SIEMENS 6AV6545-0BA15-2AX0

  • SIEMENS | HMI | Touch-Panels

  • EICHLER-Art.Nr.: K0116922
  • EAN: 4025515063414

Produktbeschreibung

SIMATIC TOUCHPANEL TP170A BLUE MODE STN-DISPLAY MPI/PROFIBUS-DP -SCHNITTSTELLE PROJEKTIERBAR MIT PROTOOL/LITE AB VERSION V5.2

Leistungen für SIEMENS 6AV6545-0BA15-2AX0

Reparatur

1-3 Tage

von 1.003,98 €

bis 1.807,16 €

Austausch

1-3 Tage

10+ Stck.

1.174,50 €

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Gebraucht

1-3 Tage

10+ Stck.

1.305,00 €

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Neu

1-3 Tage

3 Stck.

1.549,20 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 0.73
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2008-04-01
EAN 4025515063414
UPC /
Statistische Warennummer 85371095
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe /
Ursprungsland /
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6AV6545-0BA15-2AX0 und wo wird es eingesetzt

Die 6AV6545-0BA15-2AX0 ist ein SIEMENS SIMATIC Touch Panel TP170A mit Blue-Mode-STN-Display und MPI/PROFIBUS-DP-Schnittstelle. Das Gerät dient als kompakte HMI-Bedienstation für Maschinen und Anlagen, bei denen Prozesswerte visualisiert, Meldungen angezeigt und Bedienfunktionen direkt per Touch ausgelöst werden sollen. Typische Einsatzfelder sind Bestandsanlagen mit SIMATIC S7-200, S7-300 oder S7-400, in denen ein vorhandenes Bedienkonzept erhalten werden muss. Gerade in der Instandhaltung ist die Artikelnummer wichtig, weil sie eine schnelle Zuordnung bei Defekt, Austausch, Reparatur oder Lagerbevorratung ermöglicht. Für Betreiber älterer Anlagen ist das TP170A vor allem dann relevant, wenn ein Retrofit kurzfristig nicht vorgesehen ist und die bestehende Visualisierung betriebsfähig bleiben soll.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das Panel verfügt über ein 5,7-Zoll-Display mit 320 x 240 Pixeln, 4 Blaustufen und analog-resistivem Touchscreen. Das ist typisch für robuste Bediengeräte älterer Generationen und reicht für klassische Visualisierungs- und Eingabeaufgaben in Bestandsanlagen aus. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC, die Stromaufnahme liegt bei 0,24 A, die Frontschutzart bei IP65, rückseitig bei IP20. Für den Schaltschrankbau relevant sind außerdem 212 x 156 mm Frontmaß, 45 mm Einbautiefe und ein Gewicht von rund 0,7 kg. Projektierbar ist das Gerät mit ProTool/Lite ab V5.2 SP1 oder WinCC flexible Compact ab 2004. Für den Anwender wichtig: Das TP170A bietet unter anderem bis zu 500 Variablen, 250 Bilder und 1.000 Meldungen und ist damit klar auf klassische, überschaubare HMI-Aufgaben ausgelegt.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für die 6AV6545-0BA15-2AX0 weist die EICHLER-Artikelseite einen Produktstatus EOP: 2008-04-01 aus. Siemens führt das Gerät außerdem als Spare Part, und Siemens-Supportdokumente nennen die Baureihe TP170A als abgekündigt. Für Betreiber bedeutet das: Das Panel gehört klar in den Bereich Obsoleszenzmanagement, bei dem Verfügbarkeit, Reparaturfähigkeit und Lagerstrategie wichtiger werden als klassische Neubeschaffung über den Hersteller. Als von Siemens genannter Nachfolger wird das TP 177A genannt; Siemens beschreibt es als innovated replacement beziehungsweise als preisoptimierten Nachfolger. Für die Praxis heißt das aber nicht automatisch einen 1:1-Tausch ohne Prüfung: Bei Migration oder Geräteaustausch müssen Projekt, Kommunikation und unterstützte Objekte im Engineering sauber geprüft und angepasst werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis sinnvoll sind

