SIEMENS 6FC5210-0DF31-2AB0

  • SIEMENS | HMI | Industrie-PCs

  • EICHLER-Art.Nr.: K0333300
  • EAN: 887621150280

Produktbeschreibung

SINUMERIK PCU 50.3B-C ELEKTRONISCHES STEUERGERAET CM370; 1,5GHZ; 1 X 512MB RAM DC 24V; WINDOWS XP PROFESSIONAL FOR EMBEDDED SYSTEMS (WINXP PRO EMBSYS)

Leistungen für SIEMENS 6FC5210-0DF31-2AB0

Reparatur

1-3 Tage

von 1.533,95 €

bis 2.761,11 €

Austausch

1-3 Tage

3 Stck.

5.385,75 €

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Gebraucht

1-3 Tage

3 Stck.

5.984,17 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 6
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2014-04-01
EAN 887621150280
UPC /
Statistische Warennummer 85371010
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe 3512
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6FC5210-0DF31-2AB0 und wo wird es eingesetzt

6FC5210-0DF31-2AB0 ist eine SIEMENS SINUMERIK PCU 50.3B-C und gehört im EICHLER-Shop zur Produktgruppe HMI / Industrie-PCs. Siemens beschreibt die Baugruppe als elektronisches Steuergerät CM370 mit Windows-XP-Embedded-Basis; im Markt wird sie vor allem als Bedien- und Rechnerplattform in SINUMERIK-Umgebungen gesucht. In Siemens-Unterlagen taucht die PCU-50.3B-C-Plattform im Umfeld von 840Di sl auf, und in der Praxis ist die exakte Artikelnummer vor allem dann entscheidend, wenn vorhandene Maschinensoftware, Images, Schnittstellen und Lizenzstände erhalten bleiben sollen. Für Instandhaltung und Einkauf ist das Gerät deshalb weniger ein generischer Industrie-PC als vielmehr eine maschinennahe, versionskritische CNC-Baugruppe.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die wichtigsten Eckdaten lauten: 1,5 GHz CPU, 1 x 512 MB RAM, 24 V DC Versorgung und Windows XP Professional for Embedded Systems. Innerhalb der PCU-50.3-Plattform nennt Siemens außerdem vier USB-2.0-Schnittstellen, einen CF-Kartenslot sowie zwei Ethernet-Schnittstellen. Für den Anlagenbetrieb bedeutet das: Die Baugruppe ist auf stabile HMI-, Bedien- und Kommunikationsaufgaben in bestehenden CNC-Systemen ausgelegt, nicht auf moderne Office- oder IT-Workloads. Die 24-V-DC-Versorgung passt zur typischen Schaltschrankumgebung. Das XP-Embedded-Betriebssystem ist heute vor allem für die Kompatibilität mit Bestandssoftware relevant, verlangt aber zugleich ein sauberes Ersatzteil-, Backup- und Netzwerkmanagement, weil es sich um eine Legacy-Plattform handelt.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6FC5210-0DF31-2AB0 ist die Lifecycle-Situation klar obsoleszenznah: EICHLER weist für die Baugruppe den Produktstatus EOP mit Datum 2014-04-01 aus. In einer Siemens-Produktansicht wird der Artikel als PM410: Product cancellation geführt; zugleich erscheint er in Siemens-Quellen weiterhin als Ersatzteil. Das ist für Beschaffung und Instandhaltung wichtig, weil die Versorgung typischerweise nicht mehr über eine normale Serienverfügbarkeit, sondern über Reparatur, Austausch, Gebrauchtgeräte oder projektbezogene Restbestände abgesichert wird. Siemens kündigte die PCU 50.3B als Redesign einer älteren PCU-50.3-Generation an. Einen in den eingesehenen Siemens-Quellen eindeutig benannten 1:1-Nachfolger speziell für diese MLFB konnte ich nicht verifizieren; deshalb sollte eine Ersatzlösung immer maschinen- und softwarebezogen geprüft werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für 6FC5210-0DF31-2AB0 bietet EICHLER aktuell Reparatur, Austausch, Gebraucht sowie Neu auf Anfrage an. Bei der Reparatur nennt EICHLER ausdrücklich technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Generell kommuniziert EICHLER für Reparatur und Verkauf 24 Monate Garantie und Gewährleistung; mit optionaler erweiterter Prüfung sind bis zu 36 Monate möglich. Für Instandhalter ist der Austausch besonders dann sinnvoll, wenn Maschinenstillstände schnell beendet werden müssen. Die Reparatur ist stark, wenn eine obsolet gewordene Baugruppe weiter genutzt werden soll und die bestehende Maschinenumgebung möglichst stabil bleiben soll. Für Einkauf und Entscheider hilft diese Kombination, Downtime, Migrationsrisiken und Beschaffungsunsicherheit bei einer XP-basierten Altplattform kontrollierbar zu halten.

