SIEMENS 6ES7314-6CH04-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0252209
  • EAN: 4025515079101
  • UPC: 040892788600

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, CPU 314C-2 DP KOMPAKT-CPU MIT MPI, 24 DE/16 DA, 4AE, 2AA, 1 PT100, 4 SCHNELLE ZAEHLER (60 KHZ), INTEGRIERTE DP-SCHNITTSTELLE, INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V, ARBEITSSPEICHER 192 KBYTE, FRONTSTECKER (2X 40-POLIG) UND MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7314-6CH04-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 964,19 €

bis 1.735,53 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

4 Stck.

1.535,55 €

1.151,66 €

je Stck. 159,00 €

1.151,66 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

4 Stck.

2.153,67 €

1.615,25 €

je Stck. 159,00 €

1.615,25 € *

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Neu

1-3 Tage

8 Stck.

3.092,10 €

2.319,07 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.726
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4025515079101
UPC 040892788600
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20110913
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7314-6CH04-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7314-6CH04-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 314C-2 DP von Siemens. Es handelt sich nicht nur um eine reine SPS-CPU, sondern um eine Kompakt-CPU mit integrierten Ein- und Ausgängen sowie integrierter PROFIBUS-DP-Schnittstelle. Dadurch eignet sich die Baugruppe besonders für Maschinen und Anlagen, bei denen eine zentrale Steuerung mit direkt angebundenen Signalen und dezentraler Peripherie in einer kompakten Einheit benötigt wird. Typische Einsatzfelder sind Serienmaschinen, Sondermaschinen, Fördertechnik, Verpackung, Prüftechnik sowie Retrofit- und Bestandsanlagen im S7-300-Umfeld. Für Instandhalter ist sie interessant, weil sie Diagnose, Austausch und Wiederinbetriebnahme in einer bekannten Plattform ermöglicht; für Einkauf und Produktion ist sie relevant, weil sie eine kritische Bestandsbaugruppe mit unmittelbarem Einfluss auf die Anlagenverfügbarkeit ist. 

