SIEMENS 6AV3617-1JC00-0AX1
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SIEMENS | HMI | Operator Panels mit Key
- EICHLER-Art.Nr.: K0116660
- EAN: 4025515052111
Produktbeschreibung
OPERATOR PANEL OP17/PP LC-DISPLAY, LED-HINTERLEUCHTET 4X20/8X40 ZEILENXZEICHEN SIMATIC S5, 505, NATIVE DRIVERS MIT UL/CSA-ZULASSUNG
Leistungen für SIEMENS 6AV3617-1JC00-0AX1
Reparatur
von 1.941,05 €
bis 3.493,89 €
Austausch
1.706,40 €
Gebraucht
1.896,00 €
Neu
SIEMENS |
6AV3617-1JC00-0AX1 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 1.106 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 1997-07-01 | ||
| EAN | 4025515052111 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85371098 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 4368 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist SIEMENS 6AV3617-1JC00-0AX1 und wo wird es eingesetzt
Die SIEMENS 6AV3617-1JC00-0AX1 ist ein SIMATIC OP17/PP Operator Panel mit Tastenbedienung. Es handelt sich um ein zeilenbasiertes HMI für klassische Maschinen- und Anlagenbedienung, bei dem Sollwerte, Meldungen, Zustände und Bedienfunktionen direkt am Panel angezeigt und ausgelöst werden. Das Gerät ist für SIMATIC S5 und SIMATIC 505 ausgelegt und arbeitet mit den dafür vorgesehenen nativen Treibern. Typisch ist der Einsatz in Bestandsanlagen, in denen robuste Text- und Meldedarstellung wichtiger ist als moderne Grafikfunktionen. Für Instandhalter ist das Gerät vor allem dann relevant, wenn ein bestehendes Panel identifiziert, ersetzt, repariert oder als lagerhaltiges Ersatzteil abgesichert werden muss.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Das Panel arbeitet mit 24 V DC, nimmt typischerweise 10 W auf und besitzt ein schwarz-weißes LC-Display mit 8 Zeilen à 40 Zeichen. Für die Praxis bedeutet das: klare, textorientierte Bedienbilder statt grafiklastiger Visualisierung. Die Front erfüllt IP65, die Rückseite IP20. Das ist wichtig für den Schaltschrank- und Fronteinbau in industrieller Umgebung. Das OP17 verfügt über 24 Funktionstasten, 16 Funktionstasten mit LED, 22 Systemtasten sowie numerische und hexadezimale Eingabemöglichkeiten. Beim Speicher stehen 256 kB Anwenderdaten zur Verfügung. Für die Anbindung sind je nach Variante Schnittstellen wie TTY, RS232, RS422 und RS485 relevant. Beim 6AV3617-1JC00-0AX1 als PP-Version sind insbesondere die Kommunikationswege für S5/505-Anwendungen entscheidend.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Das OP17 gehört zu den abgekündigten Siemens-HMI-Geräten. Siemens weist die Baureihe OP17 in den Abkündigungsunterlagen als eingestellt aus; gleichzeitig wurde das OP 177B DP als Nachfolgegerät genannt. Für Betreiber alter Maschinen ist dabei wichtig: Ein Nachfolger bedeutet hier in der Regel keinen 1:1-Stecktausch, sondern eine Migration des bestehenden Projekts. Siemens dokumentiert dafür ausdrücklich die Migration von OP17 auf OP 177B und beschreibt auch die Weiterverwendung bestehender OP17-Projekte auf dem OP177B. Für Beschaffung und Instandhaltung heißt das: Bei einem Ausfall sind Reparatur, funktionsgleicher Ersatz oder eine geplante Migration die typischen Wege, um Obsoleszenzrisiken beherrschbar zu halten.