SIEMENS 6AG1317-2FK14-2AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0251126
  • EAN: 4042948540633
  • UPC: 040892696813

Produktbeschreibung

SIPLUS S7-300 CPU 317F-2PN/DP -25...+60°C MIT CONFORMAL COATING BASED ON 6ES7317-2FK14-0AB0 . ZENTRALBAUGRUPPE MIT 1,5MBYTE ARBEITSSPEICHER, 1. SCHNITTSTELLE MPI/DP 12MBIT/ S, 2. SCHNITTSTELLE ETHERNET PROFINET, MIT 2 PORT SWITCH, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6AG1317-2FK14-2AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 2.342,91 €

bis 3.784,70 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.395
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4042948540633
UPC 040892696813
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) A&DSE/SIP ADD
Fabrikategruppe 4398
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140901
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-02
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6AG1317-2FK14-2AB0 und wo wird es eingesetzt

6AG1317-2FK14-2AB0 ist eine Siemens SIPLUS S7-300 CPU 317F-2 PN/DP für fehlersichere Automatisierungsaufgaben in bestehenden SIMATIC S7-300 Anlagen. Die Baugruppe basiert auf 6ES7317-2FK14-0AB0 und ist für industrielle Steuerungsumgebungen ausgelegt, in denen Standardsteuerung, dezentrale Peripherie und Sicherheitsfunktionen zusammenwirken. Sie wird typischerweise in Maschinen, Produktionslinien, Prozessanlagen und infrastrukturellen Steuerungen eingesetzt, bei denen eine vorhandene S7-300 Architektur weiter betrieben werden soll. Durch Conformal Coating und einen erweiterten Betriebstemperaturbereich von -25 bis +60 °C ist die Baugruppe besonders relevant für anspruchsvollere Umgebungsbedingungen. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer wichtig, weil Projektierung, F-Programm, Schnittstellen und Hardwarestand eindeutig zur installierten Anlage passen müssen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe 6AG1317-2FK14-2AB0 verfügt über 1,5 MByte Arbeitsspeicher und benötigt eine SIMATIC Micro Memory Card als Ladespeicher. Für die Anlagenpraxis bedeutet das, dass bei Austausch oder Wiederinbetriebnahme nicht nur die CPU, sondern auch die passende MMC, das gesicherte Projekt und das Sicherheitsprogramm berücksichtigt werden müssen. Die erste Schnittstelle unterstützt MPI/PROFIBUS DP bis 12 Mbit/s, während die zweite Schnittstelle als Ethernet PROFINET mit integriertem 2-Port-Switch ausgeführt ist. Dadurch kann die CPU sowohl in PROFIBUS-basierte Bestandsstrukturen als auch in PROFINET-Kommunikation eingebunden werden. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC im zulässigen Bereich von 20,4 bis 28,8 V. Engineering ist ab STEP 7 V5.5 mit Distributed Safety V5.4 SP4 vorgesehen, was für Kompatibilitätsprüfung, Servicezugriff und Ersatzteilbeschaffung entscheidend ist.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6AG1317-2FK14-2AB0 ist der Life-Cycle-Status PM400: Ankündigung Produktauslauf mit Produktauslaufdatum 01.10.2023 relevant. Damit gewinnt die Baugruppe für Betreiber bestehender S7-300 Anlagen eine klare Obsoleszenzbedeutung. Bei abgekündigten Steuerungskomponenten stehen nicht nur Beschaffung und Verfügbarkeit im Fokus, sondern auch die Frage, wie lange eine Anlage ohne ungeplante Migration wirtschaftlich betrieben werden kann. Ein verifizierter, kompatibler 1:1-Nachfolger wird hier nicht benannt. Deshalb sollten Austausch, Reparaturfähigkeit, vorhandene Projektstände, Micro Memory Card, F-Programm und Schnittstellenkonfiguration vor einer Ersatzteilentscheidung geprüft werden. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für kritische Anlagen kann eine Bevorratungs- oder Life-Cycle-Strategie helfen, Stillstandsrisiken planbarer zu machen.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Für 6AG1317-2FK14-2AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant, weil die Baugruppe in sicherheitsgerichteten S7-300 Bestandsanlagen oft eine zentrale Rolle spielt. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die CPU nach individuellem Fehlerbild analysiert, bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend funktionsgeprüft werden kann. Ein Austauschgerät ist besonders dann relevant, wenn die Wiederinbetriebnahme kurzfristig vorbereitet werden muss und die Fehlersuche parallel weiterlaufen soll. Life Cycle Management unterstützt Betreiber dabei, abgekündigte S7-300 Komponenten, Ersatzteilbedarf, Bevorratung und Migrationszeitpunkte strukturiert zu bewerten. Der Technische Vor-Ort-Service kann bei Störungssuche, Datensicherung, Projekt- oder Parametersicherung helfen. Ergänzend sind SIMATIC S7 und TIA Portal Fachseminare sinnvoll, wenn Instandhalter Fehlersuche, Diagnose und Wiederanlauf sicherer beherrschen müssen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 317F-2 PN/DP
basierend auf 6ES7317-2FK14-0AB0
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; über PROFIBUS DP- oder PROFINET-Schnittstelle
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.5, Distributed Safety V5.4 SP4
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 750 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,65 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 1 536 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,025 µs
