SIEMENS 6AG1314-6EH04-7AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0339221
  • EAN: 4047618046002

Produktbeschreibung

SIPLUS S7-300 CPU 314C-2PN/DP MIT CONFORMAL COATING -25...+70°C BASED ON 6ES7314-6EH04-0AB0 . KOMPAKT-CPU MIT 192 KBYTE ARBEITSSPEICHER, 24 DE/16 DA, 4AE, 2AA, 1 PT100, 4 SCHNELLE ZAEHLER (60 KHZ), 1. SCHNITTSTELLE MPI/DP 12MBIT/ S, 2. SCHNITTSTELLE ETHERNET PROFINET, MIT 2 PORT SWITCH, INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V, FRONTSTECKER (2X 40-POLIG) UND MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6AG1314-6EH04-7AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 2.157,61 €

bis 3.172,95 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.801
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4047618046002
UPC /
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) A&DSE/SIP ADD
Fabrikategruppe 4398
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20130819
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6AG1314-6EH04-7AB0 und wo wird es eingesetzt

6AG1314-6EH04-7AB0 ist eine Siemens SIPLUS S7-300 CPU 314C-2PN/DP für industrielle Steuerungsaufgaben in SIMATIC S7-300-Umgebungen. Die Baugruppe basiert auf 6ES7314-6EH04-0AB0 und ist als SIPLUS-Variante mit Conformal Coating für erweiterte Umgebungsbedingungen ausgelegt. Sie wird typischerweise in Maschinen, Anlagen und Schaltschränken eingesetzt, in denen Steuerungslogik, lokale digitale und analoge Signale sowie Netzwerkkommunikation in einer kompakten CPU zusammengeführt werden. Durch die Kombination aus PROFINET, MPI/PROFIBUS DP und integrierter Peripherie ist die Baugruppe besonders relevant für Bestandsanlagen, Retrofit-Projekte und Ersatzteilstrategien in der Instandhaltung.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die CPU arbeitet mit 24 V DC und besitzt 192 kbyte Arbeitsspeicher, was für klassische S7-300-Maschinenprogramme und kompakte Automatisierungsaufgaben relevant ist. Integriert sind 24 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge, analoge Eingänge und Ausgänge, ein Pt100-Eingang sowie schnelle Zählfunktionen bis 60 kHz. Für die Projektierung ist STEP 7 ab V5.5 mit HSP 191 relevant. Die PROFINET-Schnittstelle mit 2-Port-Switch und die kombinierte MPI/PROFIBUS-DP-Schnittstelle erleichtern die Einbindung in bestehende Netzwerke. Für Austausch und Wiederinbetriebnahme sind passende Frontstecker, die vorhandene Verdrahtung, Projektstände und die Micro Memory Card entscheidend.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