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für die 6AV3617-1JC00-0AX1 bietet EICHLER die Leistungswege Reparatur, Austausch, Gebraucht sowie Neu auf Anfrage an. Besonders relevant ist die Reparatur dann, wenn das vorhandene Panel mechanisch passt, das Projekt erhalten bleiben soll und ein schneller Wiedereinbau in die Bestandsanlage wichtig ist. Laut Artikelseite umfasst die Reparatur eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Der Austausch ist sinnvoll, wenn Stillstandszeit wichtiger ist als die Rückführung des eigenen Geräts. Gebrauchte Baugruppen helfen, wenn Obsoleszenz den Neubezug erschwert. Damit unterstützt EICHLER vor allem Unternehmen dabei, die Funktionsfähigkeit älterer HMI-Infrastrukturen auch nach der Herstellerabkündigung abzusichern.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| kundenindividuelle Konfiguration | Nein |
| Display | |
| Ausführung des Displays | LC-Display, schwarz / weiß |
| Zeilendisplay | |
| ● Anzahl Zeilen | 8 |
| ● Anzahl Zeichen je Zeile | 40 |
| Hintergrundbeleuchtung | |
| ● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) | 200 000 h |
| Bedienelemente | |
| Bedienelemente | Tasten |
| Tastatur | |
| ● Folientastatur | Ja |
| — frei beschriftbare Folientasten | Ja |
| ● Funktionstasten | |
| — Anzahl Funktionstasten | 24 |
| — Anzahl Funktionstasten mit LEDs | 16 |
| ● Systemtasten | |
| — Anzahl Systemtasten | 22 |
| ● numerische Tastatur | Ja |
| ● alphanumerische Tastatur | Nein |
| ● hexadezimale Tastatur | Ja |
| ● Mehrtastenbedienung | Nein |
| Aufbauart/Montage | |
| Einbaulage | senkrecht |
| maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung | 90° |
| Versorgungsspannung | |
| Spannungsart der Versorgungsspannung | DC 24 V |
| USV anschließbar | Nein |
| Eingangsstrom | |
| Stromaufnahme (Nennwert) | 0,34 A |
| Leistung | |
| aufgenommene Wirkleistung, typ. | 10 W |
| Prozessor | |
| Prozessortyp | X86 |
| Speicher | |
| Art des Speichers | Flash / RAM |
| nutzbarer Speicher für Anwenderdaten | 256 kbyte |
| Batterie | |
| Pufferbatterie | |
| ● Pufferbatterie (optional) | Ja; optional 3,6 V |
| ● Pufferzeit, min. | 4 y |
| Ausgabeart | |
| Info LED | Ja |
| Power LED | Nein |
| Error LED | Ja |
| Uhrzeit | |
| Uhr | |
| ● Typ | Hardwareuhr, gepuffert, synchronisierbar |
| ● gepuffert | Ja |
| ● synchronisierbar | Ja |
| Schnittstellen | |
| Schnittstellen/Bustyp | 2x TTY, 2x RS 232, 1x RS 422, 1x RS 485 |
| Anzahl Schnittstellen RS 485 | 1 |
| USB-Schnittstelle | Nein |
| PC-Card-Slot | Nein |
| CF-Card-Slot | Nein |
| Sonderschnittstellen | Nein |
| Protokolle | |
| PROFIBUS | Ja |
| MPI | Ja |
| AS-Interface | Nein |
| Weitere Protokolle | |
| ● MODBUS | Nein |
| ● sonstige Bussysteme | Nein |
| Schutzart und Schutzklasse | |
| IP (frontseitig) | IP65 |
| IP (rückseitig) | IP20 |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Eignungsnachweis | CE, PRS, FM Class I Div. 2, UL, EX-Zone 2/22 |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport | |
| ● min. | -25 °C |
| ● max. | 70 °C |
| Relative Luftfeuchte | |
| ● Betrieb, max. | 95 % |
| Betriebssysteme | |
| vorinstalliertes Betriebssystem | Rmos |
| Projektierung | |
| Meldungsanzeige | Ja |
| Meldesystem (inkl. Puffer und Quittierung) | Nein |
| Prozesswertdarstellung (Ausgabe) | Nein |
| Prozesswertvorgabe (Eingabe) möglich | Nein |
| Rezeptverwaltung | Nein |
| Projektierungs-Software | |
| ● Projektierungstool | ProTool / Lite ab Version 2.51 oder Version 1 (separat zu beziehen) |
| Peripherie/Optionen | |
| Zusatz-Softwarekomponenten ladbar | Nein |
| Maße | |
| Breite der Gehäusefront | 240 mm |
