 PN/DP spare-part-kompatibel ersetzt hat. Ein aktuell von Siemens ausgewiesener 1:1-Steckersatz-Nachfolger für Neuanlagen war in den recherchierten Quellen nicht ersichtlich. Für Modernisierungen verweist Siemens stattdessen auf Migrationen in die S7-1500F-Welt, in einem Safety-Migrationsbeispiel auf eine CPU 1516F-3 PN/DP.

Verfügbare EICHLER Leistungen und warum sie in der Praxis relevant sind

Bei dieser Baugruppe sind für Unternehmen mehrere Beschaffungs- und Servicewege relevant: Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu. EICHLER weist für Reparaturen eine Bearbeitungszeit von 2 bis 5 Tagen aus, für Austausch, Gebraucht- und Neuware jeweils 1 bis 3 Tage. Zusätzlich ist ein F-CPU-Prüfprotokoll auswählbar. Besonders wichtig für Instandhaltung und Produktion ist, dass Reparaturen laut Seite eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie umfassen. Das ist bei obsoleszenznahen S7-300F-Baugruppen entscheidend, weil sich so Stillstandskosten reduzieren, Ersatzteilrisiken abfedern und vorhandene Anlagen länger funktionsfähig halten lassen, ohne sofort in eine komplette Migration investieren zu müssen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 315F-2 PN/DP
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V3.2
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; über PROFIBUS DP- oder PROFINET-Schnittstelle
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.5, Distributed Safety V5.4 SP4
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 750 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,65 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 512 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,05 µs
für Wortoperationen, typ. 0,09 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,12 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,45 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 128 kbyte
Merker
● Größe, max. 2 048 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 2 047
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
davon dezentral
— Eingänge 2 048 byte
— Ausgänge 2 048 byte
Prozessabbild
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
● Eingänge, einstellbar 2 048 byte
● Ausgänge, einstellbar 2 048 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1; bei PROFINET IO ist die Länge der Nutzdaten auf 1600 byte beschränkt
Digitale Kanäle
● Eingänge 16 384
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 16 384
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 1 024
— davon zentral 256
● Ausgänge 1 024
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1
Anzahl Schnittstellen RS 485 1
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Änderung der IP-Adresse zur Laufzeit, unterstützt Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 2
● integrierter Switch Ja
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja; auch gleichzeitig mit IO-Device Funktionalität
● PROFINET IO-Device Ja; Auch gleichzeitig mit IO-Controller Funktionalität
● PROFINET CBA Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja; nur Lesefunktion
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 14, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— IRT Ja
— Shared Device Ja
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— davon in Linie, max. 64
— Anzahl IO-Devices mit IRT und der Option "Hohe Flexibilität" 128
— davon in Linie, max. 61
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128
— davon in Linie, max. 128
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 μs, 500 μs,1 ms; 2 ms, 4 ms (nicht bei IRT mit Option "Hohe Flexibilität")
— Aktualisierungszeit 250 µs bis 512 ms (abhängig von der Betriebsart, näheres siehe Gerätehandbuch „S7-300 CPU 31xC und CPU 31x, technische Daten“)
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 1 024 byte
PROFINET IO-Device
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 14, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— PROFIenergy Ja; mit SFB 73 / 74 vorbereitet für ladbare PROFIenergy Standard-FB für I-Device
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 2
Übergabespeicher
— Eingänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
— Ausgänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
Submodule
— Anzahl, max. 64
— Nutzdaten je Submodul, max. 1 024 byte
PROFINET CBA
● azyklische Übertragung Ja
● zyklische Übertragung Ja
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 8
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 23, 25, 80, 102, 135, 161, 443, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
● Keep-Alive-Funktion, unterstützt Ja
Protokolle
PROFIsafe Ja
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; PROFINET MRP
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 32 768 byte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge, max. 32 768 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja; nur Lesefunktion
