SIEMENS 6AV3607-1JC20-0AX2

  • EICHLER-Art.Nr.: K0205314
  • EAN: 662643339949

Produktbeschreibung

Operator Panel OP7/DP LC-Display, LED-hinterleuchtet 4-zeilig, 20 Zeichen/Zeile, SIMATIC S7, M7, PROFIBUS-DP 1,5 MBaud mit UL/CSA-Zulassung

Leistungen für SIEMENS 6AV3607-1JC20-0AX2

Reparatur

1-3 Tage

von 1.187,75 €

bis 2.137,95 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

3 Stck.

1.099,80 €

je Stck. 159,00 €

1.099,80 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

3 Stck.

1.222,00 €

je Stck. 159,00 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 0.498
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2008-06-26
EAN 662643339949
UPC /
Statistische Warennummer 85371098
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe 4368
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6AV3607-1JC20-0AX2 und wo wird es eingesetzt

Das SIEMENS 6AV3607-1JC20-0AX2 ist ein SIMATIC OP7/DP Operator Panel für die klassische, textbasierte Maschinenbedienung in Bestandsanlagen. Das Gerät ist für SIMATIC S7 und M7 ausgelegt und kommuniziert über PROFIBUS-DP mit 1,5 Mbaud. Typisch ist der Einsatz dort, wo eine vorhandene Maschine bewusst auf ihrer bewährten Bedienphilosophie bleiben soll: feste Tasten, klare Meldetexte, direkte Quittierung und einfache Eingaben ohne grafische Visualisierung. Für Instandhaltung und Einkauf ist das besonders dann relevant, wenn ein schneller 1:1- oder nahezu 1:1-Ersatz gesucht wird, um Stillstand zu verkürzen und die bestehende Projektierung nicht unnötig zu verändern.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das OP7/DP arbeitet mit LC-Display, LED-Hinterleuchtung, 4 Zeilen mit je 20 Zeichen und einem Tastaturkonzept aus System- und Funktionstasten. Für die Praxis bedeutet das: Meldungen, Zustände, Sollwerte und einfache Bedienabfolgen lassen sich kompakt und robust darstellen, auch wenn die Maschine kein modernes Grafikpanel benötigt. Die zwei Softkey-Reihen der OP7-/OP17-Familie sind wichtig, weil viele Altanlagen ihre Bedienlogik genau darauf aufgebaut haben. Mit einem Nettogewicht von 0,498 kg, UL/CSA-Zulassung und der klaren Ausrichtung auf S7/M7-Umgebungen ist das Gerät vor allem für langlebige Industrieanlagen interessant, bei denen Kompatibilität wichtiger ist als ein Redesign der HMI-Ebene.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für das konkrete Gerät weist EICHLER den Produktstatus EOP: 2008-06-26 aus. Damit gehört das 6AV3607-1JC20-0AX2 klar in den Bereich der obsoleszenzgefährdeten bzw. bereits abgekündigten Bestandsprodukte. Für eine Modernisierung ist wichtig: Siemens dokumentiert die OP 73/OP 77 als Nachfolger der älteren Textpanels OP3/OP7. Für bestehende OP7-Projekte beschreibt Siemens in der Migration nach WinCC flexible sogar einen automatischen Bediengerätewechsel auf OP77B; ein Wechsel auf OP77A ist ebenfalls vorgesehen, allerdings mit Nacharbeit. Das ist kein harter 1:1-Nachfolger für dieselbe Artikelnummer, aber ein verifizierter Herstellerpfad für Migration und Anlagenmodernisierung.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Bei EICHLER sind für das 6AV3607-1JC20-0AX2 die Leistungen Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu auf Anfrage abgebildet. Für Instandhalter ist die Reparatur besonders dann sinnvoll, wenn Einbauausschnitt, Verdrahtung, Projekt und Bedienlogik unverändert bleiben sollen. EICHLER verbindet das mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, umfassender Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie. Der Austausch ist die richtige Option bei akutem Stillstand, wenn eine schnelle Rückkehr zur Bedienbarkeit wichtiger ist als die Instandsetzung des eigenen Geräts. Gebraucht ist oft wirtschaftlich interessant, wenn ein obsoletes Panel kurzfristig beschafft werden muss. Ein Prüfprotokoll unterstützt zusätzlich bei Freigabe, Qualitätssicherung und dokumentierter Wiederinbetriebnahme.

