SIEMENS 6AG1312-5BF04-7AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0323952
  • EAN: 4042948632352

Produktbeschreibung

SIPLUS S7-300 CPU 312C FUER MEDIALE BELASTUNG -25...+70°C BASED ON 6ES7312-5BF04-0AB0 . KOMPAKT-CPU MIT MPI, 10 DE/6 DA, 2 SCHNELLE ZAEHLER (10 KHZ) INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V, ARBEITSSPEICHER 64 KBYTE, FRONTSTECKER (1X 40-POLIG) UND MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6AG1312-5BF04-7AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 651,88 €

bis 958,65 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.47
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4042948632352
UPC /
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) A&DSE/SIP ADD
Fabrikategruppe 4398
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140901
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6AG1312-5BF04-7AB0 und wo wird es eingesetzt

6AG1312-5BF04-7AB0 ist eine Siemens SIPLUS S7-300 CPU 312C für industrielle Automatisierungsanlagen mit erhöhten Umweltanforderungen. Die Baugruppe basiert auf 6ES7312-5BF04-0AB0 und wird als Kompakt-CPU innerhalb der SIMATIC S7-300 Architektur eingesetzt. Typische Anwendungen liegen in Maschinensteuerungen, Anlagensteuerungen, Retrofit-Projekten und Bestandsanlagen, in denen eine kompakte Zentralbaugruppe mit integrierten digitalen Signalen, MPI-Kommunikation und schnellen Zählfunktionen benötigt wird. Besonders relevant ist die Baugruppe, wenn bestehende S7-300 Programme, Verdrahtungen und Schaltschranklayouts weiter genutzt werden sollen und ein Austausch ohne grundlegende Systemmigration vorbereitet werden muss.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die CPU 312C arbeitet mit 24 V DC Versorgung und verfügt über einen zulässigen Versorgungsbereich von 19,2 V bis 28,8 V. Der integrierte Arbeitsspeicher beträgt 64 kbyte, eine Micro Memory Card ist für den Betrieb erforderlich. Für die Signalanbindung stehen 10 digitale Eingänge und 6 digitale Ausgänge zur Verfügung, zusätzlich sind 2 schnelle Zähler bis 10 kHz integriert. Die MPI-Schnittstelle ermöglicht PG/OP-Kommunikation und S7-Kommunikation im bestehenden S7-300 Umfeld. In der Praxis sind deshalb Versorgung, Frontstecker, MMC, Hardwarekonfiguration, STEP 7 Projektstand und vorhandene Signalverdrahtung zentrale Prüfpunkte bei Ersatz, Reparatur oder Wiederinbetriebnahme.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

