SIEMENS 6AG1314-6CH04-7AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0323959
  • EAN: 4042948632390
  • UPC: 887621000264

Produktbeschreibung

SIPLUS S7-300 CPU 314C-2DP FUER MEDIALE BELASTUNG -25...+70°C BASED ON 6ES7314-6CH04-0AB0 . KOMPAKT-CPU MIT MPI, 24 DE/16 DA, 4AE, 2AA, 1 PT100, 4 SCHNELLE ZAEHLER (60 KHZ), INTEGRIERTE DP-SCHNITTSTELLE, INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V, ARBEITSSPEICHER 192 KBYTE, FRONTSTECKER (2X 40-POLIG) UND MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6AG1314-6CH04-7AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 2.457,74 €

bis 3.614,33 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.765
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4042948632390
UPC 887621000264
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) A&DSE/SIP ADD
Fabrikategruppe 4398
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140901
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6AG1314-6CH04-7AB0 und wo wird es eingesetzt

6AG1314-6CH04-7AB0 ist eine Siemens SIPLUS S7-300 CPU 314C-2 DP für industrielle Automatisierungsanlagen mit erhöhten Umweltanforderungen. Die Baugruppe basiert auf der Standardbaugruppe 6ES7314-6CH04-0AB0 und wird als kompakte Zentralbaugruppe in SIMATIC-S7-300-Steuerungen eingesetzt. Typische Einsatzfelder sind Maschinen, Anlagen und Schaltschränke, in denen Steuerungslogik, dezentrale PROFIBUS-DP-Kommunikation und integrierte Ein-/Ausgabefunktionen in einer CPU zusammengeführt werden. Der erweiterte Temperaturbereich von -25 bis +70 °C macht die SIPLUS-Ausführung besonders relevant für rauere Industrieumgebungen, in denen mediale Belastung, Temperaturwechsel oder höhere Verfügbarkeitsanforderungen berücksichtigt werden müssen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die CPU arbeitet mit 24 V DC und kombiniert MPI, eine integrierte PROFIBUS-DP-Schnittstelle, digitale und analoge Ein-/Ausgänge sowie technologische Funktionen in einer Kompaktbaugruppe. Für die Anlagenpraxis bedeutet das weniger separate Peripheriebaugruppen und eine klare Zuordnung der Signale im Schaltschrank. Die Baugruppe stellt 24 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge, analoge Kanäle, einen Pt100-Eingang und vier schnelle Zähler bis 60 kHz bereit. Der Arbeitsspeicher beträgt 192 Kbyte. Für Betrieb und Austausch sind passende Frontstecker und eine Micro Memory Card erforderlich, da Programm- und Ladedaten darüber bereitgestellt werden. Die Projektierung erfolgt über STEP 7 mit passendem Engineering-Stand und entsprechender Hardwarekonfiguration.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

