SIEMENS 6ES7317-2AJ10-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | SIMATIC S7-300

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118521
  • EAN: 4025515069584

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, CPU 317-2DP, ZENTRALBAUGRUPPE MIT 512 KBYTE ARBEITSSPEICHER, 1. SCHNITTST. MPI/DP 12MBIT/S, 2. SCHNITTST. DP-MASTER/SLAVE, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7317-2AJ10-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.426,31 €

bis 2.567,36 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

9 Stck.

1.618,20 €

je Stck. 159,00 €

1.618,20 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

9 Stck.

1.798,00 €

je Stck. 159,00 €

1.798,00 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 0.517
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2012-08-06
EAN 4025515069584
UPC /
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6ES7317-2AJ10-0AB0 und wo wird es eingesetzt?

Die 6ES7317-2AJ10-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 317-2 DP von Siemens. Sie arbeitet als Zentralbaugruppe in modularen S7-300-Steuerungen und ist für Anlagen gedacht, in denen klassische STEP-7-Projekte, PROFIBUS-DP-Kommunikation und eine robuste Einbindung in bestehende Automatisierungsumgebungen gefragt sind. Typische Einsatzfelder sind Fertigungs-, Förder-, Verpackungs- und Prozessanlagen, in denen vorhandene Racks, I/O-Stationen und Feldgeräte weiter genutzt werden sollen. Kennzeichnend sind die MPI/DP-Schnittstelle an X1 und die zusätzliche DP-Master/Slave-Schnittstelle an X2. Für den Betrieb braucht die CPU zwingend eine SIMATIC Micro Memory Card, weil kein integrierter Ladespeicher vorhanden ist.

Überblick über die wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU arbeitet mit 24 V DC bei einem zulässigen Bereich von 20,4 bis 28,8 V. Sie bietet 512 KByte Arbeitsspeicher, bis zu 256 KByte remanente Daten, einen steckbaren MMC-Ladespeicher bis 8 MByte und typische Bearbeitungszeiten von 0,05 µs für Bitoperationen. Für die Praxis heißt das: Die Baugruppe ist schnell genug für anspruchsvolle S7-300-Applikationen, speichert wichtige Anlagenwerte ausfallsicher und eignet sich für komplexere Programme mit vielen Bausteinen. Hinzu kommen zwei RS-485-Schnittstellen, 32 Verbindungen, bis zu 124 DP-Devices pro DP-Master und ein Diagnosepuffer mit 100 Einträgen. Das erleichtert sowohl die Einbindung bestehender Feldbusstrukturen als auch die Fehlersuche im Servicefall.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für die 6ES7317-2AJ10-0AB0 ist auf der Produktseite der Produktstatus EOP: 2012-08-06 angegeben. Siemens führt die CPU zudem als Ersatzteil, was für Instandhaltung und Einkauf ein klares Signal ist: Die Baugruppe gehört in die Obsoleszenzplanung und sollte nicht mehr wie ein regulär verfügbares Serienprodukt behandelt werden. Für Bestandsanlagen ist das wichtig, weil Versorgungssicherheit, Lagerstrategie und qualifizierte Instandsetzung stärker in den Vordergrund rücken. Siemens nennt in seinen Produktinformationen die 6ES7317-2AK14-0AB0 als Nachfolger und beschreibt diese Generation als spare-part compatible zur Vorgängerversion. Das ist besonders relevant, wenn ein Austausch in einer laufenden S7-300-Umgebung vorbereitet werden muss.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für diese CPU stehen bei EICHLER mehrere Wege zur Verfügung, um Ausfallzeiten und Beschaffungsrisiken zu reduzieren. Die Reparatur ist sinnvoll, wenn die vorhandene Baugruppe erhalten werden soll und eine technisch aufgearbeitete Rückführung wirtschaftlich ist; angegeben sind 2–5 Tage, dazu technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Der Austausch passt zu akuten Stillständen, weil im Shop 1–3 Tage und 9 Stück ausgewiesen sind. Zusätzlich ist ein Gebrauchtgerät mit ebenfalls 1–3 Tagen verfügbar, während Neu per Anfrage abgewickelt wird. Das optionale Prüfprotokoll unterstützt Instandhaltung, Einkauf und Entscheider dabei, die Funktionsfähigkeit in kritischen Bestandsanlagen belastbar abzusichern.

