SIEMENS 6AV6545-0BC15-2AX0

  • SIEMENS | HMI | Touch-Panels

  • EICHLER-Art.Nr.: K0116924
  • EAN: 4025515066132

Produktbeschreibung

SIMATIC TOUCHPANEL TP170B COLOR STN-COLOR-DISPLAY MPI-/PROFIBUS-DP -SCHNITTSTELLE DRUCKER-/RS232-SCHNITTSTELLE SLOT FUER CF-CARD PROJEKTIERBAR MIT PROTOOL/LITE AB VERSION V5.2+SP2

Leistungen für SIEMENS 6AV6545-0BC15-2AX0

Reparatur

1-3 Tage

von 1.276,25 €

bis 2.297,25 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

10+ Stck.

2.057,40 €

je Stck. 159,00 €

2.057,40 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

10+ Stck.

2.286,00 €

je Stck. 159,00 €

2.286,00 € *

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Neu

1-3 Tage

3 Stck.

3.784,00 €

3.784,00 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 0.6
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2008-04-01
EAN 4025515066132
UPC /
Statistische Warennummer 85371099
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe /
Ursprungsland /
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6AV6545-0BC15-2AX0 und wo wird es eingesetzt

6AV6545-0BC15-2AX0 ist ein SIEMENS SIMATIC Touch Panel TP170B Color für das maschinennahe Bedienen und Beobachten bestehender Automatisierungslösungen. Das Gerät wird vor allem in Bestandsanlagen eingesetzt, in denen MPI-/PROFIBUS-DP-Kommunikation, klassische Siemens-HMI-Strukturen und ältere Projektierungsumgebungen weiter genutzt werden. Typische Einsatzfelder sind Verpackungsmaschinen, Fördertechnik, Werkzeugmaschinen, Retrofit-Projekte und die Ersatzteilversorgung für laufende Produktionslinien. Für Instandhaltung und Einkauf ist die Baugruppe besonders dann relevant, wenn eine vorhandene Visualisierung schnell ersetzt, repariert oder identisch beschafft werden muss, ohne die bestehende Maschinenlogik, den Schalttafelausschnitt oder die Kommunikationsstruktur unnötig zu verändern.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das TP170B arbeitet mit einem 5,7-Zoll-STN-Farbdisplay bei 320 × 240 Pixeln und analog-resistivem Touchscreen. Diese Kombination ist für klar strukturierte Maschinenmasken, Meldungen, Rezepturen und einfache Diagnosebilder ausgelegt. Die frontseitige Schutzart IP65 unterstützt den Einbau in industrielle Umgebungen, während rückseitig IP20 gilt und daher der Schaltschrank- oder Gehäuseeinbau wichtig bleibt. Für die Integration sind besonders 24 V DC Versorgung, ein typischer Leistungsbedarf von 7 W, MPI/PROFIBUS-DP, RS232/RS422/RS485 sowie der CF-Card-Slot relevant. Die Projektierung erfolgt mit ProTool/Lite ab V5.2 SP2 oder WinCC flexible Compact ab 2004. Für Beschaffung und Technik sind genau diese Daten entscheidend, weil sie über Einbaubarkeit, Kommunikationsfähigkeit und Projektkompatibilität entscheiden.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Bei EICHLER ist für 6AV6545-0BC15-2AX0 der Produktstatus EOP: 2008-04-01 hinterlegt. Siemens veröffentlichte zudem die Typstreichung der TP170A/B-Familie zum 01.04.2008; danach waren diese Panels herstellerseitig nur noch eingeschränkt beziehungsweise als Ersatz für defekte Baugruppen vorgesehen. Für Betreiber bedeutet das: Das Gerät ist heute klar ein Obsoleszenzthema. Beschaffung, Instandhaltung und Life-Cycle-Management sollten deshalb nicht nur auf Einzelverfügbarkeit schauen, sondern auch auf Reparaturfähigkeit, Datenmigration und Lagerstrategie. Siemens nannte für die abgekündigte TP170A/B-Familie TP177A und TP177B als empfohlene Nachfolgeprodukte. Ein direkter 1:1-Wechsel ist jedoch nicht automatisch gegeben, weil Projektinhalt, Schnittstellen und Migrationspfad im Einzelfall geprüft werden müssen.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für 6AV6545-0BC15-2AX0 sind bei EICHLER mehrere praxisnahe Versorgungswege verfügbar: Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu. Das ist für Instandhalter besonders relevant, wenn Stillstandskosten steigen und gleichzeitig die Altanlage unverändert weiterlaufen soll. Reparatur passt, wenn das Originalgerät inklusive Projektstand, Einbausituation und Kommunikationsumgebung erhalten bleiben soll. Austausch ist sinnvoll, wenn die Linie kurzfristig wieder anlaufen muss. Gebraucht und Neu unterstützen Einkauf und Entscheider bei Preis-, Lager- und Verfügbarkeitsfragen für obsoleszente Panels. EICHLER ergänzt Reparaturen um technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie; zusätzlich ist ein Prüfprotokoll für Touch Panels erhältlich. Genau diese Leistungen helfen, Funktionsfähigkeit und Versorgungssicherheit auch nach Obsoleszenz abzusichern.