6AG1314-6CH04-7AB0 gehört zur SIMATIC-S7-300/SIPLUS-S7-300-Produktwelt, die für viele Betreiber weiterhin anlagenkritisch ist. Für diese Artikelnummer ist der Status als Ersatzteil relevant; zugleich ist die Baugruppe in der Abkündigungsbetrachtung der S7-300- und ET-200M-Baugruppen enthalten. Für Instandhaltung und Einkauf bedeutet das, dass Reparaturfähigkeit, Austauschmöglichkeit, Bevorratung und technische Passfähigkeit frühzeitig bewertet werden sollten. Ein pauschal kompatibler Nachfolger sollte nicht ohne Projekt-, Schnittstellen- und Programmanalyse eingeplant werden, da CPU-Typ, Hardwarekonfiguration, Speicherkarte, PROFIBUS-Struktur und integrierte Signalnutzung die Austauschentscheidung beeinflussen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Für 6AG1314-6CH04-7AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und strukturierte Obsoleszenzabsicherung relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die CPU weiter in der bestehenden Anlage betrieben werden soll und eine Migration kurzfristig nicht geplant ist. Austauschgeräte können Stillstandszeiten reduzieren, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Bei abgekündigten oder schwer beschaffbaren S7-300-Komponenten unterstützt Life Cycle Management dabei, Bestände, kritische Baugruppen und Beschaffungsrisiken systematisch zu bewerten. Für Instandhaltungsteams kann zusätzlich Fachwissen zu SIMATIC S7, Diagnose und Anlagenhandling wichtig sein, um Störungen schneller einzugrenzen und Austauschvorgänge sicher vorzubereiten. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur und Ersatzteilbeschaffung.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 314C-2 DP
basierend auf 6ES7314-6CH04-0AB0
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) LS-Schalter, Typ C, min. 2 A; LS-Schalter, Typ B, min. 4 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Lastspannung L+
Digitaleingänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Ja
Digitalausgänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 880 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 5 A
I²t 0,7 A²·s
Digitaleingänge
● aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 80 mA
Digitalausgänge
● aus Lastspannung L+, max. 50 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 13 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 192 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,06 µs
für Wortoperationen, typ. 0,12 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,59 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 5; OB 80, 82, 85, 86, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 64 kbyte
Merker
● Größe, max. 256 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 255
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 kbyte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
davon dezentral
— Eingänge 2 003 byte
— Ausgänge 2 010 byte
Prozessabbild
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
● Eingänge, einstellbar 2 048 byte
● Ausgänge, einstellbar 2 048 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Digitale Kanäle
● Eingänge 16 048
— davon zentral 1 016
● Ausgänge 16 096
— davon zentral 1 008
Analoge Kanäle
● Eingänge 1 006
— davon zentral 253
● Ausgänge 1 007
— davon zentral 250
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8; im Baugruppenträger 3 max. 7
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Nein
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 24
● davon für technologische Funktionen nutzbare Eingänge 16
integrierte Kanäle (DI) 24
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 24
— bis 60 °C, max. 12; bis 70 °C
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 12
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -3 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 8 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Ja; 0,1 / 0,3 / 3 / 15 ms (Sie können die Eingangsverzögerung der Standardeingänge während der Programmlaufzeit umprojektieren. Beachten Sie, dass Ihre neu eingestellte Filterzeit dann unter Umständen erst nach einmaligem Ablauf der bisherigen Filterzeit wirksam wird.)
— Nennwert 3 ms
für Technologische Funktionen
— bei "0" nach "1", max. 8 µs; Minimale Impulsbreite/minimale Impulspause bei maximaler Zählfrequenz
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m; 50 m für technologische Funktionen
● ungeschirmt, max. 600 m; für technologische Funktionen: Nein
für Technologische Funktionen
— geschirmt, max. 50 m; bei maximaler Zählfrequenz
— ungeschirmt, max. nicht erlaubt
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 16
● davon schnelle Ausgänge 4; Achtung: Sie dürfen die schnellen Ausgänge Ihrer CPU nicht parallel schalten
integrierte Kanäle (DO) 16
Kurzschluss-Schutz Ja; elektronisch taktend
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf L+ (-48 V)
Ansteuern eines Digitaleingangs Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 500 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. 0,6 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Ja
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
● bei Lampenlast, max. 100 Hz
● der Impulsausgänge, bei ohmscher Last, max. 2,5 kHz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 3 A
— bis 60 °C, max. 2 A; 1,5 A @ > 60 °C
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 2 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 5
● bei Spannungs-/Strommessung 4
● bei Widerstands-/Widerstandthermometermessung 1
integrierte Kanäle (AI) 5; 4x Strom/Spannung, 1x Widerstand
zulässige Eingangsspannung für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 5 V; dauerhaft
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 30 V; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 0,5 mA; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 50 mA; dauerhaft
elektrische Eingangsfrequenz, max. 400 Hz