Attribut Wert
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V2.6
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V 5.2 + SP 1 mit HW-Update
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 850 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 100 mA
Einschaltstrom, typ. 2,5 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 512 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,05 µs
für Wortoperationen, typ. 0,2 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,2 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 1 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 2 048; (DBs, FCs, FBs, OBs, SDBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 2 047; Nummernband: 1 bis 2047
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 2047
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 2047
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 5; OB 80, 82, 85, 86, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 256 kbyte
Merker
● Größe, max. 4 096 byte
● Remanenz vorhanden Ja; von MB 0 bis MB 4 095
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 1 024 byte
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
davon dezentral
— Eingänge 8 192 byte
— Ausgänge 8 192 byte
Prozessabbild
● Eingänge 2 048 byte
● Ausgänge 2 048 byte
● Eingänge, einstellbar 2 048 byte
● Ausgänge, einstellbar 2 048 byte
● Eingänge, voreingestellt 256 byte
● Ausgänge, voreingestellt 256 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 256
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 2
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 4
● Nummer/Nummernband 0 bis 3
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Nein
Digitaleingaben
integrierte Kanäle (DI) 0
Digitalausgaben
integrierte Kanäle (DO) 0
Analogeingaben
integrierte Kanäle (AI) 0
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen Industrial Ethernet 0
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 2; kombinierte MPI / PROFIBUS DP und PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Anzahl Verbindungen 32
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 4
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 096 byte
— Ausgänge, max. 8 096 byte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Slave
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
PROFIBUS DP-Master
● Anzahl Verbindungen, max. 32
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 096 byte
— Ausgänge, max. 8 096 byte
Nutzdaten pro DP-Slave
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Slave
● Anzahl Verbindungen 32
● GSD-Datei Die aktuelle GSD - Datei erhalten Sie unter: http://www.siemens.de/profibus-gsd
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Nein
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 180 byte; bei PUT / GET
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 160 byte; als Server
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 30
● verwendbar für Routing 8
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine, max. 60
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 2
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 100
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.2 SP1 mit HW-Update
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
Maße
Breite 80 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 460 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet BF1 oder BF2 an der CPU 317-2 DP? BF1 steht bei der CPU 317-2 DP für einen Busfehler an der 1. Schnittstelle X1, BF2 für einen Busfehler an X2. Da X1 im Auslieferungszustand als MPI-Schnittstelle eingestellt ist, muss sie für PROFIBUS-DP-Betrieb korrekt in STEP 7 projektiert werden. Prüfen Sie anschließend Busadresse, Abschlusswiderstände, Leitungsführung, Steckverbinder und ob jeder konfigurierte DP-Slave erreichbar ist. Danach den Diagnosepuffer auslesen und die gestörte Station gezielt eingrenzen.
Warum geht die CPU 317-2 DP bei Ausfall eines DP-Slaves oder einer Remote-I/O in STOP? Siemens beschreibt für den Ausfall dezentraler Peripherie den Aufruf von OB 86 oder, bei Standarddiagnose, von OB 82. Fehlen diese Organisationsbausteine in der CPU, kann die Steuerung in STOP gehen. Laden Sie deshalb OB 82 und OB 86 in das Projekt, lesen Sie den Diagnosepuffer und prüfen Sie danach die betroffene Station, Baugruppe oder Busverbindung. So wird aus einem ungeplanten STOP ein beherrschbarer Diagnosefall.
Warum startet die CPU 317-2 DP nach dem Einschalten nicht richtig und die STOP-LED blinkt? Diese CPU besitzt keinen integrierten Ladespeicher und benötigt für den Betrieb eine SIMATIC Micro Memory Card. Siemens beschreibt für die Inbetriebnahme, dass nach dem Einschalten die STOP-LED langsam blinken kann und dann ein Memory Reset sowie das Einsetzen einer gültigen MMC erforderlich sind. Verwenden Sie eine passende SIMATIC MMC, führen Sie bei Bedarf MRES aus und laden Sie anschließend das gültige Anwenderprogramm erneut auf die Karte.
Warum leuchtet die SF-LED, obwohl kein eindeutiger Busfehler sichtbar ist? Siemens ordnet die SF-LED einem Hardwarefehler oder Softwarefehler zu. Häufige Ursachen sind fehlende Diagnose- und Fehler-OBs wie OB 82, OB 85 oder OB 86, Fehler bei der dezentralen Peripherie oder Probleme während der Prozessabbild-Aktualisierung. Lesen Sie den Diagnosepuffer, prüfen Sie die gemeldete Station oder Baugruppe und ergänzen Sie fehlende OBs im Projekt. Erst danach sollte die Hardware selbst verdächtigt werden.
Warum klappt das Firmware-Update oder die Online-Verbindung zur CPU 317-2 DP nicht? Für ältere Firmwarestände wird im SPS-Forum darauf hingewiesen, dass ein Online-Update erst ab V2.5 möglich ist. Für ältere Stände wird eine geeignete MMC sowie Siemens-taugliche Programmierhardware wie Field PG oder Prommer benötigt; ein normaler SD-Kartenslot reicht dafür nicht aus. Wenn zusätzlich die MPI-Schnittstelle nicht erreichbar ist, sollten Schnittstellenmodus, Adapterparameter und Adressierung der CPU mit dem Projekt abgeglichen werden.