für Wortoperationen, typ. 0,03 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,04 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 2 048; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61 - Taktsynchronität ist entweder an DP oder an PROFINET IO möglich (nicht gleichzeitig)
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 256 kbyte
Merker
● Größe, max. 4 096 byte
● Remanenz vorhanden Ja; von MB 0 bis MB 4 095
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
davon dezentral
— Eingänge 8 192 byte
— Ausgänge 8 192 byte
Prozessabbild
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
● Eingänge, einstellbar 8 192 byte
● Ausgänge, einstellbar 8 192 byte
● Eingänge, voreingestellt 256 byte
● Ausgänge, voreingestellt 256 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1; bei PROFINET IO ist die Länge der Nutzdaten auf 1600 byte beschränkt
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 256
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 4
● Nummer/Nummernband 0 bis 3
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1
Anzahl Schnittstellen RS 485 1
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Änderung der IP-Adresse zur Laufzeit, unterstützt Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 2
● integrierter Switch Ja
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja; auch gleichzeitig mit IO-Device Funktionalität
● PROFINET IO-Device Ja; Auch gleichzeitig mit IO-Controller Funktionalität
● PROFINET CBA Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— IRT Ja
— Shared Device Ja
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— davon in Linie, max. 64
— Anzahl IO-Devices mit IRT und der Option "Hohe Flexibilität" 128
— davon in Linie, max. 61
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128
— davon in Linie, max. 128
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 μs, 500 μs,1 ms; 2 ms, 4 ms (nicht bei IRT mit Option "Hohe Flexibilität")
— Aktualisierungszeit 250 µs bis 512 ms (abhängig von der Betriebsart, näheres siehe Gerätehandbuch „S7-300 CPU 31xC und CPU 31x, technische Daten“)
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 1 024 byte
PROFINET IO-Device
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— PROFIenergy Ja; mit SFB 73 / 74 vorbereitet für ladbare PROFIenergy Standard-FB für I-Device
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 2
Übergabespeicher
— Eingänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
— Ausgänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
Submodule
— Anzahl, max. 64
— Nutzdaten je Submodul, max. 1 024 byte
PROFINET CBA
● azyklische Übertragung Ja
● zyklische Übertragung Ja
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 16
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 25, 80, 102, 135, 161, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
● Keep-Alive-Funktion, unterstützt Ja
Protokolle
PROFIsafe Ja
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; PROFINET MRP
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 32 768 byte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge, max. 32 768 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja
● anwenderdefinierte Webseiten Ja
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
PROFINET CBA (bei eingestellter Sollkommunikationsbelastung)
● Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast 50 %
● Anzahl remote Verschaltungspartner 32
● Anzahl Funktionen Master/Device 30
● Summe aller Anschlüsse Master/Device 1 000
● Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Anzahl geräteinterner und PROFIBUS-Verschaltungen 500
● Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUS-Verschaltungen, max. 4 000 byte
● Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer Übertragung
— Abtastintervall, min. 500 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 100
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 100
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer Übertragung
— Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, min. 10 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 200
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 200
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 450 byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
— Anzahl anmeldbarer Stationen für HMI-Variablen (PN OPC/iMap) 3; 2x PN OPC / 1x iMap
— HMI-Variablenaktualisierung 500 ms
— Anzahl HMI-Variablen 200
— Datenlänge aller HMI-Variablen, max. 2 000 byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
— unterstützt Ja
— Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte 16
— Datenlänge pro Anschluss, max. 240 byte; Slave-abhängig
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 30
● verwendbar für S7-Kommunikation 16
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 16
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
● verwendbar für Routing X1 als MPI: max. 10; X1 als DP-Master: max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X2 als PROFINET: max. 24
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
UL-Zulassung Ja; File E239877
RCM (ehemals C-TICK) Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Ja
Bahnanwendung
● EN 50155 Nein
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. -25 °C; = Tmin
