SIEMENS 6AG1317-6FF04-2AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0323960
  • EAN: 4042948655924
  • UPC: 887621822910

Produktbeschreibung

SIPLUS S7-300 CPU 317F-2DP -25...+60°C MIT CONFORMAL COATING BASED ON 6ES7317-6FF04-0AB0 . ZENTRALBAUGRUPPE MIT 1,5MBYTE ARBEITSSPEICHER, 1. SCHNITTSTELLE MPI/DP 12MBIT/ S, 2. SCHNITTSTELLE DP-MASTER/ SLAVE, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH EINSETZBAR MIT SOFTWARE PAKET S7 DISTRIBUTED SAFETY AB V5.2 SP1

Leistungen für SIEMENS 6AG1317-6FF04-2AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 2.236,52 €

bis 3.612,84 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.422
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4042948655924
UPC 887621822910
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) A&DSE/SIP ADD
Fabrikategruppe 4398
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140901
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6AG1317-6FF04-2AB0 und wo wird es eingesetzt

6AG1317-6FF04-2AB0 ist eine SIEMENS SIPLUS S7-300 CPU 317F-2DP für Automatisierungsanlagen mit sicherheitsgerichteten Steuerungsfunktionen. Die Baugruppe basiert auf 6ES7317-6FF04-0AB0 und ist als SIPLUS-Ausführung mit Conformal Coating für anspruchsvollere Umgebungsbedingungen ausgelegt. Sie wird typischerweise in bestehenden SIMATIC S7-300 Anlagen eingesetzt, in denen eine fehlersichere CPU mit PROFIBUS-DP-Kommunikation, MPI/DP-Schnittstelle und vorhandener STEP-7-Projektstruktur weiterbetrieben werden soll. Besonders relevant ist die Artikelnummer bei Maschinen, Produktionslinien und dezentral aufgebauten Anlagen, bei denen ein funktionsgleicher Austausch oder eine Reparatur Stillstandszeiten reduzieren und die Weiternutzung der vorhandenen Steuerungsarchitektur unterstützen kann.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe arbeitet mit einer 24-V-DC-Versorgung und ist für einen zulässigen Spannungsbereich von 19,2 bis 28,8 V DC ausgelegt. Der integrierte Arbeitsspeicher von 1 536 kbyte ist für umfangreichere S7-300 Programme und fehlersichere Anwendungen relevant. Die CPU besitzt eine erste MPI/DP-Schnittstelle mit bis zu 12 Mbit/s sowie eine zweite Schnittstelle für PROFIBUS DP-Master/Slave. Eine Micro Memory Card ist erforderlich, wodurch beim Austausch besonders auf den vorhandenen Projektstand, die Kartendaten und die passende Hardwarekonfiguration zu achten ist. Die Betriebstemperatur von -25 bis +60 °C und das Conformal Coating sind wichtig für Schaltschränke in raueren Industrieumgebungen, etwa bei Temperaturwechseln, Staub, Schadgasen oder erhöhter Feuchtebelastung.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

