SIEMENS 6SN1145-1BA02-0CA1

  • SIEMENS | Antriebstechnik | Einspeise- / Rückspeisemodule

  • EICHLER-Art.Nr.: K0063842
  • EAN: 4025515014652

Produktbeschreibung

SIMODRIVE 611, 36/47kW EIN-/RUECKSPEISEMODUL, GEREGELT, INTERNE ENTWAERMUNG NETZSCHUETZ MIT OEFFNERKONTAKT

Leistungen für SIEMENS 6SN1145-1BA02-0CA1

Reparatur

7-10 Tage

von 2.478,37 €

bis 4.461,06 €

je Stck. 467,00 €

Austausch

1-3 Tage

7 Stck.

3.249,00 €

je Stck. 467,00 €

3.249,00 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

7 Stck.

3.610,00 €

je Stck. 467,00 €

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Neu

1-3 Tage

1 Stck.

3.971,00 €

3.971,00 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 16
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2007-05-09
EAN 4025515014652
UPC /
Statistische Warennummer 85044095
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe 9313
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6SN1145-1BA02-0CA1 und wo wird es eingesetzt

Das SIEMENS 6SN1145-1BA02-0CA1 ist ein SIMODRIVE 611 Einspeise-/Rückspeisemodul. Siemens beschreibt es als geregeltes 36/47-kW-Modul mit interner Entwärmung und Netzschütz mit Öffnerkontakt. Im Antriebsverbund übernimmt das Modul die Einspeisung des Systems und die Rückspeisung von Bremsenergie ins Netz. Es wird in SIMODRIVE 611-Aufbauten eingesetzt, in denen mehrere Antriebsmodule über einen gemeinsamen Zwischenkreis versorgt werden. Typisch ist der Einsatz in CNC- und Produktionsanlagen, bei denen Verfügbarkeit, stabile Zwischenkreisspannung und saubere Einbindung in den Schaltschrank entscheidend sind. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer besonders wichtig, weil Leistungsgröße, Kühlart und Einbausituation im Bestand exakt passen müssen.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die Leistungsangabe 36/47 kW kennzeichnet die Baugröße des geregelten E/R-Moduls innerhalb der SIMODRIVE-611-Familie. In den Siemens-Unterlagen ist das 36-kW-I/R-Modul mit 200 mm Modulbreite geführt; für das interne Kühlkonzept werden ca. 15,5 kg Gewicht, ein Bemessungsstrom von 60,5 A bei 400 V sowie ca. 585 W Verlustleistung ausgewiesen. Auf der EICHLER-Seite ist ein Nettogewicht von 16 kg hinterlegt. Für die Praxis bedeutet das: Das Modul verlangt ausreichend Platz im Schaltschrank, passende Kühlung und eine korrekte Auslegung der Einspeisung. Die Netzversorgung wird über Schalterstellungen an die Netzbedingungen angepasst; Siemens nennt dafür 400-, 415- und 480-V-Bereiche sowie den Betrieb an geerdeten TN-Systemen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6SN1145-1BA02-0CA1 ist auf der EICHLER-Artikelseite der Produktstatus EOP mit Datum 2007-05-09 angegeben. Siemens dokumentiert zusätzlich eine offizielle Substitution aufgrund einer Bauteiländerung: alt 6SN1145-1BA02-0CA1, neu 6SN1145-1BA02-0CA2. Auf Systemebene wurde SIMODRIVE 611 laut Siemens ab 1. April 2014 aus der aktiven Vermarktung herausgenommen und ab 1. April 2015 in den Lifecycle-Status PM410 / Type Discontinuation überführt. Für Betreiber bedeutet das: Die langfristige Versorgung läuft heute typischerweise über Ersatzteilbeschaffung, Austausch, Gebrauchtgeräte und Reparaturstrategien. Wenn eine Migration nicht sofort möglich ist, sind ein geprüfter Ersatzbestand und ein belastbarer Servicepartner entscheidend, um ungeplante Stillstände abzusichern.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Bei EICHLER ist das Modul mit mehreren praxisrelevanten Beschaffungs- und Servicewegen hinterlegt. Reparatur ist interessant, wenn die vorhandene Baugruppe grundsätzlich instandsetzbar ist und die Einbausituation unverändert bleiben soll; angegeben sind 7–10 Tage als Durchlaufzeit angegeben. Laut EICHLER umfasst die Reparatur technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Austausch ist besonders bei akuter Downtime sinnvoll; dafür nennt die Seite 1–3 Tage. Zusätzlich sind Gebraucht mit 1–3 Tagen sowie Neu gelistet. Die optionale Lastprüfung für E/R-Module ist relevant, wenn das Modul unter realitätsnaher Belastung abgesichert werden soll und eine Garantieverlängerung gewünscht wird.

