SIEMENS 6AG1314-6BH04-7AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0323957
  • EAN: 4042948632383
  • UPC: 887621000271

Produktbeschreibung

SIPLUS S7-300 CPU 314C FUER MEDIALE BELASTUNG -25...+70°C BASED ON 6ES7314-6BH04-0AB0 . KOMPAKT-CPU MIT MPI, 24 DE/16 DA, 4AE, 2AA, 1 PT100, 4 SCHNELLE ZAEHLER (60 KHZ), INTEGRIERTE SCHNITTSTELLE RS-485, INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V, ARBEITSSPEICHER 192 KBYTE, FRONTSTECKER (2X 40-POLIG) UND MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6AG1314-6BH04-7AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.824,93 €

bis 2.683,73 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.768
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4042948632383
UPC 887621000271
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) A&DSE/SIP ADD
Fabrikategruppe 4398
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140901
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6AG1314-6BH04-7AB0 und wo wird es eingesetzt

6AG1314-6BH04-7AB0 ist eine Siemens SIPLUS S7-300 CPU 314C-2 PtP für industrielle Automatisierungsanlagen mit erhöhten Umgebungsanforderungen. Die Baugruppe basiert auf 6ES7314-6BH04-0AB0 und wird als Kompakt-CPU in SIMATIC S7-300 Steuerungssystemen eingesetzt. Typische Anwendungen liegen in Maschinen, Produktionslinien, Prozessanlagen und Bestandsanlagen, in denen zentrale Steuerungsfunktionen, integrierte Ein- und Ausgänge sowie eine Punkt-zu-Punkt-Kommunikation benötigt werden. Die Ausführung für mediale Belastung und den erweiterten Temperaturbereich von -25 °C bis +70 °C ist besonders relevant, wenn Schaltschränke, Anlagenumgebungen oder Einsatzorte höhere Anforderungen an Robustheit und Umgebungsbeständigkeit stellen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die CPU arbeitet mit 24 V DC und besitzt einen zulässigen Spannungsbereich von 19,2 V bis 28,8 V, was bei Austausch, Netzteilprüfung und Fehlersuche wichtig ist. Der integrierte Arbeitsspeicher von 192 kbyte bestimmt den verfügbaren Umfang für das Anwenderprogramm. In der Anlage sind 24 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge, 5 analoge Eingänge, 2 analoge Ausgänge, ein Pt100-Eingang und 4 schnelle Zähler bis 60 kHz relevant, weil diese Funktionen direkt die vorhandene Verdrahtung, Signalverarbeitung und Technologieaufgaben betreffen. Die integrierte MPI-Schnittstelle und die RS-422/485-PtP-Schnittstelle unterstützen Kommunikationsaufgaben, während Frontstecker und Micro Memory Card für den Betrieb erforderlich sind.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6AG1314-6BH04-7AB0 ist der Life-Cycle-Kontext besonders relevant, weil die Baugruppe zur Siemens S7-300 Produktfamilie gehört und für die SIMATIC S7-300 sowie ET 200M Komponenten der Status Product Cancellation PM410 mit Wirkung zum 01.10.2025 geführt wird. Für Betreiber bedeutet dies, dass Beschaffung, Reparaturfähigkeit, Austauschstrategie und Bevorratung frühzeitig bewertet werden sollten. Ein pauschal passender Nachfolger sollte nicht ohne technische Prüfung angesetzt werden, da Programm, Schnittstellen, integrierte Peripherie, Frontstecker, Micro Memory Card und Anlagenprojektierung zusammenpassen müssen. Obsoleszenzrisiken betreffen daher nicht nur die Ersatzteilverfügbarkeit, sondern auch Wiederanlauf, Diagnosefähigkeit und geplante Migration.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 6AG1314-6BH04-7AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung, Bevorratung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die bestehende S7-300 Anlage weiterbetrieben werden soll und ein unmittelbarer Systemumbau wirtschaftlich oder technisch nicht geplant ist. Austauschgeräte können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Life Cycle Management unterstützt Instandhaltung, Einkauf und technische Leitung dabei, Bestände, Ausfallrisiken und Ersatzteilstrategie strukturiert zu bewerten. Für S7-300 Anlagen können außerdem Technischer Vor-Ort-Service, Programmsicherung und Fachseminare zur Fehlersuche, Diagnose und Anlagenverfügbarkeit beitragen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 314C-2 PtP
basierend auf 6ES7314-6BH04-0AB0
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 204
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) LS-Schalter, Typ C, min. 2 A; LS-Schalter, Typ B, min. 4 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Lastspannung L+
Digitaleingänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Ja
Digitalausgänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 660 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 5 A
I²t 0,7 A²·s
Digitaleingänge
● aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 80 mA
Digitalausgänge
● aus Lastspannung L+, max. 50 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 13 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 192 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,06 µs
für Wortoperationen, typ. 0,12 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,59 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 4; OB 80, 82, 85, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 64 kbyte
