SIEMENS 6AG1317-2EK14-7AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0316378
  • EAN: 4042948602768
  • UPC: 887621830199

Produktbeschreibung

SIPLUS S7-300 CPU 317-2PN/DP -25...+70°C MIT CONFORMAL COATING BASED ON 6ES7317-2EK14-0AB0 . ZENTRALBAUGRUPPE MIT 1MBYTE ARBEITSSPEICHER, 1. SCHNITTSTELLE MPI/DP 12MBIT/ S, 2. SCHNITTSTELLE ETHERNET PROFINET, MIT 2 PORT SWITCH, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6AG1317-2EK14-7AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 2.096,95 €

bis 3.387,38 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.389
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4042948602768
UPC 887621830199
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) A&DSE/SIP ADD
Fabrikategruppe 4398
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140901
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6AG1317-2EK14-7AB0 und wo wird es eingesetzt

6AG1317-2EK14-7AB0 ist eine Siemens SIPLUS S7-300 CPU 317-2 PN/DP für industrielle Automatisierungsanlagen. Die Zentralbaugruppe basiert auf 6ES7317-2EK14-0AB0 und ist für den Einsatz in SIMATIC S7-300 Steuerungssystemen vorgesehen. Durch das Conformal Coating und den erweiterten Temperaturbereich eignet sich die Baugruppe besonders für Anlagenumgebungen mit höheren Anforderungen an Umweltbeständigkeit. Typische Einsatzbereiche sind Maschinensteuerungen, Prozessanlagen, Fertigungslinien, Fördertechnik und bestehende S7-300 Installationen, in denen PROFIBUS DP, PROFINET und klassische STEP 7 Projektierung weiter genutzt werden sollen. Für Instandhaltung und Einkauf ist die Artikelnummer besonders relevant, wenn eine vorhandene CPU eindeutig identifiziert, repariert, ersetzt oder im Rahmen einer Obsoleszenzstrategie weiter abgesichert werden muss.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe 6AG1317-2EK14-7AB0 arbeitet als CPU 317-2 PN/DP mit integriertem Arbeitsspeicher von 1 MByte und benötigt eine Micro Memory Card als steckbaren Ladespeicher. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC, wobei der zulässige Spannungsbereich für die sichere Auslegung der Schaltschrankversorgung berücksichtigt werden muss. Die erste Schnittstelle ist als kombinierte MPI/PROFIBUS DP-Schnittstelle mit bis zu 12 Mbit/s ausgeführt, die zweite Schnittstelle ist Ethernet PROFINET mit zwei RJ45-Ports und integriertem Switch. Für die Praxis sind diese Merkmale entscheidend, wenn bestehende DP-Teilnehmer, PROFINET IO-Devices, HMI-Systeme, PG/OP-Kommunikation und vorhandene STEP 7 Projekte weiter betrieben oder nach einem Austausch wieder zuverlässig in Betrieb genommen werden sollen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6AG1317-2EK14-7AB0 ist die Produktstreichung mit Wirksamkeit seit 01.10.2025 relevant. Damit rückt die Baugruppe stärker in den Bereich Ersatzteilversorgung, Reparatur, Austausch und Obsoleszenzmanagement. Für Betreiber bestehender S7-300 Anlagen bedeutet das, dass Ersatzteilstrategie, Anlagenkritikalität und Wiederbeschaffungsrisiko rechtzeitig bewertet werden sollten. Ein verifizierter, kompatibler Nachfolger wird ohne gesicherte technische Zuordnung nicht benannt, da bei CPUs neben der Artikelnummer auch Firmwarestand, Projektierung, Schnittstellenbelegung, MMC-Inhalt und Anlagenfreigaben berücksichtigt werden müssen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden, insbesondere wenn ein kurzfristiger Austausch oder eine geplante Bevorratung erforderlich ist.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 6AG1317-2EK14-7AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, geprüfte Ersatzteilbeschaffung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die CPU elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und die vorhandene S7-300 Anlage ohne sofortige Migration weiter betrieben werden soll. Austauschgeräte können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn die Baugruppe kurzfristig ersetzt werden muss. Für Einkauf und Instandhaltungsleitung unterstützt eine strukturierte Bevorratung die Planungssicherheit bei abgekündigten Steuerungskomponenten. Ergänzend kann technischer Vor-Ort-Service bei Datensicherung, Programmsicherung, Projektabgleich oder Wiederinbetriebnahme hilfreich sein. Fachseminare zur SIMATIC Diagnose und STEP 7 Fehlersuche können Instandhalter dabei unterstützen, Störungen an bestehenden S7-300 Systemen schneller einzugrenzen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 317-2 PN/DP
basierend auf 6ES7317-2EK14-0AB0
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; über PROFIBUS DP- oder PROFINET-Schnittstelle
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.5
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 750 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,65 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 1 024 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,025 µs
für Wortoperationen, typ. 0,03 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,04 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 2 048; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61 - Taktsynchronität ist entweder an DP oder an PROFINET IO möglich (nicht gleichzeitig)
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 256 kbyte