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum startet meine SINUMERIK PCU 50.3B-C nicht und der Bildschirm bleibt schwarz? Zuerst die 24-V-Versorgung und den Einschaltstrom prüfen. Für die PCU-50.3-Plattform wird ein kurzzeitiger Einschaltstrom von bis zu 14 A für ca. 30 ms genannt. Zusätzlich kontrollieren, ob eine vorhandene Transportsicherung der Festplatte gelöst ist. Erscheint selbst der BIOS-Hochlauf nicht, liegt die Ursache oft in Netzteil, Spannungsversorgung oder Grundhardware. Dann ist ein Test mit ausreichend dimensionierter Versorgung und, wenn möglich, ein Vergleich mit einem baugleichen Referenzgerät der schnellste Weg zur Eingrenzung.
Warum startet die PCU 50.3 nach falschen BIOS-Einstellungen oder leerer Batterie nicht mehr korrekt? Siemens weist darauf hin, dass falsche BIOS-Einstellungen das Booten verhindern können. In so einem Fall BIOS auf einen bekannten Standardzustand zurücksetzen, Batterie prüfen beziehungsweise ersetzen und erst danach Datum und Uhrzeit wieder sauber unter Windows oder HMI setzen. Wichtig ist, keine experimentellen BIOS-Änderungen vorzunehmen, weil die PCU 50.3 laut Siemens grundsätzlich so voreingestellt ist, dass normalerweise keine Änderungen erforderlich sind.
Warum bootet die PCU 50.3B-C nach einem Ghost-Image nicht richtig oder bleibt unbedienbar? Bei Image-Themen ist die Plattform- und Versionskompatibilität entscheidend. Siemens beschreibt ausdrücklich, dass ein bestehendes System von PCU 50 V2 nicht auf PCU 50.3 übertragen werden kann. Außerdem kann ein nicht passendes oder zu altes Image eine PCU 50.3 zwar hochfahren lassen, sie aber unbedienbar machen. Deshalb nur Images verwenden, die zur richtigen PCU-Generation und Base-Software-Version passen; für neuere Operate-Stände wird auf der PCU 50.3 mindestens Base Software V8.6 SP1 empfohlen.
Was bedeutet eine auffällige 7-Segment-Anzeige an der PCU 50.3 und wie gehe ich vor? Die 7-Segment-Anzeige dient bei der PCU 50.3 laut Siemens der Erstdiagnose, besonders im Betrieb ohne lokale Bedienoberfläche. Wird beim Booten ein Fehler erkannt, reicht die Ziffernanzeige allein meist nicht aus. Dann sollte ein lokaler Monitor beziehungsweise ein lokales OP angeschlossen, der Start erneut beobachtet und in den Service-Modus gewechselt werden. Anschließend die Anzeige zusammen mit den Zuständen von H1/H2 sowie den Service- und Bootmeldungen auswerten. So lässt sich unterscheiden, ob es sich eher um ein Boot-, Verbindungs- oder Softwareproblem handelt.
Warum führt die SINUMERIK nach dem Tausch von PCU 50.3 oder Festplatte bei jedem Neustart ein Konfigurationsupdate durch? Ein einmaliges Konfigurationsupdate nach Übernahme von Festplatte oder Image kann normal sein. Wenn es jedoch bei jedem Neustart erneut auftritt, spricht das für einen inkonsistenten Software- oder Konfigurationsstand. Siemens behandelt diesen Fall in einer eigenen FAQ; aus den zugehörigen Kompatibilitätshinweisen ergibt sich, dass dann vor allem passende Base-Software, ein zur Hardware passendes Image sowie eine saubere Zuordnung von PCU-Name und Systemkonfiguration geprüft werden sollten.

