SIEMENS 6AV3688-3CD13-0AX0

  • SIEMENS | HMI | Operator Panels mit Key

  • EICHLER-Art.Nr.: K0116676
  • EAN: 4025515133964
  • UPC: 662643028263

Produktbeschreibung

PUSH BUTTON PANEL PP17 I 16 KURZHUBTASTEN, 16 FLAECHEN LED'S, 16 DE UND 16 DA-KLEMMEN PROFIBUS DP12

Leistungen für SIEMENS 6AV3688-3CD13-0AX0

Reparatur

1-3 Tage

von 1.261,55 €

bis 2.270,78 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

8 Stck.

1.889,10 €

je Stck. 159,00 €

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Gebraucht

1-3 Tage

8 Stck.

2.099,00 €

je Stck. 159,00 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 1.2
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2017-07-01
EAN 4025515133964
UPC 662643028263
Statistische Warennummer 85371098
Listenkennzeichen (LKZ) ST9.80
Fabrikategruppe 4244
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20991231
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-33-02-01
eClass 5.1 27-24-23-05
eClass 6.0 27-24-23-05
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001415
ETIM 5 EC001415

Was ist 6AV3688-3CD13-0AX0 und wo wird es eingesetzt

6AV3688-3CD13-0AX0 ist ein SIEMENS SIMATIC HMI Push Button Panel PP17-I für die direkte Maschinen- und Anlagenbedienung. Das Gerät kombiniert 16 Kurzhubtasten, 16 integrierte Flächen-LEDs sowie 16 Digitaleingänge und 16 Digitalausgänge in einem kompakten Bedienfeld. Es wird überall dort eingesetzt, wo robuste, taktile Bedienung wichtiger ist als ein Touchscreen, etwa an Maschinenpulten, in Bestandsanlagen, im Sondermaschinenbau oder in Umgebungen mit erhöhten Anforderungen an eine glatte, gut zu reinigende Front. Besonders praktisch ist der Einsatz bei Retrofit- und Servicefällen, weil Tasten- und Meldefunktionen flexibel parametriert werden können, ohne die komplette Verdrahtung eines klassischen Tasterfelds neu aufzubauen.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das Panel arbeitet mit 24 V DC und toleriert einen Spannungsbereich von 18 bis 30 V DC. Für Instandhalter wichtig: Die 16 Digitalausgänge sind in 4er-Gruppen organisiert, pro Kanal sind bis zu 100 mA, pro Gruppe bis zu 500 mA zulässig. Die Schutzart IP65 frontseitig schützt die Bedienfront gegen Staub und Strahlwasser, während IP20 rückseitig einen Schaltschrank- oder geschützten Einbau verlangt. Mit 240 x 204 mm Frontmaß, 226 x 190 mm Einbauausschnitt und 53 mm Einbautiefe lässt sich das Gerät gezielt in bestehende Bedienpulte einpassen. Der Temperaturbereich von 0 bis 55 °C im Betrieb und die Lebensdauer von 1,5 Millionen Schaltspielen bei den Tasten sprechen für den industriellen Dauereinsatz.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für die Ersatzteilplanung ist der Life-Cycle-Status entscheidend: Im EICHLER-Shop ist für das Produkt der Status EOP mit Datum 2017-07-01 hinterlegt. Siemens führt die Artikelnummer in SiePortal zudem als abgekündigtes Produkt ohne Ersatzprodukt. Für Betreiber von Bestandsanlagen bedeutet das: Die Baugruppe gehört klar in ein Obsoleszenz- und Bevorratungskonzept. Wer die Anlage unverändert weiter betreiben will, sollte nicht auf einen offiziellen 1:1-Nachfolger warten, sondern Verfügbarkeit über Reparatur, Austausch, geprüfte Gebrauchtgeräte oder strategischen Ersatzteilbestand absichern. Einen vom Hersteller eindeutig benannten, kompatiblen Nachfolger für 6AV3688-3CD13-0AX0 konnte ich in den offiziellen Quellen nicht verifizieren.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für 6AV3688-3CD13-0AX0 sind bei EICHLER die Leistungsarten Reparatur, Austausch, Gebraucht sowie Neu auf Anfrage vorgesehen. Für Instandhalter ist die Reparatur besonders relevant, wenn die Maschine unverändert weiterlaufen soll und vorhandene Ausschnitte, Verdrahtung und Bedienlogik erhalten bleiben sollen. EICHLER verbindet die Reparatur mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, umfassender Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie. Der Austauschservice ist sinnvoll, wenn Stillstandszeiten minimiert werden müssen. Gebrauchtgeräte unterstützen die wirtschaftliche Ersatzteilbeschaffung bei abgekündigten Komponenten. Für Einkauf und Entscheider schaffen diese Optionen Versorgungssicherheit, obwohl das Produkt bereits im Obsoleszenzbereich liegt und kein offizieller Nachfolger verfügbar ist.

