SIEMENS 6ES7313-6CG04-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0252207
  • EAN: 4025515079071
  • UPC: 040892788587

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, CPU 313C-2 DP KOMPAKT-CPU MIT MPI, 16 DE/16 DA, 3 SCHNELLE ZAEHLER (30 KHZ), INTEGRIERTE DP-SCHNITTSTELLE, INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V, ARBEITSSPEICHER 128 KBYTE, FRONTSTECKER (1X 40-POLIG) UND MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7313-6CG04-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 774,97 €

bis 1.394,94 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

1 Stck.

1.742,80 €

1.307,10 €

je Stck. 159,00 €

1.307,10 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

1 Stck.

1.936,44 €

1.452,33 €

je Stck. 159,00 €

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Neu

1-3 Tage

10 Stck.

2.151,60 €

1.613,70 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.56
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4025515079071
UPC 040892788587
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20110520
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7313-6CG04-0AB0 und wo wird es eingesetzt

Die 6ES7313-6CG04-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 313C-2 DP von Siemens. Es handelt sich um eine Kompakt-CPU mit integrierter MPI-/DP-Kommunikation, 16 digitalen Eingängen, 16 digitalen Ausgängen, 3 schnellen Zählern bis 30 kHz sowie integrierter 24-V-DC-Stromversorgung. Für den Betrieb sind eine Micro Memory Card und ein 40-poliger Frontstecker erforderlich. Die Baugruppe wird typischerweise in Maschinen und Bestandsanlagen eingesetzt, in denen eine kompakte SPS mit lokalem I/O, PROFIBUS-Anbindung und solider Zyklusleistung benötigt wird. Besonders relevant ist das Modell für Ersatzteilbeschaffung, Retrofit im Bestand und die schnelle Wiederherstellung älterer S7-300-Installationen.