6AG1312-5BF04-7AB0 gehört zur Siemens SIMATIC S7-300 beziehungsweise SIPLUS S7-300 Produktwelt. Für die S7-300 und ET 200M Baugruppen wurde die Abkündigungsphase ab 01.10.2025 kommuniziert; die Artikelnummer 6AG1312-5BF04-7AB0 ist in der betroffenen Liste als SIPLUS S7-300 CPU312C enthalten. Für Betreiber bedeutet das ein erhöhtes Risiko bei Ersatzteilverfügbarkeit, Austauschplanung und langfristiger Versorgung bestehender Anlagen. Ein verifizierter direkter Nachfolger wird hier nicht benannt, da eine belastbare Kompatibilitätsaussage für einen konkreten Ersatztyp nicht eindeutig vorliegt. Daher sollten Reparaturfähigkeit, Bevorratung, Austausch und Migrationsplanung frühzeitig bewertet werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Für 6AG1312-5BF04-7AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilbeschaffung, Bevorratung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die bestehende S7-300 Anlage weiterbetrieben werden soll und eine Migration kurzfristig nicht geplant ist. Austauschgeräte können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Life Cycle Management unterstützt Betreiber dabei, Bestände, Risiken und Versorgungsstrategien für abgekündigte S7-300 Baugruppen strukturiert zu bewerten. Zusätzlich kann der technische Vor-Ort-Service bei Störungssuche, Programmsicherung, Datensicherung und vorbeugender Instandhaltung im SIMATIC S7 Umfeld unterstützen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 312C
basierend auf 6ES7312-5BF04-0AB0
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) LS-Schalter, Typ C, min. 2 A; LS-Schalter, Typ B, min. 4 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Lastspannung L+
Digitalausgänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 570 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 90 mA
Einschaltstrom, typ. 5 A
I²t 0,7 A²·s
Digitalausgänge
● aus Lastspannung L+, max. 25 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 8 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 64 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,1 µs
für Wortoperationen, typ. 0,24 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,32 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 1,1 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 4; OB 80, 82, 85, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 64 kbyte
Merker
● Größe, max. 256 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 255
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 kbyte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 1 024 byte
● Ausgänge 1 024 byte
davon dezentral
— Eingänge keine
— Ausgänge keine
Prozessabbild
● Eingänge 1 024 byte
● Ausgänge 1 024 byte
● Eingänge, einstellbar 1 024 byte
● Ausgänge, einstellbar 1 024 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Digitale Kanäle
● Eingänge 266
— davon zentral 266
● Ausgänge 262
— davon zentral 262
Analoge Kanäle
● Eingänge 64
— davon zentral 64
● Ausgänge 64
— davon zentral 64
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 0
Anzahl DP-Master
● integriert keine
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 4
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 1
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Software-Uhr Ja
● gepuffert und synchronisierbar Nein; gepuffert: Nein, synchronisierbar: Ja
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Nein
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 10
● davon für technologische Funktionen nutzbare Eingänge 8
integrierte Kanäle (DI) 10
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 10
— bis 60 °C, max. 5; bis 70 °C
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 5
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -3 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 8 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Ja; 0,1 / 0,3 / 3 / 15 ms (Sie können die Eingangsverzögerung der Standardeingänge während der Programmlaufzeit umprojektieren. Beachten Sie, dass Ihre neu eingestellte Filterzeit dann unter Umständen erst nach einmaligem Ablauf der bisherigen Filterzeit wirksam wird.)
— Nennwert 3 ms
für Technologische Funktionen
— bei "0" nach "1", max. 48 µs; Minimale Impulsbreite/minimale Impulspause bei maximaler Zählfrequenz
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m; 100 m für technologische Funktionen
● ungeschirmt, max. 600 m; für technologische Funktionen: Nein
für Technologische Funktionen
— geschirmt, max. 100 m; bei maximaler Zählfrequenz
— ungeschirmt, max. nicht erlaubt
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 6
● davon schnelle Ausgänge 2; Achtung: Sie dürfen die schnellen Ausgänge Ihrer CPU nicht parallel schalten
integrierte Kanäle (DO) 6
Kurzschluss-Schutz Ja; elektronisch taktend
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf L+ (-48 V)
Ansteuern eines Digitaleingangs Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 500 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. 0,6 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Ja
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
● bei Lampenlast, max. 100 Hz
● der Impulsausgänge, bei ohmscher Last, max. 2,5 kHz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 2 A
— bis 60 °C, max. 1,5 A; bis 70 °C
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 1,5 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
integrierte Kanäle (AI) 0
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 0
Geber
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 1; MPI
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Nein
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 187,5 kbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Nein
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Nein
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 180 byte; (bei PUT/GET)
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 240 byte; als Server