6AG1314-6EH04-7AB0 gehört zur SIMATIC S7-300/SIPLUS S7-300-Welt und ist damit für Betreiber klar im Kontext von Produkttypstreichung, Ersatzteilphase und Obsoleszenzrisiko zu bewerten. Die S7-300- und ET 200M-Familie hat den Status P.M410 erreicht; für betroffene Baugruppen stehen Beschaffung, Reparatur, Austausch und Bevorratung daher stärker im Fokus als eine langfristige Serienverfügbarkeit. Ein steckgleicher, eindeutig verifizierter 1:1-Nachfolger für diese konkrete SIPLUS-Kompakt-CPU wird nicht genannt. Vor einer Migration sollten Programm, I/O-Struktur, Kommunikationsschnittstellen, Verdrahtung und Umgebungsbedingungen technisch geprüft werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei defekten oder schwer beschaffbaren S7-300-CPUs sind Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und strukturierte Bevorratung besonders relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die vorhandene Baugruppe weiter in der bestehenden Anlage verwendet werden soll und Projektierung, Verdrahtung sowie Anlagenfreigaben unverändert bleiben müssen. EICHLER unterstützt mit Fehleranalyse, Instandsetzung bis auf Bauteilebene und Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum. Austausch- und Ersatzteiloptionen helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, während Life Cycle Management die Bewertung von Beschaffungsrisiken, Lagerstrategie und geplanter Migration unterstützt. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 314C-2 PN/DP
basierend auf 6ES7314-6EH04-0AB0
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; nur bei PROFINET
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.5 mit HSP 191
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) LS-Schalter, Typ C, min. 2 A; LS-Schalter, Typ B, min. 4 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Lastspannung L+
Digitaleingänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Ja
Digitalausgänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 850 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 190 mA
Einschaltstrom, typ. 5 A
I²t 0,7 A²·s
Digitaleingänge
● aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 80 mA
Digitalausgänge
● aus Lastspannung L+, max. 50 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 14 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 192 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,06 µs
für Wortoperationen, typ. 0,12 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,59 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61; nur für PROFINET
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 64 kbyte
Merker
● Größe, max. 256 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 255
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 kbyte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
davon dezentral
— Eingänge 2 003 byte
— Ausgänge 2 010 byte
Prozessabbild
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
● Eingänge, einstellbar 2 048 byte
● Ausgänge, einstellbar 2 048 byte
● Eingänge, voreingestellt 256 byte
● Ausgänge, voreingestellt 256 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1; bei PROFINET IO ist die Länge der Nutzdaten auf 1600 byte beschränkt
Digitale Kanäle
● Eingänge 16 048
— davon zentral 1 016
● Ausgänge 16 096
— davon zentral 1 008
Analoge Kanäle
● Eingänge 1 006
— davon zentral 253
● Ausgänge 1 007
— davon zentral 250
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8; im Baugruppenträger 3 max. 7
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 24
● davon für technologische Funktionen nutzbare Eingänge 16
integrierte Kanäle (DI) 24
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 24
— bis 60 °C, max. 12; bis 70 °C
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 12
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -3 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 8 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Ja; 0,1 / 0,3 / 3 / 15 ms (Sie können die Eingangsverzögerung der Standardeingänge während der Programmlaufzeit umprojektieren. Beachten Sie, dass Ihre neu eingestellte Filterzeit dann unter Umständen erst nach einmaligem Ablauf der bisherigen Filterzeit wirksam wird.)
— Nennwert 3 ms
für Technologische Funktionen
— bei "0" nach "1", max. 8 µs; Minimale Impulsbreite/minimale Impulspause bei maximaler Zählfrequenz
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m; 50 m für technologische Funktionen
● ungeschirmt, max. 600 m; für technologische Funktionen: Nein
für Technologische Funktionen
— geschirmt, max. 50 m; bei maximaler Zählfrequenz
— ungeschirmt, max. nicht erlaubt
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 16
● davon schnelle Ausgänge 4; Achtung: Sie dürfen die schnellen Ausgänge Ihrer CPU nicht parallel schalten
integrierte Kanäle (DO) 16
Kurzschluss-Schutz
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf L+ (-48 V)
Ansteuern eines Digitaleingangs Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 500 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. 0,6 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Ja
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
● bei Lampenlast, max. 100 Hz
● der Impulsausgänge, bei ohmscher Last, max. 2,5 kHz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 3 A
— bis 60 °C, max. 2 A; 1,5 A @ > 60 °C
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 2 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 5