Attribut Wert
Display
Ausführung des Displays STN, 16 Farben
Bildschirmdiagonale 5,7 in
Auflösung (Pixel)
● horizontale Bildauflösung 320 Pixel
● vertikale Bildauflösung 240 Pixel
Hintergrundbeleuchtung
● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) 50 000 h
Bedienelemente
Bedienelemente Touch-Screen
Tastatur
● numerische Tastatur Ja
● alphanumerische Tastatur Ja
● hexadezimale Tastatur Ja
● Mehrtastenbedienung Nein
Touchbedienung
● Ausführung als Touch-Screen Ja; analog, resistiv
Anschlussart
● Anschlussart für Maus/Tastatur/Barcodeleser - / - / -
Aufbauart/Montage
Einbaulage senkrecht
maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung 35°
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 0,25 A
Leistung
aufgenommene Wirkleistung, typ. 7 W
Prozessor
Prozessortyp RISC 32 bit, 66 MHz
Speicher
Art des Speichers Flash / RAM
nutzbarer Speicher für Anwenderdaten 768 kbyte
Uhrzeit
Uhr
● Typ Softwareuhr, synchronisierbar, ungepuffert
● gepuffert Nein
● synchronisierbar Ja
Schnittstellen
Schnittstellen/Bustyp TTY optional, 2x RS 232, 1x RS 422, 1x RS 485 (max. 12 Mbit/s)
CF-Card-Slot 1x CF-Card-Slot
Schutzart und Schutzklasse
IP (frontseitig) IP65
IP (rückseitig) IP20
Normen, Zulassungen, Zertifikate
Eignungsnachweis CE, FM Class I Div. 2, UL, CSA
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -20 °C
● max. 60 °C
Relative Luftfeuchte
● Betrieb, max. 85 %
Betriebssysteme
vorinstalliertes Betriebssystem Windows CE
Projektierung
Projektierungs-Software
● Projektierungstool ProTool / Lite ab Version 5.2 SP 2 oder WinCC flexible Compact ab Version 2004 (separat zu beziehen)
Sprachen
Onlinesprachen
● Anzahl der Online/Runtime-Sprachen 5
Projektsprachen
● Sprachen pro Projekt 32
Funktionalität unter WinCC (TIA Portal)
Bibliotheken Ja
Aufgabenplaner Ja
Hilfesystem Ja
● Anzahl Zeichen pro Infotext 70
● Anzahl ToolTips 0
Meldesystem
● Anzahl Meldeklassen 32
● Anzahl Meldungen 2 000
● Bit-Meldungen Ja
— Anzahl Bit-Meldungen 2 000
● Analog-Meldungen Ja
— Anzahl Analog-Meldungen 2 000
● CPU-Meldungen Nein
● Systemmeldungen HMI Ja
● Systemmeldungen SPS Nein
● Systemmeldungen weitere (SIMATIC S7, Sinumerik, Simotion, ...) Nein
● Zeilen 1
● Anzahl Zeichen pro Meldung 80
● Anzahl Prozesswerte pro Meldung 8
● Quittiergruppen
— Anzahl Quittiergruppen 99
● Meldeindikator Ja
● akustisches Feedback Nein
● Erst-/Letztwert Ja
Rezeptverwaltung
● Anzahl Rezepturen 100
● Datensätze pro Rezeptur 200
● Einträge pro Datensatz 200
● Rezepturspeicher 32 kbyte integrierter Flash, erweiterbar
Variablen
● Anzahl Variablen pro Gerät 1 000
● Anzahl Variablen pro Bild 50
● Anzahl Variablen 1 000
● Initialwerte 1 000
● Typ Date & Time 1 000
● Grenzwerte Ja
● Multiplexen Ja
● Strukturen Nein
Bilder
● Anzahl projektierbarer Bilder 100
● Vorlagen Ja
● Startbild projektierbar Ja
● Bildanwahl über SPS Ja
● Übergabe Bildnummer an SPS Ja
Bildobjekte
● Textobjekte 2 000 Textelemente
● Anzahl E/A Felder pro Bild 0
● Anzahl Datum/Uhrzeit Felder 30
● Bildinhaltsverzeichnis Nein
● Rücksprung Ja
● Grafikobjekte Bitmaps, Ikons, Ikon (bildschirmfüllend)
— Ikons 500
— Ikon (bildschirmfüllend) 50