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 6
● verwendbar für PG-Kommunikation 5
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 5
● verwendbar für OP-Kommunikation 5
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 5
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 2
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 2
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 6; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Integrierte Funktionen
Zähler
● Anzahl Zähler 2; siehe Handbuch "Technologische Funktionen"
● Zählfrequenz, max. 10 kHz
Frequenzmessung Ja
● Anzahl Frequenzmesser 2; bis max. 10 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
gesteuertes Positionieren Nein
integrierte Funktionsbausteine (Regeln) Nein
PID-Regler Nein
Anzahl Impulsausgänge 2; Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
Grenzfrequenz (Impuls) 2,5 kHz
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● Potenzialtrennung Digitaleingaben Ja
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● Potenzialtrennung Digitalausgaben Ja
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 600 V
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
UL-Zulassung Ja
RCM (ehemals C-TICK) Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. -25 °C; = Tmin
● max. 70 °C; = Tmax; 60 °C @ UL/cUL, ATEX and FM use
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -40 °C
● max. 70 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m
● Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe Tmin ... Tmax bei 1 140 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m) // Tmin ... (Tmax - 10 K) bei 795 hPa ... 658 hPa (+2 000 m ... +3 500 m) // Tmin ... (Tmax - 20 K) bei 658 hPa ... 540 hPa (+3 500 m ... +5 000 m)
Relative Luftfeuchte
● mit Betauung, geprüft nach IEC 60068-2-38, max. 100 %; RH inkl. Betauung / Frost (keine Inbetriebnahme im betauten Zustand)
Widerstandsfähigkeit
Einsatz in ortsfesten industriellen Anlagen
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 3B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3C4 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3S4 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz auf Schiffen/auf See
— gegen biologisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna); Klasse 6B3 auf Anfrage
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6C3 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3); *
— gegen mechanisch aktive Stoffe nach EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6S3 inkl. Sand, Staub; *
Einsatz in der industriellen Prozesstechnik
— gegen chemisch aktive Stoffe nach EN 60654-4 Ja; Klasse 3 (unter Ausschluss von Trichlorethylen)
— Umweltbedingungen für Prozess-, Mess- und Steuersysteme nach ANSI/ISA-71.04 Ja; Level GX Gruppe A/B (unter Ausschluss von Trichlorethylen; Schadgaskonzentrationen bis zu den Grenzwerten der EN 60721-3-3 Klasse 3C4 zulässig); Level LC3 (Salznebel) und Level LB3 (Öl)
Anmerkung
— Anmerkung zur Klassifizierung von Umweltbedingungen nach EN 60721, EN 60654-4 und ANSI/ISA-71.04 * Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
● STEP 7-Lite Nein
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 80 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 410 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum geht 6AG1312-5BF04-7AB0 nicht in RUN? Zuerst sollte geprüft werden, ob die 24-V-DC-Versorgung stabil anliegt und innerhalb des zulässigen Bereichs bleibt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die Micro Memory Card korrekt eingesetzt ist und der passende Projektstand geladen wurde. Danach sollte der Diagnosepuffer ausgelesen werden, um STOP-Ursachen wie Programmfehler, fehlende Bausteine oder Hardwareabweichungen einzugrenzen.
Warum ist keine Online-Verbindung zur CPU 312C über MPI möglich? Zuerst sollte die MPI-Adresse mit der Projektierung und den PG/PC-Schnittstelleneinstellungen abgeglichen werden. Anschließend sind Busstecker, Abschlusswiderstände, Leitung und Schnittstellenadapter zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die CPU weiterhin versorgt ist und ob andere Teilnehmer am MPI-Bus die Kommunikation beeinflussen.
Warum werden digitale Eingänge an 6AG1312-5BF04-7AB0 nicht erkannt? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Eingangssignale elektrisch im zulässigen 24-V-DC-Bereich anliegen. Anschließend sind Frontstecker, Klemmen, Bezugspotenzial und Sensorversorgung zu kontrollieren. Danach sollte die Hardwarekonfiguration mit der tatsächlichen Baugruppe abgeglichen und der Signalzustand über Status/Steuern beobachtet werden.
Warum schalten digitale Ausgänge der CPU 312C nicht? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Lastspannung L+ für die Digitalausgänge vorhanden ist. Anschließend sind Verdrahtung, Last, Kurzschluss, Überlast und die im Programm gesetzten Ausgangszustände zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob Verriegelungen, Sicherheitsbedingungen oder Programmbausteine den Ausgang bewusst sperren.
Warum liefern die schnellen Zähler von 6AG1312-5BF04-7AB0 falsche Werte? Zuerst sollte geprüft werden, ob die verwendeten Eingänge für technologische Funktionen geeignet und korrekt parametriert sind. Anschließend sind Geber, Signalpegel, Schirmung und Leitungslänge zu kontrollieren. Danach sollte die Zählfrequenz mit der Applikation abgeglichen werden, da die integrierten schnellen Zähler bis 10 kHz ausgelegt sind.
Warum verliert die S7-300 CPU den Projektstand oder startet nicht korrekt? Zuerst sollte die Micro Memory Card auf korrekten Sitz, passenden Inhalt und Kompatibilität zum Projekt geprüft werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die geladene Hardwarekonfiguration zur verbauten CPU und zu den vorhandenen Baugruppen passt. Danach sollte der Diagnosepuffer ausgewertet werden, um Speicher-, Lade- oder Anlaufprobleme einzugrenzen.