Merker
● Größe, max. 256 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 255
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 kbyte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 1 024 byte
● Ausgänge 1 024 byte
davon dezentral
— Eingänge keine
— Ausgänge keine
Prozessabbild
● Eingänge 1 024 byte
● Ausgänge 1 024 byte
● Eingänge, einstellbar 1 024 byte
● Ausgänge, einstellbar 1 024 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Digitale Kanäle
● Eingänge 1 016
— davon zentral 1 016
● Ausgänge 1 008
— davon zentral 1 008
Analoge Kanäle
● Eingänge 253
— davon zentral 253
● Ausgänge 250
— davon zentral 250
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert keine
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8; im Baugruppenträger 3 max. 7
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Nein
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 24
● davon für technologische Funktionen nutzbare Eingänge 16
integrierte Kanäle (DI) 24
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 24
— bis 60 °C, max. 12; bis 70 °C
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 12
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -3 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 8 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Ja; 0,1 / 0,3 / 3 / 15 ms (Sie können die Eingangsverzögerung der Standardeingänge während der Programmlaufzeit umprojektieren. Beachten Sie, dass Ihre neu eingestellte Filterzeit dann unter Umständen erst nach einmaligem Ablauf der bisherigen Filterzeit wirksam wird.)
— Nennwert 3 ms
für Technologische Funktionen
— bei "0" nach "1", max. 8 µs; Minimale Impulsbreite/minimale Impulspause bei maximaler Zählfrequenz
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m; 50 m für technologische Funktionen
● ungeschirmt, max. 600 m; für technologische Funktionen: Nein
für Technologische Funktionen
— geschirmt, max. 50 m; bei maximaler Zählfrequenz
— ungeschirmt, max. nicht erlaubt
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 16
● davon schnelle Ausgänge 4; Achtung: Sie dürfen die schnellen Ausgänge Ihrer CPU nicht parallel schalten
integrierte Kanäle (DO) 16
Kurzschluss-Schutz Ja; elektronisch taktend
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf L+ (-48 V)
Ansteuern eines Digitaleingangs Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 500 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. 0,6 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Ja
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
● bei Lampenlast, max. 100 Hz
● der Impulsausgänge, bei ohmscher Last, max. 2,5 kHz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 3 A
— bis 60 °C, max. 2 A; 1,5 A @ > 60 °C
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 2 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 5
● bei Spannungs-/Strommessung 4
● bei Widerstands-/Widerstandthermometermessung 1
integrierte Kanäle (AI) 5; 4x Strom/Spannung, 1x Widerstand
zulässige Eingangsspannung für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 5 V; dauerhaft
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 30 V; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 0,5 mA; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 50 mA; dauerhaft
elektrische Eingangsfrequenz, max. 400 Hz
Leerlaufspannung für Widerstandsgeber, typ. 3,3 V
Konstantmessstrom für Widerstandsgeber, typ. 1,25 mA
technische Einheit für Temperaturmessung einstellbar Ja; Grad Celsius / Grad Fahrenheit / Kelvin
Eingangsbereiche
● Spannung Ja; ±10 V / 100 kΩ; 0 V bis 10 V / 100 kΩ
● Strom Ja; ±20 mA / 100 Ω; 0 mA bis 20 mA / 100 Ω; 4 mA bis 20 mA / 100 Ω
● Widerstandsthermometer Ja; Pt 100 / 10 MΩ
● Widerstand Ja; 0 Ω bis 600 Ω / 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● 0 bis +10 V Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 10 V) 100 kΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme
● 0 bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) 100 Ω
● -20 mA bis +20 mA Ja
— Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) 100 Ω
● 4 mA bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) 100 Ω
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstandsthermometer
● Pt 100 Ja
— Eingangswiderstand (Pt 100) 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstände
● 0 bis 600 Ohm Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 600 Ohm) 10 MΩ
Thermoelement (TC)
Temperaturkompensation
— parametrierbar Nein
Kennlinienlinearisierung
● parametrierbar Ja; softwaremäßig
— für Widerstandsthermometer Pt 100
Leitungslänge
● geschirmt, max. 100 m
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 2
Spannungsausgang, Kurzschluss-Schutz Ja
Spannungsausgang, Kurzschlussstrom, max. 55 mA
Stromausgang, Leerlaufspannung, max. 14 V
Ausgangsbereiche, Spannung
● 0 bis 10 V Ja
● -10 V bis +10 V Ja
Ausgangsbereiche, Strom
● 0 bis 20 mA Ja
● -20 mA bis +20 mA Ja
● 4 mA bis 20 mA Ja
Anschluss der Aktoren