| Höhe der Gehäusefront | 204 mm |
| Einbautiefe | 50 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht (ohne Verpackung) | 0,96 kg |
| Fehlerbeschreibung | Möglcher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum zeigt mein OP17 nur „Ready for transfer“ statt der Anlagenmaske? | Diese Meldung bedeutet, dass das Panel auf Daten von PU/PC wartet und sich im oder nahe am Download-/Transfermodus befindet. Prüfen Sie zuerst, ob das Gerät bewusst auf System settings > OpMode > Download gestellt wurde. Tritt der Zustand nach einem Tausch oder Restore auf, laden Sie die passende Konfiguration erneut über IF2 auf das Panel. Bleibt das Gerät trotz Restore bei „Ready for transfer“, ist auch eine unpassende Sicherung oder ein unvollständiger Transfer möglich. |
| Was bedeutet am OP17 „Firmware not compatible“? | In diesem Fall passt die im Gerät vorhandene Firmware nicht zur aktuellen Konfiguration. Das tritt vor allem bei Ersatzgeräten oder beim Einspielen älterer Sicherungen auf. Der sinnvolle Weg ist, das Panel in den Downloadmodus zu bringen und eine kompatible Konfiguration bzw. passende Firmware-Konstellation erneut zu übertragen. Wenn beim Gerätetausch zusätzlich Meldungen wie „Backup version does not match“ erscheinen, sollten Artikelnummer, Gerätevariante und Firmwarestand des Ersatzgeräts vor dem Einspielen geprüft werden. |
| Warum meldet mein OP17 „$041 Transfer Error“? | Diese Meldung weist typischerweise auf eine gestörte Kommunikation zwischen OP und Steuerung hin. Prüfen Sie Verkabelung, Schirmung, Steckverbinder und Leitungslänge zuerst mit einer kurzen, sicheren Testleitung. Danach sollten Kommunikationsparameter und die Projektierung kontrolliert werden. Wenn kurz vor dem Fehler Änderungen an Meldungen oder Bildern geladen wurden, kann ein erneuter Transfer der Konfiguration sinnvoll sein. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob das Projekt unnötig hohe Kommunikationslast erzeugt. |
| Warum bekomme ich beim Download die Meldung, dass die projektierte Schnittstellenphysik bei der Hardwarevariante des angeschlossenen Geräts nicht möglich ist? | Diese Meldung ist typisch, wenn Gerätevariante und projektierte Verbindung nicht zusammenpassen. Das 6AV3617-1JC00-0AX1 ist die PP-Version. Laut Siemens-Handbuch unterstützt diese Version bei SIMATIC S5 AS511 (TTY) und FAP (TTY/RS232) sowie Verbindungen zu 500/505 bzw. anderen SPS über die dafür vorgesehenen Schnittstellen. Wenn in ProTool stattdessen eine nicht passende MPI-/DP-Kommunikation projektiert wurde, scheitert der Download bzw. Betrieb. In diesem Fall müssen Gerätetyp, Treiber und Kommunikationsweg in der Projektierung exakt zur PP-Variante passen. |
| Was bedeutet „$551 PLC address 2 not possible“ am OP17? | Diese Meldung bedeutet, dass der Kommunikationspartner auf der eingestellten Adresse nicht antwortet. Prüfen Sie deshalb zuerst Busadresse, Steckverbinder, Leitungszustand und Abschluss bzw. Terminierung. Bei DP-/MPI-Anwendungen muss zusätzlich geprüft werden, ob der CPU-Port und die Busparameter korrekt sind. Wenn die Meldung zusammen mit weiteren Kommunikationsfehlern auftritt, kann auch ein Defekt an Leitung, Stecker oder Schnittstelle vorliegen. Bei der PP-Variante ist außerdem sicherzustellen, dass überhaupt die passende Steuerungswelt und Schnittstelle verwendet wird. |
Ist 6AV3617-1JC00-0AX1 für SIMATIC S5 oder für SIMATIC S7 gedacht?