Kann 6AG1312-5BF04-7AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300 Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die CPU wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag unterstützt die Entscheidung zwischen Reparatur, Austausch und Ersatzbeschaffung.

Was tun, wenn 6AG1312-5BF04-7AB0 nicht mehr kurzfristig verfügbar ist?

Bei kurzfristigem Bedarf sollten Austausch, Reparatur eines defekten Geräts und die Verfügbarkeitsprüfung für gebrauchte oder neue Baugruppen parallel bewertet werden. Entscheidend ist, ob die vorhandene Anlage ohne Projektänderung weiterlaufen muss oder ob eine spätere Migration geplant ist. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Gibt es einen direkten Nachfolger für 6AG1312-5BF04-7AB0?

Ein eindeutig verifizierter, direkt kompatibler Nachfolger wird hier nicht genannt. Bei S7-300 und SIPLUS S7-300 Baugruppen ist die Nachfolgefrage besonders kritisch, weil Programmstand, MMC, Schnittstellen, Frontstecker, Signalbelegung und Hardwarekonfiguration zusammenpassen müssen. Vor einem Ersatz sollte deshalb geprüft werden, ob ein Austauschgerät, eine Reparatur oder eine geplante Migration die risikoärmere Lösung ist.

Ist 6AG1312-5BF04-7AB0 mit 6ES7312-5BF04-0AB0 vergleichbar?

6AG1312-5BF04-7AB0 basiert auf 6ES7312-5BF04-0AB0, ist jedoch als SIPLUS Variante für erweiterte Umweltanforderungen ausgeführt. Für die technische Bewertung ist nicht nur die Basisbaugruppe relevant, sondern auch die konkrete Einsatzumgebung. Bei einem Austausch sollten Temperaturbereich, Projektierung, Hardwarestand, MMC, Frontstecker und Anlagenfreigaben geprüft werden, bevor eine Baugruppe ersetzt wird.

Wann lohnt sich Reparatur statt Austausch bei 6AG1312-5BF04-7AB0?

Eine Reparatur lohnt sich häufig dann, wenn die Anlage weiter mit bestehender S7-300 Technik betrieben werden soll und ein Ersatzteil schwer planbar ist. Die Reparatur erhält die vorhandene Baugruppe und kann eine Migration zeitlich entkoppeln. Der EICHLER-Reparaturprozess umfasst Fehleranalyse, Instandsetzung bis auf Bauteilebene, Kostenvoranschlag und Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum. Garantie und Gewährleistung erhöhen dabei die Planungssicherheit.

Welche Rolle spielt die Micro Memory Card bei 6AG1312-5BF04-7AB0?

Die Micro Memory Card ist für den Betrieb der CPU erforderlich und enthält den geladenen Projektstand. Bei Austausch, Reparatur oder Wiederinbetriebnahme sollte deshalb geprüft werden, ob die richtige MMC vorhanden ist und zum Anlagenprojekt passt. Eine fehlende, falsche oder beschädigte Speicherkarte kann dazu führen, dass die CPU nicht korrekt startet oder nicht in RUN geht.

Wie lässt sich ein Ausfall von 6AG1312-5BF04-7AB0 vorbeugen?

Vorbeugend sind eine saubere Ersatzteilstrategie, dokumentierte Projektstände, gesicherte MMC-Inhalte und regelmäßige Sicht- sowie Funktionsprüfungen wichtig. Bei abgekündigten S7-300 Baugruppen kann Life Cycle Management helfen, kritische Artikel zu identifizieren, Bestände zu bewerten und Bevorratung oder Reparaturstrategie planbar zu machen. Für SIMATIC S7 Anlagen können zudem Fachseminare zur Fehlersuche und Wiederinbetriebnahme den Umgang mit Störungen verbessern.

Welche Informationen werden für eine Anfrage zu 6AG1312-5BF04-7AB0 benötigt?

Für eine belastbare Anfrage sind die Artikelnummer 6AG1312-5BF04-7AB0, der Zustand der Baugruppe, das Fehlerbild, die Einsatzumgebung und der gewünschte Weg wichtig, etwa Reparatur, Austausch, gebraucht oder neu. Bei einem Defekt helfen zusätzliche Angaben zu LED-Zustand, Diagnosepuffer, Anlagenstillstand und bisherigen Prüfungen. Dadurch lassen sich technische Klärung, Kostenvoranschlag und Beschaffungsweg zielgerichteter vorbereiten.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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