● bei Spannungs-/Strommessung 4
● bei Widerstands-/Widerstandthermometermessung 1
integrierte Kanäle (AI) 5; 4x Strom/Spannung, 1x Widerstand
zulässige Eingangsspannung für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 5 V; dauerhaft
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 30 V; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 0,5 mA; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 50 mA; dauerhaft
elektrische Eingangsfrequenz, max. 400 Hz
Leerlaufspannung für Widerstandsgeber, typ. 3,3 V
Konstantmessstrom für Widerstandsgeber, typ. 1,25 mA
technische Einheit für Temperaturmessung einstellbar Ja; Grad Celsius / Grad Fahrenheit / Kelvin
Eingangsbereiche
● Spannung Ja; ±10 V / 100 kΩ; 0 V bis 10 V / 100 kΩ
● Strom Ja; ±20 mA / 100 Ω; 0 mA bis 20 mA / 100 Ω; 4 mA bis 20 mA / 100 Ω
● Widerstandsthermometer Ja; Pt 100 / 10 MΩ
● Widerstand Ja; 0 Ω bis 600 Ω / 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● 0 bis +10 V Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 10 V) 100 kΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme
● 0 bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) 100 Ω
● -20 mA bis +20 mA Ja
— Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) 100 Ω
● 4 mA bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) 100 Ω
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstandsthermometer
● Pt 100 Ja
— Eingangswiderstand (Pt 100) 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstände
● 0 bis 600 Ohm Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 600 Ohm) 10 MΩ
Thermoelement (TC)
Temperaturkompensation
— parametrierbar Nein
Kennlinienlinearisierung
● parametrierbar Ja; softwaremäßig
— für Widerstandsthermometer Pt 100
Leitungslänge
● geschirmt, max. 100 m
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 2
Spannungsausgang, Kurzschluss-Schutz Ja
Spannungsausgang, Kurzschlussstrom, max. 55 mA
Stromausgang, Leerlaufspannung, max. 14 V
Ausgangsbereiche, Spannung
● 0 bis 10 V Ja
● -10 V bis +10 V Ja
Ausgangsbereiche, Strom
● 0 bis 20 mA Ja
● -20 mA bis +20 mA Ja
● 4 mA bis 20 mA Ja
Anschluss der Aktoren
● für Spannungsausgang Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Spannungsausgang Vierleiter-Anschluss Nein
● für Stromausgang Zweileiter-Anschluss Ja
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausgangs)
● bei Spannungsausgängen, min. 1 kΩ
● bei Spannungsausgängen, kapazitive Last, max. 0,1 µF
● bei Stromausgängen, max. 300 Ω
● bei Stromausgängen, induktive Last, max. 0,1 mH
Zerstörgrenze gegen von außen angelegte Spannungen und Ströme
● Spannungen an den Ausgängen gegen MANA 16 V; dauerhaft
● Strom, max. 50 mA; dauerhaft
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip Momentanwertverschlüsselung (sukzessive Approximation)
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja; 16,6 / 20 ms
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 50 / 60 Hz
● Zeitkonstante des Eingangsfilters 0,38 ms
● Grundausführungszeit der Baugruppe (alle Kanäle freigegeben) 1 ms
Analogwertbildung für die Ausgänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Wandlungszeit (pro Kanal) 1 ms
Einschwingzeit
● für ohmsche Last 0,6 ms
● für kapazitive Last 1 ms
● für induktive Last 0,5 ms
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Spannungsmessung Ja
● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer Ja; mit externer Versorgung
● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer Ja
● für Widerstandsmessung mit Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Widerstandsmessung mit Dreileiter-Anschluss Nein
● für Widerstandsmessung mit Vierleiter-Anschluss Nein
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Fehler/Genauigkeiten
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,006 %/K
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,06 %
Ausgangswelligkeit (bezogen auf Ausgangsbereich, Bandbreite 0 bis 50 kHz), (+/-) 0,1 %
Linearitätsfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,15 %
Temperaturfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,01 %/K
Übersprechen zwischen den Ausgängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,06 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1,6 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1,6 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1,6 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1,6 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1,6 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,2 %
● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. 30 dB
● Gleichtaktstörung, min. 40 dB
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1; 2 Ports (Switch) RJ45
Anzahl Schnittstellen RS 485 1; kombinierte MPI / PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Änderung der IP-Adresse zur Laufzeit, unterstützt Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 2
● integrierter Switch Ja
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja; auch gleichzeitig mit IO-Device Funktionalität
● PROFINET IO-Device Ja; Auch gleichzeitig mit IO-Controller Funktionalität
● PROFINET CBA Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 10, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Ja; OB 61
— IRT Ja
— Shared Device Ja
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— davon in Linie, max. 64
