SIEMENS 6AV3607-1JC30-0AX1
- EICHLER-Art.Nr.: K0116659
- EAN: 4025515052029
Produktbeschreibung
OPERATOR PANEL OP7/DP12 LC-DISPLAY, LED-HINTERLEUCHTET 4-ZEILIG, 20 ZEICHEN/ZEILE, SIMATIC S5, 505, S7, M7, NATIVE DRIVERS, PROFIBUS-DP 12 MBAUD MIT UL/CSA-ZULASSUNG
Leistungen für SIEMENS 6AV3607-1JC30-0AX1
Reparatur
von 1.363,59 €
bis 2.454,46 €
Austausch
2.233,80 €
Gebraucht
2.482,00 €
Neu
SIEMENS |
6AV3607-1JC30-0AX1 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.503 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2007-10-01 | ||
| EAN | 4025515052029 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85371098 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 4368 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6AV3607-1JC30-0AX1 und wo wird es eingesetzt
6AV3607-1JC30-0AX1 ist ein SIEMENS SIMATIC HMI Operator Panel OP7/DP12 mit Tastenbedienung für klassische Maschinen- und Anlagensteuerungen. Das Gerät ist für textbasierte Bedien- und Meldeaufgaben ausgelegt und wird typischerweise in Bestandsanlagen mit SIMATIC S5, S7, M7 sowie weiteren angebundenen Steuerungen eingesetzt. Durch das 4-zeilige LC-Display, die feste Tastatur und die robuste Front eignet sich das Panel besonders für Anlagen, in denen Sollwerte, Meldungen, Betriebszustände oder einfache Rezepturen zuverlässig bedient werden müssen. Für Instandhaltung und Einkauf ist die Artikelnummer vor allem dann relevant, wenn ein identisches Ersatzgerät, eine Reparatur oder eine kurzfristige Austauschlösung für bestehende Maschinen benötigt wird.
Überblick über die wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Das OP7/DP12 arbeitet mit 24 V DC, hat ein schwarz-weißes LC-Display mit 4 Zeilen à 20 Zeichen, eine LED-Hinterleuchtung, 8 Funktionstasten sowie 22 Systemtasten. Für die Kommunikation stehen TTY, RS232, RS422 und RS485 zur Verfügung; bei DP-Anbindung sind bis zu 12 Mbit/s möglich. Die Front erfüllt IP65, rückseitig gilt IP20. Das Panel ist mit 144 x 180 mm Frontmaß und 38,5 mm Einbautiefe kompakt für den Schaltschrankaufbau. Für die Praxis bedeutet das: Das Gerät ist auf klare Textanzeige statt Grafikdarstellung ausgelegt, robust an der Bedienfront und gut in ältere Steuerungslandschaften integrierbar. Die Projektierung erfolgt mit ProTool / ProTool Lite ab Version 2.51, was für Service und Retrofit entscheidend ist.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für 6AV3607-1JC30-0AX1 ist der Produktstatus EOP zum 01.10.2007 ausgewiesen. Siemens nennt das OP7/DP12 in der Typabkündigung ausdrücklich als Auslaufprodukt; als vom Hersteller genannter Ersatz wird das OP 77B, 6AV6641-0CA01-0AX0 aufgeführt. Wichtig für die Beschaffung: Das bedeutet keine 1:1-Modernisierung ohne Projektbetrachtung. Siemens verweist für den Wechsel von OP7 auf OP 77B auf Migrations- und Konvertierungsschritte. Für Betreiber von Bestandsanlagen ist das relevant, weil eine Neumodernisierung zwar möglich ist, im laufenden Betrieb aber oft mehr Aufwand verursacht als eine gezielte Reparatur oder der Einsatz eines baugleichen Austauschgeräts. Genau deshalb bleiben Reparatur, Austausch und geprüfte Bestandsware bei obsoleten HMIs wirtschaftlich besonders interessant.