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum ist mein SIMODRIVE 611 E/R-Modul nicht betriebsbereit? Wenn das Modul nicht betriebsbereit ist, sollten zuerst die Freigaben an T.63, T.64 und T.48, die Elektronikversorgung und die Schützsteuerung geprüft werden. Siemens ordnet diesen Zustand explizit fehlenden Enables zu. Bei Inbetriebnahmen kann zusätzlich eine unvollständige oder inkonsistente Parametrierung beziehungsweise ein nicht passendes Archiv denselben Effekt erzeugen. Sinnvoll ist deshalb, zuerst Versorgung, Freigabekette und Projektstand zu verifizieren, bevor das Modul vorschnell ersetzt wird.
Warum meldet mein SIMODRIVE 611 eine Überspannung im Zwischenkreis? Eine häufige Ursache ist, dass beim Abbremsen Energie in den Zwischenkreis zurückläuft, die Rückspeisung aber deaktiviert oder nicht wirksam ist. Im sps-forum wird ausdrücklich auf die Schalterstellung S1.3 hingewiesen: Ist die Netzrückspeisung deaktiviert, kann beim Verzögern eine Überspannung auftreten. Siemens nennt zusätzlich Netze, die die Planungsbedingungen nicht sicher einhalten, als Anwendungsfall für ein Überspannungsbegrenzungsmodul. Prüfen Sie daher Rückspeisefunktion, Netzqualität, Bremsprofile und gegebenenfalls das Überspannungsmodul.
Warum liefert das 6SN1145-1BA02-0CA1 keine 600 V DC im Zwischenkreis? Siemens-Hinweise aus dem Support verweisen bei fehlender Zwischenkreisspannung auf eine schrittweise Eingrenzung: Achsen einzeln zuschalten, Motoren und Leistungsleitungen auf Isolationsfehler prüfen und das Verhalten des E/R-Moduls ohne zugeschaltete Last beobachten. Zusätzlich sollte die Kette Line filter > Choke > I/R module sowie die Verdrahtung von Pulsfreigabe, Antriebsfreigabe und Schützfreigabe geprüft werden. Erst wenn diese Punkte sauber sind, spricht das Fehlerbild stärker für einen Defekt im Einspeisemodul selbst.
Warum fallen SIMODRIVE 611 Einspeisemodule wiederholt aus? Siemens hat zu I/R-Modulen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Systemen mit Fremdfabrikats-Netzdrosseln erhöhte Ausfallraten auftreten können. Zusätzlich verlangt Siemens für die Einspeisemodule ein geerdetes TN-System beziehungsweise einen vorgeschalteten Transformator mit geeigneter Sekundärseite, wenn andere Netzformen vorliegen. Bei wiederkehrenden Schäden sollten deshalb nicht nur Modul und Lüfter, sondern auch Netzdrossel, Filter, Netzform und Erdung überprüft werden.
Warum zeigt das Modul 5V-Spannungsfehler oder Fehler in der Elektronikversorgung? Siemens weist an den LED-Beschreibungen des Einspeisemoduls separat 5V voltage level faulty und power supply electronics faulty aus. Treten diese Anzeigen auf, sollte zuerst die externe Elektronikversorgung geprüft werden, danach Steckverbindungen, interne Versorgungspfade und die Modul-Elektronik. Bleibt der Fehler bestehen, ist eine Reparatur meist zielführender als ein reiner Neustart, weil die Ursache oft in der Netzteilelektronik des Moduls selbst liegt.

Ist 6SN1145-1BA02-0CA1 noch lieferbar oder bereits abgekündigt?

6SN1145-1BA02-0CA1 ist lifecycle-seitig klar im Obsoleszenzumfeld. Auf der EICHLER-Seite ist EOP 2007-05-09 angegeben. Siemens hat außerdem kommuniziert, dass SIMODRIVE 611 ab 1. April 2014 aus der aktiven Vermarktung genommen und ab 1. April 2015 typabgekündigt wurde. Für den operativen Einkauf bedeutet das nicht automatisch Nichtverfügbarkeit, aber die Beschaffung läuft heute typischerweise über Ersatzteilkanäle, Austauschgeräte, Gebrauchtbestände oder Reparatur statt über reguläre Serienvermarktung.

