SIEMENS 6ES7123-1GB60-0AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118042
  • EAN: 4025515057826

Produktbeschreibung

SIMATIC SC, Elektronikmodul 2 AI, 4..20mA, 2ms Wandlungszeit pro Kanal 4-Draht Messumformer

Leistungen für SIEMENS 6ES7123-1GB60-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 692,91 €

bis 1.059,75 €

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

1 Stck.

611,39 €

580,82 €

580,82 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 0.025
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2004-10-01
EAN 4025515057826
UPC /
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe 4467
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6ES7123-1GB60-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7123-1GB60-0AB0 ist ein Siemens SIMATIC SC Elektronikmodul für analoge Eingangssignale. Die Baugruppe gehört zum Umfeld der dezentralen Peripherie ET 200L-SC / SIMATIC SC und wird zur Erfassung von Stromsignalen aus industriellen Messumformern eingesetzt. Sie verarbeitet zwei analoge Eingänge für Strommessungen und ist auf 4-Draht-Messumformer ausgelegt. Typische Einsatzbereiche sind bestehende Maschinen, Anlagen und Prozessstationen, in denen Messwerte wie Druck, Durchfluss, Füllstand oder andere Prozessgrößen über 4…20-mA-Signale an die Steuerung übergeben werden. Besonders relevant ist die Baugruppe, wenn ältere Anlagen weiterbetrieben werden sollen und ein identisches Ersatzteil für Instandhaltung, Austausch oder Reparatur benötigt wird.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe 6ES7123-1GB60-0AB0 stellt 2 Analogeingänge für Stromsignale bereit und unterstützt unter anderem den Bereich 4 mA bis 20 mA sowie -20 mA bis +20 mA. Für den Betrieb ist eine 24-V-DC-Versorgung vorgesehen; der Eingangsstrom aus L+ liegt maximal bei 30 mA und die typische Verlustleistung bei 0,6 W. In der Praxis sind außerdem der verwendbare Terminalblock TB 16IM-SC, der Bedarf von einem Steckplatz und die maximal zulässige geschirmte Leitungslänge von 200 m wichtig. Die fehlenden Diagnosefunktionen der Baugruppe erhöhen die Bedeutung einer sauberen Verdrahtungs-, Versorgungs- und Signalprüfung bei Störungen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6ES7123-1GB60-0AB0 ist ein EOP-Status mit Datum 2004-10-01 hinterlegt. Damit ist die Baugruppe life-cycle-kritisch und für Betreiber vor allem unter den Gesichtspunkten Obsoleszenz, Ersatzteilversorgung, Reparaturfähigkeit und Anlagenverfügbarkeit relevant. Ein verifizierter, vollständig kompatibler Nachfolger wird nicht pauschal genannt, da bei älteren SIMATIC-SC- und ET-200L-SC-Installationen die vorhandene Hardwarestruktur, der Terminalblock, die Projektierung und die Signalverdrahtung abgeglichen werden müssen. Für Einkauf und Instandhaltung bedeutet das: Ersatz, Reparatur oder Bevorratung sollten frühzeitig bewertet werden. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 6ES7123-1GB60-0AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilbeschaffung und Bevorratung relevant, weil die Baugruppe in älteren Anlagen weiterhin eine zentrale Funktion für analoge Prozesssignale übernehmen kann. Eine Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die vorhandene Projektierung und Verdrahtung beibehalten werden sollen und eine Migration kurzfristig nicht geplant ist. Austauschgeräte können Stillstandszeiten reduzieren, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Bei abgekündigten Baugruppen unterstützt Life Cycle Management die Bewertung von Beschaffungsrisiken, Reparaturstrategie und Ersatzteilbevorratung. Für SPS-Baugruppen kann der technische Vor-Ort-Service zusätzlich bei Datensicherung, Programmsicherung, Backups und vorbeugender Instandhaltung unterstützen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
verwendbarer Terminalblock TB 16IM-SC
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
Verpolschutz Ja
Eingangsstrom
aus Versorgungsspannung L+, max. 30 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 0,6 W
Hardware-Ausbau
Steckplätze
● benötigte Steckplätze 1; von 8
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 2
zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 35 mA; 35 mA dauerhaft; 150 mA für max. 1 s (Tastverhältnis 1:20)
Eingangsbereiche
● Strom Ja
Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme
● -20 mA bis +20 mA Ja
● Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) 50 kΩ
● 4 mA bis 20 mA Ja
● Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) 50 Ω
Thermoelement (TC)
Temperaturkompensation
— parametrierbar Nein
Kennlinienlinearisierung
● parametrierbar Nein
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip Momentanwertverschlüsselung
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung (inklusive Übersteuerungsbereich) 4 bis 20 mA: 11 bit, ±20 mA: 12 bit inkl. VZ
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Integrationszeit parametrierbar Nein
● Grundwandlungszeit (ms) 1 ms
Glättung der Messwerte
● parametrierbar Ja; parametrierbar in 4 Stufen mittels digitaler Filterung
● Stufe: Keine Ja; 1 x Zykluszeit
● Stufe: Schwach Ja; 8 x Zykluszeit
● Stufe: Mittel Ja; 64 x Zykluszeit
● Stufe: Stark Ja; 128 x Zykluszeit
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer Ja
Fehler/Genauigkeiten
Linearitätsfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,05 %
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,01 %/K
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. 50 dB; bei 50 / 60 Hz
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,1 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,7 %
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. 70 dB; mit Glättungsfaktor k = 128
● Gleichtaktstörung (USS < 2,5 V) , min. 50 dB
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Alarme Nein
Diagnosefunktionen Nein
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Analogeingaben
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Nein
● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik Nein
Zulässige Potenzialdifferenz
zwischen den Eingängen und MANA (UCM) DC 2 V / AC 2 Vss
Maße
Breite 10 mm
Höhe 64 mm
Tiefe 51 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 20 g

Fehlerbschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum liefert 6ES7123-1GB60-0AB0 keinen plausiblen 4–20-mA-Messwert? Zuerst sollte geprüft werden, ob der angeschlossene 4-Draht-Messumformer korrekt versorgt wird und ein gültiges Stromsignal ausgibt. Anschließend ist die Verdrahtung am Terminalblock mit der Kanalzuordnung und der Anlagenunterlage abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob der Messbereich in der Steuerungsprojektierung zum tatsächlich angeschlossenen Signal passt.
Warum bleibt der Analogwert bei 6ES7123-1GB60-0AB0 konstant stehen? Zuerst sollte der Prozesswert direkt am Messumformer und anschließend am Eingang der Baugruppe gemessen werden. Danach ist zu prüfen, ob der betreffende Kanal in der Projektierung aktiv ist und ob der richtige Eingangsbereich verwendet wird. Falls der Wert weiterhin unverändert bleibt, sollte die Baugruppe kanalweise mit einem bekannten Referenzsignal geprüft werden.
Warum schwankt das Analogsignal an 6ES7123-1GB60-0AB0 stark? Zuerst sollte kontrolliert werden, ob die Signalleitung geschirmt verlegt und der Schirm fachgerecht angebunden ist. Anschließend sind Leitungslänge, Massebezug und mögliche Störeinflüsse durch Leistungskabel oder Schaltvorgänge zu prüfen. Danach kann die parametrierbare Glättung der Messwerte bewertet werden, sofern diese in der vorhandenen Projektierung genutzt wird.
Warum wird nach dem Austausch von 6ES7123-1GB60-0AB0 ein falscher Messwert angezeigt? Zuerst sollte abgeglichen werden, ob die eingebaute Artikelnummer exakt zur ursprünglichen Baugruppe passt. Anschließend sind Terminalblock, Kanalbelegung, Messumformertyp und Projektierungsdaten zu kontrollieren. Danach sollte die Skalierung im Anwenderprogramm geprüft werden, weil ein korrekt eingelesener Rohwert durch eine falsche Umrechnung dennoch als fehlerhafter Prozesswert erscheinen kann.
Warum erkennt die Steuerung die ET-200L-SC-Station mit 6ES7123-1GB60-0AB0 nicht korrekt? Zuerst sollte die Versorgung der Station und der feste Sitz aller Steck- und Verbindungselemente geprüft werden. Anschließend ist die tatsächliche Modulbestückung mit der Hardwarekonfiguration abzugleichen. Danach sollten Rückwandbus, Terminalblock und Kommunikationsdiagnose der übergeordneten Peripheriestation geprüft werden, da die Baugruppe selbst keine eigenen Diagnosefunktionen bereitstellt.
Warum fällt nur ein Kanal von 6ES7123-1GB60-0AB0 aus? Zuerst sollte der betroffene Messumformer gegen einen funktionierenden Kanal oder ein Referenzsignal geprüft werden. Anschließend sind Klemmen, Leitung, Schirmung und Kanalverdrahtung zu kontrollieren. Danach kann eingegrenzt werden, ob der Fehler am Messumformer, an der Verdrahtung, an der Parametrierung oder am Eingangskanal der Baugruppe liegt.

Kann 6ES7123-1GB60-0AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag schafft vor der Durchführung eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Garantie und Gewährleistung erhöhen zusätzlich die Planungssicherheit bei Reparatur und Ersatzteilbeschaffung.