Komplexe Bildobjekte
● Status/Steuern nicht möglich
● dynamische Objekte Diagramme, Balken, unsichtbare Schaltflächen
— Anzahl Objekte pro Projekt 500
— Anzahl Kurvendiagramme pro Bild 5
● Methoden Trend
● Balken
— Anzahl Balken pro Bild 5
● Schieberegler
— Anzahl Schieber pro Bild 0
● Zeigerinstrumente
— Anzahl Analoganzeigen pro Bild 0
● Grenzwertlinien Ja
● Anzahl alphanumerische Felder 1 000
— alphanumerische Felder pro Bild 100
● Anzahl numerische Felder 1 000
— numerische Felder pro Bild 100
● Anzahl Passwortfelder 1 000
● Anzahl sichtbare Schalter pro Projekt 1 000
— sichtbare Schalter pro Bild 100
— unsichtbare Schalter pro Bild 100
● Anzahl Zustandsschalter pro Projekt 1 000
— Anzahl Zustandsschalter pro Bild 100
● Anzahl Wahlschalter pro Projekt 1 000
— Wahlschalter pro Bild 100
● Anzahl Dekadenschalter pro Projekt 0
— Dekadenschalter pro Bild 0
● Anzahl Meldeleuchte pro Projekt 1 000
— Meldeleuchte pro Bild 100
Attribute für dynamische Objekte
● Farbänderung Ja
● Bewegung X/Y Ja
● Ausblenden Ja
● Drehwinkel Nein
Listen
● Anzahl Textlisten pro Projekt 300
● Anzahl Textlisten pro Bild 10
● Anzahl Einträge pro Textliste 256
● Anzahl Grafiklisten pro Projekt 100
● Anzahl Grafiklisten pro Bild 10
● Anzahl Einträge pro Grafikliste 255
Security
● Anzahl Benutzergruppen 10
● Passwort-Export/Import Ja
Datenträgerunterstützung
● PC-Card Nein
● CF-Card Ja
● Diskettenlaufwerk Nein
● Festplatte Nein
● CD-ROM Nein
Protokollierung über Drucker
● Protokollierung/Drucken Meldungen, Report (Schichtprotokoll), Farbdruck
Transfer (Upload/Download)
● Transfer der Projektierung MPI/PROFIBUS DP, seriell, automatische Transfererkennung
Prozesskopplung
● Anschluss zur Steuerung S5, S7-200, S7- 300/400, TI 505, Win AC, SINUMERIK, SIMOTION, Allen Bradley (DF1), Mitsubishi (FX), Telemecanique (ADJUST), Modicon (Modbus), weitere Fremdtreiber siehe Kapitel "Systemkopplungen"
● S7-200 Ja
— PPI (Punkt-zu-Punkt) Ja
— PPI-Netz Nein
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
● S7-300/400 Ja
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
— PROFINET Nein
● S5 Ja
— seriell Ja
— PROFIBUS DP Ja
● TI 505 Ja
● Allen Bradley (DF1) Ja
● Allen Bradley (DF485) Nein
● Mitsubishi (FX) Ja
● Mitsubishi (MP4) Ja
● Telemecanique (ADJUST) Ja
● Telemecanique (Uni-Telway) Ja
● OMRON (Host Link) Nein
● Modicon (Modbus RTU) Ja
● GE-Fanuc (SNP) Ja
Funktionen
● Tastenrepeat Nein
● TAB-Reihenfolge Ja
● Rechenfunktion Ja
● Animate Ja
● Menübaumeditor Nein
● Einheitenumschaltung Nein
Servicetools/Projektierungshilfsmittel
● Putzbild Ja
● Touchkalibrierung Ja
● Backup/Restore manuell Ja
● Simulation Ja
● Geräteumschaltung Ja
● Delta-Transfer Ja
● Überwachungsfunktion für Batterie und Speicher Ja
● Trace (Bedienungsarchiv) Nein
Erweiterbarkeit/Offenheit
● Open Platform Program Ja
Peripherie/Optionen
Peripherie Drucker
SIMATIC HMI MM-Speicherkarte: Multi Media Card Nein
SIMATIC HMI SD-Speicherkarte: Secure Digital Memory Card Nein
USB-Speicher Nein
Maße
Breite der Gehäusefront 212 mm
Höhe der Gehäusefront 156 mm
Einbautiefe 45 mm
Gewichte
Gewicht (ohne Verpackung) 0,7 kg

