SIEMENS 6ES7315-2EH14-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | Sonderaktion

  • EICHLER-Art.Nr.: K0231650
  • EAN: 4025515077770
  • UPC: 040892550313

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300 CPU 315-2 PN/DP, ZENTRALBAUGRUPPE MIT 384 KBYTE ARBEITSSPEICHER, 1. SS MPI/DP 12MBIT/S, 2. SS ETHERNET PROFINET, MIT 2 PORT SWITCH, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7315-2EH14-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.089,97 €

bis 1.961,94 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

6 Stck.

3.215,61 €

2.411,71 €

je Stck. 159,00 €

2.411,71 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

6 Stck.

3.572,91 €

2.679,68 €

je Stck. 159,00 €

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Neu

1-3 Tage

10+ Stck.

3.969,90 €

2.977,42 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.379
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515077770
UPC 040892550313
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20091125
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-02
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7315-2EH14-0AB0 und wo wird es eingesetzt

Die 6ES7315-2EH14-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 315-2 PN/DP von Siemens. Es handelt sich um eine Zentralbaugruppe für Automatisierungsaufgaben, bei denen klassische S7-300-Strukturen, PROFIBUS/MPI und PROFINET in einer CPU zusammengeführt werden. Die Baugruppe bietet eine kombinierte MPI/PROFIBUS-DP-Schnittstelle mit bis zu 12 Mbit/s sowie eine PROFINET-Schnittstelle mit integriertem 2-Port-Switch. Dadurch eignet sie sich besonders für Maschinen und Bestandsanlagen, in denen dezentrale Peripherie, HMI, Antriebe und Servicezugriffe zuverlässig angebunden werden müssen. Für den Betrieb ist eine SIMATIC Micro Memory Card erforderlich. 

