SIEMENS 6ES7323-1BL00-0AA0

  • SIEMENS | Baugruppen | Sonderaktion

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118565
  • EAN: 4025515061120
  • UPC: 662643117950

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, DIGITALBAUGR. SM 323, POTENTIALGETRENNT, 16 DE UND 16 DA, DC 24V, 0.5A, SUMMENSTROM 4A, 1X 40-POLIG

Leistungen für SIEMENS 6ES7323-1BL00-0AA0

Reparatur

2-5 Tage

von 426,08 €

bis 766,95 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

10+ Stck.

635,28 €

476,46 €

je Stck. 159,00 €

476,46 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

10+ Stck.

705,87 €

529,40 €

je Stck. 159,00 €

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Neu

1-3 Tage

10+ Stck.

784,30 €

588,22 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.302
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515061120
UPC 662643117950
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4561
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20080331
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-04
eClass 5.1 27-24-22-04
eClass 6.0 27-24-22-04
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001419
ETIM 5 EC001419

Was ist 6ES7323-1BL00-0AA0 und wo wird es eingesetzt

6ES7323-1BL00-0AA0 ist eine SIMATIC S7-300 Digitalbaugruppe SM 323 von Siemens. Das Modul kombiniert 16 digitale Eingänge und 16 digitale Ausgänge in einer Baugruppe und eignet sich für 24-V-DC-Signale in klassischen Maschinen- und Anlagensteuerungen. Typische Einsatzfelder sind Fördertechnik, Verpackungsmaschinen, Montagelinien, Sondermaschinen und Retrofit-Projekte, bei denen bestehende S7-300- oder ET-200M-Strukturen weiter betrieben werden. Für Instandhalter ist die Baugruppe interessant, wenn gleichzeitig Sensoren eingelesen und Aktoren geschaltet werden sollen, ohne zwei getrennte Module vorhalten zu müssen. Für den Einkauf ist sie vor allem dann relevant, wenn eine bestehende Artikelnummer 1:1 identifiziert, kurzfristig beschafft oder im Störungsfall schnell ersetzt werden muss.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die Baugruppe arbeitet mit 24 V DC Lastspannung, zulässig sind 20,4 bis 28,8 V DC. Die 16 Eingänge erkennen ein Signal „1“ bei 13 bis 30 V, was für typische 24-V-Feldsignale wichtig ist. Die 16 Ausgänge liefern 0,5 A pro Kanal, der Summenstrom je Gruppe liegt bei bis zu 4 A bei waagerechtem Einbau bis 40 °C. Hinzu kommen Kurzschlussschutz, eine typische Verlustleistung von 6,5 W, Leitungslängen bis 1000 m geschirmt bzw. 600 m ungeschirmt sowie ein 40-poliger Frontstecker. In der Praxis bedeuten diese Werte: Das Modul ist für robuste Standard-Digitalaufgaben ausgelegt, aber Lasten, Verdrahtung, Temperatur und Gruppierung der Ausgänge müssen sauber geprüft werden, damit es nicht zu Ausfällen oder Grenzbereichsbetrieb kommt.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Siemens führt 6ES7323-1BL00-0AA0 als Ersatzteil; im Industry Mall ist der Lifecycle mit PM410: Product cancellation ausgewiesen, wirksam seit 01.10.2025. Auf der EICHLER-Produktseite ist ebenfalls Produktstatus EOP: 2025-10-01 hinterlegt. Für Betreiber bedeutet das: Die Baugruppe gehört in vielen Werken bereits in den Bereich Obsoleszenzmanagement, auch wenn sie technisch weiterhin gebraucht wird. Ein direkter, von Siemens auf der Produktseite ausgewiesener steckkompatibler Nachfolger ist in den eingesehenen Primärquellen nicht genannt. Siemens ordnet im Migrationsleitfaden S7-300 nach S7-1500 die Funktion allerdings einem S7-1500-Modul 6ES7523-1BL00-0AA0 zu. Das ist als Migrationsäquivalent, nicht als einfacher Plug-and-Play-Austausch im bestehenden S7-300-Rack, zu verstehen.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für 6ES7323-1BL00-0AA0 bietet EICHLER auf der Artikeldetailseite Reparatur, Austausch, gebrauchte Baugruppen und Neugeräte an. Die Reparatur ist sinnvoll, wenn eine ausgefallene Bestandsbaugruppe erhalten und technisch aufgearbeitet werden soll; laut Seite umfasst sie technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Der Austauschservice ist besonders bei Produktionsstillstand relevant, weil damit der schnelle Rücktausch gegen ein verfügbares Ersatzgerät im Vordergrund steht. Gebraucht ist eine pragmatische Option für budgetorientierte Beschaffung oder Lageraufbau, Neu für standardisierte Ersatzteilstrategie mit möglichst originalem Gerätestatus. Zusätzlich ist ein Prüfprotokoll für Digitalein-/Digitalausgabe buchbar, was bei qualitätssensiblen Anlagen und dokumentationspflichtigen Instandsetzungen Mehrwert schafft.