Überblick über die wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU arbeitet mit 24 V DC bei einem zulässigen Bereich von 19,2 bis 28,8 V. Sie besitzt 128 KB Arbeitsspeicher, benötigt eine steckbare MMC als Ladespeicher und sichert Programm und Daten batteriegestützt-frei über die Speicherkarte. Für Instandhalter wichtig: Die CPU verarbeitet Bit-Operationen typisch mit 0,07 µs, unterstützt 1 integrierten DP-Master, kann bis zu 124 DP-Teilnehmer anbinden und bietet 4 schnelle Ausgänge sowie 3 Zähler bis 30 kHz für Takt-, Zähl- und einfache Positionieraufgaben. Mit 80 x 125 x 130 mm und rund 500 g bleibt sie kompakt. Für die Beschaffung bedeutet das: viel Funktion auf engem Raum, ohne zusätzliche CPU-Peripherie für Standardaufgaben im Feld.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Siemens führt die 6ES7313-6CG04-0AB0 offiziell als Spare Part / Ersatzteil. Gleichzeitig zeigen die Herstellerangaben zum Lifecycle, dass das Produkt in einem Abkündigungs- bzw. Auslaufkontext steht; Siemens hat für die Plattform S7-300 / ET 200M den Produkt-Phase-out bereits angekündigt. Für Betreiber von Bestandsanlagen ist das ein klares Signal: Die Baugruppe bleibt für den laufenden Betrieb relevant, langfristig steigt aber das Beschaffungs- und Ausfallrisiko. Für die Modernisierung nennt Siemens die S7-1500 als natürliche Nachfolgeplattform. Im Siemens-Migrationsleitfaden wird die CPU 1511C als Zielgerät für die Migration der CPU 313C-2 DP genannt. Das ist jedoch ein Migrationspfad und kein steckgleicher 1:1-Ersatz im laufenden Schaltschrank.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für diese Baugruppe bietet EICHLER auf der Artikeldetailseite mehrere praxisnahe Beschaffungs- und Servicewege an: Reparatur in 2–5 Tagen, Austausch in 1–3 Tagen, gebraucht in 1–3 Tagen sowie neu in 1–3 Tagen. Zusätzlich ist ein Prüfprotokoll optional buchbar. Bei der Reparatur nennt EICHLER ausdrücklich technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Für Produktionsbetriebe ist das besonders dann relevant, wenn Stillstandskosten hoch sind, die Anlage nicht kurzfristig migriert werden kann oder identische Bestandsbaugruppen weiterbetrieben werden müssen. Austausch und funktionsgeprüfter Verkauf helfen, Downtime zu minimieren; Reparatur und Life-Cycle-orientierte Bevorratung helfen, Obsoleszenzrisiken kontrollierbar zu halten. EICHLER ergänzt dies generell um 24/7 Ersatzteilservice und optionale Garantieerweiterungen auf 36 Monate.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 313C-2
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V3.3
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) LS-Schalter, Typ C, min. 2 A; LS-Schalter, Typ B, min. 4 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Lastspannung L+
Digitaleingänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Ja
Digitalausgänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 800 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 110 mA
Einschaltstrom, typ. 5 A
I²t 0,7 A²·s
Digitaleingänge
● aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 80 mA
Digitalausgänge
● aus Lastspannung L+, max. 50 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 9 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 128 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,07 µs
für Wortoperationen, typ. 0,15 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,2 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,72 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 5; OB 80, 82, 85, 86, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 64 kbyte
Merker
● Größe, max. 256 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 255
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 kbyte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
davon dezentral
— Eingänge 2 030 byte
— Ausgänge 2 030 byte
Prozessabbild
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
● Eingänge, einstellbar 2 048 byte
● Ausgänge, einstellbar 2 048 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Digitale Kanäle
● Eingänge 16 256
— davon zentral 1 008
● Ausgänge 16 256
— davon zentral 1 008
Analoge Kanäle
● Eingänge 1 015
— davon zentral 248
● Ausgänge 1 015
— davon zentral 248
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 6
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8; im Baugruppenträger 3 max. 7
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Nein
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 16
● davon für technologische Funktionen nutzbare Eingänge 12
integrierte Kanäle (DI) 16
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 16
— bis 60 °C, max. 8
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 8
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -3 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 8 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Ja; 0,1 / 0,3 / 3 / 15 ms (Sie können die Eingangsverzögerung der Standardeingänge während der Programmlaufzeit umprojektieren. Beachten Sie, dass Ihre neu eingestellte Filterzeit dann unter Umständen erst nach einmaligem Ablauf der bisherigen Filterzeit wirksam wird.)
— Nennwert 3 ms
für Technologische Funktionen
— bei "0" nach "1", max. 16 µs; Minimale Impulsbreite/minimale Impulspause bei maximaler Zählfrequenz
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m; 100 m für technologische Funktionen
● ungeschirmt, max. 600 m; für technologische Funktionen: Nein
für Technologische Funktionen
— geschirmt, max. 100 m; bei maximaler Zählfrequenz
— ungeschirmt, max. nicht erlaubt
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 16
● davon schnelle Ausgänge 4; Achtung: Sie dürfen die schnellen Ausgänge Ihrer CPU nicht parallel schalten
integrierte Kanäle (DO) 16
Kurzschluss-Schutz Ja; elektronisch taktend
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf L+ (-48 V)
Ansteuern eines Digitaleingangs Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 500 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. 0,6 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Ja
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
● bei Lampenlast, max. 100 Hz
● der Impulsausgänge, bei ohmscher Last, max. 2,5 kHz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 3 A
— bis 60 °C, max. 2 A
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 2 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
integrierte Kanäle (AI) 0
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 0
Geber
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 2; MPI und PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Nein
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 187,5 kbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Nein
● PROFINET IO-Device Nein
● PROFINET CBA Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja; ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● GSD-Datei Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie im Internet (http://www.siemens.com/profibus-gsd)
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja; ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 180 kbyte; bei PUT / GET
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 240 byte; als Server
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 8
● verwendbar für PG-Kommunikation 7
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 7
● verwendbar für OP-Kommunikation 7
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 7
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 4
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 4
● verwendbar für Routing 4; max.
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 8; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Integrierte Funktionen
Zähler
● Anzahl Zähler 3; siehe Handbuch "Technologische Funktionen"
● Zählfrequenz, max. 30 kHz
Frequenzmessung Ja
● Anzahl Frequenzmesser 3; bis max. 30 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
gesteuertes Positionieren Nein
integrierte Funktionsbausteine (Regeln) Ja; PID-Regler (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
PID-Regler Ja
Anzahl Impulsausgänge 3; Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
Grenzfrequenz (Impuls) 2,5 kHz
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● Potenzialtrennung Digitaleingaben Ja
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● Potenzialtrennung Digitalausgaben Ja
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 600 V
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
● STEP 7-Lite Nein
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 80 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 500 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum blinkt die STOP-LED der 6ES7313-6CG04-0AB0 langsam? Langsames STOP-Blinken weist bei der S7-300 typischerweise auf einen angeforderten Gesamtlöschvorgang hin, zum Beispiel nach MMC-Wechsel oder nach einem Betriebssystem-Update. Die MMC muss korrekt eingesetzt sein, die Spannungsversorgung stabil anliegen und der MRES-Ablauf nach Siemens-Vorgabe sauber durchgeführt werden. Danach werden Hardwarekonfiguration und Anwenderprogramm erneut geladen.
Warum wird die CPU 313C-2 DP über MPI nicht gefunden? Häufig passen PG/PC-Schnittstelle, MPI-Adresse oder Übertragungsrate nicht zusammen. Zuerst sollte die PG/PC-Schnittstelle explizit auf MPI gesetzt und anschließend unter „Erreichbare Teilnehmer“ geprüft werden, ob die CPU sichtbar ist. Bleibt die CPU unsichtbar, müssen Kabel, Busstecker und die tatsächliche Schnittstelle kontrolliert werden; zusätzlich kann die DP-Seite als alternativer Kommunikationsweg geprüft werden.
Warum leuchten BF und SF an der CPU 313C-2 DP? Bei PROFIBUS-Konfigurationen bedeutet BF meist, dass ein projektierter Slave nicht erreichbar ist oder eine Adressierung nicht stimmt; SF kommt dann oft als Folgediagnose hinzu. Prüfen Sie Busabschluss, Teilnehmeradressen, Verdrahtung, Spannungsversorgung der Slaves und die geladene Hardwarekonfiguration. Anschließend sollte der Diagnosepuffer ausgewertet werden, weil die CPU dafür bis zu 500 Einträge bereitstellt.
Warum reagieren die integrierten Ein- und Ausgänge der CPU nicht? Bei Kompakt-CPUs sind die integrierten I/Os bereits Teil der CPU. Deshalb müssen die 24 V Lastspannung L+, der richtige Frontstecker und die reale Verdrahtung geprüft werden. Wenn Eingangs-LEDs reagieren, Ausgänge aber nicht schalten, lohnt sich zusätzlich die Kontrolle in der Variablentabelle sowie ein Blick auf Gruppenströme, Kurzschlussschutz und die Programmlogik im OB1.