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU arbeitet mit 24 V DC und bietet 24 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge, 4 analoge Eingänge, 2 analoge Ausgänge sowie 1 Pt100-Eingang. Im Markt wird das oft als 5 analoge Eingänge beschrieben, weil der Pt100-Kanal zusätzlich verfügbar ist. Hinzu kommen 4 schnelle Zähler bis 60 kHz, was die CPU für Impuls-, Takt-, Frequenz- und einfache Positionieraufgaben interessant macht. Der Arbeitsspeicher von 192 KByte ist für viele klassische S7-300-Anwendungen ausreichend, während die Micro Memory Card für Betrieb und Programmspeicherung erforderlich ist. Die integrierte DP-Schnittstelle erlaubt den Einsatz als DP-Master oder DP-Slave, sodass verteilte Peripherie und Feldgeräte ohne zusätzliche CPU-Kommunikationsbaugruppe eingebunden werden können. Für Bestandsanlagen ist genau diese Kombination aus integrierter I/O, PROFIBUS und kompakter Bauform oft der entscheidende Vorteil.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Siemens führt 6ES7314-6CH04-0AB0 heute als spare part. Laut Hersteller wurde die Lieferfreigabe am 20. Mai 2011 veröffentlicht, die Product phase-out announcement datiert auf 1. Oktober 2023, und die Product cancellation / Type discontinuation auf 1. Oktober 2025. Für Betreiber bedeutet das: Die CPU ist im Bestand weiterhin relevant, befindet sich aber klar im fortgeschrittenen Obsoleszenz- und Lifecycle-Umfeld. Ein steckgleicher neuer S7-300-Nachfolger wird in den Herstellerhinweisen nicht als 1:1-Ersatz ausgewiesen. Für Migrationsprojekte ordnet Siemens diese CPU der S7-1500 CPU 1512C zu, was jedoch ein Engineering- und Migrationspfad ist und kein direkter Austausch ohne Anpassung. Für Ersatzteilstrategie, Lagerhaltung und Servicepartnerschaft ist diese Unterscheidung besonders wichtig.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für 6ES7314-6CH04-0AB0 bietet EICHLER mehrere beschaffungs- und serviceorientierte Wege an: Reparatur mit angegebener Bearbeitungszeit von 2–5 Tagen, Austausch in 1–3 Tagen, außerdem gebrauchte und neue Geräte mit ausgewiesenen Beständen. Die Reparatur umfasst bei EICHLER technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Für Instandhalter ist Reparatur vor allem dann sinnvoll, wenn die vorhandene Baugruppe anlagenspezifisch parametriert ist und die bestehende Hardware erhalten bleiben soll. Austausch ist besonders stark, wenn Stillstandskosten höher sind als die Reparaturzeit. Gebraucht- und Neugeräte helfen Einkauf und Produktion, wenn kurzfristig Versorgungssicherheit aufgebaut oder ein Lagerbestand abgesichert werden muss. Gerade bei abgekündigten S7-300-Baugruppen tragen diese Leistungswege dazu bei, die Funktionsfähigkeit von Bestandsanlagen trotz Obsoleszenz abzusichern.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 314C-2 DP
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V3.3
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) LS-Schalter, Typ C, min. 2 A; LS-Schalter, Typ B, min. 4 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Lastspannung L+
Digitaleingänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Ja
Digitalausgänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 880 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 5 A
I²t 0,7 A²·s
Digitaleingänge
● aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 80 mA
Digitalausgänge
● aus Lastspannung L+, max. 50 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 13 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 192 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,06 µs
für Wortoperationen, typ. 0,12 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,59 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 5; OB 80, 82, 85, 86, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 64 kbyte
Merker
● Größe, max. 256 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 255
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 kbyte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
davon dezentral
— Eingänge 2 003 byte
— Ausgänge 2 010 byte
Prozessabbild
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
● Eingänge, einstellbar 2 048 byte
● Ausgänge, einstellbar 2 048 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Digitale Kanäle
● Eingänge 16 048
— davon zentral 1 016
● Ausgänge 16 096
— davon zentral 1 008
Analoge Kanäle
● Eingänge 1 006
— davon zentral 253
● Ausgänge 1 007
— davon zentral 250
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8; im Baugruppenträger 3 max. 7
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Nein
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 24
● davon für technologische Funktionen nutzbare Eingänge 16
integrierte Kanäle (DI) 24
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 24
— bis 60 °C, max. 12
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 12
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -3 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 8 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Ja; 0,1 / 0,3 / 3 / 15 ms (Sie können die Eingangsverzögerung der Standardeingänge während der Programmlaufzeit umprojektieren. Beachten Sie, dass Ihre neu eingestellte Filterzeit dann unter Umständen erst nach einmaligem Ablauf der bisherigen Filterzeit wirksam wird.)
— Nennwert 3 ms
für Technologische Funktionen
— bei "0" nach "1", max. 8 µs; Minimale Impulsbreite/minimale Impulspause bei maximaler Zählfrequenz