● anwenderdefinierte Webseiten Ja
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
PROFINET CBA (bei eingestellter Sollkommunikationsbelastung)
● Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast 50 %
● Anzahl remote Verschaltungspartner 32
● Anzahl Funktionen Master/Device 30
● Summe aller Anschlüsse Master/Device 1 000
● Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Anzahl geräteinterner und PROFIBUS-Verschaltungen 500
● Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUS-Verschaltungen, max. 4 000 byte
● Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer Übertragung
— Abtastintervall, min. 500 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 100
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 100
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer Übertragung
— Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, min. 10 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 200
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 200
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 450 byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
— Anzahl anmeldbarer Stationen für HMI-Variablen (PN OPC/iMap) 3; 2x PN OPC / 1x iMap
— HMI-Variablenaktualisierung 500 ms
— Anzahl HMI-Variablen 200
— Datenlänge aller HMI-Variablen, max. 2 000 byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
— unterstützt Ja
— Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte 16
— Datenlänge pro Anschluss, max. 240 byte; Slave-abhängig
Anzahl Verbindungen
● gesamt 16
● verwendbar für PG-Kommunikation 15
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 15
● verwendbar für OP-Kommunikation 15
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 15
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 14
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 14
● verwendbar für S7-Kommunikation 14
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 14
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
● verwendbar für Routing X1 als MPI: max. 10; X1 als DP-Master: max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X2 als PROFINET: max. 24
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 16; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.5
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 340 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum bleibt die CPU 315F-2 PN/DP nach dem Nachrüsten eines CP oder FM in STOP und die SF-LED leuchtet rot? Häufig liegt ein Summenprüf- bzw. Konfigurationsfehler zwischen Hardwareaufbau, Ladespeicher und Projekt vor. Prüfen Sie, ob der Baugruppenstand zur Hardwarekonfiguration passt, übersetzen Sie die HW-Konfig neu, führen Sie falls nötig eine Urlöschung bzw. einen Gesamtreset durch und laden Sie anschließend Hardware und Anwenderprogramm vollständig neu in die CPU.
Warum verlangt die 6ES7315-2FJ14-0AB0 nach dem Einschalten eine Urlöschung oder warum verhält sich die MMC unplausibel? Diese CPU arbeitet mit Micro Memory Card. Liegt auf der MMC ein nicht zur CPU passendes Projekt, kann eine Urlöschanforderung auftreten. Dann sollte die Karte nur im spannungslosen Zustand behandelt, korrekt formatiert bzw. urlöscht und danach mit dem passenden Projekt neu beschrieben werden. Siemens weist außerdem darauf hin, dass Firmware 2.19 nur online aktualisiert werden kann.
Warum leuchtet die SF-LED und im Diagnosepuffer steht OB122 oder E/A-Zugriffsfehler? OB122 wird aufgerufen, wenn das Programm auf ein nicht vorhandenes oder aktuell nicht erreichbares Signalmodul zugreift. Prüfen Sie die HW-Konfiguration, Adresszuordnung, Steckplätze, die Erreichbarkeit dezentraler Peripherie und konsistente Datenzugriffe. Ist OB122 nicht geladen, geht die CPU bei diesem Fehler eher in STOP. Ist OB122 vorhanden, bleibt die CPU meist lauffähig, meldet den Zugriffsfehler aber weiter über Diagnosepuffer und SF-Anzeige.
Warum meldet die CPU BF oder OB86 mit PROFINET- oder PROFIBUS-Station failure? OB86 steht typischerweise für Stations- oder Baugruppenausfall. Prüfen Sie deshalb Spannungsversorgung, Bus- bzw. Netzwerkkabel, Steckverbinder, Teilnehmerverfügbarkeit und die Übereinstimmung von projektierter und realer Topologie. Bei PROFINET ist außerdem wichtig, dass Gerätenamen und Nachbarschaftsbeziehungen zur projektierten Struktur passen, weil die CPU die Zuordnung der IO-Devices darüber vornimmt.
Warum kann ich über PROFINET nicht online auf die CPU 315F-2 PN/DP zugreifen und der Verbindungspartner meldet sich nicht? Prüfen Sie die X2-PROFINET-Schnittstelle in der Hardwarekonfiguration, vergleichen Sie IP-Adresse und Subnetz von CPU, PG/PC und HMI und laden Sie die aktualisierte Hardwarekonfiguration erneut in die Steuerung. Bei dieser CPU muss die Ethernet-/PROFINET-Schnittstelle sauber projektiert sein, damit PG/OP-Kommunikation und weitere Verbindungen zuverlässig aufgebaut werden können.

Benötigt die 6ES7315-2FJ14-0AB0 zwingend eine Micro Memory Card?