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Technisch positioniert sich die CPU im mittleren Leistungsbereich der S7-300-Familie. Sie arbeitet mit 24 V DC, besitzt 384 KByte Arbeitsspeicher und nutzt eine MMC mit bis zu 8 MByte als steckbaren Ladespeicher. Für die Praxis bedeutet das: ausreichend Reserven für typische Maschinen- und Linienprogramme, remanente Datenhaltung ohne Batterie und eine gute Basis für Diagnose und Kommunikationsaufgaben. Auf der Kommunikationsseite sind bis zu 124 PROFIBUS-DP-Teilnehmer und bis zu 128 PROFINET-IO-Devices möglich. Zusätzlich stehen Webserver, Diagnosepuffer mit bis zu 500 Einträgen und integrierte Diagnosefunktionen zur Verfügung. Der zulässige Betrieb erfolgt bei 0 bis 60 °C.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für Einkauf, Instandhaltung und Produktionsverantwortliche ist der Life-Cycle-Status besonders relevant: Siemens führt die 6ES7315-2EH14-0AB0 offiziell als Spare Part; im Siemens Industry Mall ist der Lebenszyklus mit PM410: Product cancellation und Wirksamkeit seit 01.10.2025 angegeben. Auch auf der EICHLER-Produktseite ist der Status mit EOP: 2025-10-01 ausgewiesen. Das ist ein klares Signal für aktives Obsoleszenzmanagement: Bestände prüfen, kritische Ersatzteile absichern, projektspezifische Konfigurationen sichern und Reparatur- bzw. Austauschstrategien definieren. In den aufgerufenen Siemens-Produktquellen war für diese genaue Bestellnummer kein offiziell ausgewiesener Nachfolger genannt, daher sollte eine Migrations- oder Ersatzstrategie immer anlagenspezifisch geprüft werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für Betreiber älterer S7-300-Anlagen sind die bei EICHLER angebotenen Leistungen besonders dann relevant, wenn Stillstände vermieden und bestehende Projekte ohne riskante Umrüstung weiter betrieben werden sollen. Auf der aufgerufenen Produktseite werden Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu angeboten. Die Reparatur wird mit 2–5 Tagen ausgewiesen und umfasst laut Seite technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung sowie mindestens 24 Monate Garantie. Zusätzlich ist ein Prüfprotokoll auswählbar. Wer Ausfallzeiten maximal reduzieren muss, profitiert eher vom Austausch; wer Budget und Versorgungssicherheit abwägt, kann gebraucht oder neu beschaffen. Die Angebote richten sich ausdrücklich ausschließlich an Unternehmen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 315-2 PN/DP
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V3.2
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; über PROFIBUS DP- oder PROFINET-Schnittstelle
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.5
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 750 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,65 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 384 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,05 µs
für Wortoperationen, typ. 0,09 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,12 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,45 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 128 kbyte
Merker
● Größe, max. 2 048 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 2 047
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
davon dezentral
— Eingänge 2 048 byte
— Ausgänge 2 048 byte
Prozessabbild
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
● Eingänge, einstellbar 2 048 byte
● Ausgänge, einstellbar 2 048 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1; bei PROFINET IO ist die Länge der Nutzdaten auf 1600 byte beschränkt
Digitale Kanäle
● Eingänge 16 384
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 16 384
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 1 024
— davon zentral 256
● Ausgänge 1 024
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1; 2 Ports (Switch) RJ45
Anzahl Schnittstellen RS 485 1; kombinierte MPI / PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Änderung der IP-Adresse zur Laufzeit, unterstützt Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 2
● integrierter Switch Ja
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja; auch gleichzeitig mit IO-Device Funktionalität
● PROFINET IO-Device Ja; Auch gleichzeitig mit IO-Controller Funktionalität
● PROFINET CBA Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 14, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— IRT Ja
— Shared Device Ja
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— davon in Linie, max. 64
— Anzahl IO-Devices mit IRT und der Option "Hohe Flexibilität" 128
— davon in Linie, max. 61
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128
— davon in Linie, max. 128
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 μs, 500 μs,1 ms; 2 ms, 4 ms (nicht bei IRT mit Option "Hohe Flexibilität")
— Aktualisierungszeit 250 µs bis 512 ms (abhängig von der Betriebsart, näheres siehe Gerätehandbuch „S7-300 CPU 31xC und CPU 31x, technische Daten“)
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 1 024 byte
PROFINET IO-Device
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 14, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— PROFIenergy Ja; mit SFB 73 / 74 vorbereitet für ladbare PROFIenergy Standard-FB für I-Device
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 2
Übergabespeicher
— Eingänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
— Ausgänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
Submodule
— Anzahl, max. 64
— Nutzdaten je Submodul, max. 1 024 byte
PROFINET CBA
● azyklische Übertragung Ja
● zyklische Übertragung Ja
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 8
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 23, 25, 80, 102, 135, 161, 443, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
● Keep-Alive-Funktion, unterstützt Ja
Protokolle
PROFIsafe Nein
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; PROFINET MRP