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m; 50 m für technologische Funktionen
● ungeschirmt, max. 600 m; für technologische Funktionen: Nein
für Technologische Funktionen
— geschirmt, max. 50 m; bei maximaler Zählfrequenz
— ungeschirmt, max. nicht erlaubt
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 16
● davon schnelle Ausgänge 4; Achtung: Sie dürfen die schnellen Ausgänge Ihrer CPU nicht parallel schalten
integrierte Kanäle (DO) 16
Kurzschluss-Schutz Ja; elektronisch taktend
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf L+ (-48 V)
Ansteuern eines Digitaleingangs Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 500 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. 0,6 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Ja
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
● bei Lampenlast, max. 100 Hz
● der Impulsausgänge, bei ohmscher Last, max. 2,5 kHz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 3 A
— bis 60 °C, max. 2 A
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 2 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 5
● bei Spannungs-/Strommessung 4
● bei Widerstands-/Widerstandthermometermessung 1
integrierte Kanäle (AI) 5; 4x Strom/Spannung, 1x Widerstand
zulässige Eingangsspannung für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 5 V; dauerhaft
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 30 V; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 0,5 mA; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 50 mA; dauerhaft
elektrische Eingangsfrequenz, max. 400 Hz
Leerlaufspannung für Widerstandsgeber, typ. 3,3 V
Konstantmessstrom für Widerstandsgeber, typ. 1,25 mA
technische Einheit für Temperaturmessung einstellbar Ja; Grad Celsius / Grad Fahrenheit / Kelvin
Eingangsbereiche
● Spannung Ja; ±10 V / 100 kΩ; 0 V bis 10 V / 100 kΩ
● Strom Ja; ±20 mA / 100 Ω; 0 mA bis 20 mA / 100 Ω; 4 mA bis 20 mA / 100 Ω
● Widerstandsthermometer Ja; Pt 100 / 10 MΩ
● Widerstand Ja; 0 Ω bis 600 Ω / 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● 0 bis +10 V Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 10 V) 100 kΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme
● 0 bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) 100 Ω
● -20 mA bis +20 mA Ja
— Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) 100 Ω
● 4 mA bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) 100 Ω
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstandsthermometer
● Pt 100 Ja
— Eingangswiderstand (Pt 100) 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstände
● 0 bis 600 Ohm Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 600 Ohm) 10 MΩ
Thermoelement (TC)
Temperaturkompensation
— parametrierbar Nein
Kennlinienlinearisierung
● parametrierbar Ja; softwaremäßig
— für Widerstandsthermometer Pt 100
Leitungslänge
● geschirmt, max. 100 m
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 2
Spannungsausgang, Kurzschluss-Schutz Ja
Spannungsausgang, Kurzschlussstrom, max. 55 mA
Stromausgang, Leerlaufspannung, max. 14 V
Ausgangsbereiche, Spannung
● 0 bis 10 V Ja
● -10 V bis +10 V Ja
Ausgangsbereiche, Strom
● 0 bis 20 mA Ja
● -20 mA bis +20 mA Ja
● 4 mA bis 20 mA Ja
Anschluss der Aktoren
● für Spannungsausgang Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Spannungsausgang Vierleiter-Anschluss Nein
● für Stromausgang Zweileiter-Anschluss Ja
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausgangs)
● bei Spannungsausgängen, min. 1 kΩ
● bei Spannungsausgängen, kapazitive Last, max. 0,1 µF
● bei Stromausgängen, max. 300 Ω
● bei Stromausgängen, induktive Last, max. 0,1 mH
Zerstörgrenze gegen von außen angelegte Spannungen und Ströme
● Spannungen an den Ausgängen gegen MANA 16 V; dauerhaft
● Strom, max. 50 mA; dauerhaft
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip Momentanwertverschlüsselung (sukzessive Approximation)
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja; 16,6 / 20 ms
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 50 / 60 Hz
● Zeitkonstante des Eingangsfilters 0,38 ms
● Grundausführungszeit der Baugruppe (alle Kanäle freigegeben) 1 ms
Analogwertbildung für die Ausgänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Wandlungszeit (pro Kanal) 1 ms
Einschwingzeit
● für ohmsche Last 0,6 ms
● für kapazitive Last 1 ms
● für induktive Last 0,5 ms
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Spannungsmessung Ja
● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer Ja; mit externer Versorgung
● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer Ja
● für Widerstandsmessung mit Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Widerstandsmessung mit Dreileiter-Anschluss Nein
● für Widerstandsmessung mit Vierleiter-Anschluss Nein
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Fehler/Genauigkeiten
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,006 %/K
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,06 %
Ausgangswelligkeit (bezogen auf Ausgangsbereich, Bandbreite 0 bis 50 kHz), (+/-) 0,1 %
Linearitätsfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,15 %
Temperaturfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,01 %/K
Übersprechen zwischen den Ausgängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,06 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,2 %
● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. 30 dB
● Gleichtaktstörung, min. 40 dB