Merker
● Größe, max. 4 096 byte
● Remanenz vorhanden Ja; von MB 0 bis MB 4 095
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
davon dezentral
— Eingänge 8 192 byte
— Ausgänge 8 192 byte
Prozessabbild
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
● Eingänge, einstellbar 8 192 byte
● Ausgänge, einstellbar 8 192 byte
● Eingänge, voreingestellt 256 byte
● Ausgänge, voreingestellt 256 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1; bei PROFINET IO ist die Länge der Nutzdaten auf 1600 byte beschränkt
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 256
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 4
● Nummer/Nummernband 0 bis 3
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1; 2 Ports (Switch) RJ45
Anzahl Schnittstellen RS 485 1; kombinierte MPI / PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Änderung der IP-Adresse zur Laufzeit, unterstützt Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 2
● integrierter Switch Ja
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja; auch gleichzeitig mit IO-Device Funktionalität
● PROFINET IO-Device Ja; Auch gleichzeitig mit IO-Controller Funktionalität
● PROFINET CBA Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— IRT Ja
— Shared Device Ja
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— davon in Linie, max. 64
— Anzahl IO-Devices mit IRT und der Option "Hohe Flexibilität" 128
— davon in Linie, max. 61
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128
— davon in Linie, max. 128
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 μs, 500 μs,1 ms; 2 ms, 4 ms (nicht bei IRT mit Option "Hohe Flexibilität")
— Aktualisierungszeit 250 µs bis 512 ms (abhängig von der Betriebsart, näheres siehe Gerätehandbuch „S7-300 CPU 31xC und CPU 31x, technische Daten“)
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 1 024 byte
PROFINET IO-Device
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— PROFIenergy Ja; mit SFB 73 / 74 vorbereitet für ladbare PROFIenergy Standard-FB für I-Device
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 2
Übergabespeicher
— Eingänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
— Ausgänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
Submodule
— Anzahl, max. 64
— Nutzdaten je Submodul, max. 1 024 byte
PROFINET CBA
● azyklische Übertragung Ja
● zyklische Übertragung Ja
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 16
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 25, 80, 102, 135, 161, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
● Keep-Alive-Funktion, unterstützt Ja
Protokolle
PROFIsafe Nein
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; PROFINET MRP
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 32 768 byte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge, max. 32 768 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja
● anwenderdefinierte Webseiten Ja
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
PROFINET CBA (bei eingestellter Sollkommunikationsbelastung)
● Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast 50 %
● Anzahl remote Verschaltungspartner 32
● Anzahl Funktionen Master/Device 30
● Summe aller Anschlüsse Master/Device 1 000
● Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Anzahl geräteinterner und PROFIBUS-Verschaltungen 500
● Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUS-Verschaltungen, max. 4 000 byte
● Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer Übertragung
— Abtastintervall, min. 500 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 100
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 100
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer Übertragung
— Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, min. 10 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 200
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 200
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 450 byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
— Anzahl anmeldbarer Stationen für HMI-Variablen (PN OPC/iMap) 3; 2x PN OPC / 1x iMap
— HMI-Variablenaktualisierung 500 ms
— Anzahl HMI-Variablen 200
— Datenlänge aller HMI-Variablen, max. 2 000 byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
— unterstützt Ja
— Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte 16
— Datenlänge pro Anschluss, max. 240 byte; Slave-abhängig
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 30
● verwendbar für S7-Kommunikation 16
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 16
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
● verwendbar für Routing X1 als MPI: max. 10; X1 als DP-Master: max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X2 als PROFINET: max. 24
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
UL-Zulassung Ja
RCM (ehemals C-TICK) Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. -25 °C; = Tmin
● max. 70 °C; = Tmax; @ 60°C bei UL/ATEX/FM use
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -40 °C
● max. 70 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m
● Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe Tmin ... Tmax bei 1 140 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m) // Tmin ... (Tmax - 10 K) bei 795 hPa ... 658 hPa (+2 000 m ... +3 500 m) // Tmin ... (Tmax - 20 K) bei 658 hPa ... 540 hPa (+3 500 m ... +5 000 m)