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum zeigt mein OP7/DP keine Werte mehr an oder meldet einen Verbindungsabbruch zur SPS? Prüfen Sie zuerst Kabel, Stecker, die verwendete Schnittstelle und die Busparameter. Siemens nennt für Meldungen wie 150000 bzw. 280004 typische Ursachen wie defekte Kabel, eine nicht antwortende SPS, falsche Schnittstellenwahl, falsche Baudrate, falsche HSA- oder Stationsadresse. Prüfen Sie daher den physikalischen Bus, die Parametrierung in ProTool und ob die CPU betriebsbereit ist.
Warum bricht der Transfer auf mein OP7 mit Zeitüberlauf ab? Beim OP7 ist ein sauberer Transferweg entscheidend. Das Panel muss im passenden Transfermodus stehen, Kabel und Adapter müssen stabil arbeiten und Schnittstelle sowie Parameter müssen zusammenpassen. In Praxisfällen zum OP7 wird ein Abbruch wegen Zeitüberlauf häufig mit falschem Transfermodus oder ungeeigneter PC-Anbindung beschrieben; zusätzlich weist das SPS-Forum darauf hin, dass beim OP7/17 kein eigentlicher Profibus-DP-Transfer parametriert wird und stattdessen die serielle bzw. passende PG/PC-Anbindung sauber aufgebaut werden sollte.
Warum erscheint beim OP7 „Protocol error 0003“ oder E4021? Diese Fehlerbilder deuten meist auf eine instabile oder unpassende Kommunikationsstrecke hin. Siemens nennt als Ursachen unter anderem falsche Baudrate, falsche Busparameter, Adressprobleme und ungeeignete Schnittstellenwahl. In OP7-Fällen aus dem SPS-Forum treten solche Fehler typischerweise bei problematischen Kabeln oder Adaptern auf. Prüfen Sie deshalb Kabeltyp, Adapter, COM-Schnittstelle, HSA, Stationsadresse und die Parametrierung im Projekt, bevor Sie das Panel selbst als defekt einstufen.
Warum startet mein OP7/DP immer wieder neu? Wiederholte Neustarts sind häufig kein reiner Paneldefekt, sondern ein Verdrahtungs- oder Steckerproblem am Bus. In dokumentierten OP7/OP27-Fällen wurden vertauschte Busadern, eine unzulässige Verbindung einer Datenleitung mit Masse oder schlecht sitzende Profibusstecker als Ursache gefunden. Kontrollieren Sie daher A/B-Leitung, Schirmung, Steckermechanik und die 24-V-Versorgung. Gerade bei älteren Panels lohnt sich zusätzlich eine Sichtprüfung auf Kontaktprobleme und gealterte Steckverbindungen.

Ist 6AV3607-1JC20-0AX2 heute noch eine sinnvolle Lösung für Bestandsanlagen?

Ja, vor allem dann, wenn Einbauausschnitt, Projektierung, Tastenlogik und Bedienabläufe unverändert bleiben sollen. Genau in solchen Fällen ist ein klassisches OP7/DP oft wirtschaftlicher als ein HMI-Redesign. Statt Schaltschrankbearbeitung, Projektmigration und erneuter Inbetriebnahme kann ein passender Austausch oder eine Reparatur die Anlage deutlich schneller zurück in Produktion bringen. Besonders bei Maschinen mit fester Start/Stop/Quittier-Logik und textbasierter Bedienung bleibt das Gerät deshalb beschaffungsrelevant.

