SIEMENS 6SN1145-1BA02-0CA2
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SIEMENS | Antriebstechnik | Einspeise- / Rückspeisemodule
- EICHLER-Art.Nr.: K0202623
- EAN: 4019169393379
Produktbeschreibung
SIMODRIVE 611 EIN-/RUECKSPEISEMODUL,36/47 KW GEREGELT, INTERNE ENTWAERMUNG, NETZSCHUETZ MIT OEFFNERKONTAKT
Leistungen für SIEMENS 6SN1145-1BA02-0CA2
Reparatur
von 2.247,77 €
bis 4.045,99 €
Austausch
3.717,00 €
Gebraucht
4.130,00 €
Neu
SIEMENS |
6SN1145-1BA02-0CA2 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 14 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2015-04-01 | ||
| EAN | 4019169393379 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85044095 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 9313 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6SN1145-1BA02-0CA2 und wo wird es eingesetzt
6SN1145-1BA02-0CA2 ist ein SIEMENS SIMODRIVE 611 Ein-/Rückspeisemodul. Siemens führt die Baugruppe als Ersatzteil und beschreibt sie als geregeltes Modul mit 36/47 kW, interner Entwärmung und Netzschütz mit Öffnerkontakt. Innerhalb eines SIMODRIVE-611-Verbunds übernimmt das Modul die Einspeisung des Antriebsverbands aus dem Netz und ermöglicht die Rückspeisung von Bremsenergie. Das ist vor allem in Werkzeugmaschinen, CNC-Anlagen, Bearbeitungszentren und Maschinen mit dynamischen Vorschub- oder Spindelantrieben relevant, bei denen stabile Zwischenkreisversorgung und kontrollierte Energierückführung wichtig sind. Für Instandhalter ist die Baugruppe deshalb häufig ein kritisches Ersatzteil, wenn Stillstände schnell beendet und bestehende Anlagen weiterbetrieben werden sollen.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die wichtigsten Eckdaten helfen vor allem bei Identifikation, Kompatibilitätsprüfung und Schaltschrankplanung. Siemens nennt für 6SN1145-1BA02-0CA2 die Baugruppenklasse 36/47 kW, ein Nettogewicht von 14,0 kg, Ursprungsland Deutschland und die Warennummer 85044095. Im SIMODRIVE-611-Umfeld arbeitet das System mit einem Zwischenkreis-Nennwert von 600 V; unter 350 V schaltet die Elektronik ab. Für die 36-kW-E/R-Baugröße nennt das Projektierungshandbuch außerdem eine Modulbreite von 200 mm und einen austauschbaren Lüfter. Für Einkauf und Technik bedeutet das: Die Baugruppe ist nicht nur über die Artikelnummer identifizierbar, sondern auch über Leistungsbereich, Bauform und elektrische Einbindung in den bestehenden Antriebsverband.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus
Für die Beschaffung ist der Status eindeutig: Siemens führt 6SN1145-1BA02-0CA2 als Spare Part mit PLM PM410 Product cancellation, wirksam seit 01.04.2015. Auch auf der EICHLER-Artikeldetailseite ist der Produktstatus EOP: 2015-04-01 ausgewiesen. Zusätzlich nennt Siemens das Produkt als nicht RoHS-konform. Damit ist klar: Die Baugruppe gehört in vielen Werken bereits in ein aktives Obsoleszenz- und Ersatzteilmanagement. Ein heute regulär vermarkteter direkter Nachfolger wurde in den recherchierten Siemens-Quellen nicht verifiziert. Dokumentiert ist jedoch eine Hersteller-Substitution von 6SN1145-1BA02-0CA1 auf 6SN1145-1BA02-0CA2 infolge einer Bauteiländerung. Für Bestandsanlagen ist daher die exakte MLFB-Prüfung besonders wichtig.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind
Für Betreiber älterer SIMODRIVE-611-Anlagen sind mehrere Servicewege wichtig. Bei EICHLER ist Reparatur für diese Baugruppe mit 7–10 Tagen angegeben; enthalten sind technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Austausch und Gebraucht sind jeweils mit 1–3 Tagen ausgewiesen, zusätzlich ist eine Lastprüfung für E/R-Module als Option verfügbar. Neu wird auf Anfrage angeboten. Für Instandhaltung ist Reparatur interessant, wenn die vorhandene Baugruppe erhalten bleiben soll. Für Einkauf und Produktion ist Austausch meist dann sinnvoll, wenn Downtime-Kosten höher sind als der Preisunterschied. Die Lastprüfung ist besonders relevant, wenn Fehler nur unter realer Leistungsanforderung oder bei Rückspeisevorgängen auftreten.
