SIEMENS 6AG1315-2FJ14-2AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0251123
  • EAN: 4042948540619
  • UPC: 040892696806

Produktbeschreibung

SIPLUS S7-300 CPU 315F-2PN/DP -25...+60°C MIT CONFORMAL COATING BASED ON 6ES7315-2FJ14-0AB0 . ZENTRALBAUGRUPPE MIT 512 KBYTE ARBEITSSPEICHER, 1. SCHNITTSTELLE MPI/DP 12MBIT/ S, 2. SCHNITTSTELLE ETHERNET PROFINET, MIT 2 PORT SWITCH, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6AG1315-2FJ14-2AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.462,32 €

bis 2.362,21 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.399
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4042948540619
UPC 040892696806
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) A&DSE/SIP ADD
Fabrikategruppe 4398
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140901
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-02
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6AG1315-2FJ14-2AB0 und wo wird es eingesetzt

6AG1315-2FJ14-2AB0 ist eine Siemens SIPLUS S7-300 CPU 315F-2 PN/DP für fehlersichere Automatisierungsaufgaben in industriellen Steuerungsanlagen. Die Zentralbaugruppe basiert auf 6ES7315-2FJ14-0AB0 und ist als SIPLUS-Ausführung mit Conformal Coating für erweiterte Umgebungsbedingungen ausgelegt. Sie wird eingesetzt, wenn bestehende SIMATIC S7-300F-Anlagen weiterbetrieben, instand gehalten oder nach einem Ausfall wieder verfügbar gemacht werden müssen. Typische Einsatzfelder sind Maschinen, Produktionslinien, Prozessanlagen und Automatisierungssysteme mit sicherheitsgerichteten Funktionen. Besonders relevant ist die Baugruppe in Bestandsanlagen, in denen PROFIBUS DP, PROFINET und fehlersichere Steuerungslogik gemeinsam genutzt werden.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die CPU arbeitet mit 24 V DC und besitzt 512 KByte Arbeitsspeicher. Für die Praxis ist entscheidend, dass eine Micro Memory Card erforderlich ist, da Programm, Projektstand und Wiederanlauf stark von der korrekten Speicherkarte und Datensicherung abhängen. Die erste Schnittstelle unterstützt MPI/DP bis 12 Mbit/s, während die zweite Schnittstelle als Ethernet PROFINET mit integriertem 2-Port-Switch ausgeführt ist. Dadurch kann die Baugruppe sowohl in klassischen PROFIBUS-Strukturen als auch in PROFINET-Netzwerken eingesetzt werden. Für Engineering und Safety-Projektierung sind STEP 7 ab V5.5 und Distributed Safety ab V5.4 SP4 relevant. Der Temperaturbereich von -25 bis +60 °C unterstützt Anwendungen mit erhöhten Umgebungsanforderungen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