● für Spannungsausgang Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Spannungsausgang Vierleiter-Anschluss Nein
● für Stromausgang Zweileiter-Anschluss Ja
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausgangs)
● bei Spannungsausgängen, min. 1 kΩ
● bei Spannungsausgängen, kapazitive Last, max. 0,1 µF
● bei Stromausgängen, max. 300 Ω
● bei Stromausgängen, induktive Last, max. 0,1 mH
Zerstörgrenze gegen von außen angelegte Spannungen und Ströme
● Spannungen an den Ausgängen gegen MANA 16 V; dauerhaft
● Strom, max. 50 mA; dauerhaft
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip Momentanwertverschlüsselung (sukzessive Approximation)
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja; 16,6 / 20 ms
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 50 / 60 Hz
● Zeitkonstante des Eingangsfilters 0,38 ms
● Grundausführungszeit der Baugruppe (alle Kanäle freigegeben) 1 ms
Analogwertbildung für die Ausgänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Wandlungszeit (pro Kanal) 1 ms
Einschwingzeit
● für ohmsche Last 0,6 ms
● für kapazitive Last 1 ms
● für induktive Last 0,5 ms
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Spannungsmessung Ja
● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer Ja; mit externer Versorgung
● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer Ja
● für Widerstandsmessung mit Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Widerstandsmessung mit Dreileiter-Anschluss Nein
● für Widerstandsmessung mit Vierleiter-Anschluss Nein
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Fehler/Genauigkeiten
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,006 %/K
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,06 %
Ausgangswelligkeit (bezogen auf Ausgangsbereich, Bandbreite 0 bis 50 kHz), (+/-) 0,1 %
Linearitätsfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,15 %
Temperaturfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,01 %/K
Übersprechen zwischen den Ausgängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,06 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,2 %
● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. 30 dB
● Gleichtaktstörung, min. 40 dB
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 1; MPI
Anzahl Schnittstellen RS 422 1; RS 422 / 485 kombiniert
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
● Leitungslänge, max. 1 200 m
Integrierte Protokolltreiber
— 3964 (R) Ja
— ASCII Ja
— RK 512 Ja
Übertragungsgeschwindigkeit, RS 422/485
— mit 3964 (R)-Protokoll, max. 19,2 kbit/s; 38,4 kbit/s Halbduplex; 19,2 kbit/s Vollduplex
— mit ASCII-Protokoll, max. 19,2 kbit/s; 38,4 kbit/s Halbduplex; 19,2 kbit/s Vollduplex
— mit RK 512-Protokoll, max. 19,2 kbit/s; 38,4 kbit/s Halbduplex; 19,2 kbit/s Vollduplex
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Nein
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 187,5 kbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Nein
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 422- / 485-Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja; RS 422 / 485 (X.27)
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. Nein
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Nein
● PROFINET IO-Device Nein
● PROFINET CBA Nein
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Ja
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 19,2 kbit/s; 38,4 kbit/s Halbduplex; 19,2 kbit/s Vollduplex
● Schnittstelle aus dem Anwenderprogramm steuerbar Ja
● Schnittstelle kann Alarm/Interrupt im Anwenderprogramm auslösen Ja; Meldung bei Break - Kennung
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Nein
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 180 kbyte; bei PUT / GET
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 240 byte; als Server
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 12
● verwendbar für PG-Kommunikation 11
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 11
● verwendbar für OP-Kommunikation 11
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 11
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 8
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 8
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 12; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Integrierte Funktionen
Zähler
● Anzahl Zähler 4; siehe Handbuch "Technologische Funktionen"
● Zählfrequenz, max. 60 kHz
Frequenzmessung Ja
● Anzahl Frequenzmesser 4; bis max. 60 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
gesteuertes Positionieren Ja
integrierte Funktionsbausteine (Regeln) Ja; PID-Regler (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
PID-Regler Ja
Anzahl Impulsausgänge 4; Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
Grenzfrequenz (Impuls) 2,5 kHz
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● Potenzialtrennung Digitaleingaben Ja
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● Potenzialtrennung Digitalausgaben Ja
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogeingaben
● Potenzialtrennung Analogeingaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogausgaben
