EICHLER-Fachbeitrag in der B&I

Wie lassen sich bestehende Automatisierungssysteme weiterbetreiben, wenn Ersatzteile knapper werden und elektronische Baugruppen ausfallen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein EICHLER-Fachbeitrag, der in der Oktober-Ausgabe 2026 der B&I erschienen ist. Im Mittelpunkt stehen Reparatur, Ersatzteilversorgung und strategisches Life Cycle Management als praxisnahe Bausteine für die industrielle Instandhaltung.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Die B&I hat den EICHLER-Fachbeitrag in der Ausgabe Oktober 2026 veröffentlicht.
  • Im Mittelpunkt steht strategisches Life Cycle Management für Automatisierungstechnik.
  • Der Beitrag zeigt Reparatur, Ersatzteilversorgung und Austauschlösungen als Optionen für den Weiterbetrieb.
  • Ein Praxisbeispiel beschreibt den technischen Vor-Ort-Service an einem 24-Volt-Kurzschluss in einer Steuerungstechnik-Anwendung.
  • Außerdem verweist der Artikel auf zwei EICHLER-Vorträge auf der maintenance München.

Fachbeitrag von EICHLER in der B&I

In der Oktober-Ausgabe 2026 der B&I ist ein Fachbeitrag von EICHLER erschienen. Unter dem Titel “Besser reparieren statt wegschmeißen” behandelt der Artikel die Frage, wie Unternehmen mit alternder Automatisierungstechnik, abgekündigten Komponenten und eingeschränkt verfügbaren Ersatzteilen umgehen können.

Das Thema betrifft viele Instandhaltungsbereiche unmittelbar. Steuerungen, Umrichter und elektronische Baugruppen laufen in zahlreichen Anlagen über viele Jahre zuverlässig. Fällt eine dieser Komponenten aus, ist passender Ersatz jedoch nicht immer kurzfristig verfügbar. Aus einem technischen Defekt kann dadurch schnell ein Risiko für Anlagenverfügbarkeit, Produktion und Ersatzteilbeschaffung entstehen.

Life Cycle Management statt reiner Störungsreaktion

Der Beitrag stellt dar, warum Life Cycle Management in der Automatisierungstechnik nicht erst beim Ausfall beginnen sollte. Entscheidend ist, kritische Komponenten frühzeitig zu identifizieren, Versorgungsrisiken zu bewerten und mögliche Maßnahmen vorzubereiten.
Dazu gehören Reparatur, Austauschgeräte, Ersatzteilversorgung, Bevorratung und bei Bedarf auch Modernisierungsschritte. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom konkreten Fall ab: vom Fehlerbild, vom Zustand der Baugruppe, von der technischen Prüfbarkeit und von der wirtschaftlichen Bewertung.
 

Reparatur als Baustein für den Weiterbetrieb

Ein zentraler Punkt des Fachbeitrags ist die Reparatur industrieller Elektronik. Besonders bei älteren oder schwer verfügbaren Komponenten kann eine Reparatur auf Bauteilebene eine wichtige Option sein. Sie ersetzt jedoch nicht die technische Prüfung, sondern setzt sie voraus.

EICHLER bewertet daher zunächst, ob eine Baugruppe reparierbar ist und ob die Instandsetzung wirtschaftlich sinnvoll erscheint. Auf dieser Grundlage können Betreiber entscheiden, ob Reparatur, Austauschgerät, Ersatzteilversorgung oder eine andere Maßnahme der passende Weg ist.

Praxisbeispiel aus dem technischen Vor-Ort-Service

Der veröffentlichte Beitrag enthält außerdem ein Praxisbeispiel aus dem technischen Vor-Ort-Service. Beschrieben wird ein 24-Volt-Kurzschluss in einer Steuerungstechnik-Anwendung. Das Beispiel zeigt, welche Bedeutung eine strukturierte Fehleranalyse direkt an der Anlage haben kann.

Gerade bei ungeplanten Stillständen ist es wichtig, die Ursache nachvollziehbar einzugrenzen und mögliche Maßnahmen fachlich zu bewerten. Der technische Vor-Ort-Service kann dabei helfen, unnötige Austauschmaßnahmen zu vermeiden und die nächsten Schritte gezielt festzulegen.

Austausch, Ersatzteilversorgung und Obsoleszenz zusammendenken

Der Fachbeitrag macht deutlich: Reparatur allein löst nicht jedes Versorgungsproblem. Wenn Komponenten abgekündigt sind oder Ersatzteile nur eingeschränkt verfügbar bleiben, braucht es eine breitere Strategie.

Dazu zählt die Analyse von Obsoleszenzrisiken ebenso wie die Prüfung von Austauschlösungen und Bevorratungskonzepten. Für Instandhaltung und Einkauf entsteht dadurch eine bessere Entscheidungsgrundlage, bevor ein kritischer Ausfall eintritt.

Hinweis auf die maintenance München

Ergänzend verweist der Beitrag auf zwei EICHLER-Vorträge auf der maintenance München. Dort geht es ebenfalls um den Umgang mit alternder Automatisierungstechnik, Abkündigungen und Ersatzteilrisiken.

Damit greift der Fachbeitrag ein Thema auf, das viele Unternehmen beschäftigt: Wie lässt sich vorhandene Technik wirtschaftlich weiter nutzen, ohne Anlagenverfügbarkeit und Planungssicherheit aus dem Blick zu verlieren?

Fazit

Die Veröffentlichung des EICHLER-Fachbeitrags in der B&I zeigt, wie relevant Reparatur, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management für die industrielle Instandhaltung sind. Der Beitrag ordnet ein, warum Betreiber kritische Automatisierungstechnik nicht erst im Störfall betrachten sollten.

Für EICHLER steht dabei ein praxisnaher Ansatz im Vordergrund: Komponenten technisch prüfen, Reparaturmöglichkeiten bewerten, Ersatzteilrisiken erkennen und gemeinsam mit Betreibern tragfähige Optionen für den Weiterbetrieb entwickeln.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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