Leerlaufspannung für Widerstandsgeber, typ. 3,3 V
Konstantmessstrom für Widerstandsgeber, typ. 1,25 mA
technische Einheit für Temperaturmessung einstellbar Ja; Grad Celsius / Grad Fahrenheit / Kelvin
Eingangsbereiche
● Spannung Ja; ±10 V / 100 kΩ; 0 V bis 10 V / 100 kΩ
● Strom Ja; ±20 mA / 100 Ω; 0 mA bis 20 mA / 100 Ω; 4 mA bis 20 mA / 100 Ω
● Widerstandsthermometer Ja; Pt 100 / 10 MΩ
● Widerstand Ja; 0 Ω bis 600 Ω / 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● 0 bis +10 V Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 10 V) 100 kΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme
● 0 bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) 100 Ω
● -20 mA bis +20 mA Ja
— Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) 100 Ω
● 4 mA bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) 100 Ω
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstandsthermometer
● Pt 100 Ja
— Eingangswiderstand (Pt 100) 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstände
● 0 bis 600 Ohm Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 600 Ohm) 10 MΩ
Thermoelement (TC)
Temperaturkompensation
— parametrierbar Nein
Kennlinienlinearisierung
● parametrierbar Ja; softwaremäßig
— für Widerstandsthermometer Pt 100
Leitungslänge
● geschirmt, max. 100 m
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 2
Spannungsausgang, Kurzschluss-Schutz Ja
Spannungsausgang, Kurzschlussstrom, max. 55 mA
Stromausgang, Leerlaufspannung, max. 14 V
Ausgangsbereiche, Spannung
● 0 bis 10 V Ja
● -10 V bis +10 V Ja
Ausgangsbereiche, Strom
● 0 bis 20 mA Ja
● -20 mA bis +20 mA Ja
● 4 mA bis 20 mA Ja
Anschluss der Aktoren
● für Spannungsausgang Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Spannungsausgang Vierleiter-Anschluss Nein
● für Stromausgang Zweileiter-Anschluss Ja
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausgangs)
● bei Spannungsausgängen, min. 1 kΩ
● bei Spannungsausgängen, kapazitive Last, max. 0,1 µF
● bei Stromausgängen, max. 300 Ω
● bei Stromausgängen, induktive Last, max. 0,1 mH
Zerstörgrenze gegen von außen angelegte Spannungen und Ströme
● Spannungen an den Ausgängen gegen MANA 16 V; dauerhaft
● Strom, max. 50 mA; dauerhaft
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip Momentanwertverschlüsselung (sukzessive Approximation)
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja; 16,6 / 20 ms
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 50 / 60 Hz
● Zeitkonstante des Eingangsfilters 0,38 ms
● Grundausführungszeit der Baugruppe (alle Kanäle freigegeben) 1 ms
Analogwertbildung für die Ausgänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Wandlungszeit (pro Kanal) 1 ms
Einschwingzeit
● für ohmsche Last 0,6 ms
● für kapazitive Last 1 ms
● für induktive Last 0,5 ms
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Spannungsmessung Ja
● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer Ja; mit externer Versorgung
● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer Ja
● für Widerstandsmessung mit Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Widerstandsmessung mit Dreileiter-Anschluss Nein
● für Widerstandsmessung mit Vierleiter-Anschluss Nein
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Fehler/Genauigkeiten
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,006 %/K
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,06 %
Ausgangswelligkeit (bezogen auf Ausgangsbereich, Bandbreite 0 bis 50 kHz), (+/-) 0,1 %
Linearitätsfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,15 %
Temperaturfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,01 %/K
Übersprechen zwischen den Ausgängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,06 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,2 %
● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. 30 dB
● Gleichtaktstörung, min. 40 dB
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 2; MPI und PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Nein
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 187,5 kbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Nein
● PROFINET IO-Device Nein
● PROFINET CBA Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● GSD-Datei Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie im Internet (http://www.siemens.com/profibus-gsd)
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 180 kbyte; bei PUT / GET
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 240 byte; als Server
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 12
● verwendbar für PG-Kommunikation 11
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 11
● verwendbar für OP-Kommunikation 11
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 11
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 8
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 8
● verwendbar für Routing 4; max.
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 12; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Integrierte Funktionen
Zähler
● Anzahl Zähler 4; siehe Handbuch "Technologische Funktionen"
● Zählfrequenz, max. 60 kHz
Frequenzmessung Ja
● Anzahl Frequenzmesser 4; bis max. 60 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
gesteuertes Positionieren Ja
integrierte Funktionsbausteine (Regeln) Ja; PID-Regler (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
PID-Regler Ja
Anzahl Impulsausgänge 4; Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
Grenzfrequenz (Impuls) 2,5 kHz
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● Potenzialtrennung Digitaleingaben Ja
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● Potenzialtrennung Digitalausgaben Ja
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogeingaben
● Potenzialtrennung Analogeingaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogausgaben
● Potenzialtrennung Analogausgaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 600 V
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