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum reagiert mein TP170B Touchscreen versetzt oder gar nicht mehr? Öffnen Sie im Control Panel die Touch-Einstellungen und starten Sie die Rekalibrierung. Das Panel führt dabei durch mehrere Kalibrierpunkte, die exakt in der Mitte berührt werden müssen. Wird die Eingabe danach wieder sauber erfasst, lag das Problem an der Kalibrierung. Bleibt die Bedienung ungenau, sollte die Touch-Einheit hardwareseitig geprüft werden, weil bei älteren Panels Verschleiß und Alterung der Touch-Oberfläche häufig wirtschaftlich nur noch über Reparatur oder Austausch sinnvoll gelöst werden.
Warum lässt sich kein Projekt auf das TP170B übertragen? Prüfen Sie zuerst im Dialog Transfer Settings, ob der gewünschte Kanal aktiviert ist. Siemens weist darauf hin, dass ein Transfer nur funktioniert, wenn Enable Channel aktiv ist und die Schnittstelle nicht von anderen Programmen belegt wird. Bei älteren TP170B-Umgebungen scheitert die Übertragung außerdem oft an ungeeigneten USB-auf-COM-Adaptern. Für stabile Transfers ist deshalb die korrekte serielle Anbindung, die passende Schnittstelle sowie ein sauber eingestellter MPI-/PROFIBUS-Transferweg entscheidend.
Warum meldet mein TP170B beim Restore einen Kompatibilitätskonflikt? Wenn beim Wiederherstellen eines Backups ein Kompatibilitätskonflikt erscheint, muss zunächst das Betriebssystem des Panels aktualisiert werden. Erst danach sollte das Projekt erneut eingespielt werden. Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn ein Ersatzgerät aus einem anderen Softwarestand stammt oder ein älteres Backup auf ein anderes TP170B übertragen wird. Vor dem Restore sollten außerdem Projektstand, OS-Stand und das Zielgerät eindeutig abgeglichen werden, damit das Panel nach dem Einspielen wieder sauber startet.
Warum startet das TP170B nach dem Einschalten nur im Loader und nicht mehr direkt ins Projekt? In den Transfer-Einstellungen dürfen die Felder Project File und Path bei einem laufenden Projekt nicht unkontrolliert verändert werden. Siemens weist ausdrücklich darauf hin, dass Änderungen an diesen Stellen dazu führen können, dass das Projekt nach dem nächsten Einschalten nicht mehr startet. In diesem Fall sollte geprüft werden, ob Projektpfad und Projektdatei korrekt hinterlegt sind. Falls nötig, wird das Panel per Backup/Restore oder über einen erneuten Transfer des gültigen Projekts in einen sauberen Startzustand zurückgesetzt.
Warum erscheint am TP170B die Meldung „Die eingestellte lokale Teilnehmeradresse ist bereits vergeben“? Diese Meldung weist typischerweise auf einen Adresskonflikt im MPI-/PROFIBUS-Umfeld hin. Prüfen Sie die lokal eingestellte Teilnehmeradresse des Panels und gleichen Sie sie mit CPU, PG und weiteren Busknoten ab. Jede Adresse darf im Segment nur einmal vorkommen. Nach der Korrektur der Adressierung und einem erneuten Verbindungsaufbau lässt sich die Kommunikation in vielen Fällen wiederherstellen. Gerade bei Gerätewechseln, Austauschbaugruppen oder provisorisch eingebundenen PGs ist dieser Abgleich ein wichtiger erster Schritt.
Warum sind nach einem Restore Lizenzen oder Funktionen verschwunden? Beim TP170B werden Lizenzen nicht mit einem Backup gesichert. Siemens weist außerdem darauf hin, dass bei jedem Restore vorhandene Lizenzen auf dem Gerät unwiderruflich gelöscht werden. Vor einer Wiederherstellung müssen Lizenzstände deshalb separat gesichert und für die spätere Rückübertragung eingeplant werden. Für Einkauf und Instandhaltung ist das relevant, weil sich sonst ein scheinbar erfolgreiches Restore im Anlauf in fehlenden Funktionen oder zusätzlichem Wiederbeschaffungsaufwand bemerkbar macht.

