SIEMENS 6AG1315-2EH14-7AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0251122
  • EAN: 4042948538722
  • UPC: 040892604344

Produktbeschreibung

SIPLUS S7-300 CPU 315-2PN/DP -25...+70°C MIT CONFORMAL COATING BASED ON 6ES7315-2EH14-0AB0 . ZENTRALBAUGRUPPE MIT 384 KBYTE ARBEITSSPEICHER, 1. SCHNITTSTELLE MPI/DP 12MBIT/ S, 2. SCHNITTSTELLE ETHERNET PROFINET, MIT 2 PORT SWITCH, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6AG1315-2EH14-7AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 2.373,03 €

bis 3.489,75 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.398
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4042948538722
UPC 040892604344
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) A&DSE/SIP ADD
Fabrikategruppe 4398
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20120101
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-02
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6AG1315-2EH14-7AB0 und wo wird es eingesetzt

6AG1315-2EH14-7AB0 ist eine SIEMENS SIPLUS S7-300 CPU 315-2 PN/DP für industrielle Automatisierungsanlagen. Die Zentralbaugruppe basiert auf 6ES7315-2EH14-0AB0 und ist durch Conformal Coating sowie einen erweiterten Temperaturbereich für anspruchsvollere Umgebungsbedingungen ausgelegt. Sie wird als Steuerungs-CPU in SIMATIC S7-300 Systemen eingesetzt, wenn Maschinen, Anlagen oder verteilte Peripherie über MPI/PROFIBUS DP und PROFINET angebunden werden. Besonders relevant ist die Baugruppe in Bestandsanlagen, in denen vorhandene STEP-7-Projekte, Feldbusstrukturen, PROFINET-Teilnehmer und S7-300 Peripherie weitergenutzt werden sollen. Für Instandhaltung und Einkauf ist die eindeutige Artikelnummer wichtig, weil bereits kleine Abweichungen bei CPU-Typ, Schnittstellen oder Life-Cycle-Status die Austauschbarkeit beeinflussen können.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die CPU arbeitet mit einer 24-V-DC-Versorgung und verfügt über 384 KByte Arbeitsspeicher, was für die Programmlogik, Datenbausteine und Diagnosefunktionen der Anlage maßgeblich ist. Die erste Schnittstelle ist als kombinierte MPI/PROFIBUS-DP-Schnittstelle bis 12 Mbit/s ausgeführt, während die zweite Schnittstelle Ethernet PROFINET mit integriertem 2-Port-Switch bereitstellt. Dadurch kann die Baugruppe sowohl klassische PROFIBUS-Strukturen als auch PROFINET-Kommunikation in S7-300 Anlagen bedienen. Eine Micro Memory Card ist für den Betrieb erforderlich, weshalb bei Austausch, Reparatur oder Ersatzteilbeschaffung immer auch der Projektstand und das Speichermedium berücksichtigt werden sollten. Engineering ist mit STEP 7 ab V5.5 vorgesehen; für die Praxis ist deshalb die Übereinstimmung von Hardwarekonfiguration, Firmwarestand, Adressierung und vorhandener Anlagenstruktur entscheidend.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