Die Artikelnummer 6AV3617-1JC00-0AX1 bezeichnet die OP17-PP-Variante. Sie ist für SIMATIC S5 mit AS511/FAP sowie für 500/505-orientierte Kommunikationswege ausgelegt. In der Siemens-Dokumentation zu den OP17-Versionen ist erkennbar, dass die PP-Version keine S7/MPI-Kommunikation wie die DP-Varianten bereitstellt. Für Beschaffung und Austausch ist diese Unterscheidung sehr wichtig, weil eine falsche OP17-Variante zwar ähnlich aussieht, technisch aber nicht zur vorhandenen Anlage passt.
Welche Software wird für die Projektierung dieses Panels benötigt?
Für das OP17 nennt Siemens bzw. die Artikeldetailseite ProTool / Lite als Projektierungswerkzeug, auf der EICHLER-Seite konkret ab Version 2.51 oder Version 1. Das ist für Betreiber älterer Anlagen entscheidend, weil moderne Engineering-Umgebungen diese Geräteklasse nicht direkt wie aktuelle Panels behandeln. Wer ein Ersatzgerät beschaffen oder eine Sicherung einspielen will, sollte deshalb frühzeitig prüfen, ob die alte Projektdatei, die passende ProTool-Version und die dazugehörige Transferumgebung noch verfügbar sind.
Über welche Schnittstelle wird das OP17 vom PC oder PG geladen?
Für das OP17 ist die IF2-Schnittstelle für PC/PU (TTY/RS232) vorgesehen. Im Siemens-Handbuch wird die Erstinbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme genau über diese Schnittstelle beschrieben. Für den Download ist also nicht nur das richtige Kabel wichtig, sondern auch der korrekte Kommunikationsweg in der Projektierung. Gerade bei älteren Panels ist das ein häufiger Stolperstein, weil Geräteanschluss, SPS-Anschluss und Download-Schnittstelle nicht verwechselt werden dürfen.
Gibt es einen Siemens-Nachfolger für 6AV3617-1JC00-0AX1?
Ja. Siemens nennt in den Abkündigungsinformationen für das OP17 PP das OP 177B DP als Nachfolgegerät. Praktisch ist das aber kein einfacher 1:1-Wechsel im Sinne von „ausbauen und direkt weiterfahren“, sondern meist ein Migrationsprojekt. Siemens stellt dafür ausdrücklich Unterlagen zur Migration von OP17 auf OP177B bereit. Für Betreiber bedeutet das: Bei kurzfristigem Ausfall ist oft ein repariertes oder funktionsgleiches Ersatzgerät die schnellere Lösung, während der Nachfolger eher für einen geplanten Modernisierungsschritt geeignet ist.
Hat das OP17 eine Pufferbatterie und wofür ist sie wichtig?
Ja. Für das OP17 ist eine optionale 3,6-V-Pufferbatterie vorgesehen. Siemens beschreibt, dass diese bei unterbrochener Versorgung dafür sorgt, dass Betriebsdaten im Meldungspuffer erhalten bleiben und die Hardware-Uhr weiterläuft. Die typische Lebensdauer liegt laut Handbuch bei etwa vier Jahren unter normalen Betriebsbedingungen. Für Instandhalter ist das wichtig, weil eine gealterte Batterie nicht jede Störung direkt sichtbar macht, aber zu verlorenen Pufferdaten oder Uhrzeitproblemen beitragen kann.
Lässt sich ein bestehendes ProTool-Projekt auf ein Ersatz- oder Nachfolgegerät weiterverwenden?
Grundsätzlich ja, aber nicht immer ohne Anpassungen. Siemens dokumentiert ausdrücklich die Migration von OP17 auf OP177B und nennt auch die Weiterverwendung vorhandener OP17-Projekte auf dem OP177B. Das zeigt: Bestehende Projektdaten sind wertvoll und sollten vor einem Ausfall gesichert sein. Für den direkten Gerätetausch innerhalb derselben OP17-Familie müssen zusätzlich Artikelnummer, Variante und Firmwarestand sauber zusammenpassen, damit Restore oder Download ohne Versionskonflikte möglich sind.























