SIEMENS 6ES7318-3EL00-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | SIMATIC S7-300

  • EICHLER-Art.Nr.: K0171264
  • EAN: 4025515073154

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300 CPU 319-3 PN/DP, ZENTRALBAUGRUPPE MIT 1,4 MBYTE ARBEITSSPEICHER, 1.SCHNITTST. MPI/DP 12MBIT/S, 2.SCHNITTST. DP-MASTER/SLAVE, 3.SCHNITTST. ETHERNET PROFINET, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7318-3EL00-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.994,69 €

bis 3.590,43 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

10 Stck.

3.132,90 €

je Stck. 159,00 €

3.132,90 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

10 Stck.

3.481,00 €

je Stck. 159,00 €

3.481,00 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 1.331
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2011-05-01
EAN 4025515073154
UPC /
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6ES7318-3EL00-0AB0 und wo wird es eingesetzt

Die 6ES7318-3EL00-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 319-3 PN/DP von Siemens und dient als leistungsstarke Zentralbaugruppe für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben. Sie kombiniert MPI/DP, eine zweite PROFIBUS-DP-Schnittstelle und Industrial Ethernet/PROFINET in einer CPU. Dadurch eignet sich die Baugruppe besonders für Maschinen und Anlagen, in denen schnelle Programmabarbeitung, mehrere Kommunikationswege und eine enge Kopplung an verteilte Peripherie gefordert sind. Typische Einsatzfelder sind Produktionsanlagen, Retrofit-Projekte, vernetzte Fertigungslinien sowie Bestandsanlagen, in denen S7-300-Strukturen weiterbetrieben und Ausfallzeiten möglichst kurz gehalten werden sollen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die CPU verfügt über 1,4 MB Arbeitsspeicher, davon können bis zu 700 KB remanent für Datenbausteine genutzt werden. Der Ladespeicher liegt auf einer SIMATIC Micro Memory Card, die für den Betrieb erforderlich ist; unterstützt werden laut technischer Daten bis zu 8 MB MMC. Für die Versorgung werden 24 V DC benötigt. Die CPU stellt 32 Verbindungsressourcen bereit und unterstützt über die DP-Schnittstellen bis zu 124 DP-Slaves. Für Instandhalter und Integratoren bedeutet das: viel Reserve für größere Programme, stabile Kommunikation zu HMI, PG und Feldgeräten sowie eine gute Eignung für Anlagen mit komplexer Peripherie und hohem Diagnosebedarf.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für die Artikeldetailseite ist der Life-Cycle besonders relevant, weil die Baugruppe in vielen Bestandsanlagen weiter benötigt wird. EICHLER führt für das Produkt den Status EOP mit Datum 2011-05-01. Siemens beschreibt die 6ES7318-3EL00-0AB0 als nicht mehr aktuelles Produkt und nennt den verifizierten Nachfolger 6ES7318-3EL01-0AB0. Für den Ersatzteilfall ist das wichtig: Siemens bezeichnet die EL01-Variante als ersatzteilkompatibel; beim Tausch gegen den Nachfolgetyp muss das STEP-7-Projekt nicht geändert werden. Für Modernisierungsprojekte nennt Siemens in der Migrationsdokumentation als Zielsystem der S7-1500-Klasse die CPU 1517-3 PN/DP. Damit gibt es sowohl einen direkten Ersatzpfad als auch eine strategische Migrationsoption.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Für Betreiber älterer S7-300-Anlagen ist nicht nur das Ersatzteil selbst entscheidend, sondern vor allem die schnelle Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit. EICHLER bietet für 6ES7318-3EL00-0AB0 die Leistungen Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu auf Anfrage an. Die Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die vorhandene Baugruppe erhalten bleiben soll oder Anlagendokumentation, Parametrierung und Serienstand möglichst nahe am Bestand bleiben müssen. Laut Produktseite umfasst die Reparatur stets technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Austausch oder geprüfte Gebrauchtware sind dagegen dann stark, wenn Stillstandskosten im Vordergrund stehen und eine schnelle Verfügbarkeit wichtiger ist als die Rückführung des Originalgeräts.