Für dieses Panel bietet EICHLER Reparatur, Austausch, funktionsgeprüfte Gebrauchtgeräte und Neugeräte an; auf der Artikelseite werden dafür jeweils kurze Bearbeitungs- bzw. Lieferzeiten genannt. Für Instandhalter ist die Reparatur besonders dann sinnvoll, wenn die bestehende Visualisierung unverändert weiterlaufen soll und ein Eingriff in Projektierung oder Maschinenfreigabe vermieden werden soll. Der Austausch ist stark bei akuten Stillständen, weil vorab ein funktionsgeprüftes Gerät bereitgestellt wird. Gebrauchtgeräte helfen, wenn Obsoleszenz die Ersatzteilversorgung erschwert und mehrere identische Baugruppen für Lagerbestände benötigt werden. Laut EICHLER umfasst die Reparatur technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie; die allgemeinen Reparatur- und Verkaufsleistungen werden zusätzlich mit Testzentrum, Expressoptionen und bis zu 36 Monaten Garantie/Gewährleistung beschrieben.

Attribut Wert
Display
Ausführung des Displays STN, 4 Blaustufen
Bildschirmdiagonale 5,7 in
Auflösung (Pixel)
● horizontale Bildauflösung 320 Pixel
● vertikale Bildauflösung 240 Pixel
Hintergrundbeleuchtung
● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) 50 000 h
Bedienelemente
Bedienelemente Touch-Screen
Tastatur
● numerische Tastatur Ja
● alphanumerische Tastatur Ja
● hexadezimale Tastatur Ja
● Mehrtastenbedienung Nein
Touchbedienung
● Ausführung als Touch-Screen Ja; analog, resistiv
Anschlussart
● Anschlussart für Maus/Tastatur/Barcodeleser - / - / -
Aufbauart/Montage
Einbaulage senkrecht
maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung 35°
Versorgungsspannung
USV anschließbar Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 0,24 A
Prozessor
Prozessortyp RISC 32 bit
Speicher
Art des Speichers Flash / RAM
nutzbarer Speicher für Anwenderdaten 320 kbyte
Batterie
Pufferbatterie
● Pufferbatterie (optional) Nein
● Pufferzeit, min. 0 y
Ausgabeart
Info LED Nein
Power LED Nein
Error LED Nein
Uhrzeit
Uhr
● Typ Softwareuhr, ungepuffert
● gepuffert Nein
● synchronisierbar Nein
Schnittstellen
Schnittstellen/Bustyp TTY optional, 1x RS 232, 1x RS 422, 1x RS 485 (max. 1,5 Mbit/s)
USB-Schnittstelle Nein
PC-Card-Slot Nein
CF-Card-Slot Nein
Schutzart und Schutzklasse
IP (frontseitig) IP65
IP (rückseitig) IP20
NEMA (frontseitig) NEMA 4 (im eingebauten Zustand)
Normen, Zulassungen, Zertifikate
Eignungsnachweis CE, FM Class I Div. 2, UL, CSA, cULus, NEMA 4
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -20 °C
● max. 60 °C
Relative Luftfeuchte
● Betrieb, max. 85 %
Betriebssysteme
vorinstalliertes Betriebssystem Windows CE
Projektierung
Projektierungs-Software
● Projektierungstool ProTool / Lite ab Version 5.2 SP 1 oder WinCC flexible Compact ab Version 2004 (separat zu beziehen)
Sprachen
Onlinesprachen
● Anzahl der Online/Runtime-Sprachen 5
Projektsprachen
● Sprachen pro Projekt 32
Funktionalität unter WinCC (TIA Portal)
Bibliotheken Ja
Visual Basic Scripts
● Debugging im Simulator Nein
Aufgabenplaner Nein
Hilfesystem Nein
● Anzahl Zeichen pro Infotext 0
● Anzahl ToolTips 0
Meldesystem
● Anzahl Meldeklassen 32
● Anzahl Meldungen 1 000
● Bit-Meldungen Ja
— Anzahl Bit-Meldungen 1 000
● Analog-Meldungen Nein
— Anzahl Analog-Meldungen 0
● CPU-Meldungen Nein