6AG1317-6FF04-2AB0 gehört zur SIMATIC S7-300 beziehungsweise SIPLUS S7-300 Produktwelt und ist damit für Betreiber vor allem unter dem Gesichtspunkt Produkt-Auslauf, Ersatzteilstrategie und Obsoleszenz relevant. Für S7-300 und ET 200M Baugruppen hat die Abkündigungsphase begonnen, wodurch Beschaffung, Reparaturfähigkeit und Bevorratung frühzeitig bewertet werden sollten. Ein direkter Ersatztyp sollte nicht allein über die Artikelnummer ausgewählt werden, da Safety-Projektierung, Firmware, MMC-Inhalt, PROFIBUS-Topologie und STEP-7-Umgebung zusammenpassen müssen. Für bestehende Anlagen ist deshalb häufig zu prüfen, ob Reparatur, geprüfter Austausch, Ersatzteilbevorratung oder eine geplante Migration wirtschaftlich und technisch sinnvoller ist. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 6AG1317-6FF04-2AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die vorhandene CPU weiter in der bestehenden S7-300 Anlage eingesetzt werden soll und eine Migration kurzfristig nicht geplant ist. Austauschgeräte unterstützen Instandhaltung und Einkauf, wenn Stillstandzeiten reduziert und die Funktionsfähigkeit der Anlage schneller wiederhergestellt werden müssen. Life Cycle Management hilft, Risiken durch abgekündigte S7-300 Baugruppen, kritische Anlagenpositionen und fehlende Ersatzteilstrategie strukturiert zu bewerten. Ergänzend können Fachseminare zur SIMATIC S7 Fehlersuche und zum Anlagenhandling dabei helfen, Diagnosepuffer, PROFIBUS-Störungen, MMC-Projektstände und Austauschprozesse sicherer zu beurteilen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 317F-2 DP
basierend auf 6ES7317-6FF04-0AB0
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.2 + SP1 mit HSP 202 + Distributed Safety
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 870 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 120 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,5 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 1 536 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,025 µs
für Wortoperationen, typ. 0,03 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,04 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 2 048; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 5; OB 80, 82, 85, 86, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 256 kbyte
Merker
● Größe, max. 4 096 byte
● Remanenz vorhanden Ja; von MB 0 bis MB 4 095
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
davon dezentral
— Eingänge 8 192 byte
— Ausgänge 8 192 byte
Prozessabbild
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
● Eingänge, einstellbar 8 192 byte
● Ausgänge, einstellbar 8 192 byte
● Eingänge, voreingestellt 1 024 byte
● Ausgänge, voreingestellt 1 024 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 256
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 2
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 4
● Nummer/Nummernband 0 bis 3
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Nein
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 2
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 192 byte
— Ausgänge, max. 8 192 byte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● GSD-Datei Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie im Internet (http://www.siemens.com/profibus-gsd)
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 30
● verwendbar für Routing X1 als MPI max. 10; X1 als DP-Master max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv) max. 14; X2 als DP-Master max. 24; X2 als DP-Slave (aktiv) max. 14
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
UL-Zulassung Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. -25 °C; = Tmin
● max. 60 °C; = Tmax
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -40 °C
● max. 70 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 2 000 m
● Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe Tmin ... Tmax bei 1 140 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m)
Relative Luftfeuchte
● mit Betauung, geprüft nach IEC 60068-2-38, max. 100 %; RH inkl. Betauung / Frost (keine Inbetriebnahme im betauten Zustand)
Widerstandsfähigkeit
Einsatz in ortsfesten industriellen Anlagen
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 3B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3C4 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3S4 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz auf Schiffen/auf See
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 6B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6C3 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6S3 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz in der industriellen Prozesstechnik
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60654-4 Ja; Klasse 3 (unter Ausschluss von Trichlorethylen)
— Umweltbedingungen für Prozess-, Mess- und Steuersysteme nach ANSI/ISA-71.04 Ja; Level GX Gruppe A/B (unter Ausschluss von Trichlorethylen; Schadgaskonzentrationen bis zu den Grenzwerten der EN 60721-3-3 Klasse 3C4 zulässig); Level LC3 (Salznebel) und Level LB3 (Öl)
Anmerkung
— Anmerkung zur Klassifizierung von Umweltbedingungen nach EN 60721, EN 60654-4 und ANSI/ISA-71.04 * Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
● STEP 7-Lite Nein
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 360 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet die SF-LED an 6AG1317-6FF04-2AB0? Zuerst sollte der Diagnosepuffer der CPU ausgelesen werden, da die SF-LED auf einen Hardware-, Software-, Parametrier- oder Peripheriefehler hinweisen kann. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die reale Baugruppenbestückung mit der Hardwarekonfiguration übereinstimmt. Danach sollte geprüft werden, ob fehlende Diagnose- oder Fehler-OBs dazu führen, dass die CPU bei Störungen in STOP geht. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist die Baugruppe mit Projektstand, Firmware und angeschlossener Peripherie einzugrenzen.
Warum blinkt oder leuchtet die BF-LED bei der CPU 317F-2DP? Zuerst sollte die PROFIBUS-Adresse mit der Projektierung abgeglichen werden. Anschließend sind Busstecker, Schirmung, Abschlusswiderstände und die Versorgung der DP-Teilnehmer zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob ein projektierter Slave fehlt, ausgeschaltet ist oder mit abweichender Konfiguration betrieben wird. Falls der Busfehler weiterhin besteht, kann das PROFIBUS-Segment abschnittsweise getrennt und über Diagnosemeldungen weiter eingegrenzt werden.
Warum bleibt 6AG1317-6FF04-2AB0 in STOP und geht nicht in RUN? Zuerst sollte geprüft werden, ob der Betriebsartenschalter, eine STOP-Anforderung oder ein Anlaufhindernis vorliegt. Anschließend ist die Micro Memory Card auf korrekten Sitz, passenden Projektstand und lesbare Programmdaten zu kontrollieren. Danach sollte der Diagnosepuffer auf Hinweise zu Programmfehlern, Safety-Konfiguration, Peripheriezugriffen oder Speicherproblemen abgeglichen werden. Falls die CPU nach einem Austausch nicht startet, sind Artikelnummer, Firmwarestand und Hardwarekonfiguration besonders sorgfältig zu vergleichen.
Warum startet die CPU nach dem Tausch der Micro Memory Card nicht korrekt? Zuerst sollte geprüft werden, ob die eingesetzte Micro Memory Card zur CPU und zum erforderlichen Projektumfang passt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob das geladene Projekt zur tatsächlichen Hardware, zu den PROFIBUS-Adressen und zur Safety-Konfiguration gehört. Danach sollte ein Urlöschen nur nach gesicherter Datenlage und mit bekanntem Projektstand bewertet werden. Falls die CPU weiterhin nicht startet, ist die Karte von einer möglichen CPU- oder Kartendefektursache abzugrenzen.
Warum treten sporadische PROFIBUS-Ausfälle an 6AG1317-6FF04-2AB0 auf? Zuerst sollte die 24-V-Versorgung der CPU und der betroffenen DP-Teilnehmer unter Last geprüft werden. Anschließend sind Steckverbinder, Schirmanschluss, Leitungslängen, Abschlusswiderstände und mögliche EMV-Einflüsse zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob der Fehler mit bestimmten Maschinenzuständen, Anlaufvorgängen oder Schaltvorgängen zusammenhängt. Falls der Ausfall nicht reproduzierbar ist, können Diagnosepuffer und Teilnehmerdiagnose über einen längeren Zeitraum verglichen werden.
Warum funktioniert die Anlage nach dem Austausch der CPU 317F-2DP nicht wie vorher? Zuerst sollte die exakte Artikelnummer mit der ausgebauten Baugruppe und der Hardwarekonfiguration abgeglichen werden. Anschließend sind MMC-Inhalt, Firmwarestand, PROFIBUS-Adressen und Safety-Projektierung zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die CPU mit derselben Projektversion und den gleichen Systemdaten geladen wurde. Falls Abweichungen bleiben, ist die Funktion anhand Diagnosepuffer, Online-Status und Peripheriezuständen schrittweise einzugrenzen.