Kann ich 6ES7317-2AJ10-0AB0 heute noch beschaffen?

Ja, aber die Baugruppe sollte heute klar als Ersatzteil- und Obsoleszenzartikel betrachtet werden. Siemens beschreibt die CPU als Ersatzteil, und auf der EICHLER-Seite sind für diese Artikelnummer weiterhin Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu per Anfrage hinterlegt. Für Beschaffung und Instandhaltung ist das wichtig, weil nicht nur der Kaufpreis zählt, sondern vor allem Lieferfähigkeit, Prüfbarkeit und Risikominimierung bei Stillständen. In der Praxis ist deshalb oft nicht der Neukauf, sondern die Kombination aus Austausch, Reparatur und gezielter Bevorratung die bessere Strategie.

Welcher Nachfolger ist für 6ES7317-2AJ10-0AB0 vorgesehen?

Siemens nennt die 6ES7317-2AK14-0AB0 als Nachfolger der 6ES7317-2AJ10-0AB0. In den Siemens-Produktinformationen zur innovierten CPU-Generation wird diese Nachfolge ausdrücklich genannt und als spare-part compatible beschrieben. Für Betreiber von S7-300-Anlagen ist das besonders relevant, wenn eine Bestandsanlage modernisiert werden muss, ohne gleich die komplette Architektur umzubauen. Die Nachfolger-CPU ist leistungsstärker ausgelegt und wird mit 1 MB Arbeitsspeicher sowie Firmware V3.3 geführt.

Welche Memory Card wird für die CPU 317-2 DP benötigt?

Die CPU benötigt zwingend eine SIMATIC Micro Memory Card, weil der Ladespeicher nicht in der CPU selbst integriert ist. Für die 6ES7317-2AJ10-0AB0 ist ein steckbarer MMC-Ladespeicher bis 8 MByte angegeben. Im Servicefall ist zusätzlich wichtig, dass ältere Firmware- oder Update-Szenarien nicht mit einem normalen SD-Kartenleser erledigt werden können. Im SPS-Forum wird dafür auf passende Siemens-Hardware und je nach Fall auf eine geeignete MMC-Größe verwiesen. Für Instandhalter heißt das: Nicht irgendeine Karte einsetzen, sondern eine zur CPU und zum geplanten Serviceprozess passende SIMATIC MMC verwenden.

Welche Engineering-Version ist für diese CPU relevant?

Für die 6ES7317-2AJ10-0AB0 ist im Datenblatt STEP 7 ab V5.2 + SP1 mit HW-Update angegeben. Das ist für Service, Projektpflege und Ersatzteilfreigabe wichtig, weil sich daraus direkt ableiten lässt, welche Engineering-Umgebung zu einer bestehenden Anlage passt. Beim Siemens-Nachfolger 6ES7317-2AK14-0AB0 nennt Siemens dagegen STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 V5.2 + SP1 mit HSP 202. Bei gemischten Ersatzteilstrategien sollte die eingesetzte Engineering-Version deshalb früh geprüft werden, damit CPU-Tausch, Diagnose und Laden des Projekts ohne Zusatzstillstand möglich bleiben.

Hat 6ES7317-2AJ10-0AB0 PROFINET?

Nein. Die CPU hat keine Industrial-Ethernet- und keine PROFINET-Schnittstelle. Angegeben sind stattdessen zwei RS-485-Schnittstellen, davon eine als MPI/PROFIBUS DP und eine weitere als PROFIBUS DP. Das ist ein wichtiger Punkt bei Ersatz- und Retrofit-Projekten: Wer in einer Anlage bereits konsequent auf PROFIBUS setzt, bekommt mit dieser CPU eine passende Bestandslösung. Wer dagegen PROFINET benötigt, muss die Schnittstellenanforderung bei der Nachfolge- oder Migrationsstrategie gesondert berücksichtigen.

Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch?

Reparatur ist meist dann die bessere Wahl, wenn die vorhandene Baugruppe grundsätzlich instandsetzbar ist, der Anlagenbetreiber Wert auf technisch aufgearbeitete Rückführung legt und die Stillstandsplanung einige Tage zulässt. Bei EICHLER ist dafür eine Laufzeit von 2–5 Tagen hinterlegt, einschließlich Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie. Austausch ist dagegen die schnellere Option, wenn die Anlage kurzfristig wieder laufen muss; hier sind 1–3 Tage ausgewiesen. Für Einkauf und Produktion ist genau diese Abwägung entscheidend: Stillstandskosten, Verfügbarkeit und technische Absicherung müssen zusammen betrachtet werden, nicht isoliert der Stückpreis.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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