6AG1315-2FJ14-2AB0 gehört zur SIMATIC S7-300- beziehungsweise SIPLUS S7-300-Produktwelt, die für viele Betreiber vor allem unter dem Blickwinkel Bestandserhalt, Reparatur und Ersatzteilstrategie relevant ist. Die Baugruppe befindet sich in einer späten Life-Cycle-Phase und ist von der Abkündigung der S7-300-/ET 200M-Baugruppen betroffen. Für Instandhaltung und Einkauf bedeutet das, dass Obsoleszenzrisiken, Ersatzteilverfügbarkeit, Reparaturfähigkeit und Bevorratung frühzeitig bewertet werden sollten. Ein direkter Austausch oder eine Migration darf nicht allein über die Artikelnummer entschieden werden, sondern muss mit Projektstand, Firmware, Safety-Programm, Schnittstellen, Peripherie und Anlagenfreigaben abgeglichen werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 6AG1315-2FJ14-2AB0 stehen vor allem Reparatur, Austausch, geprüfte Ersatzteilbeschaffung und Life Cycle Management im Vordergrund. Eine Reparatur ist besonders relevant, wenn die bestehende S7-300F-Anlage weiterbetrieben werden soll und ein ungeplanter Steuerungsausfall vermieden werden muss. Austauschgeräte können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Für ältere oder abgekündigte Steuerungstechnik unterstützt Life Cycle Management dabei, Bestände, Kritikalität, Reparaturfähigkeit und Bevorratung strukturiert zu bewerten. Ergänzend kann technischer Vor-Ort-Service sinnvoll sein, wenn Datensicherung, Programmsicherung, Fehlerdiagnose oder Unterstützung direkt an der Anlage erforderlich sind. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur, Verkauf und Austausch.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 315F-2 PN/DP
basierend auf 6ES7315-2FJ14-0AB0
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; über PROFIBUS DP- oder PROFINET-Schnittstelle
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.5, Distributed Safety V5.4 SP4
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 750 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,65 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 512 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,05 µs
für Wortoperationen, typ. 0,09 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,12 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,45 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 128 kbyte
Merker
● Größe, max. 2 048 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 2 047
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
davon dezentral
— Eingänge 2 048 byte
— Ausgänge 2 048 byte
Prozessabbild
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
● Eingänge, einstellbar 2 048 byte
● Ausgänge, einstellbar 2 048 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1; bei PROFINET IO ist die Länge der Nutzdaten auf 1600 byte beschränkt
Digitale Kanäle
● Eingänge 16 384
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 16 384
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 1 024
— davon zentral 256
● Ausgänge 1 024
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1
Anzahl Schnittstellen RS 485 1
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Änderung der IP-Adresse zur Laufzeit, unterstützt Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 2
● integrierter Switch Ja
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja; auch gleichzeitig mit IO-Device Funktionalität
● PROFINET IO-Device Ja; Auch gleichzeitig mit IO-Controller Funktionalität
● PROFINET CBA Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja; nur Lesefunktion
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 14, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— IRT Ja
— Shared Device Ja
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— davon in Linie, max. 64
— Anzahl IO-Devices mit IRT und der Option "Hohe Flexibilität" 128
— davon in Linie, max. 61
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128
— davon in Linie, max. 128
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 μs, 500 μs,1 ms; 2 ms, 4 ms (nicht bei IRT mit Option "Hohe Flexibilität")
— Aktualisierungszeit 250 µs bis 512 ms (abhängig von der Betriebsart, näheres siehe Gerätehandbuch „S7-300 CPU 31xC und CPU 31x, technische Daten“)
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 1 024 byte
PROFINET IO-Device
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 14, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— PROFIenergy Ja; mit SFB 73 / 74 vorbereitet für ladbare PROFIenergy Standard-FB für I-Device
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 2
Übergabespeicher
— Eingänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
— Ausgänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
Submodule
— Anzahl, max. 64
— Nutzdaten je Submodul, max. 1 024 byte
PROFINET CBA
● azyklische Übertragung Ja
● zyklische Übertragung Ja
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 8
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 25, 80, 102, 135, 161, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
● Keep-Alive-Funktion, unterstützt Ja
Protokolle
PROFIsafe Ja
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; PROFINET MRP
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 32 768 byte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge, max. 32 768 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja; nur Lesefunktion
● anwenderdefinierte Webseiten Ja
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
PROFINET CBA (bei eingestellter Sollkommunikationsbelastung)
● Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast 50 %
● Anzahl remote Verschaltungspartner 32
● Anzahl Funktionen Master/Device 30
● Summe aller Anschlüsse Master/Device 1 000
● Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Anzahl geräteinterner und PROFIBUS-Verschaltungen 500
● Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUS-Verschaltungen, max. 4 000 byte
● Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer Übertragung
— Abtastintervall, min. 500 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 100
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 100
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer Übertragung
— Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, min. 10 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 200
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 200
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 450 byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
— Anzahl anmeldbarer Stationen für HMI-Variablen (PN OPC/iMap) 3; 2x PN OPC / 1x iMap
— HMI-Variablenaktualisierung 500 ms
— Anzahl HMI-Variablen 200
— Datenlänge aller HMI-Variablen, max. 2 000 byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
— unterstützt Ja
— Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte 16
— Datenlänge pro Anschluss, max. 240 byte; Slave-abhängig
Anzahl Verbindungen
● gesamt 16
● verwendbar für PG-Kommunikation 15
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 15
