SIEMENS 6AV6641-0CA01-0AX1

  • SIEMENS | HMI | Operator Panels mit Key

  • EICHLER-Art.Nr.: K0205332
  • EAN: 4025515076599
  • UPC: 662643342918

Produktbeschreibung

SIMATIC OPERATOR PANEL OP 77B LC-DISPLAY HINTERLEUCHTET, 4,5 DISPLAY GRAFIKFAEHIG, MPI-/PROFIBUS-DP SCHNITTSTELLE BIS 12MB, DRUCKER/USB-SCHNITTSTELLE, SLOT FUER MMC CARD, PROJEKTIERBAR MIT WINCC FLEXIBLE 2004 COMPACT

Leistungen für SIEMENS 6AV6641-0CA01-0AX1

Reparatur

1-3 Tage

von 959,66 €

bis 1.727,39 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

10+ Stck.

1.440,00 €

je Stck. 159,00 €

1.440,00 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

10+ Stck.

1.600,00 €

je Stck. 159,00 €

1.600,00 € *

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Neu

1-3 Tage

4 Stck.

4.265,89 €

4.265,89 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: 5A992
Nettogewicht pro ME 0.541
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2021-10-01
EAN 4025515076599
UPC 662643342918
Statistische Warennummer 85371098
Listenkennzeichen (LKZ) ST9.80
Fabrikategruppe 4368
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20080331
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-36-01-02
eClass 5.1 27-24-23-02
eClass 6.0 27-24-23-02
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001412
ETIM 5 EC001412

Was ist 6AV6641-0CA01-0AX1 und wo wird es eingesetzt

Die 6AV6641-0CA01-0AX1 ist ein SIEMENS SIMATIC Operator Panel OP 77B aus der klassischen HMI-Welt für das maschinennahe Bedienen und Beobachten. Das Gerät arbeitet mit hinterleuchtetem 4,5-Zoll-LC-Display, ist grafikfähig und für Anwendungen gedacht, in denen robuste Tastenbedienung, einfache Visualisierung und stabile Kommunikation zu Bestandsanlagen wichtiger sind als moderne Touch-Oberflächen. Typisch ist der Einsatz in bestehenden Maschinen, Retrofit-Projekten und Anlagen mit MPI-/PROFIBUS-DP-Kommunikation, bei denen ein vorhandenes Bedienkonzept erhalten bleiben soll. Für Instandhaltung und Einkauf ist das Modell vor allem dann relevant, wenn ein ausgefallenes Panel schnell identifiziert, ersetzt oder wieder instand gesetzt werden muss.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das OP 77B verfügt über ein monochromes STN-Display mit 160 x 64 Pixeln, 4,5 Zoll Bildschirmdiagonale und einer Hintergrundbeleuchtung mit 100.000 Stunden MTBF bei 25 °C. Bedient wird es über eine Folientastatur mit 8 Funktionstasten, 4 LED-belegten Tasten K1 bis K4 sowie 23 Systemtasten. Für die Integration in Bestandsanlagen sind besonders die Schnittstellen wichtig: RS 232, RS 422, RS 485, USB sowie MMC-Kartenslot. Die Kommunikation erfolgt unter anderem über MPI/PROFIBUS DP bis 12 Mbit/s; außerdem ist MODBUS angegeben. Das Gerät wird mit 24 V DC betrieben, ist frontseitig IP65 geschützt und für den Schaltschrank-Einbau in rauen Industrieumgebungen ausgelegt.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus

Für die Beschaffung ist entscheidend, dass die 6AV6641-0CA01-0AX1 kein aktuelles Standard-HMI mehr ist. Auf der EICHLER-Seite ist der Produktstatus EOP mit 01.10.2021 angegeben. Siemens führt das OP 77B in seinen Statusunterlagen ebenfalls als auslaufendes Classic Panel; in den Support-Dokumenten ist für das Modell eine weitere Statusänderung zum 01.10.2026 ausgewiesen. Für Betreiber bedeutet das: Der Herstellerfokus liegt nicht mehr auf diesem Gerätetyp, wodurch Ersatzteilstrategie, Reparaturfähigkeit und Bestandsabsicherung an Bedeutung gewinnen. Als von Siemens genannter Austausch in der Migrationsübersicht wird das KP400 Comfort, MLFB 6AV2124-1DC01-0AX0, genannt. Ein Wechsel auf den Nachfolger ist technisch sinnvoll, erfordert aber in der Regel eine Prüfung von Projektierung, Einbau, Kommunikation und Bedienphilosophie.

Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für Unternehmen ist dieses Panel vor allem dann interessant, wenn Stillstand vermieden und die Funktionsfähigkeit trotz Obsoleszenz gesichert werden soll. Zum Abruf am 17.04.2026 bietet EICHLER für die 6AV6641-0CA01-0AX1 Reparatur, Austausch, gebrauchte Geräte und Neugeräte an. Die Reparatur ist besonders dann sinnvoll, wenn das Originalgerät mechanisch passt und das bestehende Projekt ohne Migrationsaufwand weiterlaufen soll. Der Austausch ist stark, wenn ein schneller Geräteswap benötigt wird. Gebraucht- und Neugeräte helfen dem Einkauf bei kurzfristiger Beschaffung und beim Aufbau von Sicherheitsbeständen. Für die Instandhaltung relevant ist außerdem, dass EICHLER die Reparatur mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, umfassender Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie beschreibt; optional ist ein Prüfprotokoll verfügbar.

Attribut Wert
Produkttyp-Bezeichnung OP 77B
kundenindividuelle Konfiguration Nein
Display
Ausführung des Displays STN
Bildschirmdiagonale 4,5 in
Farb-Display Nein
Anzahl Farben 2; schwarz / weiß
Auflösung (Pixel)
● horizontale Bildauflösung 160 pixel
● vertikale Bildauflösung 64 pixel
Hintergrundbeleuchtung
● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) 100 000 h
Bedienelemente
Bedienelemente Folientastatur
Tastatur
● Folientastatur
— frei beschriftbare Folientasten Ja
● Funktionstasten Ja
— Anzahl Funktionstasten 8
— Anzahl Funktionstasten mit LEDs 4
● Systemtasten Ja
— Anzahl Systemtasten 23
● numerische Tastatur Ja
● alphanumerische Tastatur Ja
● hexadezimale Tastatur Ja
● Mehrtastenbedienung Ja
Touchbedienung
● Ausführung als Touch-Screen Nein; ohne
Anschlussart
● Anschlussart für Maus/Tastatur/Barcodeleser - / - / -
Aufbauart/Montage
Einbaulage senkrecht
maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung 80°
Versorgungsspannung
Spannungsart der Versorgungsspannung DC
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 0,2 A
Einschaltstromstoß I²t 0,5 A²·s
Prozessor
Prozessortyp ARM
Speicher
Art des Speichers Flash / RAM
nutzbarer Speicher für Anwenderdaten 1 000 kbyte
Ausgabeart
Info LED Ja
Power LED Nein
Error LED Nein
Uhrzeit
Uhr
● Typ Softwareuhr, ungepuffert
● gepuffert Nein
● synchronisierbar Nein
Schnittstellen
Schnittstellen/Bustyp 1x RS 232, 1x RS 422, 1x RS 485 (max. 12 Mbit/s)
Anzahl Schnittstellen Industrial Ethernet 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 1
Anzahl Schnittstellen RS 422 1
Anzahl Schnittstellen USB 1
Multimedia Card-/SD-Card-Slot kombiniert
mit SW-Schnittstellen Nein
Protokolle
PROFINET IO Nein
PROFIsafe Nein
PROFIBUS Ja
EtherNet/IP Nein
Protokolle (Ethernet)
● TCP/IP Nein
Weitere Protokolle
● MODBUS Ja
Schutzart und Schutzklasse
IP (frontseitig) IP65
IP (rückseitig) IP20