Relative Luftfeuchte
● mit Betauung, geprüft nach IEC 60068-2-38, max. 100 %; RH inkl. Betauung / Frost (keine Inbetriebnahme im betauten Zustand)
Widerstandsfähigkeit
Einsatz in ortsfesten industriellen Anlagen
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 3B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3C4 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3S4 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz auf Schiffen/auf See
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 6B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6C3 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6S3 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz in der industriellen Prozesstechnik
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60654-4 Ja; Klasse 3 (unter Ausschluss von Trichlorethylen)
— Umweltbedingungen für Prozess-, Mess- und Steuersysteme nach ANSI/ISA-71.04 Ja; Level GX Gruppe A/B (unter Ausschluss von Trichlorethylen; Schadgaskonzentrationen bis zu den Grenzwerten der EN 60721-3-3 Klasse 3C4 zulässig); Level LC3 (Salznebel) und Level LB3 (Öl)
Anmerkung
— Anmerkung zur Klassifizierung von Umweltbedingungen nach EN 60721, EN 60654-4 und ANSI/ISA-71.04 * Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.5
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 340 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum geht 6AG1317-2EK14-7AB0 nach dem Einschalten nicht in RUN? Zuerst sollte geprüft werden, ob die 24-V-DC-Versorgung stabil anliegt und im zulässigen Bereich bleibt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die Micro Memory Card korrekt eingesetzt ist und zum vorhandenen Projekt passt. Danach sollte der Betriebsartenschalter, der Diagnosepuffer und der Zustand der RUN- und STOP-Anzeigen abgeglichen werden. Falls die CPU weiterhin nicht startet, ist ein Hardwaredefekt oder ein nicht ladbares Anwenderprogramm einzugrenzen.
Warum leuchtet bei 6AG1317-2EK14-7AB0 die SF-LED? Zuerst sollte der Diagnosepuffer ausgelesen werden, um zwischen Hardwarefehler, Softwarefehler und Peripheriediagnose zu unterscheiden. Anschließend sind die projektierten Baugruppen, die zentrale Peripherie und die dezentralen Teilnehmer mit dem tatsächlichen Aufbau zu vergleichen. Danach sollte geprüft werden, ob relevante Fehler-OBs im Anwenderprogramm vorhanden sind und ob ein Peripheriezugriffsfehler, Baugruppenfehler oder Parametrierfehler vorliegt. Falls die SF-LED weiterhin aktiv bleibt, ist die CPU außerhalb der Anlage mit minimalem Aufbau einzugrenzen.
Warum zeigt 6AG1317-2EK14-7AB0 BF1 oder BF2 an? Zuerst sollte die betroffene Schnittstelle eindeutig zugeordnet werden, da die Baugruppe sowohl MPI/PROFIBUS DP als auch PROFINET unterstützt. Anschließend sind Busadresse, Steckverbinder, Schirmung, Terminierung und Projektierung der PROFIBUS-Teilnehmer zu kontrollieren. Bei PROFINET ist zusätzlich zu prüfen, ob Gerätename, IP-Adresse, Portbelegung und erreichbare IO-Devices zur Projektierung passen. Danach sollte der Diagnosepuffer ausgewertet werden, um Stationsausfall, Parametrierfehler oder Netzwerkunterbrechung voneinander zu trennen.
Warum ist 6AG1317-2EK14-7AB0 über STEP 7 nicht erreichbar? Zuerst sollte geprüft werden, ob die richtige Schnittstelle am Programmiergerät ausgewählt ist und ob MPI, PROFIBUS oder PROFINET passend zur Anlagenkonfiguration eingestellt wurde. Anschließend sind IP-Adresse, Teilnehmeradresse, Netzwerkverbindung und erreichbare Geräte im Projekt abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob Firewalls, falsche PG/PC-Schnittstelleneinstellungen oder eine abweichende Projektierung die Online-Verbindung verhindern. Falls keine Verbindung möglich ist, kann ein Test mit direkter Verbindung und reduziertem Netzwerkaufbau helfen, CPU, Kabel und Netzwerkkomponenten zu trennen.
Warum meldet die Anlage nach dem Austausch von 6AG1317-2EK14-7AB0 Peripherie- oder Kommunikationsfehler? Zuerst sollte die vollständige Artikelnummer der eingebauten CPU mit der projektierten Hardwarekonfiguration abgeglichen werden. Anschließend sind Firmwarestand, Schnittstellenparameter, PROFIBUS-Adressen, PROFINET-Gerätenamen und die Micro Memory Card zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob alle dezentralen Teilnehmer erreichbar sind und ob die Projektdaten unverändert zur Anlagenstruktur passen. Falls weiterhin Fehler auftreten, ist ein Vergleich mit der zuvor eingesetzten Baugruppe und dem gesicherten Projektstand erforderlich.
Warum verliert 6AG1317-2EK14-7AB0 Daten oder startet mit unerwartetem Anlagenzustand? Zuerst sollte geprüft werden, ob das Anwenderprogramm und die relevanten Datenbausteine korrekt auf der Micro Memory Card vorhanden sind. Anschließend ist zu kontrollieren, welche Datenbereiche remanent projektiert wurden und ob die Anlage nach Netz-Aus mit den erwarteten Startwerten arbeitet. Danach sollte die Uhrzeit, die Pufferung und der Diagnosepuffer betrachtet werden, um Spannungsausfälle oder Startvorgänge zeitlich einzugrenzen. Falls die Datenhaltung nicht plausibel ist, sollte die Projektierung der Remanenzbereiche mit dem Anlagenverhalten abgeglichen werden.