— Anzahl IO-Devices mit IRT und der Option "Hohe Flexibilität" 128
— davon in Linie, max. 61
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128
— davon in Linie, max. 128
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 μs, 500 μs,1 ms; 2 ms, 4 ms (nicht bei IRT mit Option "Hohe Flexibilität")
— Aktualisierungszeit 250 µs bis 512 ms (abhängig von der Betriebsart, näheres siehe Gerätehandbuch „S7-300 CPU 31xC und CPU 31x, technische Daten“)
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 1 024 byte
PROFINET IO-Device
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 10, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— PROFIenergy Ja; mit SFB 73 / 74 vorbereitet für ladbare PROFIenergy Standard-FB für I-Device
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 2
Übergabespeicher
— Eingänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
— Ausgänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
Submodule
— Anzahl, max. 64
— Nutzdaten je Submodul, max. 1 024 byte
PROFINET CBA
● azyklische Übertragung Ja
● zyklische Übertragung Ja
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 8
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 23, 25, 80, 102, 135, 161, 443, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
● Keep-Alive-Funktion, unterstützt Ja
Protokolle
PROFIsafe Nein
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; PROFINET MRP
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 32 768 byte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge, max. 32 768 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja
● anwenderdefinierte Webseiten Ja
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
PROFINET CBA (bei eingestellter Sollkommunikationsbelastung)
● Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast 50 %
● Anzahl remote Verschaltungspartner 32
● Anzahl Funktionen Master/Device 30
● Summe aller Anschlüsse Master/Device 1 000
● Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Anzahl geräteinterner und PROFIBUS-Verschaltungen 500
● Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUS-Verschaltungen, max. 4 000 byte
● Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer Übertragung
— Abtastintervall, min. 500 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 100
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 100
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer Übertragung
— Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, min. 10 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 200
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 200
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 450 byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
— Anzahl anmeldbarer Stationen für HMI-Variablen (PN OPC/iMap) 3; 2x PN OPC / 1x iMap
— HMI-Variablenaktualisierung 500 ms
— Anzahl HMI-Variablen 200
— Datenlänge aller HMI-Variablen, max. 2 000 byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
— unterstützt Ja
— Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte 16
— Datenlänge pro Anschluss, max. 240 byte; Slave-abhängig
Anzahl Verbindungen
● gesamt 12
● verwendbar für PG-Kommunikation 11
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 11
● verwendbar für OP-Kommunikation 11
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 11
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 8
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 8
● verwendbar für S7-Kommunikation 10
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 10
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
● verwendbar für Routing X1 als MPI: max. 10; X1 als DP-Master: max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X2 als PROFINET: max. 24
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 12; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max.
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Integrierte Funktionen
Zähler
● Anzahl Zähler 4; siehe Handbuch "Technologische Funktionen"
● Zählfrequenz, max. 60 kHz
Frequenzmessung Ja
● Anzahl Frequenzmesser 4; bis max. 60 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
gesteuertes Positionieren Ja
integrierte Funktionsbausteine (Regeln) Ja; PID-Regler (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
PID-Regler Ja
Anzahl Impulsausgänge 4; Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
Grenzfrequenz (Impuls) 2,5 kHz
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● Potenzialtrennung Digitaleingaben Ja
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● Potenzialtrennung Digitalausgaben Ja
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogeingaben
● Potenzialtrennung Analogeingaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogausgaben
● Potenzialtrennung Analogausgaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 600 V
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. -25 °C; = Tmin
● max. 70 °C; = Tmax; @ 60°C bei UL/ATEX/FM use
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -40 °C
● max. 70 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m
● Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe Tmin ... Tmax bei 1 140 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m) // Tmin ... (Tmax - 10 K) bei 795 hPa ... 658 hPa (+2 000 m ... +3 500 m) // Tmin ... (Tmax - 20 K) bei 658 hPa ... 540 hPa (+3 500 m ... +5 000 m)
Relative Luftfeuchte
● mit Betauung, geprüft nach IEC 60068-2-38, max. 100 %; RH inkl. Betauung / Frost (keine Inbetriebnahme im betauten Zustand)