Benötigt 6ES7313-6CG04-0AB0 eine Micro Memory Card und einen Frontstecker?

Ja. Für den Betrieb der CPU sind eine SIMATIC Micro Memory Card als Ladespeicher und ein 40-poliger Frontstecker erforderlich. Ohne MMC ist die Baugruppe im praktischen Einsatz nicht vollständig betriebsbereit. Für Einkauf und Instandhaltung ist das wichtig, weil bei einer Ersatzteilbestellung nicht nur die CPU selbst, sondern auch das notwendige Zubehör vollständig verfügbar sein muss.

Welche Software brauche ich zum Projektieren dieser CPU?

Siemens nennt für die CPU 313C-2 DP STEP 7 V5.5 + SP1 oder STEP 7 V5.3 + SP2 mit HSP 203 als passende Engineering-Umgebung. Für Betreiber älterer Anlagen ist das ein entscheidender Punkt: Vor Austausch, Programmänderung oder Inbetriebnahme sollte geprüft werden, ob die vorhandene Engineering-Umgebung diesen Softwarestand unterstützt. So lassen sich Zeitverluste bei Inbetriebnahme und Service vermeiden.

Unterstützt die CPU PROFINET?

Nein. Die 6ES7313-6CG04-0AB0 unterstützt MPI und PROFIBUS DP, aber kein PROFINET. Das Modell ist damit klar auf klassische S7-300- und PROFIBUS-Strukturen ausgelegt. Wer Ethernet-basierte Kommunikation oder moderne PROFINET-Topologien benötigt, muss die bestehende Architektur mit Zusatzkomponenten ergänzen oder einen geplanten Migrationspfad auf eine neuere Steuerungsfamilie bewerten.

Kann die CPU als PROFIBUS-DP-Master und als DP-Slave betrieben werden?

Ja. Laut Siemens unterstützt die integrierte DP-Schnittstelle sowohl PROFIBUS DP master als auch PROFIBUS DP device. Als Master sind Übertragungsraten bis 12 Mbit/s möglich; außerdem nennt Siemens bis zu 124 DP-Geräte. Für Bestandsanlagen ist das hilfreich, weil sich die CPU sowohl in klassische Master-Slave-Topologien als auch in bestehende Kommunikationskonzepte mit dezentraler Peripherie einfügen lässt.

Was ist der schnellste Weg, wenn die Anlage mit dieser CPU steht?

Wenn die Anlage sofort wieder laufen muss, ist auf dieser Artikeldetailseite vor allem der Austausch interessant, weil EICHLER ihn mit 1–3 Tagen ausweist. Auch gebrauchte und neue Geräte sind dort mit 1–3 Tagen genannt; die Reparatur ist mit 2–5 Tagen hinterlegt. Für Beschaffung und Instandhaltung ist das relevant, weil je nach Stillstandskosten nicht immer die günstigste, sondern oft die schnellste wieder funktionsfähige Lösung wirtschaftlich sinnvoll ist.

Gibt es einen direkten Nachfolger oder einen sinnvollen Migrationspfad?

Siemens positioniert die S7-1500 als natürliche Nachfolgeplattform der auslaufenden S7-300-Welt. Im offiziellen Migrationsleitfaden wird die 6ES7313-6CG04-0AB0 auf eine CPU 1511C abgebildet. Für Betreiber heißt das: Es gibt einen klaren Modernisierungspfad, aber keinen einfachen steckgleichen Soforttausch im Altbestand. Wer kurzfristig Verfügbarkeit sichern muss, fährt oft mit Reparatur, Austausch oder Bestandsbevorratung besser; wer mittelfristig modernisieren will, sollte den Wechsel strukturiert auf S7-1500 planen.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Qualität & Garantie

Herausragende Dienst­leistungs­qualität bei jedem Handgriff

Zwei Eichler Techniker Klatschen sich nach erfolgreicher Reparatur ab

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