Attribut Wert
HW-Funktionsstand 9
Firmware-Version V2.8
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; über 2. DP Schnittstelle
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V 5.4 + SP5 oder STEP 7 ab V5.4 + SP4 mit HSP 186
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 1 050 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 400 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1,2 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 14 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 1 400 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,01 µs
für Wortoperationen, typ. 0,02 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,02 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,04 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 4 096; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 4 096; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 4 096; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 4 096; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35 (OB 35: kleinster einstellbarer Takt = 500 µs)
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 2 048
Remanenz
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 2 047
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 2 048
Remanenz
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 2 047
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 700 kbyte
Merker
● Größe, max. 8 192 byte
● Remanenz vorhanden Ja; von MB 0 bis MB 8 191
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
davon dezentral
— Eingänge 8 192 byte
— Ausgänge 8 192 byte
Prozessabbild
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
● Eingänge, einstellbar 8 192 byte
● Ausgänge, einstellbar 8 192 byte
● Eingänge, voreingestellt 256 byte
● Ausgänge, voreingestellt 256 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 256
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 2
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 4
● Nummer/Nummernband 0 bis 3
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Slave Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Slave Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Slave Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
integrierte Kanäle (DI) 0
Digitalausgaben
integrierte Kanäle (DO) 0
Analogeingaben
integrierte Kanäle (AI) 0
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen Industrial Ethernet 1
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1
Anzahl Schnittstellen RS 485 2
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 150 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Slave Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Anzahl Verbindungen 32
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Slaves, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Slaves Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Slaves, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Slave
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Slave
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Nein
● PROFINET IO-Device Nein
● PROFINET CBA Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Slave Ja
● Offene IE-Kommunikation Nein
● Webserver Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Slaves, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Slaves Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Slaves, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Slave
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Slave
● GSD-Datei Die aktuelle GSD - Datei erhalten Sie unter: http://www.siemens.de/profibus-gsd
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
3. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 1
● integrierter Switch Nein
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja
● PROFINET IO-Device Nein
● PROFINET CBA Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Slave Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja; nur Lesefunktion
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 256
— Anzahl IO-Devices mit IRT und der Option "Hohe Flexibilität" 256
— davon in Linie, max. 61
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 256
— davon in Linie, max. 256
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 µs, 500 µs, 1 ms
— Aktualisierungszeit 250 µs - 128 ms (bei Sendetakt 250 µs); 500µs - 256 ms (bei Sendetakt 500 µs); 1 ms - 512 ms (bei Sendetakt 1 ms); Minimalwert der Aktualisierungszeit ist außerdem abhängig vom eingestellten Kommunikationsanteil für PROFINET IO, von der Anzahl der IO-Devices und von der Anzahl der projektierten Nutzdaten.
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 254 byte
PROFINET CBA
● azyklische Übertragung Ja
● zyklische Übertragung Ja
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 32
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 23, 25, 80, 102, 135, 161, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
Protokolle
PROFIsafe Nein
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 32
