SIEMENS 6ES7414-2XK05-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0186225
  • EAN: 4019169147347
  • UPC: 662643186239

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-400, CPU 414-2 ZENTRALBAUGRUPPE MIT: ARBEITSSPEICHER 1 MB, (0,5 MB CODE, 0,5 MB DATEN), 1. SCHNITTST. MPI/DP 12 MBIT/S, 2. SCHNITTST. PROFIBUS DP

Leistungen für SIEMENS 6ES7414-2XK05-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.142,65 €

bis 2.056,77 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

2 Stck.

3.804,30 €

je Stck. 159,00 €

3.804,30 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

2 Stck.

4.227,00 €

je Stck. 159,00 €

4.227,00 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.86
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2016-12-01
EAN 4019169147347
UPC 662643186239
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST74
Fabrikategruppe 4519
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20061121
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-02
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7414-2XK05-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7414-2XK05-0AB0 ist eine SIMATIC S7-400 CPU 414-2 von Siemens und übernimmt als Zentralbaugruppe die Programmausführung, Kommunikation und Anlagenkoordination in S7-400-Automatisierungssystemen. Die CPU ist für Anwendungen gedacht, in denen eine robuste Rack-Steuerung mit MPI/DP und einer zweiten PROFIBUS-DP-Schnittstelle benötigt wird. Typische Einsatzfelder sind Bestandsanlagen im Maschinen- und Anlagenbau, verfahrenstechnische Umgebungen sowie modernisierte Brownfield-Linien, in denen vorhandene S7-400-Racks, dezentrale Peripherie, FM- und CP-Baugruppen weiter betrieben werden sollen. Für Instandhalter ist die Baugruppe besonders relevant, wenn eine bestehende S7-400-Struktur ohne aufwendige Umprojektierung stabil am Laufen gehalten werden muss.

Überblick über die wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU verfügt über 1 MB Arbeitsspeicher, aufgeteilt in 0,5 MB für Programm und 0,5 MB für Daten. Das ist entscheidend für die Größe des Anwenderprogramms und die Menge remanenter beziehungsweise dynamischer Daten. Der Ladespeicher lässt sich per RAM- oder FLASH-Memory-Card bis 64 MB erweitern. Die erste Schnittstelle arbeitet als MPI/DP mit bis zu 12 Mbit/s, die zweite als PROFIBUS DP ebenfalls mit bis zu 12 Mbit/s. Siemens nennt außerdem 32 Gesamtverbindungen, ein einstellbares Prozessabbild von 8 KB für Ein- und Ausgänge sowie typische Bearbeitungszeiten von 45 ns für Bit-, Wort- und Festpunktoperationen. Für die Praxis bedeutet das: Die CPU ist für kommunikationsstarke, zyklisch stabile Automatisierungsaufgaben in bestehenden S7-400-Architekturen gut geeignet.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus

Für 6ES7414-2XK05-0AB0 weist Siemens den Produktlebenszyklus PM410: Product cancellation aus; als Wirksamkeitsdatum der Abkündigung ist 01.12.2016 genannt. Damit ist die CPU kein aktiv vermarktetes Standardprodukt mehr, sondern bewegt sich klar im Umfeld Ersatzteilversorgung, Reparatur, Austausch und Bestandsabsicherung. Wichtig für Beschaffung und Life-Cycle-Management: Siemens nennt für diese CPU einen verifizierten Ersatz mit der Artikelnummer 6ES7414-2XL07-0AB0. Dieser Nachfolger ist bei Siemens als aktives Produkt geführt und bietet 2 MB Arbeitsspeicher statt 1 MB. Für langfristige Modernisierung nennt der Siemens-Migrationsleitfaden zusätzlich die CPU 1517-3PN/DP als Zielsystem im S7-1500-Portfolio; das ist jedoch eine Migration und kein steckgleicher Tausch.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für diese CPU sind bei EICHLER mehrere Wege zur Versorgungssicherung vorgesehen: Reparatur, Austausch, gebrauchte Baugruppe und Neuteil auf Anfrage. Besonders interessant für Instandhaltung und Einkauf ist, dass die Reparatur laut Produktseite technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie umfasst; zusätzlich ist ein optionales Prüfprotokoll verfügbar. Wenn die Originalkonfiguration erhalten bleiben soll, ist Reparatur oft der wirtschaftlichste Weg. Wenn Stillstandszeit kritischer ist als die Rücklaufzeit, ist der Austauschdienst relevanter. Für Beschaffung und Management schafft das mehrere Optionen, um auch bei abgekündigten S7-400-CPUs Versorgung, Anlagenverfügbarkeit und kalkulierbares Obsoleszenzmanagement sicherzustellen.