● Potenzialtrennung Analogausgaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 600 V
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
cULus Ja; File E239877
RCM (ehemals C-TICK) Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. -25 °C; = Tmin
● max. 70 °C; = Tmax; 60 °C @ UL/cUL, ATEX and FM use
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -40 °C
● max. 70 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m
● Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe Tmin ... Tmax bei 1 140 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m) // Tmin ... (Tmax - 10 K) bei 795 hPa ... 658 hPa (+2 000 m ... +3 500 m) // Tmin ... (Tmax - 20 K) bei 658 hPa ... 540 hPa (+3 500 m ... +5 000 m)
Relative Luftfeuchte
● mit Betauung, geprüft nach IEC 60068-2-38, max. 100 %; RH inkl. Betauung / Frost (keine Inbetriebnahme im betauten Zustand)
Widerstandsfähigkeit
Einsatz in ortsfesten industriellen Anlagen
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 3B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3C4 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3S4 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz auf Schiffen/auf See
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 6B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6C3 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6S3 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz in der industriellen Prozesstechnik
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60654-4 Ja; Klasse 3 (unter Ausschluss von Trichlorethylen)
— Umweltbedingungen für Prozess-, Mess- und Steuersysteme nach ANSI/ISA-71.04 Ja; Level GX Gruppe A/B (unter Ausschluss von Trichlorethylen; Schadgaskonzentrationen bis zu den Grenzwerten der EN 60721-3-3 Klasse 3C4 zulässig); Level LC3 (Salznebel) und Level LB3 (Öl)
Anmerkung
— Anmerkung zur Klassifizierung von Umweltbedingungen nach EN 60721, EN 60654-4 und ANSI/ISA-71.04 * Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
● STEP 7-Lite Nein
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 120 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 680 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum bleibt 6AG1314-6BH04-7AB0 in STOP oder startet nach NETZ-EIN nicht in RUN? Zuerst sollte geprüft werden, ob die 24-V-Versorgung stabil im zulässigen Bereich liegt und ob die Micro Memory Card korrekt eingesetzt ist. Anschließend ist zu kontrollieren, ob das geladene Anwenderprogramm zur tatsächlich verbauten CPU und Hardwarekonfiguration passt. Danach sollte der Diagnosepuffer ausgewertet werden, um Programmfehler, fehlende Organisationsbausteine, Peripheriefehler oder Parametrierungsprobleme einzugrenzen.
Warum ist keine Online-Verbindung zur CPU 314C-2 PtP über MPI möglich? Zuerst sollte die PG/PC-Schnittstelle mit der projektierten MPI-Adresse und der Übertragungsgeschwindigkeit abgeglichen werden. Anschließend sind MPI-Kabel, Steckverbinder und Abschlussbedingungen zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die CPU grundsätzlich versorgt ist, ob die Schnittstelle durch andere Kommunikation belegt wird und ob die Projektierung zur realen Stationsadresse passt.
Warum funktioniert die RS-422/485-PtP-Kommunikation an 6AG1314-6BH04-7AB0 nicht? Zuerst sollte geprüft werden, ob das im Projekt verwendete Protokoll zur Gegenstelle passt. Anschließend sind Verdrahtung, Belegung, Schirmung, Abschluss und Betriebsart der Schnittstelle zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die Kommunikationsparameter wie Baudrate, Halbduplex- oder Vollduplex-Betrieb und die verwendeten Sende- und Empfangsbausteine konsistent parametriert sind.
Warum schalten digitale Ausgänge nicht oder fallen unter Last aus? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Lastspannung L+ vorhanden ist und die angeschlossene Last zum zulässigen Ausgangsstrom passt. Anschließend sind Kurzschluss, Verdrahtung, Klemmenzustand und Rückleiter zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob schnelle Ausgänge oder Ausgangsgruppen korrekt verwendet werden und ob keine unzulässige Parallelschaltung zur Leistungserhöhung vorliegt.
Warum liefern analoge Eingänge falsche oder stark schwankende Messwerte? Zuerst sollte geprüft werden, ob der projektierte Messbereich zum angeschlossenen Signal passt. Anschließend sind Sensorversorgung, MANA-Bezug, Schirmung und Leitungsführung zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob Spannungs-, Strom-, Widerstands- oder Pt100-Messung korrekt parametriert ist und ob Skalierung sowie Grenzwerte im Anwenderprogramm zum Prozesssignal passen.
Warum arbeiten schnelle Zähler oder Impulsausgänge der CPU nicht wie erwartet? Zuerst sollte geprüft werden, ob die vorgesehenen Eingänge und Ausgänge für technologische Funktionen in der Hardwarekonfiguration korrekt parametriert sind. Anschließend sind Impulsbreite, Signalpegel, Schirmung und Leitungslänge zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob Zählfrequenz, Filterzeit, Pulsweitenmodulation und die zugehörigen Technologiebausteine zum mechanischen oder elektrischen Signalgeber passen.