● max. 60 °C; = Tmax
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -40 °C
● max. 70 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 2 000 m
● Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe Tmin ... Tmax bei 1 140 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m)
Relative Luftfeuchte
● mit Betauung, geprüft nach IEC 60068-2-38, max. 100 %; RH inkl. Betauung / Frost (keine Inbetriebnahme im betauten Zustand)
Widerstandsfähigkeit
Einsatz in ortsfesten industriellen Anlagen
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 3B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3C4 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3S4 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz auf Schiffen/auf See
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 6B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6C3 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6S3 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz in der industriellen Prozesstechnik
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60654-4 Ja; Klasse 3 (unter Ausschluss von Trichlorethylen)
— Umweltbedingungen für Prozess-, Mess- und Steuersysteme nach ANSI/ISA-71.04 Ja; Level GX Gruppe A/B (unter Ausschluss von Trichlorethylen; Schadgaskonzentrationen bis zu den Grenzwerten der EN 60721-3-3 Klasse 3C4 zulässig); Level LC3 (Salznebel) und Level LB3 (Öl)
Anmerkung
— Anmerkung zur Klassifizierung von Umweltbedingungen nach EN 60721, EN 60654-4 und ANSI/ISA-71.04 * Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.5
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 340 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet die SF-LED an 6AG1317-2FK14-2AB0? Zuerst sollte der Diagnosepuffer der CPU ausgelesen werden, weil ein Sammelfehler sowohl aus Hardwarefehlern als auch aus Software- oder Parametrierproblemen entstehen kann. Anschließend sind die projektierten Baugruppen, F-Peripherie, Sicherheitsprogramm und vorhandene Diagnosemeldungen abzugleichen. Danach sollte geprüft werden, ob die Versorgung, Rückwandbusverbindung und gesteckte Micro Memory Card stabil arbeiten. Falls die SF-LED nach diesen Schritten bestehen bleibt, ist ein interner Defekt der CPU oder einer angebundenen Baugruppe einzugrenzen.
Warum blinkt oder leuchtet BF1 oder BF2 bei der CPU 317F-2 PN/DP? Zuerst sollte ermittelt werden, ob der Busfehler die MPI/PROFIBUS-DP-Schnittstelle oder die PROFINET-Schnittstelle betrifft. Anschließend sind Busadresse, IP-Adresse, Gerätename, Steckverbinder, Schirmung und physische Netzwerkverbindung zu kontrollieren. Danach sollte die Online-Konfiguration mit der tatsächlich verbauten Hardware und der Projektierung abgeglichen werden. Falls der Busfehler weiter besteht, sind dezentrale Teilnehmer, fehlende Geräte, falsche GSD-/Gerätestände oder gestörte PROFINET-Kommunikation einzugrenzen.
Warum bleibt 6AG1317-2FK14-2AB0 nach dem Einschalten in STOP? Zuerst sollte geprüft werden, ob eine gültige Micro Memory Card gesteckt ist und ob das Anwenderprogramm vollständig geladen wurde. Anschließend ist der Diagnosepuffer auszulesen, um STOP-Ursache, fehlende Organisationsbausteine oder fehlerhafte Baugruppenreaktionen zu erkennen. Danach sollte kontrolliert werden, ob das Sicherheitsprogramm korrekt generiert, geladen und freigegeben ist. Falls die CPU weiterhin nicht in RUN wechselt, sind Firmwarestand, Projektierung und mögliche Hardwarefehler gegeneinander abzugrenzen.
Warum ist keine Online-Verbindung zu 6AG1317-2FK14-2AB0 möglich? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Schnittstelle im Engineering-System korrekt gewählt wurde und ob PG/PC-Schnittstelle, MPI-/PROFIBUS-Adresse oder PROFINET-IP zur Anlage passen. Anschließend sind Kabel, Switch, Portstatus und erreichbare Teilnehmer im Netzwerk zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die CPU im Projekt mit der tatsächlich verbauten Artikelnummer und Schnittstellenkonfiguration übereinstimmt. Falls weiterhin keine Verbindung möglich ist, kann ein Zugriff über eine alternative Schnittstelle zur Eingrenzung sinnvoll sein.
Warum wird das Sicherheitsprogramm der CPU 317F-2 PN/DP nicht freigegeben? Zuerst sollte geprüft werden, ob die verwendete STEP-7- und Distributed-Safety-Version zum Projektstand passt. Anschließend sind F-Peripherie, F-Adressen, Signatur, Passwortschutz und die generierte Sicherheitslogik zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob alle sicherheitsgerichteten Baugruppen erreichbar sind und keine Diagnosemeldung den F-Anlauf blockiert. Falls das Problem bestehen bleibt, ist zu klären, ob Projektstand, Hardwarestand oder eine defekte F-Baugruppe die Freigabe verhindert.
Warum gehen Daten oder Programmstände nach Spannungsausfall verloren? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Micro Memory Card korrekt gesteckt, lesbar und für den Projektumfang geeignet ist. Anschließend ist zu kontrollieren, ob Programm, Datenbausteine und remanente Bereiche korrekt geladen und projektiert wurden. Danach sollte der Diagnosepuffer auf Hinweise zu Speicherfehlern, Ladefehlern oder Anlaufproblemen geprüft werden. Falls sich der Fehler wiederholt, sind MMC, CPU-Speicher und Versorgungssituation getrennt voneinander einzugrenzen.