Attribut Wert
Produkttyp-Bezeichnung CPU 414-2
HW-Funktionsstand 3
Firmware-Version V5.3
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; nur bei PROFIBUS
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.3 SP2 mit HW-Update
CiR - Configuration in RUN
CiR-Synchronisationszeit, Grundlast 100 ms
CiR-Synchronisationszeit, Zeit je E/A-Byte 15 µs
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) Spannungsversorgung erfolgt über die System-SV
Eingangsstrom
aus Rückwandbus DC 5 V, typ. 0,9 A
aus Rückwandbus DC 5 V, max. 1,1 A
aus Rückwandbus DC 24 V, max. 300 mA; je DP-Schnittstelle 150 mA
aus Schnittstelle DC 5 V, max. 90 mA; bei jeder DP-Schnittstelle
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,5 W
Speicher
Art des Speichers RAM
Arbeitsspeicher
● integriert 1 Mbyte
● integriert (für Programm) 0,5 Mbyte
● integriert (für Daten) 0,5 Mbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● erweiterbar FEPROM Ja; mit Memory Card (FLASH)
● erweiterbar FEPROM, max. 64 Mbyte
● integriert RAM, max. 512 kbyte
● erweiterbar RAM Ja; mit Memory Card (RAM)
● erweiterbar RAM, max. 64 Mbyte
Pufferung
● vorhanden Ja
● mit Batterie Ja; alle Daten
● ohne Batterie Nein
Batterie
Pufferbatterie
● Pufferstrom, typ. 125 µA; bis 40 °C
● Pufferstrom, max. 550 µA
● Pufferzeit, max. Siehe Referenzhandbuch Baugruppendaten, Kapitel 3.3
● Einspeisung externer Pufferspannung an CPU DC 5 V bis DC 15 V
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 45 ns
für Wortoperationen, typ. 45 ns
für Festpunktarithmetik, typ. 45 ns
für Gleitpunktarithmetik, typ. 135 ns
CPU-Bausteine
DB
● Anzahl, max. 6 000; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 3 000; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 3 000; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 4; OB 10-13
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 4; OB 20-23
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32-35 (kleinster einstellbarer Takt = 500µs)
● Anzahl Prozessalarm-OBs 4; OB 40-43
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55-57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 3; OB 61-63
● Anzahl Multicomputing-OBs 1; OB 60
● Anzahl Hintergrund-OBs 1; OB 90
● Anzahl Anlauf-OBs 3; OB 100-102
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 9; OB 80-88
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 24
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 1
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 2 048
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 2 048
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Zeiten remanent
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. gesamter Arbeits- und Ladespeicher (mit Pufferbatterie)
Merker
● Größe, max. 8 kbyte; Größe des Merkerbereichs
● Remanenz vorhanden Ja
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; in 1 Merkerbyte
Lokaldaten
● einstellbar, max. 16 kbyte
● voreingestellt 8 kbyte
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 kbyte
● Ausgänge 8 kbyte
Prozessabbild
● Eingänge, einstellbar 8 kbyte
● Ausgänge, einstellbar 8 kbyte
● Eingänge, voreingestellt 256 byte
● Ausgänge, voreingestellt 256 byte
● konsistente Daten, max. 244 byte
● Zugriff auf konsistente Daten im Prozessabbild Ja
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 15
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 65 536
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 65 536
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 4 096
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 4 096
Hardware-Ausbau
integrierte Stromversorgung Nein
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 21
anschließbare OP 31
Multicomputing Ja; max. 4 CPU (mit UR1 oder UR2)
Interfacemodule
● Anzahl steckbarer IM (gesamt), max. 6
● Anzahl steckbarer IM 460, max. 6
● Anzahl steckbarer IM 463, max. 4; IM 463-2
Anzahl DP-Master
● integriert 2
● über CP 10; CP 443-5 Extended
● über IM 467 4
● Mischbetrieb IM + CP erlaubt Nein; IM 467 nicht gemeinsam mit CP 443-5 Ext. und CP 443-1 EX4x, EX20, GX20 (in PROFINET IO-Betrieb) einsetzbar
● über Schnittstellenmodul 0
● Anzahl steckbarer S5-Baugruppen (über Adaptionskapsel, im Zentralgerät), max. 6
Anzahl IO-Controller
● integriert 0
● über CP 4; kein Mischbetrieb CP443-1 EX40 und CP443-1 EX 41/EX20/GX20, max. 4 im Zentralgerät
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM begrenzt durch Anzahl Steckplätze und Anzahl Verbindungen
● CP, PtP CP 440: begrenzt durch Anzahl Steckplätze; CP 441: begrenzt durch Anzahl Verbindungen
● PROFIBUS- und Ethernet-CPs 14; davon maximal 10 CPs oder IMs als DP-Master, maximal 4 PROFINET-Controller
Steckplätze
● benötigte Steckplätze 1
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Auflösung 1 ms
● Abweichung pro Tag (gepuffert), max. 1,7 s; Netz-Aus
● Abweichung pro Tag (ungepuffert), max. 8,6 s; bei Netz-Ein
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 16
● Nummer/Nummernband 0 bis 15
● Wertebereich SFCs 2,3 und 4: 0 bis 32767 Stunden SFC 101: 0 bis 2^31 - 1 Stunden
● Granularität 1 h
● remanent Ja