Attribut Wert
Produkttyp-Bezeichnung PP17-I
Bedienelemente
mit parametrierbaren Tasten Ja
Tastatur
● Folientastatur
— frei beschriftbare Folientasten Ja
● Funktionstasten
— Anzahl Funktionstasten 16
● Kurzhubtasten
— Anzahl Kurzhubtasten 16
Erweiterungen zur Prozessbedienung
● Direkt LEDs (LEDs als S7-Ausgangs-Peripherie) 16
● Anzahl der Farbmodi für LED 3
● Direkttasten (Tasten als S7-Eingangs-Peripherie) 16
Aufbauart/Montage
Befestigungsart Spannklemmen
Einbaulage senkrecht
Rack-Montage Nein
Fronteinbau Ja
Schienen-Montage Nein
Wand-/Direktmontage Nein
Hochkanteinbau (Porträtformat) möglich Nein
Quereinbau (Landscapeformat) möglich Ja
maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung 35°
Anzahl der Einbauplätze für Befehls- und Meldegeräte 12
Versorgungsspannung
Spannungsart der Versorgungsspannung DC
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 18 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 30 V
Eingangsstrom
Einschaltstromstoß I²t 0,03 A²·s
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 16
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 16
● in Gruppen zu 4
Kurzschluss-Schutz Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei ohmscher Last, max. 100 mA
● bei induktiver Last, max. 100 mA; max. 2 Watt
● bei Lampenlast, max. 2 W
Ausgangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
Summenstrom der Ausgänge
● Strom je Kanal, max. 100 mA
● Strom je Gruppe, max. 500 mA
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen Industrial Ethernet 0
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Industrial Ethernet
● Industrial Ethernet Status-LED 0
● Anzahl Ports des integrierten Switches 0
Protokolle
PROFINET Nein
PROFINET IO Nein
PROFINET CBA Nein
IRT Nein
PROFIsafe Nein
PROFIBUS Ja
EtherNet/IP Nein
MPI Ja
AS-Interface Nein
EIB/KNX Nein
Protokolle (Ethernet)
● TCP/IP Nein
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— MRP Nein
Weitere Protokolle
● AS-Interface Safety at Work Nein
● CAN Nein
● Data-Highway Nein
● DeviceNet Nein
● DeviceNet Safety Nein
● Foundation Fieldbus Nein
● INTERBUS Nein
● INTERBUS-Safety Nein
● Local Operating Network Nein
● MODBUS Nein
● SafetyBUS p Nein
● SERCOS Nein
● SUCOnet Nein
● sonstige Bussysteme Nein
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Leuchtmitteltest Ja
Tasten- und Meldelampentest Ja; automatisch beim Einschalten
EMV
Emission von Funkstörungen nach EN 55 011
● Grenzwertklasse A, für den Einsatz im Industriebereich Ja
● Grenzwertklasse B, für den Einsatz in Wohngebieten Nein
Schutzart und Schutzklasse
IP (frontseitig) IP65
IP (rückseitig) IP20
NEMA (frontseitig)
● Enclosure Type 4 frontseitig Nein
● Enclosure Type 4x frontseitig Nein
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
cULus Nein
RCM (ehemals C-TICK) Nein
KC-Zulassung Nein
geeignet für Sicherheitsfunktionen Nein
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Zone 2 Nein
● ATEX Zone 22 Nein
● cULus Class I Zone 1 Nein
● cULus Class I Zone 2, Division 2 Nein
● FM Class I Division 2 Nein
Schiffbau-Zulassung
● Germanischer Lloyd (GL) Nein
● American Bureau of Shipping (ABS) Nein
● Bureau Veritas (BV) Nein
● Det Norske Veritas (DNV) Nein
● Lloyds Register of Shipping (LRS) Nein
● Nippon Kaiji Kyokai (Class NK) Nein
● Polski Rejestr Statkow (PRS) Nein
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 55 °C
Betrieb (senkrechter Einbau, Landscapeformat)
— bei senkrechter Einbaulage, min. 0 °C
— bei senkrechter Einbaulage, max. 55 °C
Betrieb (maximaler Neigungswinkel, Landscapeformat)
— bei maximalem Neigungswinkel, min. 0 °C
— bei maximalem Neigungswinkel, max. 55 °C