Kann 6AG1314-6BH04-7AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300 Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die CPU wird analysiert, die Fehlerursache eingegrenzt und bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Nach der Instandsetzung erfolgt eine Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum, wodurch Reparatur, Wiederinbetriebnahme und Ersatzteilstrategie planbarer werden.

Ist 6AG1314-6BH04-7AB0 abgekündigt?

Ja, die Baugruppe gehört zum S7-300 Umfeld, für das der Status Product Cancellation PM410 ab 01.10.2025 relevant ist. Für Instandhaltung und Einkauf bedeutet das, dass Beschaffung, Austauschgeräte, Reparaturfähigkeit und Bevorratung nicht erst im Störfall betrachtet werden sollten. Eine Abkündigung bedeutet nicht automatisch, dass eine bestehende Anlage sofort migriert werden muss. Sie erhöht jedoch das Risiko, dass Ersatzteilbeschaffung, Reparaturplanung und technische Alternativen frühzeitig bewertet werden müssen.

Gibt es einen direkten Nachfolger für 6AG1314-6BH04-7AB0?

Ein direkter Nachfolger sollte nicht pauschal angesetzt werden. Bei einer CPU wie 6AG1314-6BH04-7AB0 hängen Austausch und Migration von Hardwarekonfiguration, Programm, integrierter Peripherie, Kommunikationsschnittstellen, Micro Memory Card, Frontsteckern und Anlagenstruktur ab. Besonders bei PtP-Kommunikation, analogen Signalen und schnellen Zählern ist eine technische Prüfung erforderlich. Für Betreiber ist daher oft zuerst zu klären, ob Reparatur, Austausch oder Bevorratung wirtschaftlicher und schneller ist als eine Systemmigration.