● verwendbar für OP-Kommunikation 15
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 15
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 14
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 14
● verwendbar für S7-Kommunikation 14
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 14
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
● verwendbar für Routing X1 als MPI: max. 10; X1 als DP-Master: max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X2 als PROFINET: max. 24
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 16; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
UL-Zulassung Ja; File E239877
RCM (ehemals C-TICK) Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Ja
Schiffbau-Zulassung
● American Bureau of Shipping (ABS) Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. -25 °C; = Tmin
● max. 60 °C; = Tmax
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -40 °C
● max. 70 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 2 000 m
● Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe Tmin ... Tmax bei 1 140 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m)
Relative Luftfeuchte
● mit Betauung, geprüft nach IEC 60068-2-38, max. 100 %; RH inkl. Betauung / Frost (keine Inbetriebnahme im betauten Zustand)
Widerstandsfähigkeit
Einsatz in ortsfesten industriellen Anlagen
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 3B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3C4 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3S4 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz auf Schiffen/auf See
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 6B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6C3 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6S3 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz in der industriellen Prozesstechnik
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60654-4 Ja; Klasse 3 (unter Ausschluss von Trichlorethylen)
— Umweltbedingungen für Prozess-, Mess- und Steuersysteme nach ANSI/ISA-71.04 Ja; Level GX Gruppe A/B (unter Ausschluss von Trichlorethylen; Schadgaskonzentrationen bis zu den Grenzwerten der EN 60721-3-3 Klasse 3C4 zulässig); Level LC3 (Salznebel) und Level LB3 (Öl)
Anmerkung
— Anmerkung zur Klassifizierung von Umweltbedingungen nach EN 60721, EN 60654-4 und ANSI/ISA-71.04 * Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.5
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 340 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet bei 6AG1315-2FJ14-2AB0 die SF-LED? Zuerst sollte der Diagnosepuffer der CPU ausgelesen werden, da die SF-LED auf einen Systemfehler, Hardwarefehler, Parametrierfehler, Programmierfehler oder Peripheriefehler hinweisen kann. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die projektierte Hardwarekonfiguration zur tatsächlich gesteckten Baugruppe, zur Peripherie und zum Safety-Programm passt. Danach sollte geprüft werden, ob fehlende oder fehlerhafte Diagnose-OBs, F-Parameter oder gestörte dezentrale Teilnehmer den Fehler auslösen. Falls die SF-LED nach Korrektur von Projektierung und Peripherie bestehen bleibt, ist ein Baugruppenfehler einzugrenzen.
Warum blinkt oder leuchtet bei 6AG1315-2FJ14-2AB0 die BF-LED? Zuerst sollte festgestellt werden, ob der Busfehler an der PROFIBUS-DP- oder an der PROFINET-Schnittstelle ansteht. Anschließend sind Busadresse, Gerätename, IP-Adresse, Projektierung und die erreichbaren Teilnehmer mit dem Anlagenprojekt abzugleichen. Danach sollten Steckverbinder, Abschlusswiderstände, Schirmung, Switch-Ports, Leitungslängen und die Spannungsversorgung der dezentralen Teilnehmer kontrolliert werden. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist die Diagnose der betroffenen DP- oder PN-Teilnehmer auszuwerten.
Warum geht die CPU nach dem Einschalten nicht in RUN? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Versorgungsspannung im zulässigen Bereich liegt und die Micro Memory Card korrekt gesteckt ist. Anschließend ist zu kontrollieren, ob ein gültiges Anwenderprogramm, die passende Hardwarekonfiguration und die erforderlichen Safety-Bestandteile auf der Speicherkarte vorhanden sind. Danach sollte der Diagnosepuffer ausgewertet werden, um Anlaufhindernisse wie fehlende Baugruppen, nicht erreichbare Teilnehmer oder Programmfehler zu erkennen. Falls kein stabiler RUN-Zustand erreicht wird, sollte die CPU mit einem bekannten funktionsfähigen Projektstand verglichen werden.
Warum ist keine Verbindung über PROFINET zur 6AG1315-2FJ14-2AB0 möglich? Zuerst sollte die physische Netzwerkverbindung über Kabel, Portstatus und Switch geprüft werden. Anschließend sind IP-Adresse, Subnetz, Gerätename und PG/PC-Schnittstelle mit der Projektierung abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob die CPU im Netzwerk eindeutig erreichbar ist und keine Adresskonflikte bestehen. Falls weiterhin keine Verbindung möglich ist, kann eine Prüfung über MPI/DP helfen, Projektstand, Schnittstellenparameter und CPU-Zustand einzugrenzen.
Warum startet die Anlage nach dem Austausch der CPU nicht korrekt? Zuerst sollte die vollständige Artikelnummer mit der ausgebauten Baugruppe verglichen werden, einschließlich SIPLUS-Ausführung, CPU-Typ und zugrunde liegender SIMATIC-Basis. Anschließend sind Firmwarestand, Micro Memory Card, Hardwarekonfiguration, Safety-Signatur und Netzwerkparameter zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob alle PROFIBUS- und PROFINET-Teilnehmer erreichbar sind und ob F-Peripherie korrekt reintegriert werden kann. Falls die Anlage weiterhin nicht anläuft, ist der Diagnosepuffer mit dem Zustand vor dem Austausch abzugleichen.
Warum werden F-Peripherie oder Sicherheitsfunktionen an 6AG1315-2FJ14-2AB0 gestört? Zuerst sollte geprüft werden, ob die F-Parameter, PROFIsafe-Adressen und die Safety-Projektierung zur verbauten Peripherie passen. Anschließend sind Verdrahtung, Versorgung, Teilnehmerdiagnose und mögliche Passivierungen der F-Module zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob nach Änderungen am Programm oder an der Hardware eine korrekte Übersetzung, Freigabe und Übertragung des Sicherheitsprogramms erfolgt ist. Falls der Fehler bestehen bleibt, ist zwischen Projektierungsfehler, Peripheriefehler und CPU-bezogenem Fehlerbild zu unterscheiden.
Warum treten bei 6AG1315-2FJ14-2AB0 sporadische Kommunikationsabbrüche auf? Zuerst sollte die Versorgung der CPU und der angeschlossenen Netzwerkkomponenten auf Spannungseinbrüche oder instabile Zustände geprüft werden. Anschließend sind Steckverbinder, Schirmung, Erdung, PROFIBUS-Abschluss und PROFINET-Portzustände zu kontrollieren. Danach sollte der Diagnosepuffer auf wiederkehrende Ereignisse zu Teilnehmerausfällen, Busfehlern oder Zeitüberschreitungen ausgewertet werden. Falls die Abbrüche temperatur-, vibrations- oder feuchteabhängig auftreten, ist zusätzlich die Umgebungsbelastung der Baugruppe einzugrenzen.