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -20 °C
● max. 60 °C
Relative Luftfeuchte
● Betrieb, max. 95 %
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Basic (TIA Portal) Ja
● STEP 7 Professional (TIA Portal) Ja
Funktionalität unter WinCC (TIA Portal)
Prozesskopplung
● S7-1200 Ja
● S7-1500 Ja
● S7-200 Nein
● S7-300/400 Ja
● LOGO! Nein
● WinAC Ja
● SINUMERIK Nein
● SIMOTION Nein
● Allen Bradley (EtherNet/IP) Nein
● Allen Bradley (DF1) Nein
● Mitsubishi (MC TCP/IP) Nein
● Mitsubishi (FX) Nein
● OMRON (FINS TCP) Nein
● OMRON (Host Link) Nein
● Modicon (Modbus TCP/IP) Nein
● Modicon (Modbus RTU) Nein
Mechanik/Material
Material des Gehäuses (frontseitig)
● Kunststoff Nein
● Aluminium Ja
● Edelstahl Nein
Lebensdauer
● Kurzhubtasten (in Schaltspielen) 1 500 000
● Leuchtdioden (Einschaltdauer) 100 %
Maße
Breite der Gehäusefront 240 mm
Höhe der Gehäusefront 204 mm
Einbauausschnitt, Breite 226 mm
Einbauausschnitt, Höhe 190 mm
Einbautiefe 53 mm
Gewichte
Gewicht (ohne Verpackung) 1 130 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum zeigt mein Siemens PP17-I die Meldung NO PLC? Die Verbindung zur Steuerung kommt nicht zustande. Prüfen Sie zuerst Buskabel, Steckverbinder und Schirmung. Kontrollieren Sie danach die Schnittstellenparameter des Panels, insbesondere Kopplungsart MPI oder PROFIBUS-DP, Baudrate, Slave- beziehungsweise MPI-Adresse sowie bei MPI zusätzlich PLC-Adresse, Rack- und Slot-Nummer. Wenn die Parametrierung nicht zur realen SPS-Konfiguration passt, bleibt das Panel ohne Kommunikationsaufbau.
Warum erscheint am PP17-I die Meldung NO PAR. DB? Das im Panel eingestellte Parametrier-Datenbausteinziel ist in der Steuerung nicht vorhanden. Legen Sie den benötigten Konfigurations-Datenbaustein in der SPS an oder setzen Sie den Parameter PARAM-DB auf 0, wenn Sie mit den Systemvoreinstellungen für Tasten und LEDs arbeiten wollen. Anschließend das Gerät neu starten und die Kommunikation erneut prüfen.
Warum meldet das Bediengerät PARAM ERROR? Der konfigurierte Datenbaustein enthält ungültige oder unvollständige Parametrierdaten. Prüfen Sie die Struktur des Parameter-DB, die Zuordnung von Datenbereich MB/DB sowie Startadressen und die definierte Funktion der Tasten und LEDs. Häufig hilft es, den Parametrierbaustein sauber neu aufzubauen und anschließend die Schnittstellenkonfiguration am Panel mit der SPS-Projektierung abzugleichen.
Warum erscheint DIAG-ERROR am PP17-I? Diese Meldung weist auf einen Kurzschluss an einem der Digitalausgänge hin. Trennen Sie die angeschlossenen Lasten gruppenweise ab und prüfen Sie Verdrahtung, Klemmen, externe Aktoren und die Lastaufnahme je Kanal und je Ausgangsgruppe. Wichtig ist, die zulässigen Grenzwerte des Panels einzuhalten, damit der Fehler nach der Beseitigung des Kurzschlusses nicht sofort erneut auftritt.
Warum zeigt das Panel EEPROM ERR? Das Speichermodul fehlt oder ist defekt. Beim PP17-I liegen die relevanten Schnittstellenparameter im Speichermodul. Setzen Sie deshalb zuerst ein vorhandenes, funktionsfähiges Modul korrekt ein. Bleibt die Meldung bestehen, muss das Speichermodul ersetzt werden. Bei einem Gerätetausch ist die Übernahme des alten Speichermoduls oft der schnellste Weg, die bestehende Parametrierung mitzunehmen.
Warum erscheint EEPROM INV? Das eingesetzte Speichermodul enthält ungültige Daten oder die Parametrierung passt nicht mehr zum Gerät beziehungsweise zur Schnittstellenkonfiguration. Parametrieren Sie die Schnittstelle am Panel erneut und prüfen Sie, ob das richtige Speichermodul verwendet wird. Bei unstimmigen Gerätetauschen oder beschädigten Moduldaten ist eine Neuparametrierung meist der notwendige nächste Schritt.