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 8 192 byte
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 32
— Datenlänge, max. 8 192 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 32
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja; nur Lesefunktion
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
PROFINET CBA (bei eingestellter Sollkommunikationsbelastung)
● Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast 20 %
● Anzahl remote Verschaltungspartner 32
● Anzahl Funktionen Master/Slave 50
● Summe aller Anschlüsse Master/Slave 3 000
● Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master/Slave, max. 24 000 byte
● Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse Master/Slave, max. 24 000 byte
● Anzahl geräteinterner und PROFIBUS-Verschaltungen 1 000
● Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUS-Verschaltungen, max. 8 000 byte
● Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer Übertragung
— Abtastintervall, min. 200 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 100
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 100
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 3 200 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 3 200 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer Übertragung
— Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, min. 1 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 300
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 300
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 4 800 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 4 800 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 250 byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
— Anzahl anmeldbarer Stationen für HMI-Variablen (PN OPC/iMap) 3; 2x PN OPC / 1x iMap
— HMI-Variablenaktualisierung 500 ms
— Anzahl HMI-Variablen 600
— Datenlänge aller HMI-Variablen, max. 9 600 byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
— unterstützt Ja
— Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte 32
— Datenlänge pro Anschluss, max. 240 byte; Slave-abhängig
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 30
● verwendbar für S7-Kommunikation 16
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 16
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max.
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V5.4 SP4 mit HW-Update
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
Maße
Breite 120 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 1 250 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchten bei meiner 6ES7318-3EL00-0AB0 alle LEDs dauerhaft und die CPU ist nicht mehr erreichbar? Zuerst die CPU spannungsfrei schalten und die eingesetzte MMC prüfen. In einem dokumentierten Praxisfall lief die CPU nach dem Wechsel auf eine andere MMC und anschließendem MRES wieder an. Siemens verweist für ein Betriebssystem-Update auf die Verwendung einer passenden MMC, eines PGs und der Firmwaredateien. Tritt das Verhalten jedoch wiederholt auch mit anderer Karte auf, spricht das eher für einen tieferen Speicher- oder Hardwarefehler und damit für Reparatur oder Austausch.
Warum blinkt die STOP-LED und die CPU geht nicht in RUN? Eine blinkende STOP-LED weist bei der S7-300 typischerweise darauf hin, dass die CPU ein Urlöschen/MRES anfordert. Das tritt häufig nach Speicherkartenwechsel, inkonsistentem Ladespeicher oder Speicherproblemen auf. Die saubere Vorgehensweise ist: MMC gesteckt lassen, MRES-Sequenz korrekt ausführen, danach Hardwarekonfiguration und Anwenderprogramm neu laden. Bleibt die CPU weiter in STOP, sollte der Diagnosepuffer auf Speicherverwaltungs- oder Backup-Pufferfehler geprüft werden.
Warum habe ich BF3 oder keine PROFINET-Kommunikation an der CPU 319-3 PN/DP? BF3 steht bei der CPU 319-3 PN/DP für einen Busfehler an der 3. Schnittstelle X3, also an der PROFINET-/Ethernet-Schnittstelle. Zu prüfen sind Portstatus, Link-LEDs, Gerätename, IP-Parameter und die Projektierung der Port-Eigenschaften. Siemens weist ausdrücklich darauf hin, dass bei PROFINET IO Autonegotiation oder 100 Mbit/s Vollduplex verwendet werden muss; Halbduplex ist nicht zulässig. Wenn dezentrale PROFINET-Teilnehmer wieder erreichbar sind, kann je nach Firmwarestand zusätzlich ein Neustart sinnvoll sein, damit anstehende Fehlerzustände sauber zurückgesetzt werden.
Was bedeutet Bereichslängenfehler beim Lesen auf der CPU 319-3 PN/DP? Dieser Fehler bedeutet, dass das Programm auf einen Bereich zugreift, der in einem DB oder Speicherbereich so nicht vorhanden ist. Typische Ursachen sind geänderte DB-Längen, fehlerhafte absolute Adressierung, falsche Pointer oder Schleifen, die über das Ende eines Feldes hinauslesen. Für die Diagnose sollte die betroffene Zugriffsadresse mit der aktuellen DB-Struktur abgeglichen werden. In der Fehlersuche hilft es, den Zugriffspfad gezielt über Diagnosepuffer und betroffene Code-Stellen einzugrenzen und anschließend DB-Struktur, Array-Grenzen oder indirekte Adressierung zu korrigieren.

