SIEMENS 6AV6545-0AG10-0AX0

  • SIEMENS | HMI | Touch-Panels

  • EICHLER-Art.Nr.: K0116921
  • EAN: 4025515068020

Produktbeschreibung

SIMATIC MP270B TOUCH MULTI PANEL 10,4" TFT DISPLAY 4 MB PROJEKTIERUNGSSPEICHER, PROJEKTIERBAR MIT PROTOOL AB VERSION V6.0

Leistungen für SIEMENS 6AV6545-0AG10-0AX0

Reparatur

1-3 Tage

von 1.566,61 €

bis 2.819,89 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

10+ Stck.

3.395,25 €

je Stck. 159,00 €

3.395,25 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

10+ Stck.

3.772,50 €

je Stck. 159,00 €

3.772,50 € *

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Neu

1-3 Tage

10+ Stck.

7.544,00 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 5.9
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2008-04-01
EAN 4025515068020
UPC /
Statistische Warennummer 85371099
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe /
Ursprungsland /
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6AV6545-0AG10-0AX0 und wo wird es eingesetzt

6AV6545-0AG10-0AX0 ist ein SIEMENS SIMATIC MP270B Touch Multi Panel mit 10,4"-TFT-Display und 4 MB Projektierungsspeicher. Das Bediengerät ist für klassische HMI-Aufgaben in Bestandsanlagen ausgelegt: Maschinen visualisieren, Bedienabläufe führen, Meldungen anzeigen und Prozesswerte bedienen. Projektierbar ist das Panel mit ProTool ab Version V6.0; Siemens-Datenblätter nennen zusätzlich WinCC flexible Standard ab 2004. Gerade in älteren Produktionslinien ist diese Baugruppe wichtig, wenn vorhandene Visualisierungen, Ausschnitte und Kommunikationswege möglichst ohne großen Umbau weitergenutzt werden sollen. Für Instandhalter und Einkauf ist die exakte Artikelnummer deshalb oft entscheidend, weil sie Projektstand, Einbausituation und Ersatzteilstrategie direkt beeinflusst.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das MP270B Touch arbeitet mit 10,4" TFT, 640 x 480 Pixel (VGA) und 256 Farben. Für die Praxis heißt das: solide, gut lesbare Visualisierung für klassische Maschinenoberflächen. Das Panel wird mit 24 V DC versorgt und bietet für den Retrofit wichtige Einbaudaten von 335 x 275 mm, einen Einbauausschnitt von 310 x 248 mm sowie 59 mm Einbautiefe. Die Schutzart liegt vorne bei IP65, hinten bei IP20. An Schnittstellen stehen unter anderem Ethernet (RJ45), USB, CF-Card, PC-Card sowie serielle und Feldbus-Anbindungen zur Verfügung; auch Backup/Restore und Touch-Kalibrierung sind vorgesehen. Für Technik und Beschaffung ist das relevant, weil sich damit Montageaufwand, Kommunikationsfähigkeit und Datensicherung vor einer Reparatur oder Migration besser bewerten lassen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für die konkrete Artikelnummer ist die Lage klar: Im EICHLER-Datensatz steht Produktstatus EOP mit Datum 01.04.2008. Siemens-Produktdaten führen das Gerät zusätzlich als PM500: Discontinued Product or end of PLM & Support; in späteren Produktdaten ist außerdem vermerkt, dass das Produkt ohne aktuellen Ersatz abgekündigt wurde. Historisch hat Siemens in der Abkündigungsmitteilung für die MP270-/TP270-/OP270-Reihe jedoch den MP 277 10" Touch, 6AV6643-0CD01-1AX1, als montagekompatiblen Nachfolger für das MP270B Touch 10" genannt und die Projektübernahme per Device Switch in WinCC flexible als kompatiblen Migrationsweg beschrieben. Für laufende Anlagen bedeutet das: Als aktives Serienprodukt gibt es heute keinen einfachen Direktneustart mehr, für Migrationsprojekte existiert aber ein von Siemens benannter historischer Umstiegspfad.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Bei EICHLER sind für 6AV6545-0AG10-0AX0 mehrere beschaffungsnahe Wege relevant: Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu; auf der Artikelseite werden für Reparatur und Austausch 1–3 Tage genannt. Zusätzlich ist ein Prüfprotokoll als Option vorgesehen, und in den Suchergebnissen zur Artikelseite werden funktionsgeprüfte Baugruppen sowie bis zu 36 Monate Garantie und Gewährleistung hervorgehoben. Für Instandhalter ist das wichtig, wenn Stillstandszeit minimiert werden muss. Für Einkauf und Entscheider ist es relevant, weil sich damit zwischen kurzfristiger Wiederinbetriebnahme, kalkulierbarem Austausch und Bestandsabsicherung wählen lässt. Gerade bei obsoleten HMIs hilft dieser Service-Mix, die Funktionsfähigkeit bestehender Maschinen auch dann zu sichern, wenn die Originalversorgung am Markt immer enger wird.