● Systemmeldungen HMI Ja
● Systemmeldungen SPS Nein
● Systemmeldungen weitere (SIMATIC S7, Sinumerik, Simotion, ...) Nein
● Zeilen 1
● Anzahl Zeichen pro Meldung 80
● Anzahl Prozesswerte pro Meldung 8
● Quittiergruppen Ja
● Meldeindikator Nein
● akustisches Feedback Nein
● Erst-/Letztwert Ja
Variablen
● Anzahl Variablen pro Gerät 500
● Anzahl Variablen pro Bild 20
● Grenzwerte Ja
● Multiplexen Nein
● Strukturen Nein
Bilder
● Anzahl projektierbarer Bilder 250
● Vorlagen Ja
● Startbild projektierbar Ja
● Übergabe Bildnummer an SPS Ja
Bildobjekte
● Textobjekte 1 000 Textelemente
● Anzahl E/A Felder pro Bild 20
● Anzahl Datum/Uhrzeit Felder 0
● Bildinhaltsverzeichnis Nein
● Rücksprung Ja
● Grafikobjekte Bitmaps, Ikons, Ikon (bildschirmfüllend)
— Ikons 1 000
— Ikon (bildschirmfüllend) 1
Komplexe Bildobjekte
● Status/Steuern nicht möglich
● dynamische Objekte Balken
— Anzahl Objekte pro Projekt 1 250
● Balken
— Anzahl Balken pro Bild 5
● Schieberegler
— Anzahl Schieber pro Bild 0
● Zeigerinstrumente
— Anzahl Analoganzeigen pro Bild 0
● Grenzwertlinien Ja
● Anzahl alphanumerische Felder 0
— alphanumerische Felder pro Bild 0
● Anzahl numerische Felder 0
— numerische Felder pro Bild 0
● Anzahl Passwortfelder 0
● Anzahl sichtbare Schalter pro Projekt 0
— sichtbare Schalter pro Bild 0
— unsichtbare Schalter pro Bild 0
● Anzahl Zustandsschalter pro Projekt 0
— Anzahl Zustandsschalter pro Bild 0
● Anzahl Wahlschalter pro Projekt 0
— Wahlschalter pro Bild 0
● Anzahl Dekadenschalter pro Projekt 0
— Dekadenschalter pro Bild 0
● Anzahl Meldeleuchte pro Projekt 0
— Meldeleuchte pro Bild 0
Attribute für dynamische Objekte
● Farbänderung Nein
● Bewegung X/Y Nein
● Ausblenden Ja
● Drehwinkel Nein
Listen
● Anzahl Textlisten pro Projekt 0
● Anzahl Grafiklisten pro Projekt 0
Security
● Anzahl Benutzer 1
● Passwort-Export/Import Ja
Transfer (Upload/Download)
● Transfer der Projektierung MPI/PROFIBUS DP, seriell, automatische Transfererkennung
Prozesskopplung
● Anschluss zur Steuerung S5, S7-200, S7- 300/400, TI 505, Win AC, Allen Bradley (DF1), Allen Bradley (DF485), Mitsubishi (FX), OMRON (LINK/Multilink), Modicon (Modbus), weitere Fremdtreiber siehe Kapitel "Systemkopplungen"
● S7-200 Ja
— PPI (Punkt-zu-Punkt) Ja
— PPI-Netz Ja
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
● S7-300/400 Ja
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
— PROFINET Nein
● S5 Ja
— seriell Ja
— PROFIBUS DP Ja
● TI 505 Ja
● Allen Bradley (DF1) Ja
● Allen Bradley (DF485) Ja
● Mitsubishi (FX) Ja
● Mitsubishi (MP4) Nein
● Telemecanique (ADJUST) Nein
● Telemecanique (Uni-Telway) Ja
● OMRON (Host Link) Ja
● Modicon (Modbus RTU) Ja
● GE-Fanuc (SNP) Ja
Funktionen
● Tastenrepeat Nein
● TAB-Reihenfolge Ja
● Rechenfunktion Ja
● Animate Nein
● Menübaumeditor Nein
● Einheitenumschaltung Nein
Servicetools/Projektierungshilfsmittel
● Putzbild Ja
● Touchkalibrierung Ja
● Backup/Restore manuell Ja
● Simulation Ja
● Geräteumschaltung Ja
● Delta-Transfer Ja
● Überwachungsfunktion für Batterie und Speicher Nein
● Trace (Bedienungsarchiv) Nein
Peripherie/Optionen
Peripherie keine
Maße
Breite der Gehäusefront 212 mm
Höhe der Gehäusefront 156 mm
Einbautiefe 45 mm
Gewichte
Gewicht (ohne Verpackung) 0,7 kg