Ist 6AG1314-6BH04-7AB0 mit 6ES7314-6BH04-0AB0 vergleichbar?

6AG1314-6BH04-7AB0 basiert auf 6ES7314-6BH04-0AB0, ist jedoch als SIPLUS-Ausführung für erhöhte Umgebungsanforderungen ausgelegt. Für den Austausch ist deshalb nicht nur die Basisbaugruppe relevant, sondern auch der Einsatzort und die Belastung durch Temperatur, Feuchte, Staub oder aggressive Medien. Vor einem Ersatz sollte geprüft werden, ob die vorhandene Anwendung die SIPLUS-Eigenschaften benötigt und ob Projektierung, Frontstecker, Micro Memory Card und Signalbelegung zur Ersatzbaugruppe passen.

Was muss vor dem Austausch einer CPU 314C-2 PtP geprüft werden?

Vor dem Austausch sollte die vorhandene Hardwarekonfiguration mit der realen CPU abgeglichen werden. Wichtig sind Artikelnummer, Firmwarestand, STEP-7-Projekt, MPI-Adresse, PtP-Parameter, Micro Memory Card und Frontsteckerbelegung. Zusätzlich sollten analoge Messbereiche, schnelle Zähler, Impulsausgänge und Kommunikationsprotokolle kontrolliert werden. Eine Programmsicherung vor dem Ausbau reduziert das Risiko, dass die Anlage nach dem Tausch nicht anläuft oder Kommunikationsverbindungen nicht wiederhergestellt werden können.

Wie lässt sich ein Ausfall von 6AG1314-6BH04-7AB0 kurzfristig überbrücken?

Ein Ausfall lässt sich je nach Fehlerbild durch Reparatur, ein passendes Austauschgerät oder eine beschaffbare Ersatzbaugruppe überbrücken. Entscheidend ist, ob die vorhandene Anlage mit derselben Artikelnummer weiterbetrieben werden soll oder ob eine Migration ohnehin geplant ist. Bei ungeplanten Stillständen ist eine schnelle Fehleranalyse besonders wichtig, weil Programm, Speicherkarte, Versorgung, Schnittstellen und integrierte Peripherie unterschiedliche Ursachen haben können. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Welche Rolle spielt die Micro Memory Card bei 6AG1314-6BH04-7AB0?

Die Micro Memory Card ist für den Betrieb der CPU erforderlich und beeinflusst Anlauf, Programmladung und Datenhaltung. Wenn eine CPU nach dem Austausch nicht startet oder nicht wie erwartet läuft, sollte die eingesetzte Speicherkarte mit dem benötigten Anwenderprogramm und der Projektierung abgeglichen werden. Eine falsche, leere oder beschädigte Karte kann dazu führen, dass die Steuerung nicht korrekt anläuft. Für Instandhaltung und Ersatzteilstrategie ist eine aktuelle Programmsicherung daher ein zentraler Risikofaktor.

Wann lohnt sich Reparatur statt Migration bei 6AG1314-6BH04-7AB0?

Eine Reparatur lohnt sich häufig, wenn die bestehende S7-300 Anlage technisch stabil ist, der Defekt auf die CPU begrenzt werden kann und eine Migration unverhältnismäßig viel Zeit oder Anlagenrisiko erzeugen würde. Die Reparatur kann die wirtschaftliche Weiternutzung vorhandener Steuerungstechnik unterstützen und Beschaffungsrisiken bei abgekündigten Baugruppen reduzieren. Besonders bei Anlagen mit spezifischer PtP-Kommunikation, integrierten analogen Signalen oder nicht vollständig dokumentierter Projektierung kann eine instandgesetzte Originalbaugruppe die risikoärmere Lösung sein.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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