Attribut Wert
Display
Ausführung des Displays TFT, 256 Farben
Bildschirmdiagonale 10,4 in
Auflösung (Pixel)
● horizontale Bildauflösung 640 Pixel
● vertikale Bildauflösung 480 Pixel
Hintergrundbeleuchtung
● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) 50 000 h
Bedienelemente
Bedienelemente Touch-Screen
Tastatur
● Folientastatur Nein
— frei beschriftbare Folientasten Nein
● Funktionstasten Nein
— Anzahl Funktionstasten 0
— Anzahl Funktionstasten mit LEDs 0
● Systemtasten Nein
● numerische Tastatur Ja
● alphanumerische Tastatur Ja
● hexadezimale Tastatur Ja
● Mehrtastenbedienung Nein
— Anzahl Mehrtastenbedienung 0
Touchbedienung
● Ausführung als Touch-Screen Ja; analog, resistiv
Anschlussart
● Anschlussart für Maus/Tastatur/Barcodeleser USB / USB / USB
spezielle Bedienelemente
● Leuchtdrucktaster Ja
Aufbauart/Montage
Einbaulage senkrecht
maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung 35°
Versorgungsspannung
USV anschließbar Ja
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 0,9 A
Einschaltstromstoß I²t 0,5 A²·s
Leistung
aufgenommene Wirkleistung, typ. 22 W
Prozessor
Prozessortyp RISC 32 bit
Speicher
Art des Speichers Flash / RAM
nutzbarer Speicher für Anwenderdaten 4 096 kbyte
Batterie
Pufferbatterie
● Pufferbatterie (optional) Ja; optional 3,6 V
● Pufferzeit, min. 3 y
Ausgabeart
Info LED Nein
Power LED Nein
Error LED Nein
Uhrzeit
Uhr
● Typ Hardwareuhr, gepuffert, synchronisierbar
● gepuffert Ja
● synchronisierbar Ja
Schnittstellen
Schnittstellen/Bustyp 2x RS 232, 1x RS 422, 1x RS 485, 1x Ethernet (RJ45) (max. 12 Mbit/s)
USB-Schnittstelle Ja; 1x USB
PC-Card-Slot 1x PC-Card-Slot
CF-Card-Slot 1x CF-Card-Slot
Schutzart und Schutzklasse
IP (frontseitig) IP65
IP (rückseitig) IP20
Normen, Zulassungen, Zertifikate
Eignungsnachweis CE, GL, ABS, DNV, LRS, FM Class I Div. 2, cULus, EX-Zone 2/22, C-TICK
Umgebungsbedingungen
Freier Fall
● Fallhöhe, max. 90 m
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -20 °C
● max. 60 °C
Relative Luftfeuchte
● Betrieb, max. 90 %
Betriebssysteme
vorinstalliertes Betriebssystem Windows CE
Projektierung
Projektierungs-Software
● Projektierungstool ProTool ab Version 6 SP 3 oder WinCC flexible Standard ab Version 2004 (separat zu beziehen)
Sprachen
Onlinesprachen
● Anzahl der Online/Runtime-Sprachen 5
Projektsprachen
● Sprachen pro Projekt 32
Funktionalität unter WinCC (TIA Portal)
Bibliotheken Ja
Visual Basic Scripts
● Debugging im Simulator Nein
Aufgabenplaner Ja
Hilfesystem Ja
● Anzahl Zeichen pro Infotext 70