UL-Zulassung Ja
RCM (ehemals C-TICK) Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. -25 °C; = Tmin
● max. 70 °C; = Tmax; 60 °C @ UL/cUL, ATEX and FM use
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -40 °C
● max. 70 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m
● Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe Tmin ... Tmax bei 1 140 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m) // Tmin ... (Tmax - 10 K) bei 795 hPa ... 658 hPa (+2 000 m ... +3 500 m) // Tmin ... (Tmax - 20 K) bei 658 hPa ... 540 hPa (+3 500 m ... +5 000 m)
Relative Luftfeuchte
● mit Betauung, geprüft nach IEC 60068-2-38, max. 100 %; RH inkl. Betauung / Frost (keine Inbetriebnahme im betauten Zustand)
Widerstandsfähigkeit
Einsatz in ortsfesten industriellen Anlagen
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 3B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3C4 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3S4 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz auf Schiffen/auf See
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 6B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6C3 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6S3 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz in der industriellen Prozesstechnik
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60654-4 Ja; Klasse 3 (unter Ausschluss von Trichlorethylen)
— Umweltbedingungen für Prozess-, Mess- und Steuersysteme nach ANSI/ISA-71.04 Ja; Level GX Gruppe A/B (unter Ausschluss von Trichlorethylen; Schadgaskonzentrationen bis zu den Grenzwerten der EN 60721-3-3 Klasse 3C4 zulässig); Level LC3 (Salznebel) und Level LB3 (Öl)
Anmerkung
— Anmerkung zur Klassifizierung von Umweltbedingungen nach EN 60721, EN 60654-4 und ANSI/ISA-71.04 * Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
● STEP 7-Lite Nein
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 120 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 680 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchten bei 6AG1314-6CH04-7AB0 SF und BF gleichzeitig? Zuerst sollte geprüft werden, ob alle PROFIBUS-DP-Teilnehmer eingeschaltet und über die projektierte Adresse erreichbar sind. Anschließend sind Busstecker, Abschlusswiderstände, Schirmung und Segmentversorgung zu kontrollieren. Danach sollte die reale Hardwarestruktur mit der STEP-7-Hardwarekonfiguration abgeglichen werden. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist der Diagnosepuffer auszulesen und die betroffene DP-Station einzugrenzen.
Warum bleibt 6AG1314-6CH04-7AB0 nach dem Einschalten in STOP? Zuerst sollte kontrolliert werden, ob die Micro Memory Card korrekt gesteckt ist und ein gültiges Anwenderprogramm enthält. Anschließend ist zu prüfen, ob die Betriebsart, die Versorgungsspannung und die Hardwarekonfiguration zum Anlagenstand passen. Danach sollte der Diagnosepuffer ausgewertet werden, um Programmierfehler, fehlende Organisationsbausteine oder Peripheriezugriffsfehler einzugrenzen. Zusätzlich ist zu prüfen, ob nach einem Baugruppentausch veraltete oder nicht passende Projektierungsdaten geladen wurden.
Warum blinkt BF an der CPU 314C-2 DP nach einem Austausch? Zuerst sollte die PROFIBUS-Adresse der eingesetzten CPU mit der ursprünglichen Projektierung abgeglichen werden. Anschließend sind Busabschluss, Steckverbindungen und die Spannungsversorgung der Slaves zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die geladene Hardwarekonfiguration exakt zur vorhandenen Station passt. Falls die BF-Anzeige bestehen bleibt, ist der Diagnosepuffer zur betroffenen Station, Diagnoseadresse oder Unterbrechung auszuwerten.
Warum sind die digitalen Ausgänge von 6AG1314-6CH04-7AB0 ohne Funktion? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Lastspannung anliegt und die Ausgänge in der Hardwarekonfiguration korrekt parametriert sind. Anschließend sind Verdrahtung, Klemmen, Sicherungen und angeschlossene Aktoren zu kontrollieren. Danach sollte der Signalzustand im Programm mit dem realen Ausgangszustand abgeglichen werden. Falls einzelne Kanäle nicht reagieren, ist eine Überlast, ein Kurzschluss oder ein interner Ausgangsdefekt einzugrenzen.
Warum liefern die Analogeingänge oder der Pt100-Eingang unplausible Werte? Zuerst sollte die parametrierte Messart mit dem angeschlossenen Sensor oder Signalgeber abgeglichen werden. Anschließend sind Klemmenbelegung, Schirmung, Leitungsführung und Massebezug zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob der Wertebereich im Anwenderprogramm richtig skaliert wird. Falls die Messwerte weiterhin springen oder außerhalb des erwarteten Bereichs liegen, ist zwischen Sensorfehler, Verdrahtungsproblem und möglichem Baugruppenfehler zu unterscheiden.
Warum funktionieren die schnellen Zähler der CPU nicht zuverlässig? Zuerst sollte geprüft werden, ob die verwendeten Eingänge den technologischen Funktionen korrekt zugeordnet sind. Anschließend sind Signalpegel, Impulsbreite, Schirmung und Leitungslänge mit der tatsächlichen Anwendung abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob die Parametrierung der Zählerfunktion zur Geberart und zur geforderten Zählfrequenz passt. Falls weiterhin Zählfehler auftreten, ist die Signalqualität direkt am Eingang der Baugruppe zu bewerten.
Was bedeutet eine Meldung zu Station failure oder I/O access error bei der CPU 314C-2 DP? Zuerst sollte die betroffene dezentrale Station über die Diagnoseadresse und die PROFIBUS-Struktur eingegrenzt werden. Anschließend sind Busverbindung, Slave-Versorgung und projektiertes Stationslayout zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die erforderlichen Fehler-OBs im Programm vorhanden sind und ob der Zugriff auf nicht erreichbare Peripherieadressen erfolgt. Falls der Fehler erneut auftritt, ist die Ursache zwischen Kommunikationsunterbrechung, falscher Adressierung und defekter Peripherie zu trennen.