Kann 6AG1317-2FK14-2AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die CPU elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300 Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, die Fehlerursache wird eingegrenzt und die Instandsetzung kann bis auf Bauteilebene erfolgen.

Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Nach der Reparatur wird die Baugruppe im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur und Ersatzteilbeschaffung.

Was tun, wenn 6AG1317-2FK14-2AB0 nicht mehr kurzfristig verfügbar ist?

Bei kurzfristigem Bedarf sollten Reparatur, Austauschgerät und Ersatzteilanfrage parallel bewertet werden. Gerade bei einer fehlersicheren CPU ist wichtig, dass Artikelnummer, Projektierung, Schnittstellen und F-Programm zur bestehenden Anlage passen. Eine ungeprüfte Alternative kann zu Inbetriebnahmeproblemen oder verlängertem Stillstand führen.

Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für kritische Anlagen ist zusätzlich eine Bevorratung sinnvoll, damit künftige Ausfälle nicht erst im Störfall beschaffungsseitig gelöst werden müssen.

Gibt es einen Nachfolger für 6AG1317-2FK14-2AB0?

Ein verifizierter, kompatibler 1:1-Nachfolger wird hier nicht benannt. Deshalb sollte bei Ersatz- oder Migrationsentscheidungen nicht allein nach einer ähnlichen CPU gesucht werden, sondern nach Artikelnummer, Basisbaugruppe, Projektstand, Safety-Konfiguration und Schnittstellenstruktur geprüft werden.

Bei bestehenden S7-300 Anlagen kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, die vorhandene Steuerung über Reparatur, Austausch oder Bevorratung weiter zu betreiben. Eine Migration auf eine neue Steuerungsgeneration sollte geplant erfolgen, insbesondere wenn Sicherheitsprogramm, dezentrale Peripherie und Maschinenabnahme betroffen sind.

Ist 6AG1317-2FK14-2AB0 mit 6ES7317-2FK14-0AB0 vergleichbar?