Kann 6AG1317-2EK14-7AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die CPU elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300 Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, die Fehlerursache wird eingegrenzt und die Instandsetzung kann bis auf Bauteilebene erfolgen. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Anschließend wird die Baugruppe im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft, damit Reparatur und Wiederverwendung technisch nachvollziehbar bewertet werden können.

Ist 6AG1317-2EK14-7AB0 direkt durch 6ES7317-2EK14-0AB0 ersetzbar?

Die Baugruppe 6AG1317-2EK14-7AB0 basiert auf 6ES7317-2EK14-0AB0, sollte aber nicht pauschal ohne technischen Abgleich ersetzt werden. Bei SIPLUS Varianten sind Umweltbeständigkeit, Beschichtung, Temperaturbereich und Anlagenanforderungen relevant. Zusätzlich müssen Firmwarestand, STEP 7 Projekt, Schnittstellenbelegung, MMC-Inhalt, DP-/PN-Konfiguration und Betreiberfreigaben geprüft werden. Für die Instandhaltung ist deshalb entscheidend, nicht nur die Grundfunktion der CPU zu vergleichen, sondern auch die konkrete Anlagenumgebung und die geforderte Einsatzrobustheit.

Was tun, wenn 6AG1317-2EK14-7AB0 nicht mehr regulär beschaffbar ist?

Bei eingeschränkter Beschaffung sollte zuerst geklärt werden, ob Reparatur, Austauschgerät, geprüfte gebrauchte Baugruppe oder Bevorratung die geringste Stillstands- und Migrationslast verursachen. Für kritische Anlagen ist ein einzelner Ersatzkauf oft weniger belastbar als eine strukturierte Ersatzteilstrategie. EICHLER kann dabei unterstützen, die vorhandene Baugruppe zu prüfen, eine Reparatur zu bewerten oder eine passende Anfrage für Ersatz und Austausch zu stellen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit sollten tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Welche Micro Memory Card wird für 6AG1317-2EK14-7AB0 benötigt?