Kann 6AG1317-6FF04-2AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300 Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die CPU wird analysiert, die Fehlerursache wird eingegrenzt und die Instandsetzung kann bei geeigneter Fehlerlage bis auf Bauteilebene erfolgen. Vor Durchführung sorgt ein transparenter Kostenvoranschlag für eine belastbare Entscheidung. Nach der Instandsetzung wird die Baugruppe im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft; Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit.

Was ist beim Austausch von 6AG1317-6FF04-2AB0 besonders wichtig?

Beim Austausch müssen Artikelnummer, Basistyp, Firmwarestand, MMC-Inhalt und Hardwarekonfiguration zusammenpassen. Besonders bei einer F-CPU ist zusätzlich die Safety-Projektierung relevant. Eine äußerlich ähnliche S7-300 CPU ist nicht automatisch ein geeigneter Ersatz, wenn Schnittstellen, Speichergröße, Safety-Funktion oder Projektstand abweichen. Vor dem Einbau sollte die vorhandene Micro Memory Card gesichert und die reale PROFIBUS-Topologie mit der Projektierung abgeglichen werden. Bei Unsicherheit kann ein geprüftes Austauschgerät helfen, die Anlage schneller wieder in Betrieb zu nehmen, ohne die Fehleranalyse der defekten Baugruppe abbrechen zu müssen.

Gibt es einen Nachfolger für 6AG1317-6FF04-2AB0?

Ein direkter, ohne Prüfung einsetzbarer Nachfolger sollte nicht pauschal angenommen werden. Bei S7-300 F-CPUs hängt die Austauschbarkeit stark von vorhandener Hardware, Firmware, STEP-7-Projekt, Distributed-Safety-Stand, Micro Memory Card und PROFIBUS-Struktur ab. Für Betreiber ist deshalb entscheidend, ob ein 1:1-Ersatz, eine Reparatur, ein Austauschgerät oder eine geplante Migration wirtschaftlich sinnvoller ist. Wenn eine Modernisierung geprüft wird, müssen Safety-Funktionen, Peripherie, Kommunikationsstruktur und Inbetriebnahmeaufwand gemeinsam betrachtet werden. Eine voreilige Ersatztypentscheidung kann sonst zu zusätzlichem Engineering-Aufwand oder längeren Stillständen führen.