Ja. Siemens nennt für diese CPU ausdrücklich eine Micro Memory Card als erforderlich. Der Ladespeicher ist steckbar ausgeführt, das Backup von Programm und Daten erfolgt über die MMC, und Siemens gibt für die steckbare Karte eine Größe bis 8 MByte an. Für Betreiber bedeutet das: Ohne passende MMC ist ein regulärer Anlagenbetrieb dieser CPU nicht sinnvoll planbar.

Welche Software wird für die Projektierung der CPU 315F-2 PN/DP benötigt?

Siemens nennt für die 6ES7315-2FJ14-0AB0 STEP 7 ab V5.5 sowie Distributed Safety ab V5.4 SP4. Das ist vor allem für Einkauf und Instandhaltung wichtig, wenn vorhandene Engineering-Umgebungen geprüft oder Ersatzsysteme vorbereitet werden. Wer die CPU in älteren Service-Laptops oder Bestandsprojekten einsetzen will, sollte die vorhandene Softwareversion daher vor der Beschaffung prüfen.

Kann die CPU gleichzeitig PROFIBUS DP und PROFINET nutzen?

Ja. Die CPU besitzt eine RS-485-Schnittstelle für MPI/PROFIBUS DP und zusätzlich eine PROFINET-Schnittstelle mit 2 Ports und integriertem Switch. Auf PROFINET unterstützt sie IO-Controller und IO-Device sogar gleichzeitig. Das ist für Bestandsanlagen besonders wertvoll, wenn ältere PROFIBUS-Strukturen weiterlaufen sollen, aber neue Teilnehmer oder Visualisierungskomponenten bereits über PROFINET eingebunden werden.

Welche Sicherheitsanforderungen erfüllt die CPU?

Die CPU ist für fehlersichere Anwendungen ausgelegt. Siemens nennt für die CPU 315F-2 PN/DP Sicherheitsanforderungen bis SIL 3 nach IEC 61508 und PL e nach ISO 13849. Damit ist die Baugruppe für viele sicherheitsgerichtete Maschinenfunktionen geeignet, sofern das Gesamtsystem korrekt projektiert, validiert und mit passender F-Peripherie aufgebaut wird.

Ist die 6ES7315-2FJ14-0AB0 noch regulär im Lebenszyklus oder nur noch als Ersatzteil relevant?

Die recherchierten Quellen sprechen klar für einen späten Lebenszyklus. Auf der EICHLER-Seite ist EOP: 2025-10-01 angegeben, und Siemens führt das Produkt aktuell als spare part. Für Beschaffung und Life-Cycle-Management heißt das: Die CPU bleibt für Bestandsanlagen relevant, sollte aber bei Neuprojekten eher unter dem Blickwinkel Bestandserhalt, Reparatur, Austausch und Migrationsplanung bewertet werden.

Wie wird die Firmware bei 6ES7315-2FJ14-0AB0 aktualisiert?

Die CPU arbeitet in der aktuellen Dokumentation mit Firmware V3.2. Siemens nennt für Updates, dass Version 2.19 nur online eingespielt werden kann, während Updates bis einschließlich V3.2.17 auch über die Micro Memory Card möglich sind. Für Serviceeinsätze ist das wichtig, weil dadurch vorab geklärt werden kann, ob ein reiner MMC-Einsatz genügt oder eine Online-Verbindung zur CPU erforderlich ist.

Gibt es für 6ES7315-2FJ14-0AB0 einen direkten Nachfolger?

Ein aktueller, von Siemens eindeutig als 1:1-Nachfolger ausgewiesener Ersatz für Neuprojekte war in den recherchierten Quellen nicht ersichtlich. Siemens dokumentiert jedoch, dass die V3-Ausführung frühere V2-Varianten der 315F-2 PN/DP spare-part-kompatibel ersetzt hat. Für echte Modernisierungen zeigen Siemens-Unterlagen dagegen den Weg in die S7-1500F-Migration, in einem Safety-Beispiel auf eine CPU 1516F-3 PN/DP. Das ist eher eine Migrationslösung als ein steckkompatibler Austausch.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Qualität & Garantie

Herausragende Dienst­leistungs­qualität bei jedem Handgriff

Zwei Eichler Techniker Klatschen sich nach erfolgreicher Reparatur ab

Ihr Warenkorb

Warenkorb wird geladen