Gibt es einen direkten Nachfolger für 6AV3607-1JC20-0AX2?

Einen klar benannten 1:1-Nachfolger für dieselbe Artikelnummer sollten Sie nicht voraussetzen. Siemens positioniert jedoch OP77B als grafikfähiges Nachfolgegerät von OP7 und nennt dabei gleichen Einbauausschnitt sowie hohe Kompatibilität. Außerdem dokumentiert Siemens für die OP7-Generation die Nachfolger OP 77A/OP 77B und die Migrationsfähigkeit bestehender OP7-Projekte. Für die Beschaffung heißt das: Bei reiner Ersatzteilstrategie zuerst auf das exakte OP7/DP gehen, bei Modernisierung den Wechselpfad auf OP77B bzw. OP77A prüfen.

Kann ich ein bestehendes ProTool-Projekt weiterverwenden?

Ja, aber meist nicht völlig ohne Nacharbeit. Siemens beschreibt für OP7-Projekte die Migration nach WinCC flexible; dabei wird bei einem OP7 automatisch auf OP77B gewechselt. Danach sollten Bilder, Tastenbelegungen, Systemfunktionen und Layout geprüft werden, weil nicht jede alte Belegung 1:1 übernommen werden kann. Gerade bei System- und Funktionstasten ist die Kontrolle wichtig, wenn in der Altanlage Bits direkt in der Steuerung gesetzt wurden. Bestehende Engineeringleistung lässt sich so weiter nutzen, aber eine technische Prüfung nach der Migration bleibt Pflicht.

Welche Software brauche ich für Änderungen oder eine Migration?

Für die ursprüngliche Projektierung des OP7 stammt die Welt aus ProTool bzw. ProTool/Lite. Siemens beschreibt dort die OP7-/OP17-spezifischen Tasten- und Softkey-Konzepte. Wenn ein bestehendes Projekt in eine neuere HMI-Umgebung überführt werden soll, ist der offizielle Weg die Migration nach WinCC flexible. Für Einkaufs- und Instandhaltungsteams ist das wichtig, weil die reine Hardwarebeschaffung nicht genügt: Ohne zugängliches Projekt und passende Engineering-Umgebung wird eine Modernisierung schnell teurer und zeitkritischer.

Wann lohnt sich bei diesem Panel eine Reparatur mehr als ein Austausch?

Eine Reparatur lohnt sich besonders dann, wenn die Anlage kurzfristig wieder laufen muss, aber Einbauausschnitt, Verdrahtung, Projektstand und Bedienphilosophie erhalten bleiben sollen. Bei EICHLER ist die Reparatur mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie verbunden. Ein Austausch ist meist die bessere Wahl, wenn die eigene Baugruppe stark beschädigt ist oder sofort ein funktionsfähiges Ersatzgerät benötigt wird. Kaufmännisch ist die Reparatur oft die risikoärmere Lösung, wenn ein obsoletes Gerät weiter im Bestand abgesichert werden soll.

Woran erkenne ich, ob meine Anlage wirklich das OP7/DP und nicht eine andere OP7-Variante braucht?

Entscheidend sind exakte Artikelnummer, bestehende Verdrahtung und Projektierung. Das 6AV3607-1JC20-0AX2 ist die DP-Variante für SIMATIC S7/M7 mit PROFIBUS-DP 1,5 Mbaud. Schon eine scheinbar ähnliche OP7-Ausführung mit anderer Schnittstelle oder anderer Projektbasis kann bei Inbetriebnahme, Transfer und Kommunikation Probleme verursachen. Für die sichere Zuordnung sollten deshalb immer Typenschild, Projektdatei, Busaufbau und CPU-Anbindung gemeinsam geprüft werden. Gerade bei Altanlagen entscheidet diese Detailprüfung darüber, ob der Austausch in Stunden oder in Tagen abgeschlossen ist.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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