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 32 768 byte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge, max. 32 768 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 8
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja
● anwenderdefinierte Webseiten Ja
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
PROFINET CBA (bei eingestellter Sollkommunikationsbelastung)
● Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast 50 %
● Anzahl remote Verschaltungspartner 32
● Anzahl Funktionen Master/Device 30
● Summe aller Anschlüsse Master/Device 1 000
● Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse Master/Device, max. 4 000 byte
● Anzahl geräteinterner und PROFIBUS-Verschaltungen 500
● Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUS-Verschaltungen, max. 4 000 byte
● Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer Übertragung
— Abtastintervall, min. 500 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 100
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 100
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer Übertragung
— Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, min. 10 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 200
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 200
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 2 000 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 450 byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
— Anzahl anmeldbarer Stationen für HMI-Variablen (PN OPC/iMap) 3; 2x PN OPC / 1x iMap
— HMI-Variablenaktualisierung 500 ms
— Anzahl HMI-Variablen 200
— Datenlänge aller HMI-Variablen, max. 2 000 byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
— unterstützt Ja
— Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte 16
— Datenlänge pro Anschluss, max. 240 byte; Slave-abhängig
Anzahl Verbindungen
● gesamt 16
● verwendbar für PG-Kommunikation 15
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 15
● verwendbar für OP-Kommunikation 15
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 15
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 14
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 14
● verwendbar für S7-Kommunikation 14
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 14
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
● verwendbar für Routing X1 als MPI: max. 10; X1 als DP-Master: max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X2 als PROFINET: max. 24
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 16; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.5
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 340 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum blinkt bei meiner CPU 315-2 PN/DP die BF-LED an PROFINET dauerhaft? Eine blinkende BF-LED bedeutet bei der CPU als PROFINET IO-Controller, dass die Kommunikation nicht zu allen zugeordneten IO-Devices korrekt aufgebaut werden kann. Häufige Ursachen sind ausgefallene oder nicht erreichbare IO-Devices, falsche Projektierung, abweichende Gerätenamen, doppelte oder falsche IP-Adressen oder eine unterbrochene Ethernet-Verbindung. Prüfen Sie Kabel, Switch-Anbindung, Spannungsversorgung der Devices, Gerätenamen und IP-Adressierung. Danach sollten Sie den Diagnosepuffer in STEP 7 auslesen. Wenn OB86 nicht geladen ist, kann ein solcher Fehler im RUN zusätzlich zum STOP der CPU führen.
Warum geht die CPU nach einem Stations- oder Peripheriefehler in STOP? Bei Ausfall eines PROFINET- oder PROFIBUS-Teilnehmers arbeitet die CPU mit Diagnose-OBs. Für Stationsausfälle ist OB86 relevant, für Peripheriezugriffsfehler OB122. Siemens beschreibt, dass OB122 bei einem Fehler beim Zugriff auf Moduldaten aufgerufen wird; ist OB122 nicht programmiert, wechselt die CPU von RUN nach STOP. Gleiches gilt in typischen PROFINET-Fehlerszenarien auch für OB86. Deshalb sollte nach jeder Störung geprüft werden, welcher OB ausgelöst wurde, was im Diagnosepuffer steht und ob Soll- und Istausbau der Anlage tatsächlich zusammenpassen.
Warum zeigt die CPU nach dem Einsetzen der MMC SF oder STOP an? Die CPU benötigt eine SIMATIC Micro Memory Card für den Betrieb. Siemens weist darauf hin, dass Daten auf der MMC beschädigt werden können, wenn die Karte während eines Schreibzugriffs entfernt wird, und dass sie nicht im RUN gezogen werden darf. In typischen Praxisfällen führt außerdem eine MMC mit unpassender oder alter Hardwarekonfiguration zu SF-Meldungen, weil die CPU nach dem Einschalten versucht, das Projekt von der Karte zu laden. Abhilfe schafft meist: CPU spannungsfrei bzw. in STOP bringen, korrekte MMC verwenden, Karte sauber zurücksetzen oder leeren und anschließend die passende Hardwarekonfiguration neu auf die CPU laden.
Warum blinkt nur noch die SF-LED mit 2 Hz und sonst keine andere LED? Dieses Fehlerbild ist laut Siemens typisch für einen unterbrochenen Firmware-Update-Vorgang, etwa durch Netz-Aus/Ein oder durch Ziehen der Micro Memory Card während des Updates. In diesem Zustand kann die gültige Firmware verloren gehen; der Bootblock bleibt jedoch erhalten. Siemens empfiehlt, das Firmware-Update mit einer gültigen Update-Datei erneut wie beschrieben durchzuführen. Wichtig ist, den Update-Vorgang nicht zu unterbrechen und sicherzustellen, dass die CPU online erreichbar ist beziehungsweise eine geeignete MMC eingesetzt ist.
Warum meldet STEP 7, dass die projektierte Baugruppe nicht mit der Hardwarebaugruppe übereinstimmt? Diese Meldung entsteht meist dann, wenn Bestellnummer, Firmwarestand oder Hardwarekatalog nicht zum real verbauten Gerät passen. Für die 6ES7315-2EH14-0AB0 nennt Siemens STEP 7 V5.5 oder höher als Engineering-Basis. Aus typischen SPS-Forum-Fällen ist bekannt, dass eine falsche oder unvollständige Hardwarekonfiguration zu SF-Meldungen und Online-Abweichungen führt. Prüfen Sie deshalb die exakte MLFB, den Firmwarestand der CPU, die eingesetzte STEP-7-Version und ob wirklich die richtige CPU im Hardwarekatalog projektiert wurde.