Ist 6AV3688-3CD13-0AX0 noch lieferbar oder bereits abgekündigt?

6AV3688-3CD13-0AX0 ist im Lebenszyklus bereits deutlich fortgeschritten. Im EICHLER-Shop ist Produktstatus EOP mit Datum 2017-07-01 hinterlegt, und Siemens kennzeichnet die Artikelnummer im SiePortal als abgekündigt ohne Ersatzprodukt. Für Unternehmen mit laufenden Bestandsanlagen bedeutet das: Verfügbarkeit sollte nicht mehr als selbstverständlich angesehen werden. Sinnvoll sind daher Reparaturstrategien, Austauschkonzepte und eine vorausschauende Ersatzteilplanung, damit ein Ausfall nicht direkt zu verlängerten Maschinenstillständen führt.

Gibt es für Siemens 6AV3688-3CD13-0AX0 einen offiziellen Nachfolger?

In den offiziellen Siemens-Quellen konnte ich keinen eindeutig benannten 1:1-Nachfolger für 6AV3688-3CD13-0AX0 verifizieren. Das ist für Einkauf und Technik wichtig, weil bei einer Modernisierung nicht nur die Artikelnummer, sondern auch Schnittstelle, Einbaumaße, Tastenanzahl, E/A-Struktur und Anlagenlogik geprüft werden müssen. Für die Sicherung der Betriebsfähigkeit bestehender Maschinen sind deshalb meist Reparatur, Austausch oder funktionsgeprüfte Ersatzgeräte der risikoärmere Weg als eine ungesicherte Substitution.

Wie wird das PP17-I an die SPS angeschlossen?