NEMA (frontseitig) NEMA 4x, NEMA 12 (im eingebauten Zustand)
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
UL-Zulassung Ja
cULus Ja
EAC (ehemals Gost-R) Nein
geeignet für Sicherheitsfunktionen Nein
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Zone 2 Nein; Zertifikat ab 1.10.2020 nicht mehr verfügbar
● ATEX Zone 22 Nein; Zertifikat ab 1.10.2020 nicht mehr verfügbar
● FM Class I Division 2 Ja
Schiffbau-Zulassung
● Germanischer Lloyd (GL) Ja
● American Bureau of Shipping (ABS) Ja
● Bureau Veritas (BV) Ja
● Det Norske Veritas (DNV) Ja
● Lloyds Register of Shipping (LRS) Ja
● Nippon Kaiji Kyokai (Class NK) Ja
● Polski Rejestr Statkow (PRS) Nein
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 50 °C
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -20 °C
● max. 60 °C
Relative Luftfeuchte
● Betrieb, max. 90 %
Betriebssysteme
vorinstalliertes Betriebssystem Windows CE
Projektierung
Meldungsanzeige Ja
Meldesystem (inkl. Puffer und Quittierung) Ja
Prozesswertdarstellung (Ausgabe) Ja
Prozesswertvorgabe (Eingabe) möglich Ja
Rezeptverwaltung Ja
Projektierungs-Software
● Projektierungstool WinCC flexible Compact ab Version 2004 (separat zu beziehen)
● STEP 7 Basic (TIA Portal) Nein
● STEP 7 Professional (TIA Portal) Nein
● WinCC flexible Compact Ja
● WinCC flexible Standard Ja
● WinCC flexible Advanced Ja
● WinCC Basic (TIA Portal) Nein
● WinCC Comfort (TIA Portal) Ja
● WinCC Advanced (TIA Portal) Ja
● WinCC Professional (TIA Portal) Ja
Sprachen
Onlinesprachen
● Anzahl der Online/Runtime-Sprachen 5
Projektsprachen
● Sprachen pro Projekt 32
Funktionalität unter WinCC (TIA Portal)
Bibliotheken Ja
Aufgabenplaner Ja
Hilfesystem Ja
● Anzahl Zeichen pro Infotext 320
Meldesystem
● Anzahl Meldeklassen 32
● Anzahl Meldungen 1 000
● Bit-Meldungen Ja
— Anzahl Bit-Meldungen 1 000
● Analog-Meldungen Ja
— Anzahl Analog-Meldungen 1 000
● CPU-Meldungen Ja
● Systemmeldungen HMI Ja
● Systemmeldungen SPS Ja
● Systemmeldungen weitere (SIMATIC S7, SINUMERIK, SIMOTION, ...) Nein
● Anzahl Zeichen pro Meldung 80
● Anzahl Prozesswerte pro Meldung 8
● Quittiergruppen Ja
● Meldeindikator Nein
● akustisches Feedback Nein
● Erst-/Letztwert Ja
Rezeptverwaltung
● Anzahl Rezepturen 100
● Datensätze pro Rezeptur 200
● Einträge pro Datensatz 200
● Rezepturspeicher 32 kbyte integrierter Flash, erweiterbar
Variablen
● Anzahl Variablen pro Gerät 1 000
● Anzahl Variablen pro Bild 30
● Grenzwerte Ja
● Multiplexen Ja
Bilder
● Anzahl projektierbarer Bilder 500
● Vorlagen Ja
● Startbild projektierbar Ja
● Bildanwahl über SPS Ja
● Übergabe Bildnummer an SPS Ja
Bildobjekte
● Textobjekte 2 500 Textelemente
● Anzahl E/A Felder pro Bild 30
● Anzahl Datum/Uhrzeit Felder 0
● Bildinhaltsverzeichnis Nein
● Rücksprung Ja
● Grafikobjekte Bitmaps, Ikons, Ikon (bildschirmfüllend)
— Ikons 1 000
— Ikon (bildschirmfüllend) 100