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 2; MPI und PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Nein
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 187,5 kbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Nein
● PROFINET IO-Device Nein
● PROFINET CBA Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● GSD-Datei Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie im Internet (http://www.siemens.com/profibus-gsd)
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 180 kbyte; bei PUT / GET
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 240 byte; als Server
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 12
● verwendbar für PG-Kommunikation 11
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 11
● verwendbar für OP-Kommunikation 11
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 11
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 8
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 8
● verwendbar für Routing 4; max.
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 12; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Integrierte Funktionen
Zähler
● Anzahl Zähler 4; siehe Handbuch "Technologische Funktionen"
● Zählfrequenz, max. 60 kHz
Frequenzmessung Ja
● Anzahl Frequenzmesser 4; bis max. 60 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
gesteuertes Positionieren Ja
integrierte Funktionsbausteine (Regeln) Ja; PID-Regler (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
PID-Regler Ja
Anzahl Impulsausgänge 4; Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
Grenzfrequenz (Impuls) 2,5 kHz
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● Potenzialtrennung Digitaleingaben Ja
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● Potenzialtrennung Digitalausgaben Ja
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogeingaben
● Potenzialtrennung Analogeingaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogausgaben
● Potenzialtrennung Analogausgaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 600 V
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
● STEP 7-Lite Nein
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 120 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 680 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum blinkt bei meiner CPU 314C-2 DP die STOP-LED langsam und die CPU startet nicht? Eine langsam blinkende STOP-LED weist typischerweise darauf hin, dass die CPU ein Urlöschen bzw. einen Gesamtreset anfordert. Prüfen Sie zuerst, ob eine gültige Micro Memory Card steckt. Führen Sie dann das von Siemens beschriebene MRES-/Rücksetzverfahren aus. Wenn die eingesetzte MMC zuvor in einer anderen CPU verwendet wurde oder inkonsistente Daten enthält, sollte die Karte zurückgesetzt bzw. der Inhalt gelöscht werden. Nach CPU- oder MMC-Wechsel ist genau dieses Verhalten sehr häufig.
Warum leuchten bei meiner CPU 314C-2 DP gleichzeitig SF und BF? Diese Kombination spricht in der Regel für einen Fehler im PROFIBUS-/DP-Umfeld, etwa durch einen fehlenden oder spannungslosen Slave, eine falsche Adressierung, fehlerhafte Abschlusswiderstände oder eine Hardware-Konfiguration, die nicht zur realen Station passt. Prüfen Sie zuerst die Busverdrahtung, die Teilnehmeradressen, die Abschlusswiderstände und die reale Verfügbarkeit aller projektierten DP-Teilnehmer. Lesen Sie anschließend den Diagnosepuffer der CPU aus, um den betroffenen Teilnehmer oder Konfigurationsfehler gezielt einzugrenzen.
Warum leuchtet nach dem Einschalten nur die SF-LED an meiner CPU 314C-2 DP? Leuchtet nur SF, liegt häufig kein reiner Busfehler, sondern ein allgemeiner Stations- oder Konfigurationsfehler vor. Typische Ursachen sind unpassende Hardwaredaten auf der MMC, ein Projektstand, der nicht zur tatsächlich eingebauten Baugruppe passt, oder Peripheriezugriffsfehler. Sinnvoll ist, die reale Hardware gegen die STEP-7-Hardwarekonfiguration zu prüfen, alte oder unpassende Daten auf der MMC zu bereinigen und den Diagnosepuffer auszulesen. Auch nach dem Einsetzen einer nicht leeren MMC kann dieses Fehlerbild auftreten.
Warum funktioniert meine neue MMC oder Ersatz-CPU 314C-2 DP nach dem Tausch nicht sofort? Nach CPU- oder MMC-Tausch muss die Baugruppe häufig erst sauber rückgesetzt und mit einem passenden Projektstand geladen werden. Siemens weist zudem darauf hin, dass das Rücksetzen der MMC nicht durch klassisches Formatieren erfolgt, sondern durch ein spezielles Löschen bzw. Rücksetzen. Wenn die Karte aus einer anderen CPU stammt, können inkonsistente Systemdaten die Inbetriebnahme blockieren. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Engineering-Stand passt: Für diese CPU nennt Siemens STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203.
Warum zählen die schnellen Zähler nicht sauber oder warum kommen unplausible Impulse an? Bei den technologischen Funktionen der CPU spielen Verdrahtung, Signallaufzeiten und Parametrierung eine große Rolle. Siemens nennt für die schnellen Funktionen bis 60 kHz eine maximale geschirmte Leitungslänge von 50 m; ungeschirmte Leitungen sind für diese technologischen Funktionen nicht zulässig. Zusätzlich müssen Impulsbreite, Pausenzeit und die richtige Parametrierung der Eingangsverzögerung zur realen Sensorik passen. Bei sporadischen Fehlzählungen sollten daher zuerst Sensortyp, Schirmung, Leitungslänge, Massebezug und die Parametrierung der technologischen Eingänge geprüft werden.