Attribut Wert
Versorgungsspannung
Lastspannung L+
● Nennwert (DC) 24 V
● zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
● zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Eingangsstrom
aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 80 mA
aus Rückwandbus DC 5 V, max. 80 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 6,5 W
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 16
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 16
— bis 60 °C, max. 8
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 16
Eingangsspannung
● Art der Eingangsspannung DC
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -30 ... +5 V
● für Signal "1" 13 ... 30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 7 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— bei "0" nach "1", min. 1,2 ms
— bei "0" nach "1", max. 4,8 ms
— bei "1" nach "0", min. 1,2 ms
— bei "1" nach "0", max. 4,8 ms
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 16
Kurzschluss-Schutz Ja
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf L+ (-48 V)
Ansteuern eines Digitaleingangs Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 0,5 A
● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. 0,6 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Ausgangsverzögerung bei ohmscher Last
● "0" nach "1", max. 100 µs
● "1" nach "0", max. 500 µs
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Ja; nur Ausgänge der gleichen Gruppe
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
● bei Lampenlast, max. 100 Hz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 4 A
— bis 60 °C, max. 3 A
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 2 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Geber
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Alarme Nein
Diagnosefunktion Nein
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 16
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja; Optokoppler
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja; Optokoppler
Isolation
Isolation geprüft mit DC 500 V
Anschlusstechnik
erforderlicher Frontstecker 40-polig
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 120 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 260 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum schaltet der Ausgang trotz Programmfreigabe nicht? Häufig fehlt die korrekte Lastspannung L+ für die Ausgangsseite oder der Rückleiter ist nicht sauber eingebunden. Die SM 323 schaltet die Ausgangsspannung bezogen auf die anliegende Lastversorgung; liegt dort keine stabile 24-V-Versorgung an, bleibt der Aktor trotz Programmzustand ohne wirksames Signal. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob Minus/Masse durchgängig vorhanden ist und ob Verdrahtungsfehler am Frontstecker vorliegen.
Warum reagiert ein Ausgang nur kurz oder gar nicht unter Last? Dann sollte die Lastseite auf Überstrom, Kurzschluss oder falsche Lastart geprüft werden. Das Modul ist für 0,5 A pro Kanal ausgelegt, mit Kurzschlussschutz und einer Ansprechschwelle von typisch 1 A. Auch Lampenlasten sind begrenzt. Wird die Lastgrenze überschritten oder liegt ein Verdrahtungsfehler vor, schaltet der Kanal nicht stabil. Zusätzlich ist der Summenstrom je Ausgangsgruppe abhängig von Einbaulage und Temperatur.
Warum erkennt die Baugruppe ein 24-V-Eingangssignal nicht sicher? Entscheidend ist, ob am Eingang tatsächlich die nötige Spannung ankommt. Siemens gibt für Signal „1“ einen Bereich von 13 bis 30 V an. Liegt das Signal darunter oder fehlt die passende Bezugserde, bleibt der Eingang logisch „0“. Bei Sensoren sollte außerdem geprüft werden, ob Sensortyp, Schaltausgang und Verdrahtung zur Baugruppe passen. Bei 2-Draht-Sensoren ist besonders auf den zulässigen Ruhestrom zu achten.
Warum finde ich keinen klaren Diagnosealarm, obwohl Ein- oder Ausgänge nicht arbeiten? Diese Baugruppe bietet laut Siemens keine Diagnosefunktion und keine Alarme; vorhanden sind nur grüne Statusanzeigen für Ein- und Ausgänge. Deshalb muss die Fehlersuche über LED-Status, Spannungsmessung, Adressprüfung und Programmkontrolle erfolgen. Bei Ausgängen ohne Wirkung sollten besonders Hardwarekonfiguration, Doppelbelegungen und die tatsächliche Ausgangsadresse geprüft werden.
Warum funktioniert die Baugruppe nach dem Tausch nicht wie erwartet? Ein häufiger Grund ist ein falscher oder fehlerhaft umverdrahteter Frontstecker. Für 6ES7323-1BL00-0AA0 ist laut Siemens ein 40-poliger Frontstecker erforderlich. Wird beim Wechsel der Baugruppe die Verdrahtung nicht 1:1 übernommen oder ein unpassender Stecker verwendet, wirken einzelne Kanäle scheinbar ohne Funktion, obwohl das Modul selbst in Ordnung ist.