Verfügbare EICHLER Leistungen und ihr praktischer Nutzen
Für dieses Panel sind bei EICHLER Reparatur, Austausch, gebrauchte Geräte sowie Neuwaren-Anfrage vorgesehen. Die Reparatur ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Originalgerät mechanisch und elektrisch grundsätzlich noch erhalten ist, aber typische Alters- oder Kommunikationsfehler vorliegen. EICHLER verbindet die Reparatur mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, umfassender Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie. Ein Austauschgerät ist die passende Option, wenn Stillstandskosten höher sind als der Zeitbedarf einer Reparatur und schnell ein funktionsgleiches Panel benötigt wird. Gebrauchtgeräte sind besonders interessant für geplante Bevorratung, Retrofit-Projekte und die Absicherung obsoleter Maschinen. Für Unternehmen mit Legacy-Anlagen helfen diese Leistungen, die Funktionsfähigkeit trotz Obsoleszenz aufrechtzuerhalten, ohne sofort eine komplette HMI-Migration auslösen zu müssen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| kundenindividuelle Konfiguration | Nein |
| Display | |
| Ausführung des Displays | LC-Display, schwarz / weiß |
| Zeilendisplay | |
| ● Anzahl Zeilen | 4 |
| ● Anzahl Zeichen je Zeile | 20 |
| Hintergrundbeleuchtung | |
| ● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) | 100 000 h |
| Bedienelemente | |
| Bedienelemente | Tasten |
| Tastatur | |
| ● Folientastatur | Ja |
| — frei beschriftbare Folientasten | Ja |
| ● Funktionstasten | |
| — Anzahl Funktionstasten | 8 |
| — Anzahl Funktionstasten mit LEDs | 4 |
| ● Systemtasten | |
| — Anzahl Systemtasten | 22 |
| ● numerische Tastatur | Ja |
| ● alphanumerische Tastatur | Ja |
| ● hexadezimale Tastatur | Ja |
| ● Mehrtastenbedienung | Nein |
| Touchbedienung | |
| ● Ausführung als Touch-Screen | Nein |
| Aufbauart/Montage | |
| Einbaulage | senkrecht |
| maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung | 90° |
| Versorgungsspannung | |
| Spannungsart der Versorgungsspannung | DC 24 V |
| USV anschließbar | Nein |
| Eingangsstrom | |
| Stromaufnahme (Nennwert) | 0,19 A |
| Prozessor | |
| Prozessortyp | X86 |
| Laufwerke | |
| Diskettenlaufwerk | Ja |
| CD-ROM | Nein |
| Festplatte | Nein |
| Speicher | |
| Art des Speichers | Flash / RAM |
| nutzbarer Speicher für Anwenderdaten | 128 kbyte |
| Ausgabeart | |
| Info LED | Ja |
| Power LED | Nein |
| Error LED | Nein |
| Uhrzeit | |
| Uhr | |
| ● Typ | Softwareuhr, synchronisierbar, ungepuffert |
| ● gepuffert | Nein |
| ● synchronisierbar | Ja |
| Schnittstellen | |
| Schnittstellen/Bustyp | 1x TTY, 1x RS 232, 1x RS 422, 1x RS 485 (max. 12 Mbit/s) |
| Anzahl Schnittstellen RS 485 | 1 |
| USB-Schnittstelle | Nein |
| PC-Card-Slot | Nein |
| CF-Card-Slot | Nein |
| Sonderschnittstellen | Nein |
| Schutzart und Schutzklasse | |
| IP (frontseitig) | IP65 |
| IP (rückseitig) | IP20 |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Eignungsnachweis | CE, GL, BV, DNV, LRS, PRS, FM Class I Div. 2, UL, CSA, cULus, EX-Zone 2/22 |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport | |
| ● min. | -25 °C |
| ● max. | 70 °C |
| Relative Luftfeuchte | |
| ● Betrieb, max. | 95 % |
| Betriebssysteme | |
| vorinstalliertes Betriebssystem | Rmos |
| Projektierung | |
| Meldungsanzeige | Ja |
| Meldesystem (inkl. Puffer und Quittierung) | Nein |
| Prozesswertdarstellung (Ausgabe) | Nein |
| Prozesswertvorgabe (Eingabe) möglich | Nein |
| Rezeptverwaltung | Nein |
| Projektierungs-Software | |
| ● Projektierungstool | ProTool / Lite ab Version 2.51 (separat zu beziehen) |