Was tun, wenn 6ES7123-1GB60-0AB0 nicht mehr regulär beschaffbar ist?

Bei eingeschränkter Beschaffbarkeit sollten Reparatur, Austauschgerät, geprüfte Ersatzteilbeschaffung und Bevorratung parallel bewertet werden. Besonders bei älteren SIMATIC-SC- oder ET-200L-SC-Anlagen ist ein ungeplanter Wechsel auf eine andere Peripheriegeneration oft mit Projektierungs-, Verdrahtungs- und Inbetriebnahmeaufwand verbunden. Eine strukturierte Ersatzteilstrategie reduziert das Risiko, dass ein einzelnes Analogmodul zum Stillstandsrisiko wird. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Gibt es einen Nachfolger für 6ES7123-1GB60-0AB0?

Ein pauschal kompatibler Nachfolger sollte nicht ohne technische Prüfung angesetzt werden. Bei 6ES7123-1GB60-0AB0 sind Terminalblock, Steckplatzlogik, Signalart, Messumformeranschluss, Projektierung und Anlagenstruktur entscheidend. Selbst wenn moderne Analogmodule ähnliche 4–20-mA-Signale verarbeiten, bedeutet das nicht automatisch eine mechanisch, elektrisch und softwareseitig direkte Austauschbarkeit. Für bestehende Anlagen ist deshalb häufig zunächst zu klären, ob identischer Ersatz, Reparatur oder eine geplante Migration wirtschaftlich sinnvoller ist.

Ist 6ES7123-1GB60-0AB0 für 2-Draht-Messumformer geeignet?

Die Baugruppe ist für 4-Draht-Messumformer ausgelegt. Bei einem 4-Draht-Messumformer wird die Versorgung des Messumformers getrennt vom Stromsignal betrachtet, während bei 2-Draht-Messumformern Versorgung und Signal typischerweise in derselben Stromschleife liegen. Für die Instandhaltung ist deshalb wichtig, die vorhandene Feldverdrahtung vor dem Austausch exakt zu prüfen. Ein nicht passender Messumformertyp kann zu falschen Messwerten, fehlendem Signal oder einer nicht funktionsfähigen Messstelle führen.

Wann ist Austausch statt Reparatur bei 6ES7123-1GB60-0AB0 sinnvoll?

Ein Austausch ist sinnvoll, wenn die Anlage kurzfristig wieder anlaufen muss und ein passendes Ersatzgerät verfügbar ist. Eine Reparatur ist dagegen oft interessant, wenn die vorhandene Baugruppe wieder in denselben Anlagenkontext zurückgeführt werden soll oder wenn identische Ersatzteile nur schwer planbar beschafft werden können. Die Entscheidung hängt vom Fehlerbild, der Anlagenkritikalität, der geplanten Restlaufzeit und dem Risiko einer Migration ab. Bei kritischen Messstellen kann auch eine Bevorratung geprüft werden, um wiederkehrende Stillstandsrisiken zu reduzieren.

Welche Angaben helfen bei einer Anfrage zu 6ES7123-1GB60-0AB0?

Für eine Anfrage sind die vollständige Artikelnummer 6ES7123-1GB60-0AB0, der Hersteller Siemens, der Anlagenkontext und das konkrete Fehlerbild hilfreich. Zusätzlich unterstützen Angaben zum betroffenen Kanal, zum angeschlossenen Messumformer, zur Verdrahtung, zur Projektierung und zum Verhalten des Messwerts die technische Einordnung. Bei Reparaturen sind Informationen wie permanenter oder sporadischer Fehler, spannungsabhängiges Verhalten, thermische Auffälligkeiten oder mechanische Beschädigungen besonders wertvoll, weil die Fehleranalyse dadurch gezielter erfolgen kann.

Wie lässt sich ein Ausfall von 6ES7123-1GB60-0AB0 kurzfristig überbrücken?

Eine kurzfristige Überbrückung hängt stark von der Anlagenfunktion und der Bedeutung des betroffenen Analogsignals ab. Zunächst sollte geklärt werden, ob ein identisches Austauschgerät verfügbar ist oder ob die Baugruppe repariert werden kann. Wenn der Prozesswert sicherheits-, qualitäts- oder produktionskritisch ist, sollte keine provisorische Umgehung ohne technische Bewertung erfolgen. Instandhaltung und Einkauf sollten parallel Ersatz, Reparatur und mögliche Bevorratung prüfen, damit die Wiederinbetriebnahme nicht allein von einer einzelnen Beschaffungsoption abhängt.

Wichtige Dokumente

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