● Anzahl ToolTips 0
Meldesystem
● Anzahl Meldeklassen 32
● Anzahl Meldungen 4 000
● Bit-Meldungen Ja
— Anzahl Bit-Meldungen 4 000
● Analog-Meldungen Ja
— Anzahl Analog-Meldungen 4 000
● CPU-Meldungen Ja
● Systemmeldungen HMI Ja
● Systemmeldungen SPS Ja
● Systemmeldungen weitere (SIMATIC S7, Sinumerik, Simotion, ...) Ja
● Zeilen 1
● Anzahl Zeichen pro Meldung 70
● Anzahl Prozesswerte pro Meldung 8
● Quittiergruppen Ja
● Meldeindikator Ja
● akustisches Feedback Nein
● Erst-/Letztwert Ja
Rezeptverwaltung
● Anzahl Rezepturen 300
● Datensätze pro Rezeptur 500
● Einträge pro Datensatz 1 000
● Rezepturspeicher 64 kbyte integrierter Flash, erweiterbar
Variablen
● Anzahl Variablen pro Gerät 2 048
● Anzahl Variablen pro Bild 200
● Anzahl Variablen 1 000
● Typ Date & Time 2 048
● Grenzwerte Ja
● Multiplexen Ja
● Strukturen Ja
Bilder
● Anzahl projektierbarer Bilder 500
● Vorlagen Ja
● Startbild projektierbar Ja
● Bildanwahl über SPS Ja
● Übergabe Bildnummer an SPS Ja
Bildobjekte
● Textobjekte 10 000 Textelemente
● Anzahl E/A Felder pro Bild 200
● Anzahl Datum/Uhrzeit Felder 200
● Bildinhaltsverzeichnis Nein
● Rücksprung Ja
● Grafikobjekte Bitmaps, Ikons, Vektorgrafik
— Ikons 1 000
— Ikon (bildschirmfüllend) 0
Komplexe Bildobjekte
● Status/Steuern bei SIMATIC S7
● dynamische Objekte Diagramme, Balken, Schieber, Analoganzeige, unsichtbare Schaltflächen
— Anzahl Objekte pro Projekt 1 000
— Anzahl Kurvendiagramme pro Bild 10
● Methoden Trend / Profil
● Balken
— Anzahl Balken pro Bild 10
● Schieberegler
— Anzahl Schieber pro Bild 10
● Zeigerinstrumente
— Anzahl Analoganzeigen pro Bild 10
● Grenzwertlinien Ja
● Anzahl alphanumerische Felder 300
— alphanumerische Felder pro Bild 200
● Anzahl numerische Felder 2 048
— numerische Felder pro Bild 200
● Anzahl Passwortfelder 2 048
● Anzahl sichtbare Schalter pro Projekt 200
— sichtbare Schalter pro Bild 200
— unsichtbare Schalter pro Bild 200
● Anzahl Zustandsschalter pro Projekt 200
— Anzahl Zustandsschalter pro Bild 200
● Anzahl Wahlschalter pro Projekt 200
— Wahlschalter pro Bild 200
● Anzahl Dekadenschalter pro Projekt 200
— Dekadenschalter pro Bild 200
● Anzahl Meldeleuchte pro Projekt 200
— Meldeleuchte pro Bild 200
Attribute für dynamische Objekte
● Farbänderung Ja
● Bewegung X/Y Ja
● Ausblenden Ja
● Drehwinkel Nein
Listen
● Anzahl Textlisten pro Projekt 500
● Anzahl Textlisten pro Bild 200
● Anzahl Einträge pro Textliste 256
● Anzahl Grafiklisten pro Projekt 400
● Anzahl Grafiklisten pro Bild 200