Kann 6AG1314-6CH04-7AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die CPU elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, die Ursache wird eingegrenzt und die Instandsetzung kann bis auf Bauteilebene erfolgen. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Nach der Instandsetzung folgt eine Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum, wodurch die Einsatzfähigkeit für die weitere Anlagenverwendung abgesichert wird.

Was tun, wenn 6AG1314-6CH04-7AB0 nicht mehr kurzfristig beschafft werden kann?

Bei kurzfristigem Bedarf sollte zuerst geprüft werden, ob Reparatur, Austauschgerät oder ein funktionsgeprüftes Ersatzteil die schnellste Wiederinbetriebnahme ermöglichen. Parallel sollten Artikelnummer, Firmwarestand, Projektierung, Speicherkarte und Schnittstellennutzung dokumentiert werden. Dadurch lässt sich vermeiden, dass eine formal ähnliche CPU eingebaut wird, die nicht zum Anlagenstand passt. Für den Einkauf sind Anfrage, Verfügbarkeitsprüfung und technische Klärung besonders wichtig, da Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden müssen.

Gibt es einen direkten Nachfolger für 6AG1314-6CH04-7AB0?

Ein direkter, pauschal kompatibler Nachfolger sollte nicht ohne technische Prüfung angenommen werden. Die Baugruppe ist eine SIPLUS S7-300 CPU 314C-2 DP mit integrierten I/Os, PROFIBUS-DP-Schnittstelle, technologischen Funktionen und spezifischer Projektierung. Bei einer Ersatz- oder Migrationsentscheidung müssen Programm, Hardwarekonfiguration, Kommunikationsstruktur, Signalbelegung und Umgebungsanforderungen zusammen bewertet werden. Wenn kein verifizierter Ersatztyp eindeutig feststeht, sind Reparatur, Austausch und Bevorratung oft die sichereren Optionen für den Weiterbetrieb bestehender Anlagen.