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Nein; über CP
Uhrzeitdifferenz im System bei Synchronisation über
● MPI, max. 200 ms
Schnittstellen
Schnittstellen/Bustyp 1x MPI/PROFIBUS DP, 1x PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 485 2; kombinierte MPI / PROFIBUS DP und PROFIBUS DP
optische Schnittstelle Nein
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp MPI/PROFIBUS DP
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 150 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
MPI
● Anzahl Verbindungen 32; wird ein Diagnoserepeater am Strang eingesetzt, reduziert sich die Anzahl der Verbindungsressourcen am Strang um 1
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Ja
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Anzahl Verbindungen, max. 16; wird ein Diagnoserepeater am Strang eingesetzt, reduziert sich die Anzahl der Verbindungsressourcen am Strang um 1
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 32
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; S7-Routing
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Ja
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 kbyte
— Ausgänge, max. 2 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Nutzdaten pro DP-Device, max. 244 byte
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
— Slots, max. 244
— je Slot, max. 128 byte
PROFIBUS DP-Device
● Anzahl Verbindungen 16
● GSD-Datei http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/113652
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Nein
● Adressbereich, max. 32; virtuelle Slots
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
— davon konsistent, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja; bei aktiver Schnittstelle
— Routing Ja; bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Ja
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Nein
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFIBUS DP
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 150 mA
Protokolle
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
PROFIBUS DP-Master
● Anzahl Verbindungen, max. 16
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 96
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; S7-Routing
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Ja
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 6 kbyte
— Ausgänge, max. 6 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Nutzdaten pro DP-Device, max. 244 byte
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
— Slots, max. 244
— je Slot, max. 128 byte
PROFIBUS DP-Device
● Anzahl Verbindungen 16
● GSD-Datei http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/113652
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
— davon konsistent, max. 32 byte
Dienste
— Routing Ja
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
Protokolle
SIMATIC-Kommunikation
● S7-Routing Ja
Offene IE-Kommunikation
● ISO-on-TCP (RFC1006) über CP 443-1 und ladbare FB
— Datenlänge, max. 1 452 byte über CP 443-1 Adv.
Webserver
● unterstützt Nein
Taktsynchronität
Äquidistanz Ja
Anzahl DP-Master mit Taktsynchronität 2
Nutzdaten je taktsynchronem Slave, max. 244 byte
kleinster Takt 1 ms; 0,5 ms ohne Einsatz der SFC 126, 127
größter Takt 32 ms
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
● Anzahl anschließbarer OPs mit Meldungsverarbeitung 31; bei Verwendung Alarm_S/SQ und Alarm_D/DQ
● Anzahl anschließbarer OPs ohne Meldungsverarbeitung 31
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 16
● Größe GD-Pakete, max. 54 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 1 Variable
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 1 Variable
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 64 kbyte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 462 byte; 1 Variable
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über FC AG_SEND und AG_RECV, maximal über 10 CP 443-1 oder 443-5
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 8 kbyte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 240 byte
● Anzahl gleichzeitiger AG-SEND/AG-RECV-Aufträge je CPU, max. 24/24
Standardkommunikation (FMS)
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FB
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 0
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 0
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 0
● verwendbar für S7-Kommunikation 30
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 0
● verwendbar für Routing 15
— für Routing reserviert 0
— für Routing einstellbar, max. 0
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 31; max. 31 mit Alarm_S/SQ und Alarm_D/DQ (OP's); max. 8 mit Alarm_8 und Alarm_P (z. B. WinCC)
symbolbezogene Meldungen Ja
SCAN-Verfahren Ja
Programmmeldungen Ja
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 400; gleichzeitig aktive Alarm-S/SQ-Bausteine bzw. Alarm-D/DQ-Bausteine
Alarm 8-Bausteine Ja
● Anzahl Instanzen für Alarm-8- und S7-Kommunikationsbausteine, max. 1 200
● voreingestellt, max. 300
Leittechnikmeldungen Ja
Anzahl gleichzeitig anmeldbarer Archive (SFB 37 AR_SEND) 16