Wo wird 6FC5210-0DF31-2AB0 typischerweise eingesetzt?

6FC5210-0DF31-2AB0 ist eine SINUMERIK PCU 50.3B-C und wird als maschinennahe Bedien- und Rechnerplattform in SINUMERIK-CNC-Umgebungen eingesetzt. Siemens führt die 50.3B-C-Plattform in Dokumenten unter anderem im Umfeld von 840Di sl. Für den Einkauf ist entscheidend, dass es nicht nur auf die Baureihe „PCU 50.3“ ankommt, sondern auf die exakte MLFB, weil Softwarestand, Schnittstellen und Maschinenprojekt zur vorhandenen Anlage passen müssen.

Ist 6FC5210-0DF31-2AB0 abgekündigt oder noch regulär verfügbar?

Die Baugruppe ist nicht mehr Teil einer normalen Produktneueinführung, sondern obsoleszenznah. EICHLER nennt EOP: 2014-04-01. Siemens führt den Artikel außerdem mit PM410 / Product cancellation, zugleich aber weiterhin als Ersatzteil. Für die Beschaffung bedeutet das: Verfügbarkeit entsteht heute meist über Reparatur, Austausch, Gebrauchtgeräte oder Restbestände, nicht über eine klassische Serienversorgung.

Kann ich eine ältere PCU 50 oder PCU 50.3 einfach durch 6FC5210-0DF31-2AB0 ersetzen?

Pauschal nein. Siemens unterscheidet klar zwischen PCU 50, PCU 50.3, PCU 50.3B und Varianten mit zusätzlichem MCI2-Board. Außerdem weist Siemens darauf hin, dass sich bestehende Systeme beziehungsweise Ghost-Images nicht einfach zwischen PCU 50 V2 und PCU 50.3 übertragen lassen. Vor einem Austausch sollten deshalb immer Hardwareversion, Datenträger, Base-Software, Lizenzen, Netzwerkparameter und Maschinenprojekt geprüft werden.

Wie sichere ich Daten und Images einer PCU 50.3B-C am besten?

Siemens beschreibt für die PCU-50.3-Plattform ein Ghost-basiertes Sicherungskonzept. Das Image liegt laut Dokumentation auf der Festplatte unter D:\Eboot, und daraus kann ein portables Service-System / Emergency Boot System auf USB erstellt werden. Für Betreiber ist das besonders wichtig, bevor Festplatte, SSD, PCU oder Softwarestand verändert werden. So lassen sich Wiederanlaufzeiten verkürzen und das Risiko reduzieren, dass nach einem Defekt Maschinen- oder HMI-Daten fehlen.

Welche Softwarebasis sollte auf einer PCU 50.3B-C verwendet werden?

Für neuere SINUMERIK-Operate-Stände empfiehlt Siemens auf der PCU 50.3 eine Base Software ab V8.6 SP1. Zusätzlich gibt es Siemens-Einträge speziell zur PCU 50.3 Base Software WINXP V8.6 SP3 und SP4 für die 50.3B-Varianten. Für Bestandsanlagen heißt das: Vor Tausch, Imaging oder Reparatur sollte immer geprüft werden, welcher HMI-/Operate-Stand eingesetzt wird und welche PCU-Base-Version dazu freigegeben ist.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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