Komplexe Bildobjekte
● dynamische Objekte Balken
● Balken
— Anzahl Balken pro Bild 5
● Zeigerinstrumente
— Anzahl Analoganzeigen pro Bild 0
● Grenzwertlinien Ja
● Anzahl alphanumerische Felder 1 000
— alphanumerische Felder pro Bild 30
● Anzahl numerische Felder 1 000
— numerische Felder pro Bild 30
● Anzahl Passwortfelder 0
● Anzahl sichtbare Schalter pro Projekt
— sichtbare Schalter pro Bild 0
— unsichtbare Schalter pro Bild 0
● Anzahl Zustandsschalter pro Projekt
— Anzahl Zustandsschalter pro Bild 0
● Anzahl Wahlschalter pro Projekt
— Wahlschalter pro Bild 0
● Anzahl Dekadenschalter pro Projekt
— Dekadenschalter pro Bild 0
● Anzahl Meldeleuchte pro Projekt
— Meldeleuchte pro Bild 0
Attribute für dynamische Objekte
● Farbänderung Ja
● Bewegung X/Y Nein
● Ausblenden Ja
● Drehwinkel Nein
Listen
● Anzahl Textlisten pro Projekt 300
● Anzahl Grafiklisten pro Projekt 0
● Anzahl Grafiklisten pro Bild 0
● Anzahl Einträge pro Grafikliste 0
Security
● Anzahl Benutzergruppen 50
● Anzahl Benutzerrechte 32
● Passwort-Export/Import Ja
Protokollierung über Drucker
● Protokollierung/Drucken Meldungen, Report (Schichtprotokoll), Hardcopy
Transfer (Upload/Download)
● Transfer der Projektierung MPI/PROFIBUS DP, seriell, USB, mittels externem Speichermedium, automatische Transfererkennung
Prozesskopplung
● Anschluss zur Steuerung S5, S7-200, S7- 300/400, TI 505, Win AC, Allen Bradley (DF1), Allen Bradley (DF485), Mitsubishi (FX), OMRON (LINK/Multilink), Modicon (Modbus), weitere Fremdtreiber siehe Kapitel "Systemkopplungen"
● S7-200 Ja
— PPI (Punkt-zu-Punkt) Ja
— PPI-Netz Ja
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
— Ethernet Nein
● S7-300/400 Ja
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
— PROFINET Nein
● S5 Ja
— seriell Ja
— PROFIBUS DP Ja
● TI 505 Ja
● Allen Bradley (DF1) Ja
● Allen Bradley (DF485) Ja
● Mitsubishi (FX) Ja
● Mitsubishi (MP4) Ja
● Telemecanique (ADJUST) Nein
● Telemecanique (Uni-Telway) Ja; nur in Verbindung mit WinCC flexible
● OMRON (Host Link) Ja
● Modicon (Modbus RTU) Ja
● GE-Fanuc (SNP) Ja
Funktionen
● Tastenrepeat Ja
● TAB-Reihenfolge Ja
● Rechenfunktion Ja
● Animate Ja
● Menübaumeditor Ja
● Einheitenumschaltung Nein
Servicetools/Projektierungshilfsmittel
● Putzbild Nein
● Touchkalibrierung Nein
● Backup/Restore manuell Ja
● Simulation Ja
● Geräteumschaltung Ja
● Delta-Transfer Ja
● Überwachungsfunktion für Batterie und Speicher Nein
● Trace (Bedienungsarchiv) Nein
Erweiterbarkeit/Offenheit
● Open Platform Program Nein
Peripherie/Optionen
Peripherie Drucker
SIMATIC HMI MM-Speicherkarte: Multi Media Card Ja
Zusatz-Softwarekomponenten ladbar Ja
Maße
Breite der Gehäusefront 150 mm
Höhe der Gehäusefront 186 mm
Einbauausschnitt, Breite 135 mm
Einbauausschnitt, Höhe 171 mm
Einbautiefe 38,5 mm
Gewichte
Gewicht (ohne Verpackung) 0,5 kg

Ferhlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum zeigt mein OP77B nach dem Einschalten nur noch den Bootloader an? Häufige Ursachen sind ein abgebrochener Restore-Vorgang, ein beschädigtes oder fehlendes Betriebssystem oder eine fehlerhafte Spannungsversorgung. Prüfen Sie zuerst die 24-V-Versorgung und die Polarität. Wenn das Gerät nach einem Restore oder Reset im Bootloader hängen bleibt, sollte das Betriebssystem per ProSave oder WinCC flexible neu geladen werden. Im SPS-Forum wird für genau diesen Fall ein OS-Update mit gesetzter Option „Auf Werkseinstellungen zurücksetzen“ genannt; Siemens beschreibt ebenfalls, dass nach unterbrochener Wiederherstellung oder beschädigtem Betriebssystem ein OS-Update erforderlich sein kann.
Warum baut das OP77B keine Verbindung zur SPS über MPI oder PROFIBUS auf? Prüfen Sie, ob am Panel der richtige Kanal und das richtige Busprofil gewählt wurden, ob Adresse und Baudrate zum Netz passen und ob der Transferkanal überhaupt parametriert ist. Siemens weist darauf hin, dass beim OP 77B für MPI/PROFIBUS-DP der Kanal 2 korrekt eingestellt und „Remote on“ für automatischen Transfer aktiviert sein muss. Im SPS-Forum werden zusätzlich vertauschte A/B-Adern, falsche Terminierung und ein noch auf PROFIBUS statt MPI stehendes Busprofil als typische Ursachen genannt.
Warum erkennt WinCC flexible das OP77B beim Laden über USB nicht? Das OP 77B benötigt für USB die richtige Art von Verbindung und den richtigen Treiber. Siemens schreibt, dass zwischen Panel und PC ein USB-Host-to-Host-Kabel erforderlich ist und ausdrücklich der mit WinCC flexible mitgelieferte Treiber verwendet werden soll, nicht der Kabeltreiber. Im SPS-Forum wird genau dieser Punkt als erster Prüfpunkt genannt. Wenn USB weiter nicht funktioniert, ist für die Erstinbetriebnahme oder Störungsbehebung oft der Weg über RS 232/Nullmodem robuster.
Warum bleibt das OP77B im Transfer hängen oder wechselt nicht sauber in den Automatikbetrieb zurück? Für den manuellen Transfer muss der Loader sichtbar sein, der Datenkanal muss parametriert sein und der Transfer wird dann aus WinCC flexible gestartet. Für den automatischen Transfer muss „Remote on“ aktiv sein. Siemens weist außerdem darauf hin, dass ein noch offener Dialog im laufenden Projekt das Beenden des Projekts verhindern kann. In der Praxis hilft es daher, offene Dialoge zu schließen, den Transfermodus gezielt manuell zu starten und die Transferparameter am Panel sowie in WinCC flexible identisch zu setzen.
Warum sind nach Backup, Restore oder Rezepturübertragung Daten beschädigt oder nicht vollständig vorhanden? Beim OP 77B darf die MMC-Karte während eines Datenzugriffs nicht entfernt werden. Siemens warnt ausdrücklich davor, die Speicherkarte während Backup, Restore oder Rezepturtransfer zu ziehen. Wird ein Wiederherstellungsvorgang unterbrochen, kann das Betriebssystem gelöscht oder inkompatibel werden; in diesem Fall ist zunächst ein OS-Update nötig und danach ein erneuter Restore. Für strukturierte Datensicherung empfiehlt Siemens den Weg über WinCC flexible oder ProSave.