Ist 6ES7318-3EL00-0AB0 noch erhältlich?

Als Siemens-Produkt ist die 6ES7318-3EL00-0AB0 nicht mehr aktuell, und Siemens verweist auf einen verfügbaren Nachfolger. Für Betreiber von Bestandsanlagen bleibt die Baugruppe aber weiterhin beschaffungsrelevant, weil am Markt noch Reparatur-, Austausch- und Gebrauchtoptionen existieren. Auf der EICHLER-Artikelseite werden aktuell Reparatur, Austausch, Gebraucht sowie Neu auf Anfrage angeboten. Das ist vor allem für Einkaufsabteilungen interessant, die kurzfristig eine abgesicherte Beschaffungsoption für Altanlagen benötigen.

Was ist der verifizierte Nachfolger von 6ES7318-3EL00-0AB0?

Der von Siemens genannte Nachfolger ist die 6ES7318-3EL01-0AB0. Für den Ersatzteilfall ist das besonders relevant, weil Siemens diese Variante als ersatzteilkompatibel zur 6ES7318-3EL00-0AB0 beschreibt. Laut Siemens muss beim Wechsel auf die innovierte CPU das STEP-7-Projekt nicht geändert werden. Das reduziert den Aufwand bei kurzfristigen Tauschmaßnahmen deutlich und senkt das Risiko zusätzlicher Inbetriebnahmezeiten.

Welche Speicherkarte braucht die CPU 319-3 PN/DP?

Die CPU benötigt für den Betrieb eine SIMATIC Micro Memory Card, weil kein integrierter Ladespeicher vorhanden ist. In den technischen Daten zur CPU 319-3 PN/DP wird eine MMC bis 8 MB genannt. Für Instandhalter ist das entscheidend, weil viele Start-, Urlösch- oder Firmwareprobleme direkt mit einer fehlenden, defekten oder unpassenden Speicherkarte zusammenhängen. Für Betriebssystem-Updates verweist Siemens ebenfalls auf die Arbeit mit einer geeigneten MMC und einem PG.

Mit welcher Software lässt sich 6ES7318-3EL00-0AB0 projektieren?

Auf der EICHLER-Seite wird für die gelistete Variante als Engineering-Basis STEP 7 ab V5.4 + SP5 oder STEP 7 ab V5.4 + SP4 mit HSP 186 angegeben. Im älteren Siemens-Gerätehandbuch für die 6ES7318-3EL00-0AB0 wird STEP 7 ab V5.4 + SP4 genannt. Für Beschaffung und Instandhaltung ist das wichtig, weil bei älteren Service-Notebooks oder VM-Umgebungen vor einem CPU-Tausch geprüft werden sollte, ob die vorhandene Engineering-Umgebung den eingesetzten Hardware- und Firmwarestand vollständig unterstützt.

Ist Reparatur, Austausch oder Migration die sinnvollste Option?

Das hängt stark vom Ziel ab. Wenn die Anlage schnell wieder laufen muss, ist ein Austausch meist die sinnvollste Lösung. Wenn die vorhandene Baugruppe erhalten werden soll und Serienstand, Parametrierung oder Anlagenhistorie wichtig sind, ist eine Reparatur oft wirtschaftlich. Geht es um eine langfristige Plattformstrategie, dann ist die Migration auf S7-1500 die robustere Zukunftsentscheidung; Siemens ordnet die CPU 319-3 PN/DP in der Migrationstabelle der CPU 1517-3 PN/DP zu. Für Betreiber kritischer Altanlagen ist deshalb häufig ein zweistufiges Vorgehen sinnvoll: erst Verfügbarkeit absichern, dann Modernisierung geplant umsetzen.

Kann ich 6ES7318-3EL00-0AB0 ohne große Anpassung durch 6ES7318-3EL01-0AB0 ersetzen?

Für den klassischen Ersatzteiltausch ist das die naheliegendste Option. Siemens beschreibt die 6ES7318-3EL01-0AB0 als verfügbaren Nachfolger und als ersatzteilkompatibel zur EL00-Variante. Siemens hält außerdem fest, dass das STEP-7-Projekt dafür nicht geändert werden muss. Für Produktionsverantwortliche bedeutet das: geringeres Inbetriebnahmerisiko, weniger Engineering-Aufwand und ein deutlich planbarerer Austausch im Störungsfall.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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