Ist 6ES7315-2EH14-0AB0 noch aktiv im Siemens-Lifecycle?

Nein, die Baugruppe wird von Siemens nicht mehr als reguläres aktives Produkt geführt, sondern als Spare Part mit PM410: Product cancellation seit 01.10.2025. Für Betreiber heißt das: Die CPU ist technisch weiterhin relevant, aber die Versorgung sollte nicht mehr als selbstverständlich angesehen werden. Wer diese CPU produktionskritisch einsetzt, sollte Ersatzteilbestände, Reparaturwege und eine saubere Dokumentation von Hardwarestand, Programmversion und Parametrierung absichern.

Braucht die CPU 315-2 PN/DP zwingend eine Micro Memory Card?

Ja. Siemens beschreibt ausdrücklich, dass diese CPU eine SIMATIC Micro Memory Card für den Betrieb benötigt. Die MMC übernimmt die Funktion des Ladespeichers und sichert die Datenhaltung. Für die Praxis ist wichtig, dass die Karte nur bei abgeschalteter Versorgung oder im STOP-Zustand und ohne aktiven Schreibzugriff entnommen werden sollte. Eine beschädigte oder falsch vorbereitete MMC kann zu Startproblemen, SF-Meldungen oder inkonsistentem Projektstand führen.

Kann ich mit 6ES7315-2EH14-0AB0 PROFIBUS und PROFINET parallel nutzen?

Ja, genau dafür ist die CPU ausgelegt. Die Baugruppe besitzt eine RS-485-Schnittstelle für MPI/PROFIBUS DP und zusätzlich eine PROFINET-Schnittstelle mit 2 Ports und integriertem Switch. Auf PROFIBUS-Seite unterstützt sie Master- und Device-Funktionen, auf PROFINET-Seite unter anderem IO-Controller, IO-Device, Webserver und offene Ethernet-Kommunikation. Das ist besonders nützlich in Retrofit-Anlagen, in denen bestehende PROFIBUS-Strukturen weiterlaufen sollen, während neue Teilnehmer bereits über PROFINET eingebunden werden.

Welche Software brauche ich für Projektierung, Diagnose und Service?

Für die Projektierung nennt Siemens STEP 7 V5.5 oder höher. Zusätzlich bietet die CPU integrierte Diagnosemöglichkeiten wie Diagnosepuffer, Status-/Steuerfunktionen, Breakpoints und einen Webserver. Für Instandhalter ist das wichtig, weil sich Störungen nicht nur über LEDs, sondern auch strukturiert über Diagnosepuffer und Online-Diagnose eingrenzen lassen. Gerade in älteren Anlagen mit wechselnden Servicepartnern reduziert das die Zeit bis zur belastbaren Fehlerursache deutlich.

Wie viele Teilnehmer und IO-Devices kann die CPU anbinden?

Die CPU unterstützt auf PROFIBUS DP bis zu 124 DP-Devices und auf PROFINET bis zu 128 IO-Devices. Zusätzlich stellt sie für den Prozessabbildbereich jeweils bis zu 2.048 Byte Eingänge und 2.048 Byte Ausgänge bereit. Für Einkäufer und Techniker ist das relevant, weil sich daraus gut ableiten lässt, ob die CPU für eine bestehende Maschinenzelle noch ausreicht oder ob ein Umbau bereits an Kommunikations- oder Ausbaugrenzen stößt.

Wann ist Reparatur, Austausch, gebraucht oder neu die sinnvollste Beschaffungsform?

Reparatur ist meist dann sinnvoll, wenn die bestehende CPU projekt- und anlagenspezifisch erhalten bleiben soll und eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme mit kalkulierbarem Aufwand möglich ist. Austausch passt besser bei akutem Stillstand, wenn schnell eine funktionsfähige Einheit benötigt wird. Gebraucht ist interessant, wenn Budget und kurzfristige Verfügbarkeit wichtiger sind als fabrikneuer Zustand. Neu eignet sich, wenn maximale Reserven bei Lagerverfügbarkeit und Beschaffungsstandard gefragt sind. Auf der aufgerufenen EICHLER-Seite sind alle vier Wege für diese Artikelnummer abgebildet, ergänzt um ein optionales Prüfprotokoll.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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Qualität & Garantie

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