Die CPU benötigt eine Micro Memory Card als steckbaren Ladespeicher. Beim Austausch ist nicht nur die Karte selbst wichtig, sondern auch der darauf gespeicherte Projektstand. Ohne passende MMC oder ohne korrektes Anwenderprogramm kann die CPU nicht wie erwartet anlaufen. Vor einem Austausch sollte deshalb geprüft werden, ob eine aktuelle Programmsicherung vorhanden ist und ob die Daten der bestehenden Anlage vollständig übernommen werden können. Bei fehlender Datensicherung kann technischer Vor-Ort-Service helfen, Projekt- und Programmdaten an der Anlage zu sichern oder den Wiederanlauf vorzubereiten.

Warum ist der Produktstatus von 6AG1317-2EK14-7AB0 für den Einkauf wichtig?

Der Produktstatus beeinflusst Beschaffungsrisiko, Preisprüfung, Lieferzeitbewertung und Ersatzteilstrategie. Bei einer abgekündigten oder gestrichenen CPU sollte der Einkauf nicht nur eine Einzelbeschaffung betrachten, sondern auch Reparaturfähigkeit, Austauschoptionen, Bevorratung und Anlagenkritikalität bewerten. Dadurch lassen sich ungeplante Stillstände und kurzfristige Notbeschaffungen besser vermeiden. Für Betreiber mit mehreren S7-300 Anlagen kann Life Cycle Management helfen, kritische Artikelnummern zu identifizieren und eine planbare Versorgungsstrategie aufzubauen.

Wann ist ein Austauschgerät für 6AG1317-2EK14-7AB0 sinnvoller als eine Reparatur?

Ein Austauschgerät ist besonders sinnvoll, wenn die Anlage kurzfristig wieder in Betrieb gehen muss und die Reparaturzeit nicht zum Produktionsfenster passt. Eine Reparatur bleibt relevant, wenn die defekte Baugruppe wirtschaftlich instandsetzbar ist oder als Reserve wieder in den Bestand zurückgeführt werden soll. Die Entscheidung hängt vom Fehlerbild, Stillstandsrisiko, Ersatzteilbedarf und Zustand der CPU ab. EICHLER kann die defekte Baugruppe analysieren, einen Kostenvoranschlag erstellen und die instand gesetzte Baugruppe nach der Reparatur funktionsprüfen.

Welche Daten sollten vor dem Austausch von 6AG1317-2EK14-7AB0 gesichert werden?

Vor dem Austausch sollten das STEP 7 Projekt, die Hardwarekonfiguration, die Netzwerkeinstellungen, der Inhalt der Micro Memory Card und relevante Diagnoseinformationen gesichert werden. Besonders wichtig sind PROFIBUS-Adressen, PROFINET-Gerätenamen, IP-Adressen, Schnittstellenparameter und anlagenspezifische Datenbausteine. Ohne diese Informationen kann eine mechanisch passende CPU trotzdem zu Kommunikationsfehlern oder einem STOP-Zustand führen. Bei kritischen Anlagen kann eine vorbereitete Datensicherung den Wiederanlauf deutlich sicherer machen und die Fehlersuche nach dem Tausch reduzieren.

Lohnt sich eine Bevorratung von 6AG1317-2EK14-7AB0?

Eine Bevorratung kann sinnvoll sein, wenn die CPU in einer produktionskritischen Anlage eingesetzt wird und ein Ausfall hohe Stillstandskosten verursachen würde. Besonders bei abgekündigten S7-300 Baugruppen hilft ein definierter Ersatzteilbestand, kurzfristige Beschaffungsrisiken zu reduzieren. Entscheidend ist, ob die Baugruppe mehrfach im Anlagenpark verwendet wird, wie schnell ein Ersatz benötigt wird und ob Reparatur oder Austausch als Rückfallebene verfügbar sind. Eine strukturierte Bevorratung sollte immer mit Life Cycle Management, Reparaturstrategie und Verfügbarkeitsprüfung kombiniert werden.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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