Ist 6SN1145-1BA02-0CA2 ein kompatibler Nachfolger für 6SN1145-1BA02-0CA1?

Ja. Siemens dokumentiert für dieses Modul eine offizielle Umstellung wegen Bauteiländerung: alt 6SN1145-1BA02-0CA1, neu 6SN1145-1BA02-0CA2. Damit ist 6SN1145-1BA02-0CA2 der naheliegende herstellerseitig benannte Nachfolger. Für die Beschaffung ist das besonders wichtig, wenn die Originalnummer nicht mehr kurzfristig verfügbar ist. Vor dem Tausch sollten dennoch Einbausituation, vorhandene Peripherie und die konkrete Maschinenprojektierung geprüft werden, damit die Substitution auch im Bestand sauber umgesetzt wird.

Was bedeutet die Angabe 36/47 kW bei diesem Modul?

Die Angabe beschreibt die Leistungsklasse des geregelten Einspeise-/Rückspeisemoduls innerhalb der SIMODRIVE-611-Reihe. Siemens führt das Gerät als 36/47-kW-Modul; in den technischen Daten der 36-kW-I/R-Baugröße finden sich unter anderem 200 mm Modulbreite, 60,5 A Bemessungsstrom bei 400 V und die zugehörige interne Kühlcharakteristik. Für die Praxis heißt das: Die Zahl ist nicht nur Marketing, sondern relevant für Auslegung, Netzanschluss, Kühlung, Platzbedarf und Kompatibilität mit dem vorhandenen Achsverband. Wer ein Ersatzgerät beschafft, sollte deshalb nie nur nach „SIMODRIVE 611 E/R-Modul“, sondern immer nach der vollständigen Artikelnummer suchen.

Wann lohnt sich Reparatur statt Austausch oder Neukauf?

Reparatur lohnt sich vor allem dann, wenn das Originalmodul im Schaltschrank verbleiben soll, die Baugruppe grundsätzlich reparabel ist und die Anlage nicht auf eine konstruktive Änderung vorbereitet werden soll. Austausch ist meist die beste Option bei akuter Produktionsunterbrechung, weil EICHLER dafür 1–3 Tage nennt und mehrere Einheiten verfügbar sind. Neu kann sinnvoll sein, wenn ein neuwertiger Zustand für Audit, Abnahme oder Lebensdauerstrategie priorisiert wird, ist aber in der Regel der teuerste Weg. Für Betreiber älterer Anlagen ist die wirtschaftlich beste Lösung oft die Kombination aus schnellem Austausch zur Downtime-Reduktion und anschließender Reparatur des Altteils zur Lagerbevorratung.

Welche Netzbedingungen sind für das Modul wichtig?

Siemens beschreibt die Einspeisemodule als an die Netzbedingungen anpassbar und nennt dafür die Schalter S1.1 und S1.4. Unterstützt werden je nach Einstellung 400 V, 415 V und 480 V-Bereiche. Außerdem ist das System für geerdete TN-Netze ausgelegt; bei anderen Netzformen soll ein vorgeschalteter Transformator mit geeigneter Sekundärseite verwendet werden. Für Instandhaltung und Retrofit-Projekte ist das entscheidend, weil falsch eingestellte Netzschalter oder ungeeignete Netzformen zu instabilem Verhalten, Fehlermeldungen oder vorzeitigem Modulausfall führen können.

Was bringt die optionale Lastprüfung bei einem E/R-Modul?

Die auf der EICHLER-Seite angebotene Lastprüfung für E/R-Module ist dann wertvoll, wenn nicht nur eine elektrische Grundfunktion, sondern die Belastbarkeit unter anwendungsnahen Bedingungen abgesichert werden soll. Gerade bei Einspeise- und Rückspeisemodulen ist das relevant, weil das Bauteil im Betrieb direkt auf Zwischenkreisstabilität, Rekuperation und Anlagenverfügbarkeit wirkt. Für Einkauf und Technik reduziert eine dokumentierte Lastprüfung das Risiko, ein formal funktionierendes, aber unter realer Last instabiles Modul in eine kritische Anlage einzubauen.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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