6AG1315-2EH14-7AB0 ist im Life-Cycle-Kontext als Baugruppe für bestehende SIMATIC S7-300 Anlagen zu bewerten. Für S7-300 und ET 200M ist seit dem 01.10.2025 die Typstreichung beziehungsweise die späte Abkündigungsphase relevant. Damit gewinnt die strategische Ersatzteilplanung deutlich an Bedeutung, weil reguläre Neubeschaffung, Reparaturfähigkeit, Austauschgeräte und Bevorratung stärker in den Fokus rücken. Ein direkt kompatibler Nachfolger sollte nicht ohne technische Prüfung angenommen werden, da Schnittstellen, Projektierung, Peripherie, Kommunikationsbeziehungen und Programmstruktur anlagenabhängig sind. Betreiber sollten deshalb frühzeitig klären, ob Reparatur, Austausch, gesicherte Ersatzteilbestände oder eine spätere Migration wirtschaftlich sinnvoller sind. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Für 6AG1315-2EH14-7AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die CPU elektrisch instandsetzbar ist und die bestehende Anlage ohne kurzfristige Migration weiterbetrieben werden soll. Austauschgeräte können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme erforderlich ist und Artikelnummer, Projektstand sowie Kommunikationsparameter sauber abgeglichen werden. Life Cycle Management unterstützt bei der Bewertung von Obsoleszenzrisiken, Bestandsaufnahme, Bevorratung und Versorgungsstrategie für S7-300 Anlagen. Ergänzend kann der Technische Vor-Ort-Service bei Programmsicherungen, Datensicherung, Störungssuche und Wiederinbetriebnahme unterstützen. Für Instandhalter kann zudem die EICHLERakademiE hilfreich sein, wenn Wissen zu SIMATIC S7, Diagnose und Fehlersuche strukturiert aufgebaut werden soll.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 315-2 PN/DP
basierend auf 6ES7315-2EH14-0AB0
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; über PROFIBUS DP- oder PROFINET-Schnittstelle
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.5
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 750 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,65 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 384 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,05 µs
für Wortoperationen, typ. 0,09 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,12 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,45 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 128 kbyte
Merker
● Größe, max. 2 048 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 2 047
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
davon dezentral
— Eingänge 2 048 byte
— Ausgänge 2 048 byte
Prozessabbild
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
● Eingänge, einstellbar 2 048 byte
● Ausgänge, einstellbar 2 048 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1; bei PROFINET IO ist die Länge der Nutzdaten auf 1600 byte beschränkt
Digitale Kanäle
● Eingänge 16 384
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 16 384
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 1 024
— davon zentral 256
● Ausgänge 1 024
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1; 2 Ports (Switch) RJ45
Anzahl Schnittstellen RS 485 1; kombinierte MPI / PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Änderung der IP-Adresse zur Laufzeit, unterstützt Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 2
● integrierter Switch Ja
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja; auch gleichzeitig mit IO-Device Funktionalität
● PROFINET IO-Device Ja; Auch gleichzeitig mit IO-Controller Funktionalität
● PROFINET CBA Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 14, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— IRT Ja
— Shared Device Ja
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— davon in Linie, max. 64
— Anzahl IO-Devices mit IRT und der Option "Hohe Flexibilität" 128
— davon in Linie, max. 61
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128
— davon in Linie, max. 128
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 μs, 500 μs,1 ms; 2 ms, 4 ms (nicht bei IRT mit Option "Hohe Flexibilität")
— Aktualisierungszeit 250 µs bis 512 ms (abhängig von der Betriebsart, näheres siehe Gerätehandbuch „S7-300 CPU 31xC und CPU 31x, technische Daten“)
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 1 024 byte
PROFINET IO-Device
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 14, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— PROFIenergy Ja; mit SFB 73 / 74 vorbereitet für ladbare PROFIenergy Standard-FB für I-Device
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 2
Übergabespeicher
— Eingänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
— Ausgänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
Submodule
— Anzahl, max. 64
— Nutzdaten je Submodul, max. 1 024 byte
PROFINET CBA
● azyklische Übertragung Ja
● zyklische Übertragung Ja
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 8
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 25, 80, 102, 135, 161, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
● Keep-Alive-Funktion, unterstützt Ja
Protokolle
PROFIsafe Nein
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; PROFINET MRP
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 32 768 byte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge, max. 32 768 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja
● anwenderdefinierte Webseiten Ja
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
PROFINET CBA (bei eingestellter Sollkommunikationsbelastung)
● Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast 50 %
● Anzahl remote Verschaltungspartner 32
● Anzahl Funktionen Master/Device 30
● Summe aller Anschlüsse Master/Device 1 000
● Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Anzahl geräteinterner und PROFIBUS-Verschaltungen 500
● Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUS-Verschaltungen, max. 4 000 byte
● Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer Übertragung
— Abtastintervall, min. 500 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 100
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 100
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer Übertragung
— Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, min. 10 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 200
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 200
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 450 byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
— Anzahl anmeldbarer Stationen für HMI-Variablen (PN OPC/iMap) 3; 2x PN OPC / 1x iMap