Anzahl Meldungen
● gesamt, max. 512
● im 100 ms-Raster, max. 128
● im 500 ms-Raster, max. 256
● im 1000 ms-Raster, max. 512
Anzahl Zusatzwerte
● bei 100 ms-Raster, max. 1
● bei 500, 1000 ms-Raster, max. 10
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja; bis zu 16 Variablentabellen
● Variablen Ein-/Ausgänge, Merker, DB, Peripherieein-/ausgänge, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 70; Status / Steuern
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, Peripherieeingänge, Peripherieausgänge
● Anzahl Variablen, max. 256
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 400
— einstellbar Ja
— voreingestellt 120
Servicedaten
● auslesbar Ja
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
CSA-Zulassung Ja
UL-Zulassung Ja
cULus Ja
FM-Zulassung Ja
RCM (ehemals C-TICK) Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX ATEX II 3G Ex nA IIC T4 Gc
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 7
● Zugriff auf konsistente Daten im Prozessabbild Ja
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Anzahl gleichzeitig aktiver SFCs
— DPSYC_FR 2; SFC 11; je Schnittstelle
— D_ACT_DP 8; SFC 12; je Schnittstelle
— RD_REC 8; SFC 59; je Schnittstelle
— WR_REC 8; SFC 58; je Schnittstelle
— WR_PARM 8; SFC 55; je Schnittstelle
— PARM_MOD 1; SFC 57; je Schnittstelle
— WR_DPARM 2; SFC 56; je Schnittstelle
— DPNRM_DG 8; SFC 13; je Schnittstelle
— RDSYSST 8
— DP_TOPOL 1; SFC 103; je Schnittstelle
Anzahl gleichzeitig aktiver SFBs
— RDREC 8; SFB 52; je Schnittstelle, aber nicht mehr als 32 über alle externen Schnittstellen
— WRREC 8; SFB 53; je Schnittstelle, aber nicht mehr als 32 über alle externen Schnittstellen
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
Maße
Breite 25 mm
Höhe 290 mm
Tiefe 219 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 700 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum geht meine CPU 414-2 mit OB122 in STOP? OB 122 wird aufgerufen, wenn beim Lesen oder Schreiben auf eine Baugruppe ein Peripheriezugriffsfehler entsteht. Ist OB 122 nicht im Projekt vorhanden, wechselt die CPU in STOP. Prüfen Sie deshalb zuerst den Diagnosepuffer, danach die betroffene Baugruppe, die Spannungsversorgung, die Steckverbindung, die Adressierung und die HW-Konfiguration. Häufig liegt die Ursache in einer nicht erreichbaren oder falsch projektierten Peripherie. Nach Korrektur sollte die Hardwarekonfiguration erneut geladen und der Zugriff gezielt getestet werden.
Warum geht die S7-400 CPU 414-2 mit OB121 in STOP? OB 121 steht für Programmierfehler. Siemens nennt als Beispiel den Aufruf eines Bausteins, der auf der CPU nicht geladen ist. Wenn OB 121 nicht projektiert ist, geht die CPU ebenfalls in STOP. Prüfen Sie daher, ob alle benötigten OBs, FBs, FCs, DBs und SDBs vollständig auf der CPU vorhanden sind, ob Online- und Offline-Stand zusammenpassen und ob nach Servicearbeiten wirklich das komplette Anwenderprogramm geladen wurde. Bei Speicher- oder Kartenwechsel sollte das vollständige Projekt inklusive Systemdaten konsistent neu geladen werden.
Warum leuchtet oder blinkt BUSF an der CPU 414-2? Laut Siemens weist die BUSF-LED auf einen Busfehler, einen Schnittstellenfehler oder auf nicht erreichbare konfigurierte PROFIBUS-Teilnehmer hin. Dauerlicht spricht unter anderem für Busunterbrechung, Kurzschluss oder fehlerhafte DP-Schnittstellenparameter. Blinken bedeutet typischerweise, dass mindestens ein zugeordneter Slave nicht erreichbar ist. Prüfen Sie Busstecker, Abschlusswiderstände, Leitungsunterbrechungen, Baudrate, Slave-Adressen und die physische Versorgung der DP-Stationen. Danach sollten Sie die Diagnosedaten der betroffenen Schnittstelle auswerten und Projektierung und reale Topologie abgleichen.
Warum meldet meine CPU 414-2 OB86 oder Baugruppenträgerausfall? OB 86 wird von der CPU ausgelöst, wenn ein zentrales Erweiterungsgerät, ein DP-Mastersystem oder eine Station der dezentralen Peripherie ausfällt beziehungsweise wiederkommt. Ist OB 86 nicht programmiert, geht die CPU in STOP. Prüfen Sie deshalb das Rack, Interface-Module, Versorgungen der dezentralen Stationen sowie den Zustand des PROFIBUS-Segments. Wenn der Fehler nur sporadisch auftritt, ist der Abgleich von Diagnosezeitstempel, betroffener Adresse und Anlagenzustand besonders wichtig, damit nicht nur der Bus, sondern die tatsächlich ausfallende Station identifiziert wird.
Warum verliert die CPU 414-2 nach dem Ausschalten Programm oder Daten? Bei der S7-400 hängt die Datenerhaltung vom Speicherkonzept ab. Siemens beschreibt, dass eine Backup-Batterie das Anwenderprogramm in der CPU sowie definierte Datenbereiche, Merker, Zeiten und Zähler bei Netzausfall sichert. Für die S7-400 werden RAM- und FLASH-Karten verwendet: Eine FLASH-Karte hält das Programm dauerhaft auch ohne Pufferung, während eine RAM-Karte nur mit funktionierender Batterie oder externer Pufferung sicher erhalten bleibt. Nach Spannungswiederkehr ohne Backup kann die CPU einen Speicher-Reset durchführen. Deshalb Batterie, Batteriewarnung, Kartentyp und tatsächlichen Ladezustand des Programms prüfen.