● Anzahl Einträge pro Grafikliste 256
Archivierung
● Anzahl Archive pro Gerät 20
● Anzahl Messstellen 20
● Anzahl Einträge pro Archiv 10 000
● Meldearchiv Ja
● Prozesswertarchiv Ja
● Archivierungsmethoden Folgearchiv, Umlaufarchiv, Meldearchiv, Prozesswertarchiv
— Folgearchiv Ja
— Umlaufarchiv Ja
● Speicherort PC-Card, CF-Card, Ethernet
— PC-Card Ja
— CF-Card Ja
— USB-Speicher Nein
— Ethernet Ja
● Datenablageformat CSV-File lesbar z. B. mit MS Excel, MS Access
— CSV Ja
— TXT Nein
● externe Auswertung lesbar z. B. mit MS Excel, MS Access usw.
● Größe des Archives abhängig vom freien Speicher auf ext. Card/Stick oder vom freien Festplattenspeicher über Netzlaufwerk
● Onlineauswertung über Kurven
— über Kurven Ja
Filter
● zyklisch Ja
● Toleranz Ja
● Änderung Ja
Security
● Anzahl Benutzergruppen 50
● Anzahl Benutzerrechte 32
● Passwort-Export/Import Ja
Protokollierung über Drucker
● Protokollierung/Drucken Meldungen, Report (Schichtprotokoll), Farbdruck, Hardcopy
Transfer (Upload/Download)
● Transfer der Projektierung MPI/PROFIBUS DP, seriell, USB, Ethernet, mittels externem Speichermedium, automatische Transfererkennung
Prozesskopplung
● Anschluss zur Steuerung S5, S7-200, S7- 300/400, TI 505, Win AC, PC (TCP/IP), SINUMERIK, SIMOTION, Allen Bradley (DF1), Allen Bradley (DF485), Mitsubishi (FX), Telemecanique (ADJUST), OMRON (LINK/Multilink), Modicon (Modbus), weitere Fremdtreiber siehe Kapitel "Systemkopplungen"
● S7-200 Ja
— PPI (Punkt-zu-Punkt) Ja
— PPI-Netz Ja
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
● S7-300/400 Ja
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
— PROFINET Ja
● S5 Ja
— seriell Ja
— PROFIBUS DP Ja
● TI 505 Ja
● Allen Bradley (DF1) Ja
● Allen Bradley (DF485) Ja
● Mitsubishi (FX) Ja
● Mitsubishi (MP4) Ja
● Telemecanique (ADJUST) Ja
● Telemecanique (Uni-Telway) Ja
● OMRON (Host Link) Ja
● Modicon (Modbus RTU) Ja
● GE-Fanuc (SNP) Ja
Funktionen
● Tastenrepeat Nein
● TAB-Reihenfolge Ja
● Rechenfunktion Ja
● Animate Ja
● Menübaumeditor Nein
● Einheitenumschaltung Nein
Servicetools/Projektierungshilfsmittel
● Putzbild Ja
● Touchkalibrierung Ja
● Backup/Restore manuell Ja
● Simulation Ja
● Geräteumschaltung Ja
● Delta-Transfer Ja
● Überwachungsfunktion für Batterie und Speicher Ja
● Trace (Bedienungsarchiv) Nein
Erweiterbarkeit/Offenheit
● Open Platform Program Ja
Peripherie/Optionen
Peripherie Drucker, Barcodeleser
Maße
Breite der Gehäusefront 335 mm
Höhe der Gehäusefront 275 mm
Einbautiefe 59 mm
Gewichte
Gewicht (ohne Verpackung) 4,5 kg