Widerstandsfähigkeit
Einsatz in ortsfesten industriellen Anlagen
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 3B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3C4 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3S4 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz auf Schiffen/auf See
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 6B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6C3 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6S3 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz in der industriellen Prozesstechnik
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60654-4 Ja; Klasse 3 (unter Ausschluss von Trichlorethylen)
— Umweltbedingungen für Prozess-, Mess- und Steuersysteme nach ANSI/ISA-71.04 Ja; Level GX Gruppe A/B (unter Ausschluss von Trichlorethylen; Schadgaskonzentrationen bis zu den Grenzwerten der EN 60721-3-3 Klasse 3C4 zulässig); Level LC3 (Salznebel) und Level LB3 (Öl)
Anmerkung
— Anmerkung zur Klassifizierung von Umweltbedingungen nach EN 60721, EN 60654-4 und ANSI/ISA-71.04 * Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.5
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 120 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 730 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum bleibt 6AG1314-6EH04-7AB0 nach dem Einschalten in STOP oder startet nicht Zuerst sollte geprüft werden, ob die 24-V-DC-Versorgung stabil anliegt und im zulässigen Bereich bleibt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die Micro Memory Card vorhanden, lesbar und zum geladenen Projekt passend ist. Danach sollte der Diagnosepuffer ausgelesen und mit dem zuletzt geladenen Projektstand abgeglichen werden. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist ein geordneter Anlauf mit geprüfter Hardwarekonfiguration und korrekt geladener Steuerungssoftware einzugrenzen.
Warum leuchtet oder blinkt die BF-LED bei 6AG1314-6EH04-7AB0 Zuerst sollte geprüft werden, ob der Fehler auf der PROFINET- oder der PROFIBUS-DP-Seite auftritt. Anschließend sind Steckverbinder, Busabschluss, Leitung, Gerätename, IP-Adresse und PROFIBUS-Adresse zu kontrollieren. Danach sollte die reale Teilnehmerstruktur mit der geladenen Hardwarekonfiguration verglichen werden. Falls der Busfehler nach einem CPU- oder Gerätetausch weiterhin besteht, ist die Projektierung der betroffenen Teilnehmer erneut zu laden und der Diagnosepuffer auszuwerten.
Warum leuchtet die SF-LED an 6AG1314-6EH04-7AB0 Zuerst sollte der Diagnosepuffer ausgelesen werden, da die SF-Anzeige auf unterschiedliche Hardware-, Peripherie- oder Programmfehler hinweisen kann. Anschließend sind fehlende Baugruppen, falsche Steckplätze, nicht erreichbare Teilnehmer und Zugriffsfehler auf Ein- oder Ausgänge zu prüfen. Danach sollte kontrolliert werden, ob die erforderlichen Fehler-OBs im Projekt vorhanden sind. Falls die Anlage teilweise weiterläuft, ist besonders zwischen Projektierungsabweichung, externer Peripheriestörung und internem Baugruppendefekt zu unterscheiden.
Warum werden digitale Eingänge oder Ausgänge an 6AG1314-6EH04-7AB0 nicht korrekt erkannt Zuerst sollte die 24-V-Lastspannung an den betroffenen Klemmen geprüft werden. Anschließend sind Verdrahtung, Bezugspotenzial, Sensorversorgung und die Signalzustände direkt an den Eingängen oder Ausgängen zu kontrollieren. Danach sollte die Adressierung im STEP-7-Projekt mit der tatsächlichen Kanalbelegung verglichen werden. Falls Ausgänge nicht schalten, sind Last, Kurzschluss, Überlast und mögliche Verriegelungen im Anwenderprogramm einzugrenzen.
Warum liefern analoge Kanäle an 6AG1314-6EH04-7AB0 falsche oder instabile Werte Zuerst sollte geprüft werden, ob der projektierte Messbereich zum angeschlossenen Signal passt. Anschließend sind Schirmung, Bezugspotenzial, Leitungslänge und Anschlussart des Gebers zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob ein Strom-, Spannungs-, Widerstands- oder Pt100-Signal tatsächlich zur Parametrierung passt. Falls die Werte weiter springen oder außerhalb des erwarteten Bereichs liegen, sind Störeinflüsse, Geberdefekt und ein möglicher Fehler im Analogkanal getrennt zu prüfen.
Warum lässt sich 6AG1314-6EH04-7AB0 nicht korrekt in STEP 7 projektieren Zuerst sollte geprüft werden, ob die eingesetzte STEP-7-Version und der Hardware Support Package-Stand zur CPU passen. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die richtige Artikelnummer, die passende CPU-Familie und die korrekte Schnittstellenkonfiguration verwendet werden. Danach sollte die Firmware der Baugruppe mit dem Projektstand abgeglichen werden. Falls die CPU im Hardwarekatalog nicht korrekt erscheint, ist die Engineering-Umgebung zu aktualisieren und das Projekt erneut konsistent zu übersetzen.
Warum geht die Kommunikation über PROFINET bei 6AG1314-6EH04-7AB0 sporadisch verloren Zuerst sollten Netzwerkstecker, Switch-Port, Leitung und Schirmung geprüft werden. Anschließend sind Gerätename, IP-Adresse, Topologie, Aktualisierungszeit und die Erreichbarkeit der IO-Devices zu kontrollieren. Danach sollte im Diagnosepuffer geprüft werden, ob Teilnehmer kurzzeitig ausfallen oder ob Initialwerte für Ausgänge gesetzt werden. Falls der Fehler nur sporadisch auftritt, sind EMV-Einflüsse, fehlerhafte Netzwerkkabel und ein instabiler Teilnehmer systematisch einzugrenzen.