Kann 6AG1315-2FJ14-2AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300F-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die CPU wird analysiert, die Fehlerursache wird eingegrenzt und die Instandsetzung kann bis auf Bauteilebene erfolgen.

Vor der Reparatur schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Nach der Instandsetzung wird die Baugruppe im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Das ist besonders relevant, wenn ein Austausch auf eine neue Steuerungsgeneration nicht kurzfristig möglich oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.

Ist 6AG1315-2FJ14-2AB0 mit 6ES7315-2FJ14-0AB0 vergleichbar?

6AG1315-2FJ14-2AB0 basiert auf 6ES7315-2FJ14-0AB0, ist jedoch als SIPLUS-Ausführung mit Conformal Coating und erweitertem Temperaturbereich ausgelegt. Für den Austausch reicht deshalb nicht nur der Blick auf die Grundbaugruppe. Entscheidend sind auch Umgebungsanforderungen, Projektstand, Firmware, Safety-Programm, Speicherkarte und Anlagenfreigaben.

In Bestandsanlagen sollte vor einem Ersatz immer geprüft werden, ob die vorhandene Hardwarekonfiguration, die Schnittstellenbelegung und die sicherheitsgerichteten Programmteile zur Ersatzbaugruppe passen. Besonders bei F-CPUs sind Safety-Signatur, F-Parameter und Validierung mit zu berücksichtigen.

Was tun, wenn 6AG1315-2FJ14-2AB0 nicht kurzfristig verfügbar ist?

Bei kurzfristigem Bedarf sollten Reparatur, Austauschgerät, geprüfte Gebrauchtbaugruppe oder Neuware parallel bewertet werden. Welche Option sinnvoll ist, hängt vom Fehlerbild, der Stillstandssituation, dem Anlagenrisiko und der vorhandenen Datensicherung ab. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Für kritische Anlagen ist zusätzlich eine Bevorratungsstrategie sinnvoll. Dadurch kann die Instandhaltung schneller reagieren, wenn eine CPU ausfällt oder eine beschaffungsrelevante Life-Cycle-Änderung die Ersatzteillage verschärft.

Gibt es einen direkten Nachfolger für 6AG1315-2FJ14-2AB0?