Fehlerbeschreibung Möglcher Lösungsansatz
Warum wird mein TP170A beim Transfer über MPI/PROFIBUS nicht erreicht? Prüfen Sie zuerst im Loader unter „Transfer Settings“, ob der gewünschte Kanal überhaupt aktiviert ist. Beim TP170A ist der MPI/PROFIBUS-DP-Transfer standardmäßig nicht aktiviert. Kontrollieren Sie danach Adresse und Baudrate des Panels und stellen Sie sicher, dass die Adresse im Bus nur einmal vergeben ist. Wenn bereits ein Projekt auf dem Gerät vorhanden ist, wird dessen MPI/DP-Adresse verwendet. In SPS-Praxisfällen wird außerdem häufig über Probleme mit ungeeigneten USB-auf-Seriell-Lösungen berichtet.
Warum startet der Projekttransfer auf das TP170A nicht oder bricht sofort wieder ab? Aktivieren Sie den passenden Transferkanal im Dialog „Transfer Settings“ und prüfen Sie, ob die Schnittstelle zum Projektierungsrechner korrekt gewählt wurde. Beachten Sie, dass beim TP170A bei serieller Kopplung kein Remote-Transfer möglich ist. Wenn der Transfer zwar generiert wird, aber sofort endet, ist häufig die Kanalfreigabe falsch gesetzt oder die physische Verbindung ungeeignet. Für ein Betriebssystem-Update wird im Siemens-Handbuch außerdem die Übertragung der passenden Imagedatei per PTUpdate über IF1A beschrieben.
Warum reagiert der Touchscreen nicht mehr richtig oder trifft die falschen Felder? In diesem Fall sollte der Touch-Screen neu kalibriert werden. Siemens beschreibt ausdrücklich, dass eine Kalibrierung erforderlich sein kann, wenn ein Bedienobjekt nicht mehr reagiert oder Alterung und Umwelteinflüsse die Touch-Erkennung verändert haben. Beim TP170A erfolgt das über den Loader und den Dialog „Control Settings“ mit der Schaltfläche „Calibrate“. Der Kalibrierdialog muss vollständig durchlaufen werden, indem die Kalibrierkreuze nacheinander sauber getroffen werden.
Warum ist die Uhrzeit auf dem TP170A nach dem Neustart falsch? Das TP170A besitzt keine batteriegepufferte Systemuhr. Deshalb kann die Uhrzeit nach dem Ausschalten verloren gehen oder nicht mehr zum Anlagenzeitstempel passen. Siemens empfiehlt für solche Fälle die Synchronisation über die Steuerung, etwa über den Bereichszeiger „Datum/Uhrzeit-SPS“ oder über bereitgestellte Zeit-Synchronisationsbausteine bei S7-200-Anwendungen. Wenn Zeitstempel, Meldungen oder Schichtdaten wichtig sind, sollte die Zeitsynchronisation fest in das HMI/PLC-Konzept aufgenommen werden.
Warum ist die Anzeige meines TP170A kaum lesbar oder wirkt fast leer? Prüfen Sie zuerst den eingestellten Kontrast im Dialog „Control Settings“. Siemens weist darauf hin, dass sich der Kontrast in weiten Grenzen verändern lässt und bei ungünstigen Lichtverhältnissen bis zur Unkenntlichkeit der Anzeige führen kann. Über „Contrast +“ und „Contrast –“ lässt sich der Wert direkt korrigieren. Zusätzlich sollte das Display auf Verschmutzung oder eine beschädigte Schutzfolie geprüft werden, wenn die Lesbarkeit dauerhaft schlecht bleibt.

Ist 6AV6545-0BA15-2AX0 noch verfügbar?