Ist 6ES7414-2XK05-0AB0 abgekündigt?

Ja. Siemens führt 6ES7414-2XK05-0AB0 mit dem Lebenszyklusstatus PM410: Product cancellation und nennt als Abkündigungsdatum 01.12.2016. Für Betreiber heißt das: Die CPU ist vor allem ein Thema für Ersatzteilmanagement, Reparatur, Austausch und gezielte Bevorratung. Genau deshalb sind bei älteren S7-400-Anlagen servicefähige Bestände, geprüfte Gebrauchtteile und belastbare Reparaturwege oft wichtiger als die klassische Neuteilbeschaffung.

Gibt es einen Siemens-Nachfolger für 6ES7414-2XK05-0AB0?

Ja. Siemens nennt 6ES7414-2XL07-0AB0 ausdrücklich als Substitute für die abgekündigte 6ES7414-2XK05-0AB0. Der Nachfolger ist als aktives Produkt geführt und besitzt 2 MB Arbeitsspeicher statt 1 MB. Für die Praxis ist das wichtig, weil dadurch zwar eine offizielle Ersatzoption vorhanden ist, aber vor dem Tausch trotzdem Projektstand, Firmware, Hardwarekatalog und Kommunikationsprojektierung geprüft werden müssen. Ein Hersteller-Nachfolger vereinfacht die Beschaffung, ersetzt aber nicht die technische Freigabe im konkreten Anlagenprojekt.