| Peripherie/Optionen | |
| Zusatz-Softwarekomponenten ladbar | Nein |
| Maße | |
| Breite der Gehäusefront | 144 mm |
| Höhe der Gehäusefront | 180 mm |
| Einbautiefe | 38,5 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht (ohne Verpackung) | 0,43 kg |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum zeigt mein OP7/DP12 die Meldung „$551 SPS Adresse … nicht vorhanden“? | Siemens beschreibt Fehler 551 als nicht aufbaubare MPI-/PPI-Verbindung zur projektierten Stationsadresse. Prüfen Sie daher zuerst, ob die eingestellte Stationsadresse im Panel wirklich zur CPU passt. Kontrollieren Sie außerdem Buskabel, Stecker, Abschlusswiderstände und die physikalische Verbindung. Wenn die Steuerung umadressiert oder die Kommunikation umgestellt wurde, muss die Projektierung angepasst und erneut übertragen werden. |
| Warum kommt nach dem Laden „$631 Programming error #5“ auf dem OP7/DP12? | Siemens ordnet 631 einer unvollständigen oder fehlerhaften Meldeprojektierung zu. Für die Variable 5 oder 6 heißt das konkret, dass eine angestoßene Betriebsmeldung nicht projektiert ist. Prüfen Sie in ProTool die Meldungsprojektierung, die Zuordnung der Variablen und die Prozessverbindungen. Anschließend sollte das Projekt neu kompiliert und vollständig auf das Panel übertragen werden. |
| Warum bricht der Transfer zum OP7 mit „Protocol error 0003“ oder „keine Verbindung zum OP“ ab? | Siemens weist bei Transferabbrüchen auf fehlerhafte COM- bzw. Transfer-Einstellungen hin. In der Praxis ist beim OP7 entscheidend, dass der Projekttransfer seriell über RS232/V24 erfolgt. Mehrere SPS-Forum-Beiträge nennen als wirksame Prüfpunkte das richtige Kabel, den korrekten COM-Port und bei instabilen Verbindungen eine reduzierte Baudrate wie 9600 Baud. Starten Sie das Panel in den Transfermodus, prüfen Sie die Transferparameter im Projekt und wiederholen Sie die Übertragung erst danach. |
| Warum meldet mein OP7/DP12 „044 Transfer error“ oder „041 Verbindung zur Steuerung ist gestört“? | Siemens beschreibt diese Störungen als Hinweis auf eine defekte oder gestörte Verbindung zwischen OP und Steuerung. Als Ursachen kommen Busfehler, defekte Verbindungskabel oder falsch eingestellte Schnittstellenparameter infrage. Prüfen Sie deshalb Kommunikationsweg, Leitungen, Steckverbinder, Schirmung, Abschlusswiderstände und die eingestellten Parameter auf beiden Seiten. Bei sporadischem Auftreten lohnt sich zusätzlich die Kontrolle, ob die Störung nur unter Vibration, Temperaturänderung oder Lastwechseln auftritt. |
| Warum erscheint beim Rezepttransfer „#505 Transfer locked“? | Siemens beschreibt 505 so, dass der Datensatz nicht gesendet werden kann, weil in der Steuerung das Rezeptur-Sperrbit gesetzt ist oder bereits ein Sendevorgang aktiv ist. Die Lösung besteht darin, den aktiven Transfer in der SPS sauber zu beenden, das Sperrbit zurückzusetzen und den Transfer erst danach erneut anzustoßen. Prüfen Sie zusätzlich die PLC-Logik, damit nicht mehrere Rezepturaufträge gleichzeitig ausgelöst werden. |
Ist 6AV3607-1JC30-0AX1 noch lieferbar oder bereits abgekündigt?
Das Gerät ist abgekündigt bzw. obsolet. Siemens führt das OP7/DP12 als Produkt mit Typabkündigung zum 01.10.2007. Für Betreiber bedeutet das jedoch nicht automatisch das Ende der Einsatzfähigkeit: Im Ersatzteil- und Serviceumfeld bleiben Reparatur, Austausch und geprüfte Gebrauchtgeräte weiterhin relevant. Gerade in Bestandsanlagen ist das oft der wirtschaftlichste Weg, um Stillstände kurz zu halten und vorhandene Projektierungen weiter zu nutzen.