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum meldet das SIMODRIVE 611 E/R-Modul „NE-Modul nicht betriebsbereit“? | Prüfen Sie zuerst die Freigabekette am Modul. Siemens nennt als typische Ursache fehlende Freigaben an Klemme 63, 64 oder 48. Zusätzlich sollten FR+ / FR-, Reset an Klemme R/19, die Vorladung des Zwischenkreises sowie die PLC-seitige Betriebsbereit-Logik kontrolliert werden. Relevant sind auch der Rückmeldekontakt 111–213 des internen Netzschützes und der Zustand der LEDs. Bleibt die Betriebsbereit-Meldung aus, obwohl die Versorgung anliegt, müssen Netzschütz, Verdrahtung und Freigabesignale systematisch geprüft werden. |
| Warum zeigt das E/R-Modul „Zwischenkreisüberspannung“ an? | Siemens nennt dafür mehrere mögliche Ursachen: Netzrückspeisung ausgeschaltet, Einrichtbetrieb, Netzfehler, zu hohe Netzspannung, dynamische Überlastung oder ein unzulässig platzierter Netzfilter zwischen E/R-Modul und Kommutierungsdrossel. Wird gleichzeitig ein Netzfehler angezeigt oder leuchtet die gelbe LED nicht, soll zusätzlich das Überspannungsbegrenzungs-Modul geprüft werden. Siemens beschreibt dafür einen Funktionstest über das Abziehen des Moduls und das Umstecken von X181 direkt auf das NE-Modul. Ist das Modul danach funktionsfähig, ist das Überspannungsbegrenzungs-Modul zu ersetzen. |
| Warum fällt die Betriebsbereitschaft ab oder die Störmeldung kommt sofort nach dem Einschalten? | Laut Siemens können gestörte Elektronikversorgung, eine fehlerhafte 5-V-Spannungsebene, Probleme am Netzanschluss, am Gerätebus oder am Zwischenkreisanschluss die Ursache sein. Bei der Diagnose sollten deshalb nicht nur die Leistungsanschlüsse, sondern auch die Hilfsversorgung und Steckverbindungen kontrolliert werden. Die LED-Anzeigen am Modul helfen bei der Eingrenzung: Sie unterscheiden unter anderem zwischen „Gerät bereit“, „Überspannung Zwischenkreis“ und „Stromversorgung Elektronik gestört“. Bei wiederkehrenden Einschaltproblemen ist außerdem zu prüfen, ob der Vorladevorgang sauber abgeschlossen wird. |
| Warum speist das Modul keine Bremsenergie mehr zurück, obwohl die Achsen zunächst weiterlaufen? | Siemens beschreibt genau dieses Verhalten für den Fall, dass LED 5 rot leuchtet: Dann liegt eine Impulslöschung nur für das E/R-Modul vor, die Rückspeisung ist nicht mehr möglich, die Achsen können jedoch vorerst weiterlaufen und das Betriebsbereit-Relais fällt ab. In diesem Fall sollten Überlastzustände, Netzfehler, Überspannungsereignisse und die Freigabebedingungen des Moduls geprüft werden. Wenn der Fehler wiederholt unter Last auftritt, ist eine belastbare Funktionsprüfung oder ein Austausch oft der schnellste Weg, um Folgeschäden im Antriebsverband zu vermeiden. |
Ist 6SN1145-1BA02-0CA2 noch ein aktives Siemens Produkt?