Kann 6AG1314-6EH04-7AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die CPU wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag unterstützt die Entscheidung, ob Reparatur, Austausch oder Ersatzteilbeschaffung wirtschaftlich sinnvoller ist.

Was ist beim Austausch von 6AG1314-6EH04-7AB0 besonders wichtig?

Beim Austausch müssen Artikelnummer, Projektstand, Micro Memory Card, Frontstecker, Verdrahtung und Kommunikationsparameter zusammen betrachtet werden. Eine mechanisch passende CPU reicht nicht aus, wenn Hardwarekonfiguration, Gerätename, IP-Adresse, PROFIBUS-Adresse oder Firmwarestand nicht zur Anlage passen. Vor der Wiederinbetriebnahme sollte der vorhandene Projektstand gesichert und mit der Ersatzbaugruppe abgeglichen werden. So lassen sich unnötige Busfehler, STOP-Zustände und verlängerte Stillstandszeiten vermeiden.

Gibt es einen Nachfolger für 6AG1314-6EH04-7AB0?

Ein eindeutig verifizierter, steckgleicher 1:1-Nachfolger für 6AG1314-6EH04-7AB0 wird nicht genannt. Bei Modernisierungen ist daher eher von einem Migrationsprojekt als von einem einfachen Baugruppentausch auszugehen. Vor einer Umstellung sollten I/O-Umfang, Kommunikationsstruktur, Programmgröße, Technologie-Funktionen, Schaltschrankaufbau und Umgebungsbedingungen geprüft werden. Für Betreiber kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, Reparatur, Austauschgerät oder Bevorratung zu nutzen, bis eine geplante Migration technisch vorbereitet ist.