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum reagiert der Touch versetzt oder trifft die falschen Schaltflächen? Beim MP270B kann durch Einbaulage und Betrachtungswinkel eine Parallaxe entstehen. Siemens beschreibt dafür die Kalibrierung des Touch-Bildschirms im laufenden Betrieb oder in der Anlaufphase über die Touch-Einstellungen. Wichtig ist außerdem, den Bildschirm nur mit Finger oder geeignetem Touch-Stift zu bedienen, weil harte oder spitze Betätigung die Lebensdauer deutlich verkürzen und bis zum Totalausfall führen kann.
Warum bricht der Projekttransfer mit Kompatibilitätskonflikt oder „Time monitoring error on receiving data“ ab? Siemens weist darauf hin, dass ein Transfer wegen unterschiedlicher Versionen von Projektierungssoftware und Bediengeräte-Image abgebrochen werden kann. In diesem Fall ist ein OS-Update mit ProSave bzw. WinCC flexible erforderlich. Zusätzlich müssen Verbindungsart und Kanal korrekt gewählt werden, etwa IF2, MPI/PROFIBUS, USB oder Ethernet, und das Panel muss im Transfermodus stehen. In Praxisfällen aus PLCtalk und dem SPS-Forum wurde genau dieses Verhalten bei MP270B/270er-Geräten ebenfalls mit falschem Transferweg oder veraltetem OS verknüpft.
Warum startet das MP270B immer wieder neu oder verliert nach Spannungseinbruch Daten? Siemens empfiehlt für diese Geräteklasse eine USV bzw. ein kontrolliertes Beenden der Runtime, damit bei Netzausfall keine Daten verloren gehen. Das Panel arbeitet mit 24 V DC; Spannungsprobleme, fehlende kontrollierte Abschaltung oder instabile Versorgung sind deshalb ein naheliegender Prüfpunkt, wenn das Gerät wiederholt neu startet. Auch im Siemens-Forum wurde genau dieses Fehlerbild für ein MP270B Touch beschrieben. Prüfen Sie zuerst Versorgung, Klemmen, Polarität und gegebenenfalls die USV-Anbindung, bevor Sie tiefer in Software oder Projektierung einsteigen.
Warum bleibt der Bildschirm schwarz, obwohl das Panel scheinbar noch läuft? Beim MP270B kann ein aktivierter Screensaver die Hintergrundbeleuchtung dimmen oder den Eindruck eines dunklen Bildschirms erzeugen. Siemens beschreibt, dass sich der Bildschirmschoner nach eingestellter Inaktivitätszeit automatisch aktiviert und sich durch Berühren des Touch-Bildschirms oder Tastendruck wieder deaktivieren lässt. Erst wenn das Verhalten davon unabhängig auftritt, sollten Versorgung, Hintergrundbeleuchtung und das Alter des Displays geprüft werden. Das ist besonders wichtig, weil die Hintergrundbeleuchtung als Verschleißfaktor im Datenblatt ausdrücklich geführt wird.
Was bedeutet Archivfehler 80030 auf dem MP270B? Siemens beschreibt 80030 so, dass die Struktur des vorhandenen Archivs nicht zur erwarteten Archivstruktur passt und die Archivierung für dieses Archiv gestoppt wird. Der vorgesehene Lösungsweg ist, die vorhandenen Archivdaten vorab manuell zu löschen und die Archivierung anschließend erneut zu starten. Relevant ist dieser Fehler vor allem nach Änderungen an Archivdefinitionen, Datenträgern oder beim Wiederverwenden älterer Archivbestände.