Welcher Nachfolger kommt für 6AV3607-1JC30-0AX1 infrage?
Siemens nennt für das OP7/DP12 das OP 77B als Nachfolge- bzw. Ersatzgerät. Wichtig ist aber: Das ist kein einfacher 1:1-Hardwaretausch. Für den Wechsel muss die bestehende Lösung in der Regel migriert oder konvertiert werden. Wer eine Modernisierung plant, sollte deshalb nicht nur die Artikelnummer prüfen, sondern auch die vorhandene Projektdatei, die Kommunikationsschnittstelle und den Migrationspfad bewerten. Für schnelle Wiederverfügbarkeit in Altanlagen ist daher häufig ein baugleiches Reparatur- oder Austauschgerät die risikoärmere Option.
Kann ich das Projekt von einem vorhandenen OP7/DP12 sichern?
Ja, ein Backup ist möglich. Siemens beschreibt, dass mit ProSave ein Backup des aktuellen Speicherinhalts direkt vom Bediengerät erstellt werden kann. Dieses Backup lässt sich anschließend wieder auf das ursprüngliche oder ein gleiches Panel zurückspielen. Wichtig für Einkauf und Technik: Ein solches Backup ist nicht gleichbedeutend mit dem bearbeitbaren Original-ProTool-Projekt. Ein im Forum beschriebener Praxishinweis bestätigt zudem, dass ein ProSave-Backup typischerweise nur zur Wiederherstellung auf ein baugleiches OP7 gedacht ist.
Mit welcher Software wird das OP7/DP12 projektiert oder gepflegt?
Für das OP7/DP12 ist ProTool bzw. ProTool/Lite relevant. Siemens nennt auf der Artikeldetailseite ProTool / Lite ab Version 2.51 als Projektierungstool. Zusätzlich verweist der Siemens-Support in Foren darauf, dass zeilenbasierte Altgeräte wie OP3, OP7 und OP17 weiterhin mit ProTool bearbeitet werden müssen. Für spätere Modernisierungsschritte kann eine Konvertierung in Richtung OP 77B / WinCC flexible sinnvoll sein, aber die Bestandsprojektierung des OP7 selbst bleibt an die ältere Toolwelt gebunden.
Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch oder Gebrauchtkauf?
Eine Reparatur ist vor allem dann sinnvoll, wenn das vorhandene Panel mechanisch passt, die Projektierung erhalten bleiben soll und die Fehlerursache typischerweise instandsetzbar ist. Ein Austauschgerät ist stärker, wenn der Produktionsstillstand extrem teuer ist und schnell wieder ein funktionsgleiches Gerät eingebaut werden muss. Gebrauchtgeräte eignen sich besonders für Lagerhaltung, geplante Ersatzteilbevorratung und ältere Linien, bei denen eine spätere Modernisierung bereits vorgesehen ist. Bei EICHLER ist für diesen Artikel genau diese Staffelung aus Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu-Anfrage vorgesehen, was für B2B-Beschaffung eine flexible Absicherungsstrategie ermöglicht.
Welche Steuerungen und Schnittstellen unterstützt das OP7/DP12?
Das Panel ist für klassische Automatisierungsumgebungen ausgelegt und kann unter anderem mit SIMATIC S5, S7, M7 sowie weiteren Steuerungen kommunizieren. Siemens und EICHLER nennen für das Gerät RS232, RS422, RS485, TTY sowie PROFIBUS-DP bis 12 Mbit/s. Für die Beschaffung ist das wichtig, weil bei Altanlagen nicht nur die Artikelnummer, sondern vor allem Steckerbild, Schnittstellentyp und Kommunikationsprotokoll über die tatsächliche Einsetzbarkeit entscheiden. Gerade bei Retrofit oder Austauschbeschaffung sollte die vorhandene Anlagenkommunikation deshalb vor Bestellung oder Reparaturfreigabe sauber verifiziert werden.