— HMI-Variablenaktualisierung 500 ms
— Anzahl HMI-Variablen 200
— Datenlänge aller HMI-Variablen, max. 2 000 byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
— unterstützt Ja
— Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte 16
— Datenlänge pro Anschluss, max. 240 byte; Slave-abhängig
Anzahl Verbindungen
● gesamt 16
● verwendbar für PG-Kommunikation 15
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 15
● verwendbar für OP-Kommunikation 15
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 15
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 14
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 14
● verwendbar für S7-Kommunikation 14
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 14
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
● verwendbar für Routing X1 als MPI: max. 10; X1 als DP-Master: max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X2 als PROFINET: max. 24
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 16; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
UL-Zulassung Ja; File E239877
RCM (ehemals C-TICK) Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. -25 °C; = Tmin
● max. 70 °C; = Tmax; 60 °C @ UL/cUL, ATEX and FM use
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -40 °C
● max. 70 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m
● Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe Tmin ... Tmax bei 1 140 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m) // Tmin ... (Tmax - 10 K) bei 795 hPa ... 658 hPa (+2 000 m ... +3 500 m) // Tmin ... (Tmax - 20 K) bei 658 hPa ... 540 hPa (+3 500 m ... +5 000 m)
Relative Luftfeuchte
● mit Betauung, geprüft nach IEC 60068-2-38, max. 100 %; RH inkl. Betauung / Frost (keine Inbetriebnahme im betauten Zustand)
Widerstandsfähigkeit
Einsatz in ortsfesten industriellen Anlagen
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 3B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3C4 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3S4 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz auf Schiffen/auf See
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 6B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6C3 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6S3 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz in der industriellen Prozesstechnik
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60654-4 Ja; Klasse 3 (unter Ausschluss von Trichlorethylen)
— Umweltbedingungen für Prozess-, Mess- und Steuersysteme nach ANSI/ISA-71.04 Ja; Level GX Gruppe A/B (unter Ausschluss von Trichlorethylen; Schadgaskonzentrationen bis zu den Grenzwerten der EN 60721-3-3 Klasse 3C4 zulässig); Level LC3 (Salznebel) und Level LB3 (Öl)
Anmerkung
— Anmerkung zur Klassifizierung von Umweltbedingungen nach EN 60721, EN 60654-4 und ANSI/ISA-71.04 * Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.5
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 340 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet die SF-LED an 6AG1315-2EH14-7AB0? Zuerst sollte der Diagnosepuffer der CPU ausgelesen werden, um zwischen Hardwarefehler, Softwarefehler und Peripherieereignis zu unterscheiden. Anschließend ist zu prüfen, ob die projektierte Hardware mit der tatsächlich gesteckten Baugruppe und den angeschlossenen Stationen übereinstimmt. Danach sollten Programmbausteine, Systemfehler-OBs und zuletzt auftretende Peripherie- oder Kommunikationsereignisse abgeglichen werden. Falls die SF-LED weiterhin aktiv bleibt, ist eine elektrische Prüfung der CPU und der Versorgung sinnvoll.
Warum blinkt BF1 an 6AG1315-2EH14-7AB0? Zuerst sollte die MPI- oder PROFIBUS-DP-Adresse mit der Projektierung abgeglichen werden. Anschließend sind Busstecker, Abschlusswiderstände, Schirmung, Leitungslänge und die Erreichbarkeit der projektierten DP-Teilnehmer zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob einzelne Slaves fehlen, falsch parametriert sind oder mit einer anderen Baudrate arbeiten. Falls der Busfehler bestehen bleibt, sollte die Schnittstelle der CPU mit einer bekannten funktionierenden Busumgebung verglichen werden.
Warum blinkt BF2 an 6AG1315-2EH14-7AB0? Zuerst sollte geprüft werden, ob PROFINET-Gerätename, IP-Adresse und Subnetz zur Projektierung passen. Anschließend sind Ethernet-Leitungen, Switch-Ports, Steckverbindungen und die Link-Anzeigen an den RJ45-Ports zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob alle projektierten PROFINET-IO-Devices erreichbar sind und ob ein Gerätetausch ohne korrekt gesetzten Gerätenamen erfolgt ist. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist die PROFINET-Diagnose im Engineering-System zur Eingrenzung zu nutzen.
Warum bleibt 6AG1315-2EH14-7AB0 nach dem Einschalten in STOP? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Micro Memory Card korrekt steckt und ein gültiges Projekt enthält. Anschließend ist der Diagnosepuffer auszulesen, um Anlaufereignisse, fehlende Bausteine, Peripheriefehler oder Projektierungsabweichungen zu erkennen. Danach sollte kontrolliert werden, ob die Versorgungsspannung stabil ist und ob die CPU den Speicher oder die Hardwarekonfiguration akzeptiert. Falls die CPU trotz korrektem Projekt nicht in RUN geht, sollte ein Defekt der CPU oder des Speichermediums eingegrenzt werden.
Warum ist keine Online-Verbindung zu 6AG1315-2EH14-7AB0 möglich? Zuerst sollte die gewählte PG/PC-Schnittstelle im Engineering-System mit dem tatsächlich verwendeten Zugangsweg abgeglichen werden. Anschließend sind MPI-, PROFIBUS- oder PROFINET-Adresse, Subnetz, Kabel und Adapter zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die CPU bereits über eine andere Schnittstelle erreichbar ist und ob Routing oder Netzwerktrennung den Zugriff verhindert. Falls weiterhin keine Verbindung möglich ist, sollte die CPU in einer reduzierten Testumgebung geprüft werden.
Warum startet 6AG1315-2EH14-7AB0 nach einem CPU-Tausch nicht korrekt? Zuerst sollte die vollständige Artikelnummer mit der projektierten Hardware verglichen werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die vorhandene Micro Memory Card, der Firmwarestand und die STEP-7-Hardwarekonfiguration zur Ersatz-CPU passen. Danach sollten PROFINET-Gerätenamen, PROFIBUS-Adressen und Kommunikationsverbindungen geprüft werden. Falls die Anlage weiterhin nicht startet, ist ein Vergleich mit der zuvor eingesetzten CPU und dem letzten gesicherten Projektstand erforderlich.