Ist 6AV6545-0AG10-0AX0 noch neu verfügbar?

Die Originalbaugruppe ist von Siemens abgekündigt und steht im späteren Produktstatus sogar als ohne aktuellen Ersatz gelöscht. In der Beschaffungspraxis bedeutet das: Verfügbarkeit kommt heute meist aus Restbeständen, Neulagerware einzelner Anbieter, Gebrauchtgeräten, Austausch oder Reparatur. Auf der EICHLER-Artikelseite sind genau diese Wege für die Baugruppe abgebildet. Für Einkäufer ist daher weniger die Frage „Serienprodukt ja oder nein?“ entscheidend, sondern eher welcher Beschaffungspfad die geringste Downtime und das geringste Versorgungsrisiko erzeugt.

Welcher Nachfolger passt für das Siemens MP270B Touch 10,4"?

Siemens hat in der Abkündigungsmitteilung für das MP270B Touch 10" den MP 277 10" Touch, 6AV6643-0CD01-1AX1, als Nachfolger genannt. In derselben Mitteilung wird der Nachfolger als montagekompatibel beschrieben, und Siemens erklärt, dass sich MP270B-Konfigurationen in WinCC flexible per Device Switch auf MP277 übertragen lassen. Wichtig ist aber die saubere Einordnung: Das ist ein historisch von Siemens benannter Migrationsnachfolger, kein Hinweis darauf, dass die ursprüngliche 270er-Baureihe heute noch regulär weiterläuft.

Kann ich mein bestehendes ProTool- oder WinCC-flexible-Projekt weiterverwenden?

Ja, in vielen Fällen ist eine Weiterverwendung oder Migration möglich. Siemens nennt für 6AV6545-0AG10-0AX0 die Projektierung mit ProTool ab V6.0 sowie WinCC flexible Standard ab 2004. Für den Wechsel von MP270B auf MP277 beschreibt Siemens die Projektübernahme per Device Switch ausdrücklich als kompatibel. Für Bestandsanlagen ist das ein wichtiger Hebel: Das Visualisierungskonzept muss nicht immer neu aufgebaut werden, sondern kann häufig auf Basis des vorhandenen Projekts weitergeführt oder migriert werden.

Kann ich ein ProSave-Backup von einem MP270B auf ein anderes Panel zurückspielen?

Ein ProSave-Backup ist in erster Linie gerätebezogen. Siemens beschreibt, dass bei der Wiederherstellung angezeigt wird, für welches Bediengerät die Sicherung erstellt wurde. In einem Siemens-Forum wurde ergänzend klar formuliert, dass sich eine ProSave-Datei nur auf den gleichen Paneltyp zurückspielen lässt. Für den Alltag heißt das: Backup unbedingt vorab sauber kennzeichnen und bei Austauschprojekten zwischen identischem Ersatzgerät und Migration auf anderen Typ unterscheiden. Für unterschiedliche Geräteklassen ist meist nicht Restore, sondern Projektmigration der richtige Weg.

Was sollte ich vor Reparatur oder Austausch unbedingt sichern?

Vor jedem Eingriff sollten mindestens Rezepturen, Kennwörter und möglichst eine vollständige Sicherung erstellt werden. Siemens beschreibt diese Sicherungswege in WinCC flexible/ProSave ausdrücklich. Außerdem weist das Handbuch darauf hin, dass bei einer Wiederherstellung Dateien im Anwendungsspeicher gelöscht werden und dies auch Lizenzen betreffen kann. Für Einkauf und Instandhaltung ist das besonders wichtig, weil ein beschafftes Ersatzpanel allein noch keine schnelle Inbetriebnahme garantiert, wenn Projektdaten oder Zugangsdaten fehlen.

Lohnt sich bei 6AV6545-0AG10-0AX0 eher Reparatur als Ersatzbeschaffung?

Bei dieser Artikelnummer ist Reparatur oft wirtschaftlich und technisch sinnvoll, weil das Produkt abgekündigt ist und in aktuellen Siemens-Produktdaten kein aktiver direkter Ersatz mehr geführt wird. Gleichzeitig hängen an vielen Bestandsanlagen der vorhandene Frontausschnitt, die Projektierung und die Schnittstellenkonfiguration. EICHLER bietet für diese Situation genau die relevanten Wege an: Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu. Dadurch lässt sich je nach Stillstandsdruck zwischen schnellster Wiederinbetriebnahme, kalkulierbarem Austausch und langfristiger Ersatzteilstrategie entscheiden.

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