Ist 6AG1314-6CH04-7AB0 mit 6ES7314-6CH04-0AB0 vergleichbar?

Ja, 6AG1314-6CH04-7AB0 basiert auf 6ES7314-6CH04-0AB0. Die SIPLUS-Ausführung ist jedoch für erweiterte Umweltbedingungen ausgelegt und besitzt eine eigene Bestellnummer. Für die Projektierung ist relevant, dass SIPLUS-S7-300-Baugruppen über die entsprechende Standardbaugruppe im STEP-7-Umfeld behandelt werden. Beim Austausch sollte dennoch nicht nur die Grundfunktion verglichen werden. Entscheidend sind vorhandene Projektierungsdaten, Speicherkarte, Schnittstellenbelegung, Signalverdrahtung und die tatsächlichen Umgebungsbedingungen im Schaltschrank.

Welche Rolle spielt die Micro Memory Card bei 6AG1314-6CH04-7AB0?

Die Micro Memory Card ist für den Betrieb erforderlich, weil sie für Ladespeicher und Programmdaten der CPU eine zentrale Rolle spielt. Bei Austausch oder Störung sollte geprüft werden, ob die Karte korrekt gesteckt ist, zum CPU-Stand passt und gültige Projektdaten enthält. Eine fehlende, beschädigte oder nicht passende Speicherkarte kann dazu führen, dass die CPU nicht wie erwartet anläuft oder in STOP bleibt. Vor einem Baugruppentausch ist eine saubere Datensicherung daher besonders wichtig, um Wiederinbetriebnahmezeiten zu reduzieren.

Wann ist ein Austauschgerät statt einer Reparatur sinnvoll?

Ein Austauschgerät ist besonders sinnvoll, wenn die Anlage schnell wieder in Betrieb gehen muss und die Fehleranalyse der defekten CPU nicht abgewartet werden kann. Die Reparatur bleibt interessant, wenn die Baugruppe anschließend wieder als Reserve genutzt oder in die Ersatzteilstrategie aufgenommen werden soll. In vielen Fällen ist eine Kombination aus Austausch zur schnellen Wiederinbetriebnahme und anschließender Reparatur der defekten Baugruppe wirtschaftlich sinnvoll. So lassen sich Stillstandsrisiken reduzieren und gleichzeitig kritische S7-300-Ersatzteile planbarer absichern.

Wie lässt sich das Obsoleszenzrisiko bei 6AG1314-6CH04-7AB0 reduzieren?

Das Risiko lässt sich reduzieren, indem kritische Steuerungskomponenten frühzeitig erfasst, bewertet und in eine Bevorratungs- oder Reparaturstrategie überführt werden. Für diese CPU sind besonders Artikelnummer, Anlagenzuordnung, Programmstand, MMC-Daten, PROFIBUS-Struktur und integrierte Signalnutzung relevant. Life Cycle Management unterstützt dabei, Beschaffungsrisiken, Reparaturfähigkeit und Ersatzteilbedarf strukturiert zu bewerten. Dadurch kann eine Anlage weiter betrieben werden, ohne eine Migration unter Zeitdruck durchführen zu müssen.

Wie werden Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit für 6AG1314-6CH04-7AB0 geklärt?

Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit sollten tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für eine belastbare Klärung sind die vollständige Artikelnummer 6AG1314-6CH04-7AB0, die benötigte Leistungsart und der Einsatzkontext wichtig. Je nach Situation kommen Reparatur, Austausch, Gebrauchtgerät oder Neuware in Betracht. Bei anlagenkritischen CPUs empfiehlt sich zusätzlich die technische Abstimmung, damit Beschaffung und Einbau nicht an Projektierung, Speicherkarte, Schnittstelle oder Hardwarestand scheitern.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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