Welche STEP7-Version brauche ich für die CPU 414-2?

Siemens nennt für 6ES7414-2XK05-0AB0 als Engineering-Voraussetzung STEP 7 V5.3 SP2 mit HW Update. In der späteren Siemens-Firmwareübersicht wird die CPU 414-2 mit dieser Artikelnummer im Firmwarezweig V5.3.5 geführt, weiterhin mit Bezug auf STEP 7 V5.3 SP2. Für Serviceeinsätze ist das relevant, weil eine unpassende Engineering-Station oder ein fehlendes Hardware-Update schnell dazu führt, dass die CPU im Hardwarekatalog fehlt oder nur unvollständig bearbeitet werden kann.

Welche Memory Card kann ich mit 6ES7414-2XK05-0AB0 verwenden?

Für die S7-400 verwendet Siemens RAM-Karten und FLASH-Karten (FEPROM). Nicht-Siemens-Karten sind laut Siemens nicht zulässig. Bei 6ES7414-2XK05-0AB0 ist der Ladespeicher per Memory Card auf bis zu 64 MB erweiterbar. Eine RAM-Karte eignet sich, wenn im Betrieb flexibel gearbeitet wird; eine FLASH-Karte ist die bessere Wahl, wenn das Anwenderprogramm auch ohne Backup-Batterie dauerhaft erhalten bleiben soll. Für Beschaffung und Service ist diese Unterscheidung entscheidend, weil sie direkt beeinflusst, wie sicher ein Wiederanlauf nach Stromausfall oder Kartenwechsel ist.

Ist die CPU ohne Batterie nach einem Stromausfall sicher wieder startfähig?

Nicht automatisch in jeder Konstellation. Siemens beschreibt, dass ohne Backup-Batterie nach Spannungswiederkehr ein allgemeiner Speicher-Reset mit anschließendem Warm- oder Kaltstart erfolgen kann. Dafür muss das Anwenderprogramm auf einer FLASH-Karte vorhanden sein; bei RAM-basierter Ablage ohne funktionierende Pufferung drohen Programm- oder Datenverluste. Für Betreiber älterer S7-400-Anlagen ist das ein zentraler Punkt bei der Wartung, weil Batteriezustand, Batteriemonitoring und Kartentyp direkten Einfluss auf die Wiederverfügbarkeit der Anlage haben.

Welche moderne Migrationsoption nennt Siemens für diese CPU?

Im Siemens-Migrationsleitfaden von S7-300/S7-400 auf S7-1500 wird 6ES7 414-2XK05-0AB0 / CPU 414-2 der CPU 1517-3PN/DP (6ES7 517-3AP00-0AB0) zugeordnet. Gleichzeitig zeigt dieselbe Gegenüberstellung, dass sich die Plattformen funktional unterscheiden, etwa bei MPI, das auf S7-1500 nicht mehr vorhanden ist. Für Entscheider bedeutet das: Die 1517-3PN/DP ist eine sinnvolle Zielarchitektur für Modernisierung, aber keine 1:1-Ersatzbaugruppe. Eine Migration erfordert daher immer die Prüfung von Schnittstellen, Kommunikation, Speicherbedarf und Softwarekonvertierung.

Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch?

Reparatur ist meist dann sinnvoll, wenn die vorhandene Hardwarekonfiguration erhalten bleiben soll, keine funktionale Änderung geplant ist und die ursprüngliche CPU wirtschaftlich wieder instand gesetzt werden kann. Austausch ist attraktiver, wenn die Anlage sehr schnell wieder anlaufen muss und ein sofort verfügbares Ersatzteil Priorität hat. Auf der EICHLER-Seite sind für diese CPU sowohl Reparatur als auch Austausch und gebrauchte Baugruppen vorgesehen; die Reparatur umfasst dort außerdem Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Damit lassen sich Stillstand, Budget und Obsoleszenzrisiko besser gegeneinander abwägen.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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