SIEMENS 6ES7314-5AE03-0AB0
-
SIEMENS | Baugruppen | SIMATIC S7-300
- EICHLER-Art.Nr.: K0002343
- EAN: 4025515060543
Produktbeschreibung
SIMATIC S7-300, CPU 314 IFM KOMPAKT CPU MIT MPI, 16DE/16DA/4AE/1AA, 2 X 40-POL., INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V, ARBEITSSPEICHER 32 KBYTE
Leistungen für SIEMENS 6ES7314-5AE03-0AB0
Reparatur
von 1.097,96 €
bis 1.976,32 €
Austausch
1.714,50 €
Gebraucht
1.905,00 €
Neu
SIEMENS |
6ES7314-5AE03-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.9 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2012-10-01 | ||
| EAN | 4025515060543 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85371091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 4256 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6ES7314-5AE03-0AB0 und wo wird es eingesetzt
Die 6ES7314-5AE03-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 314 IFM von Siemens. Es handelt sich um eine kompakte SPS-CPU für Maschinen und Anlagen, bei denen Steuerung, integrierte Ein-/Ausgänge und Basis-Kommunikation in einer Baugruppe zusammengefasst werden sollen. Typische Einsatzfelder sind Bestandsanlagen im Maschinenbau, in Fördertechnik, Verpackung, Handhabung sowie in Retrofit-Umgebungen, in denen eine vorhandene S7-300-Architektur weiterbetrieben werden muss. Durch die integrierte MPI-Schnittstelle, die eingebauten digitalen und analogen Signale sowie die integrierte 24-V-DC-Versorgung eignet sich die CPU besonders für kompakte Steuerungsaufgaben mit begrenztem Schaltschrankplatz und klar definiertem I/O-Bedarf.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die CPU bietet 32 kByte Arbeitsspeicher, eine MPI-Schnittstelle mit 19,2 bzw. 187,5 kBaud, eine integrierte 24-V-DC-Versorgung sowie 16 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge, 4 Analogeingänge und 1 Analogausgang. Die analogen Kanäle unterstützen ±10 V und ±20 mA bei 11 Bit plus Vorzeichen, was für viele klassische Mess- und Stellaufgaben in älteren Maschinen ausreichend ist. Zusätzlich besitzt die CPU spezielle integrierte Funktionen wie Zähler, Frequenzmesser bis 10 kHz und 1-kanaliges Positionieren. Für Instandhalter ist wichtig: Die Sonder-Eingänge E126.0 bis E126.3 sind für schnelle Signale ausgelegt, während der Analogausgang sorgfältig verdrahtet werden muss, da Verdrahtungsfehler die integrierte Analogperipherie beschädigen können.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für die 6ES7314-5AE03-0AB0 ist auf der EICHLER-Produktseite der Produktstatus EOP: 2012-10-01 angegeben. Siemens hat die CPU 312 IFM und CPU 314 IFM in einer Produktmitteilung zum 01.10.2012 vollständig abgekündigt; damit endete der Hersteller-Lebenszyklus. Für Betreiber bedeutet das: Der Fokus liegt heute nicht mehr auf regulärem Herstellerneubezug, sondern auf Bestandserhalt, Reparatur, Austausch und abgesicherter Ersatzteilversorgung. Siemens nennt in der Abkündigungsmitteilung die CPU 313C, 128 kB, 24DE/16DA/5AE/2AA, 6ES7313-5BG04-0AB0 als Nachfolger. Wegen geänderter Speicher- und I/O-Struktur sollte ein Wechsel jedoch immer mit einer Migrations- und Kompatibilitätsprüfung verbunden werden.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für diese Baugruppe sind bei EICHLER Reparatur, Austausch, gebrauchte Baugruppen und Neuware auf Anfrage vorgesehen. Die Reparatur ist vor allem dann relevant, wenn die vorhandene CPU mechanisch und funktional in die Anlage passt und ein Umbau vermieden werden soll. Der Austausch oder eine gebrauchte, funktionsgeprüfte Baugruppe ist besonders bei akutem Stillstand sinnvoll, weil so die Downtime verkürzt werden kann. EICHLER nennt für Reparaturen 2–5 Tage, für Austausch und Gebrauchtteile 1–3 Tage sowie ein optionales Prüfprotokoll. Reparaturen umfassen laut Produktseite technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Gerade nach Hersteller-Obsoleszenz sichern solche Leistungen die Funktionsfähigkeit bestehender Anlagen wirtschaftlich ab.