Kann 6AG1315-2EH14-7AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die CPU elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300 Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, die Fehlerursache wird eingegrenzt und die Instandsetzung erfolgt bei Bedarf bis auf Bauteilebene. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Nach der Reparatur folgt eine Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum, damit die Baugruppe wieder planbar eingesetzt werden kann. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Sicherheit bei Reparatur und Ersatzteilbeschaffung.

Was ist beim Austausch von 6AG1315-2EH14-7AB0 zu beachten?

Beim Austausch muss zuerst die exakte Artikelnummer mit der vorhandenen Hardwarekonfiguration verglichen werden. Zusätzlich sind Projektstand, Micro Memory Card, Firmwarestand, PROFINET-Gerätename, IP-Adresse, MPI- oder PROFIBUS-Adresse und angeschlossene Teilnehmer zu prüfen. Eine CPU mit ähnlicher Bezeichnung ist nicht automatisch ohne Anpassung einsetzbar. Besonders bei Bestandsanlagen kann ein ungeprüfter Austausch zu STOP-Zuständen, Busfehlern oder fehlender Kommunikation führen. Für eine sichere Wiederinbetriebnahme sollte vor dem Tausch ein aktuelles Backup des STEP-7-Projekts und der relevanten Kommunikationsparameter vorhanden sein.

Ist 6AG1315-2EH14-7AB0 identisch mit 6ES7315-2EH14-0AB0?