Welche Software brauche ich für 6AV6545-0BC15-2AX0?

Für 6AV6545-0BC15-2AX0 brauchen Sie im Bestand typischerweise ProTool/Lite ab Version 5.2 SP2 oder WinCC flexible Compact ab Version 2004. Genau diese Projektierungsumgebungen nennt Siemens für das TP170B. Für Betreiber alter Anlagen ist das wichtig, weil die reine Hardwareverfügbarkeit noch nicht bedeutet, dass Projektänderungen oder ein Gerätetausch ohne passende Engineering-Software möglich sind. Wer ein bestehendes ProTool-Projekt weiterpflegen oder migrieren will, sollte deshalb nicht nur das Panel beschaffen, sondern auch den Softwarestand, die Projektquelle und den Migrationspfad frühzeitig absichern.

Ist 6AV6545-0BC15-2AX0 noch regulär lieferbar oder bereits abgekündigt?

Das Gerät ist abgekündigt. Auf der EICHLER-Seite ist Produktstatus EOP: 2008-04-01 hinterlegt, und Siemens veröffentlichte die Typstreichung der TP170A/B-Familie zum 01.04.2008. Für die Beschaffung bedeutet das: Der Fokus liegt heute auf Reparatur, Austausch, gebrauchten oder noch vorhandenen Neubeständen, nicht auf regulärer Serienversorgung durch den Hersteller. Für Einkauf und Entscheider ist deshalb weniger die reine Artikelnummer entscheidend als die Frage, welcher Versorgungsweg die Anlage am schnellsten und mit dem geringsten Risiko wieder in Betrieb bringt.

Welcher Nachfolger kommt für ein TP170B infrage?

Siemens nannte für die abgekündigte TP170A/B-Familie die Panels TP177A und TP177B als empfohlene Nachfolgeprodukte. Das ist jedoch kein Freibrief für einen 1:1-Tausch. In der Praxis müssen Projektmigration, Kommunikationsschnittstellen, Bildaufbau, Funktionsumfang und teilweise auch die Engineering-Umgebung geprüft werden. Besonders bei älteren ProTool-Projekten ist die Frage wichtig, ob zunächst auf ein WinCC-flexible-fähiges Zielgerät migriert werden muss. Für einen risikoarmen Wechsel zählt daher nicht nur der nominelle Nachfolger, sondern die vollständige technische und projektseitige Umsetzbarkeit.

Kann ich ein bestehendes TP170B ohne Online-Verbindung über CF-Karte sichern oder wiederherstellen?

Ja. Siemens beschreibt für das TP170B Backup/Restore über eine CF-Karte, sodass Projekte, Daten und Teile des Systemzustands auch ohne laufende Online-Verbindung zum Projektierungsrechner gesichert oder wiederhergestellt werden können. Wichtig ist dabei, dass eine CF-Card Typ 1 verwendet wird und dass vor dem Restore der Software- und OS-Stand zum Zielgerät passt. Falls beim Restore ein Kompatibilitätskonflikt gemeldet wird, ist zuerst ein Betriebssystem-Update nötig. Für Instandhalter ist dieser Weg besonders wertvoll, wenn schnelle Gerätewechsel vor Ort ohne Engineering-PC vorbereitet werden müssen.

Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch oder Neukauf?

Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die bestehende Anlage unverändert weiterlaufen soll, das Originalprojekt erhalten bleiben muss und mechanische oder kommunikative Umbauten vermieden werden sollen. Austausch ist stärker auf minimale Stillstandszeit ausgerichtet, weil schneller ein funktionsfähiges Ersatzgerät verfügbar sein kann. Gebraucht eignet sich oft für kostenbewusste Ersatzteilstrategien oder als Lagerreserve, während Neu eher dann relevant ist, wenn noch verifizierte Bestände vorhanden sind und eine geplante Bevorratung gewünscht ist. Auf der EICHLER-Artikelseite werden genau diese Versorgungswege für das TP170B angeboten, was die Auswahl nach Dringlichkeit, Budget und Risiko ermöglicht.

Welche Schnittstellen und Eckdaten muss ich vor der Ersatzteilbestellung unbedingt abgleichen?

Vor der Bestellung sollten Artikelnummer, Displaygröße 5,7 Zoll, Auflösung 320 × 240, MPI-/PROFIBUS-DP, RS232/RS422/RS485, CF-Card-Slot, 24 V DC, IP65 frontseitig sowie die eingesetzte Projektierungssoftware abgeglichen werden. Diese Punkte entscheiden darüber, ob das Panel mechanisch passt, mit der bestehenden SPS kommuniziert und das vorhandene Projekt mit vertretbarem Aufwand wieder lauffähig wird. Gerade bei obsoleszenten HMIs entstehen Fehlkäufe häufig nicht wegen der Grundfunktion Touch Panel, sondern wegen abweichender Kommunikationswege, Projektstände oder fehlender Kompatibilität im Retrofit.

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