Das PP17-I kann je nach Anlagenstruktur über MPI oder über PROFIBUS-DP betrieben werden. Laut Siemens ist der Einsatz unter anderem mit SIMATIC S7-200, S7-300 und S7-400 über MPI sowie mit SIMATIC S5 und SIMATIC S7 über PROFIBUS-DP möglich. Zusätzlich ist der Betrieb als PROFIBUS-DP-Standard-Slave an DP-Mastern anderer Hersteller vorgesehen. Für den sauberen Start müssen die Kommunikationsparameter im Gerät korrekt gesetzt sein, darunter Kopplungsart, Baudrate, Slave- oder MPI-Adresse und bei MPI auch PLC-Adresse, Rack und Slot.

Welche Spannungsversorgung und Schutzart hat das Bedienpanel?

Das Panel ist für 24 V DC ausgelegt und erlaubt einen Versorgungsbereich von 18 bis 30 V DC. Die Frontseite erfüllt IP65, was das Gerät für robuste industrielle Bedienplätze mit Staub- und Spritzwasserbelastung geeignet macht. Die Rückseite ist IP20, weshalb die Einbausituation entsprechend geschützt ausgeführt werden sollte. Für die mechanische Planung sind außerdem 240 x 204 mm Frontmaß, 226 x 190 mm Einbauausschnitt und 53 mm Einbautiefe relevant. Diese Daten sind besonders wichtig, wenn ein Tausch in bestehenden Bedienpulten ohne mechanische Nacharbeit erfolgen soll.

Kann ich bei einem Tausch des Geräts die Parametrierung übernehmen?

Ja, das ist ein zentraler Vorteil des PP17-I. Die für die Schnittstelle zur Steuerung relevanten Parameter werden im Speichermodul abgelegt. Wenn nur die Gerätee­lektronik oder das komplette Panel ersetzt wird, kann die vorhandene Parametrierung durch Übernahme dieses Speichermoduls erhalten bleiben. Das reduziert Stillstandszeiten und vereinfacht den Gerätetausch erheblich. Wichtig ist jedoch, dass das Speichermodul selbst intakt ist. Meldungen wie EEPROM ERR oder EEPROM INV deuten darauf hin, dass das Modul fehlt, defekt ist oder ungültige Daten enthält.

Was ist der Unterschied zwischen PP17-I und PP17-II?

Der wichtigste Unterschied liegt in der Bedienstruktur. PP17-I besitzt 16 Kurzhubtasten und zusätzlich Einbauplätze für 22,5-mm-Standardelemente, was es für hybride Bedienkonzepte mit Zusatz­tastern oder Meldeelementen interessant macht. PP17-II bietet dagegen 32 Kurzhubtasten und ist stärker auf eine reine Tastenbedienung ausgelegt. Beide Geräte verfügen über 16 Digitaleingänge, 16 Digitalausgänge, 24-V-DC-Versorgung und eine frontseitige Schutzart IP65. Für den Ersatzteilkauf ist diese Abgrenzung entscheidend, weil die Panels trotz ähnlicher Familie nicht einfach nach Tastenanzahl allein austauschbar sind.

Ist das Panel für Bestandsanlagen und Retrofit sinnvoll?

Ja, genau dafür ist das Gerät besonders interessant. Das PP17-I wurde als robuste Alternative zu klassisch einzeln verdrahteten Tastern und Lampen konzipiert. Siemens hebt unter anderem die vorkonfektionierte Inbetriebnahme, die klare Diagnose über rückseitiges Display, die Mehrfarb-LEDs und die Möglichkeit hervor, Funktionen später ohne komplette Neuverdrahtung anzupassen. Für Bestandsanlagen ist das ein Vorteil, weil mechanische Integration, Bedienlogik und Verdrahtungsaufwand meist kalkulierbar bleiben. In Kombination mit Reparatur- oder Austauschservices lässt sich so die Nutzungsdauer älterer Maschinen wirtschaftlich verlängern.

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