Ist 6ES7323-1BL00-0AA0 noch aktiv oder bereits abgekündigt?

Die Baugruppe ist nicht mehr im aktiven Lifecycle. Siemens kennzeichnet sie als Ersatzteil und weist den Status Product cancellation seit 01.10.2025 aus. Auf der EICHLER-Seite erscheint dazu passend EOP: 2025-10-01. Für Betreiber heißt das: Die Artikelnummer bleibt für Service und Ersatzteilmanagement wichtig, sollte aber nicht mehr als langfristig zukunftssicherer Neubeschaffungsstandard eingeplant werden. Für bestehende Anlagen ist jetzt vor allem entscheidend, ob Bestände aufgebaut, Austauschgeräte bevorratet oder Migrationspfade vorbereitet werden.

Welchen Frontstecker brauche ich für 6ES7323-1BL00-0AA0?

Für diese Baugruppe wird ein 40-poliger Frontstecker benötigt. Das ist für Einkauf und Instandhaltung wichtig, weil beim Tausch einer Baugruppe nicht nur die Modulnummer, sondern auch die korrekte Steckertechnik passen muss. Fehlt der passende Frontstecker oder ist die Bestandsverdrahtung beschädigt, verlängert sich der Stillstand unnötig. Bei Ersatzteilstrategien sollte der passende Frontstecker deshalb idealerweise gemeinsam mit der Baugruppe dokumentiert oder mitbevorratet werden.

Kann ich 6ES7323-1BL00-0AA0 in einer ET-200M-Station einsetzen?

Ja, die Baugruppe gehört funktional in die S7-300-/ET-200M-Welt und wird in Siemens-Unterlagen auch im Kontext des dezentralen Peripheriesystems ET 200M beschrieben. Für den konkreten Einsatz müssen jedoch die verwendete Anschaltung, die IM-Version und die bestehende Konfiguration zur Station passen. Für Bestandsanlagen ist das vor allem relevant, wenn nicht nur ein Modul ersetzt, sondern eine komplette dezentrale Station modernisiert oder erweitert werden soll.

Gibt es einen direkten Nachfolger für 6ES7323-1BL00-0AA0?

Ein direkter, steckkompatibler Nachfolger ist in den eingesehenen Siemens-Primärquellen für diese konkrete S7-300-Baugruppe nicht ausgewiesen. Siemens zeigt im Migrationsleitfaden von S7-300 nach S7-1500 jedoch ein funktionales Zielmodul 6ES7523-1BL00-0AA0. Das ist wichtig für Entscheider: Wer nur einen kurzfristigen Anlagenerhalt braucht, fährt meist mit Reparatur, Austausch oder Lageraufbau besser. Wer die Anlage strategisch modernisieren will, sollte die Migration auf ein neues Steuerungskonzept getrennt betrachten.

Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch oder Neukauf?

Reparatur ist besonders dann sinnvoll, wenn die bestehende Baugruppe zur Anlage passt, schnell wieder einsatzfähig gemacht werden soll und die Originalkonfiguration erhalten bleiben muss. Austausch ist oft die bessere Wahl bei akutem Produktionsstillstand, weil die Wiederverfügbarkeit im Vordergrund steht. Gebraucht eignet sich für kostenbewusste Ersatzteilversorgung oder Lageraufbau, Neu für Unternehmen, die bei obsoleten S7-300-Komponenten noch möglichst nah am Originalstatus bleiben möchten. Auf der EICHLER-Seite sind diese Optionen mit unterschiedlichen Lieferzeiten und Zuständen direkt für B2B-Beschaffung hinterlegt.

Welche technischen Punkte sollte ich vor der Bestellung unbedingt prüfen?

Vor der Bestellung sollten mindestens Artikelnummer, Signalart 24 V DC, 16 DE / 16 DA, 0,5 A pro Ausgang, Summenstrom 4 A, 40-poliger Frontstecker und die Frage geprüft werden, ob die bestehende Anwendung ein S7-300- oder ET-200M-Umfeld nutzt. Ebenso wichtig sind die reale Last pro Kanal, die Gruppierung der Ausgänge und die vorhandene Verdrahtung. Gerade bei Obsoleszenzartikeln spart diese Prüfung Zeit, weil Fehlbestellungen, unnötige Umbauten und ungeplante Inbetriebnahmerisiken vermieden werden.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

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