Was genau ist 6ES7314-6CH04-0AB0?

6ES7314-6CH04-0AB0 ist die Siemens CPU 314C-2 DP aus der SIMATIC S7-300. Sie kombiniert Steuerungsfunktion, integrierte digitale und analoge I/O sowie eine PROFIBUS-DP-Schnittstelle in einer kompakten CPU. Das macht sie besonders attraktiv für Maschinen und Bestandsanlagen, in denen ohne zusätzliche Baugruppen sowohl zentrale Signale als auch dezentrale Peripherie eingebunden werden sollen.

Benötigt 6ES7314-6CH04-0AB0 zwingend eine Micro Memory Card?

Ja. Siemens nennt für diese CPU ausdrücklich, dass eine Micro Memory Card erforderlich ist. Sie dient nicht nur als Speichermedium, sondern ist für Betrieb, Programmladung, Datensicherung und verschiedene Servicevorgänge relevant. Für Einkauf und Instandhaltung heißt das: Bei Ersatzbeschaffung sollte die MMC-Frage immer mitgedacht werden, damit die CPU nach dem Einbau auch tatsächlich in Betrieb genommen werden kann.

Kann die CPU gleichzeitig über MPI erreichbar sein und als PROFIBUS-DP-Master arbeiten?

Ja. Genau darin liegt ein praktischer Vorteil der CPU 314C-2 DP. Siemens beschreibt die CPU als Kompakt-CPU mit MPI und integrierter DP-Schnittstelle; in den Unterlagen wird sie auch als Beispiel für eine Station gezeigt, die gleichzeitig in ein MPI-Subnetz und ein PROFIBUS-DP-System eingebunden ist. Das ist im Servicefall hilfreich, weil Programmierung, Diagnose und Feldkommunikation in einer kompakten Plattform zusammenlaufen.

Ist 6ES7314-6CH04-0AB0 noch sinnvoll für Bestandsanlagen, obwohl S7-300 abgekündigt ist?

Für Bestandsanlagen eindeutig ja. Siemens führt das Produkt als Ersatzteil, gleichzeitig ist der Lifecycle bereits fortgeschritten und die Typabkündigung datiert auf 1. Oktober 2025. In der Praxis bedeutet das: Für laufende Maschinen ist die CPU weiterhin relevant, aber Beschaffung, Reparatur, Austausch und Lagerstrategie sollten aktiv geplant werden. Gerade deshalb sind Reparatur-, Austausch- und Gebrauchtoptionen für Betreiber oft wirtschaftlich sinnvoller als ein sofortiger Komplettumbau.

Wann lohnt sich bei dieser CPU eher Reparatur als sofortiger Neukauf?

Eine Reparatur lohnt sich besonders dann, wenn die Anlage schnell wieder auf den bestehenden Hardwarestand zurückgeführt werden soll, wenn Parametrierung und Verdrahtung unverändert bleiben sollen oder wenn Neugeräte wirtschaftlich schwerer darstellbar sind. Ein Austauschgerät ist meist dann die bessere Wahl, wenn jede Stunde Stillstand teuer ist. Auf der EICHLER-Seite sind für diese CPU sowohl Reparatur als auch Austausch sowie Gebraucht- und Neugeräte mit unterschiedlichen Bearbeitungszeiten und Beständen ausgewiesen. Das schafft Spielraum für eine Entscheidung nach Downtime, Budget und Lagerstrategie.

Gibt es einen direkten Nachfolger für 6ES7314-6CH04-0AB0?

Ein direkter 1:1 steckkompatibler Nachfolger wird in den von Siemens auffindbaren Lifecycle-Hinweisen nicht als neuer S7-300-Artikel ausgewiesen. Siemens nennt in der Migrationsdokumentation die CPU 1512C der S7-1500 als Ziel für den Umstieg. Das ist wichtig für die Beschaffung: Wer eine Bestandsanlage kurzfristig stabil halten muss, braucht meist Reparatur, Austausch oder lagerhaltige Alt-/Bestandsware; wer strategisch modernisiert, sollte ein Migrationprojekt einplanen statt einen einfachen Baugruppentausch zu erwarten.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Qualität & Garantie

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Zwei Eichler Techniker Klatschen sich nach erfolgreicher Reparatur ab

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