Ist 6AG1317-6FF04-2AB0 mit bestehenden SIMATIC S7-300 Anlagen kompatibel?

Die Baugruppe ist für SIMATIC S7-300 Anwendungen mit passender CPU 317F-2DP Projektierung vorgesehen. Entscheidend ist jedoch nicht nur die mechanische Einbindung, sondern auch die Übereinstimmung von Projektstand, Firmware, MMC, PROFIBUS-Adressen und eingesetzter Safety-Software. Bei bestehenden Anlagen sollte vor dem Austausch geprüft werden, ob die vorhandene Hardwarekonfiguration exakt zur CPU passt. Auch der Unterschied zwischen CPU 317F-2DP und anderen CPU-Varianten wie PN/DP ist wichtig, da Schnittstellen und Projektierung abweichen können. Eine Kompatibilitätsprüfung reduziert das Risiko, dass die CPU nach dem Einbau in STOP bleibt oder Busfehler meldet.

Was tun, wenn 6AG1317-6FF04-2AB0 nicht kurzfristig beschaffbar ist?

Bei kritischem Bedarf sollten Reparatur, Austauschgerät und Ersatzteilanfrage parallel bewertet werden. Eine Reparatur kann die vorhandene Baugruppe erhalten, während ein Austauschgerät die Wiederinbetriebnahme beschleunigen kann. Für den Einkauf ist wichtig, Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell im Shop zu prüfen oder über eine Anfrage zu klären. Bei abgekündigten S7-300 Baugruppen sollte zusätzlich eine Bevorratungsstrategie geprüft werden, damit Stillstandsrisiken nicht erst im Fehlerfall sichtbar werden. Für besonders kritische Anlagenpositionen kann eine definierte Ersatzteilreserve wirtschaftlicher sein als ungeplante Beschaffung unter Zeitdruck.

Wann lohnt sich Reparatur statt Migration bei 6AG1317-6FF04-2AB0?

Eine Reparatur lohnt sich häufig, wenn die bestehende S7-300 Anlage technisch stabil läuft, die Migration noch nicht geplant ist und ein Ausfall der CPU zu hohen Stillstandkosten führen würde. Der Vorteil liegt darin, dass die vorhandene Anlagenstruktur, Projektierung und Peripherie weiter genutzt werden können. Bei EICHLER wird die Baugruppe nach Fehlerbild analysiert, instand gesetzt und im Testzentrum geprüft. Migration wird vor allem dann relevanter, wenn mehrere kritische S7-300 Komponenten betroffen sind, Ersatzteile schwer planbar werden oder technische Erweiterungen anstehen. Die Entscheidung sollte daher Reparaturkosten, Anlagenrisiko, Obsoleszenz und geplante Restlaufzeit gemeinsam berücksichtigen.

Welche Rolle spielt die Micro Memory Card bei 6AG1317-6FF04-2AB0?

Die Micro Memory Card ist für den Betrieb der CPU erforderlich und enthält zentrale Programmdaten. Beim Austausch einer CPU kann sie entscheidend dafür sein, ob die Steuerung mit dem richtigen Projektstand wieder anläuft. Vor Arbeiten an der Baugruppe sollte der vorhandene Datenstand gesichert und eindeutig der Anlage zugeordnet werden. Eine falsche, beschädigte oder nicht passende Karte kann dazu führen, dass die CPU nicht startet, in STOP bleibt oder eine abweichende Konfiguration meldet. Bei Safety-Anwendungen ist zusätzlich zu beachten, dass Sicherheitsprogramm, Signatur und Projektstand korrekt zusammengehören müssen.

Wie lässt sich das Obsoleszenzrisiko bei 6AG1317-6FF04-2AB0 reduzieren?

Das Obsoleszenzrisiko lässt sich reduzieren, indem kritische Anlagenpositionen, vorhandene Ersatzteile, Reparaturfähigkeit und mögliche Austauschwege frühzeitig bewertet werden. Bei einer S7-300 F-CPU sollte nicht nur die einzelne Baugruppe betrachtet werden, sondern auch PROFIBUS-Peripherie, MMC, Safety-Projekt und Engineering-Umgebung. Life Cycle Management kann helfen, Bestände, Ausfallrisiken und Beschaffungswege strukturiert zu erfassen. Für Instandhaltung und Einkauf entsteht dadurch eine bessere Entscheidungsgrundlage, ob Reparatur, Bevorratung, geprüfter Austausch oder eine geplante Migration die sicherere Strategie ist.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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