6AG1315-2EH14-7AB0 basiert auf 6ES7315-2EH14-0AB0, ist jedoch als SIPLUS-Ausführung mit erweitertem Einsatzbereich und Conformal Coating einzuordnen. Für die technische Bewertung bedeutet das: Die Basisfunktion der CPU 315-2 PN/DP ist eng verwandt, dennoch sollte ein Austausch nicht allein über die Basisartikelnummer entschieden werden. Relevant sind Umgebungseinflüsse, Temperaturbereich, Projektierung, Firmwarestand, Freigaben und die tatsächliche Anlagenkonfiguration. Besonders in raueren Industrieumgebungen kann die SIPLUS-Ausführung bewusst eingesetzt worden sein, um höhere Anforderungen an Umweltbeständigkeit abzudecken.

Welche Micro Memory Card wird für 6AG1315-2EH14-7AB0 benötigt?

Für 6AG1315-2EH14-7AB0 ist eine SIMATIC Micro Memory Card erforderlich, da der Betrieb der CPU ohne geeignetes Speichermedium nicht vorgesehen ist. Bei einem Austausch sollte deshalb nicht nur die CPU, sondern auch der Zustand und Inhalt der MMC geprüft werden. Entscheidend ist, dass der richtige Projektstand geladen ist und die Speicherkarte zur S7-300 CPU sowie zur Anwendung passt. Wenn die CPU nach dem Einsetzen der MMC in STOP bleibt oder Fehler anzeigt, sollten zuerst Projektstand, Karteninhalt, Sitz der Karte und Diagnosepuffer geprüft werden.

Gibt es einen direkten Nachfolger für 6AG1315-2EH14-7AB0?

Ein direkt kompatibler 1:1-Nachfolger sollte nicht vorausgesetzt werden. Für S7-300 Anlagen ist häufig eine projektspezifische Bewertung erforderlich, weil CPU, Peripherie, PROFIBUS, PROFINET, HMI-Anbindung, Programmlogik und vorhandene STEP-7-Strukturen zusammen betrachtet werden müssen. Eine Migration auf eine aktuelle Steuerungsplattform kann langfristig sinnvoll sein, ersetzt aber nicht automatisch die kurzfristige Ersatzteil- oder Reparaturstrategie. Für Betreiber ist daher oft eine Kombination aus Reparaturfähigkeit, Austauschoption, Bevorratung und geplanter Migration der sicherere Weg.

Wann ist ein Austauschgerät für 6AG1315-2EH14-7AB0 sinnvoll?

Ein Austauschgerät ist besonders dann sinnvoll, wenn ein Anlagenstillstand kurzfristig überbrückt werden muss und die vorhandene CPU nicht sofort repariert werden kann. Voraussetzung ist, dass die Ersatzbaugruppe technisch zur Anlage passt und der Projektstand verfügbar ist. Vor dem Einsatz sollten Artikelnummer, Schnittstellen, Speicherkarte, Hardwarekonfiguration und Kommunikationsparameter geprüft werden. Ein Austausch ersetzt nicht die Ursachenanalyse, kann aber helfen, die Wiederinbetriebnahme schneller vorzubereiten. Die defekte Baugruppe kann anschließend separat analysiert und gegebenenfalls repariert werden.

Wie lässt sich das Obsoleszenzrisiko bei 6AG1315-2EH14-7AB0 reduzieren?

Das Obsoleszenzrisiko lässt sich durch eine strukturierte Bestandsaufnahme und eine klare Ersatzteilstrategie reduzieren. Für S7-300 CPUs sollten installierte Stückzahlen, kritische Anlagen, vorhandene Backups, Ersatzgeräte, Micro Memory Cards und Reparaturmöglichkeiten erfasst werden. Life Cycle Management hilft dabei, das technische und beschaffungsseitige Risiko zu bewerten und passende Maßnahmen abzuleiten. Dazu zählen Bevorratung, Reparaturstrategie, Austauschplanung und eine spätere Migration. So können Instandhaltung, Einkauf und Produktionsverantwortliche besser entscheiden, welche Baugruppen kurzfristig abgesichert und welche Systeme langfristig modernisiert werden sollten.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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