Ja, über EICHLER sind für diese Artikelnummer weiterhin mehrere Beschaffungs- und Servicewege sichtbar: Reparatur, Austausch, gebraucht und neu. Das ist gerade bei abgekündigten HMIs wichtig, weil nicht nur der klassische Neukauf zählt, sondern auch die Fähigkeit, Ausfälle schnell mit funktionsgeprüften Geräten oder einer Reparatur zu überbrücken. Für B2B-Kunden bietet das eine deutlich größere Handlungssicherheit in Bestandsanlagen als ein reiner Blick auf den ursprünglichen Herstellerstatus.

Gibt es einen offiziellen Siemens-Nachfolger für das TP170A?

Siemens nennt das TP 177A als innovated replacement beziehungsweise als preisoptimierten Nachfolger für das TP170A. Das ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Einkauf und Technik, ersetzt aber keine technische Prüfung. Bei einem Wechsel auf das TP177A müssen Projekt, Kommunikation und Darstellungsobjekte im WinCC-flexible-Umfeld sauber geprüft werden, damit das Ersatzgerät in der Zielanlage ohne Überraschungen integriert werden kann. Nachfolger bedeutet hier also nicht automatisch plug-and-play-kompatibel, sondern einen vom Hersteller benannten Migrationspfad.

Mit welcher Software wird 6AV6545-0BA15-2AX0 projektiert?

Das TP170A ist laut Siemens mit ProTool/Lite ab Version 5.2 SP1 sowie mit WinCC flexible Compact ab Version 2004 projektierbar. Für Betreiber älterer Maschinen ist das besonders relevant, weil die Wiederverwendung vorhandener Engineering-Stände oft über Reparatur, Austausch oder Migration entscheidet. Vor jeder Ersatzbeschaffung sollte deshalb geprüft werden, ob Projektdateien, Engineering-PC und passende Kommunikationsadapter noch verfügbar sind. Ohne gesicherten Projektstand wird ein Gerätetausch in der Praxis deutlich aufwendiger und risikoreicher.

Welche Steuerungen und Schnittstellen unterstützt das TP170A?

Das Gerät ist auf klassische serielle und Feldbus-nahe HMI-Kopplung ausgelegt. Siemens nennt MPI/PROFIBUS DP als zentrale Anbindung und beschreibt außerdem die Projektierungs- bzw. Kommunikationsmöglichkeiten über RS232, RS422/RS485 und optional TTY je nach Anwendung und Treiber. Unterstützt werden unter anderem S7-200, S7-300/400 sowie weitere Steuerungssysteme über passende Treiber. Für die Ersatzteilbeschaffung ist das wichtig, weil nicht nur die Artikelnummer passen muss, sondern auch die bestehende Kommunikationsarchitektur der Anlage.

Lässt sich ein bestehendes TP170A-Projekt auf ein neueres Panel migrieren?

Grundsätzlich ja. Siemens beschreibt für den Wechsel auf Nachfolgegeräte einen device switch im WinCC-flexible-Umfeld. Dabei müssen aber projektspezifische Eigenschaften geprüft werden. Siemens weist in den Migrationsunterlagen darauf hin, dass bestimmte Objekte und Darstellungsarten geräteabhängig sind. Ein Migrationsprojekt ist deshalb mehr als ein Hardwaretausch: Es umfasst die Prüfung von Kommunikation, Screens, Objekten und Bedienverhalten. Für Produktionsverantwortliche ist das der entscheidende Punkt, um Stillstandsrisiko und Inbetriebnahmeaufwand realistisch einzuplanen.

Wann ist eine Reparatur sinnvoller als Austausch oder Ersatzbeschaffung?

Eine Reparatur ist meist dann stark, wenn das Originalgerät in die bestehende Anlage, Ausschnittmaße und Projektierung eingebunden bleiben soll. Ein Austauschgerät ist vorteilhaft, wenn der Maschinenstillstand schnell beendet werden muss und die defekte Baugruppe erst danach eingesendet wird. Funktionsgeprüfte Gebrauchtgeräte sind besonders interessant, wenn Obsoleszenz die Versorgung erschwert und identische Lagerbestände aufgebaut werden sollen. Neugeräte sind sinnvoll, wenn ein unbenutzter Zustand gewünscht ist und noch passende Ware verfügbar ist. EICHLER beschreibt diese Wege klar als Mittel, um Verfügbarkeit trotz Abkündigung und Ausfällen aufrechtzuerhalten.

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