Ein direkter Nachfolger sollte nicht ungeprüft angenommen werden. Bei S7-300F-CPUs ist ein Ersatz immer abhängig von Hardwarekonfiguration, Programmstand, Firmware, Safety-Projektierung, Schnittstellen und Anlagenfreigaben. Eine Migration auf eine neuere Steuerungsgeneration kann technisch sinnvoll sein, ist aber kein einfacher steckkompatibler Austausch.

Für Betreiber bedeutet das: Bei einem akuten Defekt steht häufig zunächst Reparatur oder Austausch im Vordergrund. Eine Modernisierung sollte separat geplant werden, damit Safety-Funktionen, Peripherie, Kommunikation, HMI-Anbindung und Validierung sauber berücksichtigt werden.

Welche Rolle spielt die Micro Memory Card bei 6AG1315-2FJ14-2AB0?

Die Micro Memory Card ist für den Betrieb der CPU erforderlich und spielt eine zentrale Rolle bei Programm, Ladespeicher und Wiederanlauf. Wenn eine CPU ersetzt oder repariert wird, muss deshalb geprüft werden, ob die vorhandene Speicherkarte funktionsfähig ist und den richtigen Projektstand enthält.

Vor Austausch oder Serviceeinsatz ist eine Programmsicherung besonders wichtig. Ohne passende Datensicherung kann sich die Wiederinbetriebnahme deutlich erschweren, auch wenn die CPU selbst funktionsfähig ist. Bei sicherheitsgerichteten Anwendungen müssen zusätzlich Safety-Projektierung und Freigabestand berücksichtigt werden.

Worauf ist beim Austausch einer fehlersicheren CPU 315F-2 PN/DP zu achten?

Beim Austausch steht zuerst der Abgleich der vollständigen Artikelnummer im Vordergrund. Danach müssen Firmwarestand, Hardwarekonfiguration, Micro Memory Card, PROFIBUS-/PROFINET-Parameter und Safety-Projektierung geprüft werden. Bei einer F-CPU ist zusätzlich wichtig, dass F-Parameter, PROFIsafe-Adressen und Sicherheitsprogramm zum Anlagenstand passen.

Nach dem Einbau sollte der Anlauf kontrolliert und der Diagnosepuffer ausgewertet werden. Besonders bei sicherheitsgerichteten Funktionen ist eine fachgerechte Prüfung und Validierung erforderlich, bevor die Anlage wieder produktiv betrieben wird.

Wann ist Reparatur sinnvoller als ein Austauschgerät?

Eine Reparatur ist oft sinnvoll, wenn die bestehende Baugruppe eindeutig zum Anlagenprojekt passt und die Anlage möglichst ohne Änderung an Programm, Hardwarekonfiguration oder Safety-Freigabe weiterbetrieben werden soll. Sie kann auch wirtschaftlich interessant sein, wenn Ersatzteile schwer beschaffbar sind oder eine Migration kurzfristig nicht möglich ist.

Ein Austauschgerät ist dagegen besonders relevant, wenn Stillstandszeit reduziert werden muss und eine passende Baugruppe verfügbar ist. In beiden Fällen sollten Fehlerbild, Anlagenkritikalität, Datensicherung, Verfügbarkeit und Kostenrahmen bewertet werden. EICHLER unterstützt diese Entscheidung über Fehleranalyse, Kostenvoranschlag, Funktionsprüfung sowie Garantie und Gewährleistung auf Reparatur und Verkauf.

Wie lässt sich das Obsoleszenzrisiko bei 6AG1315-2FJ14-2AB0 reduzieren?

Das Obsoleszenzrisiko lässt sich reduzieren, indem die CPU nicht isoliert betrachtet wird, sondern als Teil der gesamten S7-300F-Anlagenstruktur. Dazu gehören Bestandsaufnahme, Kritikalitätsbewertung, Datensicherung, Ersatzteilstrategie, Reparaturfähigkeit und mögliche Migrationsplanung. Besonders wichtig ist die Frage, welche Anlagenbereiche bei einem Ausfall der CPU stillstehen würden.

Ein strukturiertes Life Cycle Management kann helfen, Risiken frühzeitig sichtbar zu machen. Für Einkauf, Instandhaltung und Produktion entsteht dadurch eine bessere Entscheidungsgrundlage für Bevorratung, Reparatur, Austausch oder geplante Modernisierung.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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