Ist 6AG1314-6EH04-7AB0 mit 6ES7314-6EH04-0AB0 vergleichbar?

6AG1314-6EH04-7AB0 ist eine SIPLUS-Variante auf Basis von 6ES7314-6EH04-0AB0. Die technische Nähe ist deshalb groß, jedoch darf ein Austausch nicht allein über die Basisartikelnummer entschieden werden. Die SIPLUS-Ausführung ist für erweiterte Umgebungsbedingungen ausgelegt und besitzt Conformal Coating. Bei Ersatz oder Vergleich sollten deshalb nicht nur Programm und Schnittstellen, sondern auch Temperaturbereich, Beschichtung, Einbauumgebung, Anlagenfreigaben und Betreiberanforderungen berücksichtigt werden.

Was tun, wenn 6AG1314-6EH04-7AB0 kurzfristig nicht verfügbar ist?

Bei kurzfristigem Bedarf sollten Reparatur, Austausch, geprüfte Ersatzbaugruppe und Anfrage parallel bewertet werden. Für die Instandhaltung steht meist die schnelle Wiederinbetriebnahme im Vordergrund, während der Einkauf Preis, Zustand, Lieferzeit und Gewährleistung abwägen muss. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für kritische Anlagen kann zusätzlich eine Bevorratungsstrategie sinnvoll sein, um zukünftige Ausfälle planbarer abzusichern.

Wann lohnt sich Reparatur statt Migration auf eine neue Steuerung?

Reparatur lohnt sich besonders, wenn die Anlage produktiv läuft, das vorhandene S7-300-Projekt stabil ist und eine Migration hohe Engineering-, Test- oder Freigabeaufwände auslösen würde. Eine Instandsetzung kann die wirtschaftliche Weiternutzung bestehender Anlagen unterstützen, ohne sofort Verdrahtung, Programmstruktur und Ersatzteilkonzept zu ändern. Migration wird eher relevant, wenn mehrere Baugruppen betroffen sind, Know-how fehlt, Ersatzteile dauerhaft kritisch werden oder ohnehin ein größerer Retrofit geplant ist.

Welche Rolle spielt die Micro Memory Card bei 6AG1314-6EH04-7AB0?

Die Micro Memory Card ist für Betrieb und Programmhaltung der CPU erforderlich. Fehlt sie, ist sie leer oder enthält sie einen unpassenden Projektstand, kann die CPU nicht wie erwartet anlaufen. Bei Austausch, Reparatur oder Ersatzteilbeschaffung sollte deshalb immer geprüft werden, ob ein gültiger Projektstand vorhanden ist und ob die MMC zur eingesetzten Baugruppe passt. Eine gesicherte Speicherkarte reduziert das Risiko, dass verfügbare Hardware wegen fehlender Softwaredaten nicht sofort nutzbar ist.

Wie lässt sich das Obsoleszenzrisiko bei 6AG1314-6EH04-7AB0 reduzieren?

Das Obsoleszenzrisiko lässt sich reduzieren, indem installierte Baugruppen erfasst, kritische Anlagenbereiche priorisiert und Ersatzteil-, Reparatur- und Bevorratungsoptionen bewertet werden. Life Cycle Management hilft, Beschaffungsrisiken, Ausfallwahrscheinlichkeiten und Migrationszeitpunkte strukturiert zu planen. Für Instandhaltung und Einkauf ist dabei entscheidend, nicht erst im Störfall zu reagieren. Eine Kombination aus geprüfter Ersatzhardware, Reparaturfähigkeit, Projektstandssicherung und technischer Risikoanalyse erhöht die Versorgungssicherheit bestehender S7-300-Anlagen.

Wichtige Dokumente

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Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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