6AG1317-2FK14-2AB0 basiert auf 6ES7317-2FK14-0AB0, ist jedoch als SIPLUS-Variante für erweiterte Umgebungsbedingungen mit Conformal Coating ausgeführt. Für die Praxis bedeutet das: Die Basisfunktion der CPU 317F-2 PN/DP ist eng mit der 6ES-Baugruppe verbunden, dennoch muss die konkrete Artikelnummer in Ersatzteilbeschaffung und Dokumentation sauber berücksichtigt werden.

Beim Austausch sollte geprüft werden, ob Hardwarekonfiguration, Firmwarestand, Micro Memory Card, Sicherheitsprogramm und Anlagenumgebung zusammenpassen. Besonders bei F-CPUs ist eine reine Typähnlichkeit nicht ausreichend.

Wann ist ein Austauschgerät für 6AG1317-2FK14-2AB0 sinnvoll?

Ein Austauschgerät ist sinnvoll, wenn ein Anlagenstillstand schnell reduziert werden muss und die Ursache noch nicht vollständig geklärt ist. Dadurch kann die Wiederinbetriebnahme vorbereitet werden, während die defekte CPU separat geprüft oder repariert wird. Entscheidend ist, dass das Austauschgerät zur installierten S7-300 Konfiguration passt.

Vor dem Tausch sollten Micro Memory Card, Projektstand, Safety-Programm, Schnittstellenparameter und vorhandene Diagnosemeldungen gesichert werden. Bei fehlenden Backups kann technische Unterstützung vor Ort helfen, Datenverlust und zusätzlichen Inbetriebnahmeaufwand zu vermeiden.

Welche Risiken entstehen durch den Produktauslauf von 6AG1317-2FK14-2AB0?

Der Produktauslauf erhöht das Risiko, dass Beschaffung, Reparaturplanung und Ersatzteilstrategie schwieriger werden. Für Instandhaltung und Einkauf bedeutet das, dass Versorgungssicherheit, Preiswürdigkeit, Reparaturfähigkeit und Bevorratung früher bewertet werden sollten. Besonders kritisch ist die Baugruppe, wenn sie in sicherheitsgerichteten Anlagenfunktionen eingesetzt wird.

Ein strukturiertes Life Cycle Management kann helfen, betroffene S7-300 Komponenten zu identifizieren, Kritikalität zu bewerten und Maßnahmen für Reparatur, Austausch oder Migration festzulegen. So wird Obsoleszenz nicht erst im Störfall zum Beschaffungsproblem.

Warum ist die Micro Memory Card bei 6AG1317-2FK14-2AB0 so wichtig?

Die Micro Memory Card ist für diese CPU erforderlich und spielt eine zentrale Rolle für Programm, Ladespeicher und Wiederanlauf. Bei Austausch oder Reparatur sollte deshalb geprüft werden, ob die vorhandene MMC lesbar ist, zum Projektumfang passt und den aktuellen Programmstand enthält. Eine fehlende oder beschädigte Karte kann den Wiederanlauf der CPU verhindern.

Für die Instandhaltung ist eine saubere Programmsicherung entscheidend. Wenn Projektstände, F-Signaturen oder Passwörter fehlen, kann der Austausch technisch deutlich aufwendiger werden. Datensicherung und Dokumentation reduzieren dieses Risiko.

Lohnt sich Reparatur oder Migration bei 6AG1317-2FK14-2AB0 eher?

Die Entscheidung hängt von Anlagenkritikalität, Ersatzteillage, Projektstand, Sicherheitsfunktion und geplantem Lebenszyklus der Maschine ab. Eine Reparatur kann wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn die bestehende S7-300 Anlage weiter betrieben werden soll und eine kurzfristige Migration nicht geplant oder nicht freigegeben ist.

Eine Migration kann sinnvoll werden, wenn mehrere S7-300 Komponenten betroffen sind, Ersatzteilrisiken steigen oder Modernisierung ohnehin vorgesehen ist. Für die Übergangszeit können Reparatur, Austausch und Bevorratung helfen, die Anlagenverfügbarkeit abzusichern und eine Umstellung planbarer vorzubereiten.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Ihr Warenkorb

Warenkorb wird geladen