Nein. Siemens führt die Baugruppe als Ersatzteil und kennzeichnet sie mit PLM PM410 Product cancellation. Als Wirksamkeitsdatum wird 01.04.2015 genannt. Für Betreiber bedeutet das: Die Baugruppe ist nicht mehr als aktuelles Serienprodukt einzuplanen, sondern gehört in die Kategorie Obsoleszenzversorgung, Ersatzteilbevorratung, Reparatur und Austausch.
Welche Angaben sollte ich bei Anfrage, Bestellung oder Reparaturanmeldung unbedingt angeben?
Für eine schnelle Zuordnung sind vor allem die komplette MLFB 6SN1145-1BA02-0CA2, die EAN 4019169393379, die EICHLER-Art.-Nr. K0202623 sowie die Baugruppenart SIMODRIVE 611 Ein-/Rückspeisemodul wichtig. Hilfreich sind zusätzlich Fehlerbild, LED-Zustand, Maschinen-/Anlagentyp und die Info, ob der Fehler nur unter Last oder schon beim Einschalten auftritt. So lassen sich Verwechslungen mit ähnlichen 611-E/R-Modulen deutlich reduzieren.
Kann 6SN1145-1BA02-0CA2 kurzfristig beschafft werden?
Ja, über den Sekundärmarkt und Servicepartner ist eine kurzfristige Beschaffung grundsätzlich realistisch. Auf der EICHLER-Seite sind Austausch und Gebraucht jeweils mit 1–3 Tagen ausgewiesen, während Reparatur mit 7–10 Tagen angegeben ist. Gleichzeitig zeigen Suchergebnisse für diese Artikelnummer, dass auch andere Marktteilnehmer Lager- oder Refurbished-Bestände für genau diese MLFB führen. Für kritische Anlagen ist daher nicht nur der Preis, sondern vor allem das verfügbare Liefermodell entscheidend.
Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch?
Reparatur ist meist dann sinnvoll, wenn die eigene Baugruppe vollständig identifiziert ist, keine sofortige Wiederinbetriebnahme binnen 24 bis 72 Stunden nötig ist und Sie Wert auf den Erhalt der vorhandenen Einheit legen. Austausch ist die bessere Option, wenn Produktionsstillstand teuer ist und eine geprüfte Ersatzbaugruppe schneller verfügbar sein muss. Bei EICHLER ist genau diese Differenz sichtbar: Reparatur braucht länger, Austausch ist deutlich schneller verfügbar.
Gibt es für 6SN1145-1BA02-0CA2 einen von Siemens benannten direkten Nachfolger?
Ein aktuell von Siemens benannter direkter Nachfolger wurde in den recherchierten Herstellerquellen nicht verifiziert. Dokumentiert ist jedoch eine Substitution innerhalb derselben Baugruppenfamilie: Siemens nennt den Wechsel von 6SN1145-1BA02-0CA1 auf 6SN1145-1BA02-0CA2 aufgrund einer Bauteiländerung. Für die Ersatzteilbeschaffung ist das ein wichtiger Unterschied, weil eine Substitution nicht automatisch einem modernen Seriennachfolger entspricht.
Ist das Modul RoHS-konform?
Nach den Siemens-Produktdaten ist 6SN1145-1BA02-0CA2 nicht RoHS-konform. Diese Information ist vor allem für internationale Beschaffung, Dokumentation im Life-Cycle-Management und interne Compliance-Prüfungen relevant. Bei Retrofit-, Export- oder Audit-Themen sollte dieser Punkt deshalb früh mit abgefragt werden.