Ist 6AV6641-0CA01-0AX1 noch lieferbar oder nur noch als Ersatzteil?

Das Modell ist ein abgekündigtes Classic Panel und sollte heute in erster Linie unter dem Blickwinkel Ersatzteilversorgung, Reparatur und Bestandsabsicherung bewertet werden. Auf der von dir verlinkten Seite waren am 17.04.2026 mehrere Beschaffungswege verfügbar: Reparatur, Austausch, gebraucht und neu. Für Einkäufer ist das wichtig, weil nicht nur der Herstellerstatus zählt, sondern die tatsächliche Verfügbarkeit im Service- und Ersatzteilmarkt. Für akute Ausfälle ist deshalb meist nicht die Neuproduktion entscheidend, sondern ob ein funktionsgeprüftes Gerät, ein Austauschgerät oder eine Reparatur mit kurzer Durchlaufzeit verfügbar ist.

Welcher Nachfolger wird für das OP 77B empfohlen?

Siemens nennt im Migrationsleitfaden Comfort Panels das KP400 Comfort (6AV2124-1DC01-0AX0) als Ablösung für das OP 77B 6AV6641-0CA01-0AX1. Das bedeutet aber nicht, dass ein Tausch 1:1 ohne Aufwand möglich ist. Vor einer Umstellung sollten Projektmigration, Einbausituation, Versorgung, Kommunikation und Bedienkonzept geprüft werden. Für Betreiber mit laufender Bestandsanlage ist deshalb oft zu entscheiden, ob ein schneller Originalersatz oder eine geplante Migration wirtschaftlich sinnvoller ist.

Mit welcher Software kann ich ein OP77B sichern, wiederherstellen oder das Betriebssystem aktualisieren?

Für das OP 77B beschreibt Siemens WinCC flexible und ProSave als zentrale Werkzeuge für Backup/Restore und OS-Update. Im Handbuch ist dokumentiert, dass Sicherung und Wiederherstellung über WinCC flexible oder ProSave erfolgen können. Ebenso ist beschrieben, dass sich das Betriebssystem über diese Werkzeuge aktualisieren lässt und dabei bei Bedarf die Option „Auf Werkseinstellungen zurücksetzen“ gesetzt werden kann. Für Betreiber älterer Anlagen ist das ein wichtiger Punkt, weil sich viele Servicefälle nicht durch reines Tauschen, sondern durch saubere Datensicherung und OS-Wiederherstellung lösen lassen.

Welche Schnittstellen sind beim OP77B für die Praxis besonders wichtig?

Für die Praxis sind vor allem MPI/PROFIBUS DP, RS 232, RS 422/RS 485, USB und der MMC-Kartenslot relevant. Über MPI/PROFIBUS erfolgt typischerweise die Kopplung an SIMATIC-Steuerungen in Bestandsanlagen. RS 232 ist für Service, Transfer und Diagnose weiterhin wichtig, besonders wenn USB oder Buskommunikation Probleme machen. Der MMC-Slot spielt eine Rolle bei Backup- und Rezepturdaten. Für Instandhalter ist genau diese Schnittstellenkombination relevant, weil sie sowohl den laufenden Betrieb als auch Transfer, Wiederherstellung und Ersatzteiltausch beeinflusst.

Wann lohnt sich bei 6AV6641-0CA01-0AX1 eine Reparatur statt Austausch oder Neukauf?

Eine Reparatur lohnt sich besonders dann, wenn das bestehende Panel mechanisch und funktional exakt zur Anlage passt und kein Migrationsrisiko eingegangen werden soll. Das ist häufig bei älteren Maschinen mit validiertem Projektstand der Fall. Ein Austauschgerät ist sinnvoll, wenn Zeitkritik besteht und das Gerät sofort getauscht werden muss. Ein Neugerät kann interessant sein, wenn ein originaler Zustand bevorzugt wird und der Preis im Verhältnis zum Anlagenwert vertretbar ist. Da EICHLER für dieses Modell am 17.04.2026 alle vier Wege anbietet, lässt sich die Entscheidung gut an Stillstandskosten, Projektverfügbarkeit und Lagerstrategie ausrichten.

Kann ich ein vorhandenes OP77B-Projekt auf ein Ersatzgerät übertragen?

Grundsätzlich ja, aber entscheidend sind der gesicherte Projektstand, die passende Bediengeräte-Image-Version und ein korrekt parametrierter Transferkanal. Siemens beschreibt den manuellen und automatischen Transfer sowie Backup/Restore ausführlich. Liegt ein sauberes Backup vor, kann ein Ersatzgerät deutlich schneller wieder in Betrieb gehen. Fehlt das Backup oder ist das Betriebssystem beschädigt, muss häufig zuerst ein OS-Update durchgeführt werden, bevor das Projekt wieder geladen werden kann. Für Betreiber ist deshalb eine frühzeitige Datensicherung genauso wichtig wie die physische Ersatzteilbevorratung.

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