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum geht meine CPU 314 IFM beim Laden von FB7 oder FB8 in STOP und meldet „unbekannter Befehl im FB7“? | Prüfen Sie zuerst, ob Bibliotheksstand, CP341-Funktionsbausteine und CPU-/Firmwarestand zusammenpassen. Bei älteren CPU-314-IFM-Ständen können neuere Kommunikationsbausteine nicht lauffähig sein. Sinnvoll ist, den Diagnosepuffer auszulesen, die verwendeten FB-Versionen mit dem bestehenden Projektstand abzugleichen und bei Bedarf ältere, kompatible Kommunikationsbausteine zu verwenden, statt ungetestet neuere Bibliotheken einzuspielen. |
| Warum kann ich über einen CP 343-1 Lean nicht online auf die 6ES7314-5AE03-0AB0 zugreifen? | Prüfen Sie als Erstes die exakte Bestellnummer der CPU. Für den CP 343-1 Lean ist die CPU ab 6ES7314-5AE03-0AB0 kompatibel; ältere Varianten -5AE00, -5AE01 und -5AE02 gelten als nicht unterstützt. Ist die richtige CPU verbaut, sollten Hardwarekonfiguration und NetPro-Daten vollständig geladen, der CP in STEP 7 korrekt projektiert und sein Betriebszustand kontrolliert werden. Wenn MPI funktioniert, Ethernet aber nicht, liegt die Ursache oft in einer nicht sauber geladenen oder unvollständigen Konfiguration. |
| Warum liefert der integrierte Analogeingang falsche Werte oder gar keinen Messwert? | Die integrierten Analogeingänge der CPU 314 IFM sind auf ±10 V und ±20 mA ausgelegt. Prüfen Sie deshalb Messbereich, Verdrahtung, MANA-Bezug und die Parametrierung des Kanals in STEP 7. Häufige Ursachen sind ein Sensor mit unpassendem Ausgangssignal, falsche Strom-/Spannungsauswahl, fehlender Bezugspunkt oder Verdrahtungsfehler an den integrierten Analogklemmen. Beobachten Sie den Rohwert im PEW, messen Sie das Sensorsignal extern gegen und gleichen Sie beides mit der Hardwarekonfiguration ab. |
| Warum fordert die CPU nach dem Einschalten Urlöschen an oder bleibt mit blinkender STOP-LED stehen? | Eine blinkende STOP-LED kann auf eine Urlöschanforderung hinweisen. Siemens nennt dafür unter anderem RAM-Probleme, zu kleine Speicherverhältnisse für die zu ladenden Inhalte oder fehlerhafte Bausteine. Führen Sie das MRES-Verfahren exakt nach der Siemens-Sequenz aus. Wenn die STOP-LED dabei nicht wie vorgesehen blinkt, wiederholen Sie die entscheidenden Schritte und lesen Sie anschließend den Diagnosepuffer aus. Gerade bei älteren IFM-CPUs sollte zusätzlich geprüft werden, ob der lauffähige Stand korrekt im beständigen Speicher hinterlegt ist. |
| Warum ist nach Netzausfall oder nach einem Eingriff der Programmstand weg oder veraltet? | Die 6ES7314-5AE03-0AB0 besitzt einen integrierten Festwert-/Ladespeicher, arbeitet aber zugleich mit batteriegepufferten Daten. Ohne Batterie bleiben nur kleine remanente Bereiche erhalten. Werden Änderungen nur geladen, aber nicht dauerhaft per RAM nach ROM kopieren gesichert, kann die CPU nach Urlöschen oder Störung mit einem älteren Stand anlaufen. Deshalb Batterie prüfen, Projekt konsistent neu laden und den dauerhaften Speicherstand anschließend gezielt aktualisieren. |
Ist 6ES7314-5AE03-0AB0 noch verfügbar oder bereits abgekündigt?
Die Baugruppe ist herstellerseitig abgekündigt. Auf der Produktseite ist EOP: 2012-10-01 genannt, und Siemens hat die CPU-314-IFM-Serie zum 01.10.2012 vollständig aus dem Lebenszyklus genommen. Für die Beschaffung bedeutet das in der Praxis: Relevant sind heute vor allem Reparatur, Austausch, gebrauchte Lagerware und projektbezogene Ersatzstrategien. Für Betreiber älterer Maschinen ist deshalb nicht nur die Artikelnummer wichtig, sondern auch die Frage, wie schnell eine funktionsgeprüfte Ersatzlösung verfügbar ist.
Gibt es einen offiziellen Nachfolger für die 6ES7314-5AE03-0AB0?
Ja. Siemens nennt in der Abkündigungsmitteilung als Nachfolger die CPU 313C, 6ES7313-5BG04-0AB0. Trotzdem ist ein Austausch nicht automatisch 1:1 risikofrei. Die Nachfolge-CPU bringt eine andere Speicher- und I/O-Ausstattung mit und arbeitet in einer moderneren Hardwarelogik. Für einen sicheren Umstieg sollten daher Hardwarekonfiguration, Adressierung, integrierte Funktionen, Speicherverhalten und vorhandene Projektstände vorab geprüft werden. Für viele Bestandsanlagen ist deshalb der Erhalt der vorhandenen CPU-Plattform technisch und wirtschaftlich zunächst der risikoärmere Weg.
Benötigt die 6ES7314-5AE03-0AB0 eine Memory Card?
Bei der 6ES7314-5AE03-0AB0 steht ein integrierter 48-kByte-FEPROM-Ladespeicher zur Verfügung. In der Frontansicht weist Siemens den Memory-Card-Schacht nur für die Variante -5AE10- aus. Für die 5AE03 ist daher vor allem wichtig, dass Programmänderungen sauber in den dauerhaften Speicher übernommen werden. Nach Änderungen sollte geprüft werden, ob der aktuelle Stand wirklich beständig abgelegt ist, damit die CPU nach Urlöschen oder Störung nicht mit einem alten Speicherbild startet.
Mit welcher Software wird die CPU projektiert und wie erfolgt die Verbindung?
Die CPU ist der klassischen STEP-7-/SIMATIC-Manager-Welt zugeordnet; Siemens nennt als zugehöriges Programmpaket STEP 7 V5.0 mit Service Pack 3. Die integrierte Kommunikationsschnittstelle ist MPI, nicht PROFINET und nicht ein integrierter DP-Master. Die MPI-Kommunikation arbeitet mit 19,2 oder 187,5 kBaud. Für Serviceeinsätze an Bestandsanlagen ist daher entscheidend, dass Projektstand, PG-Schnittstelle und Adapter zur vorhandenen MPI-Infrastruktur passen. Das reduziert Stillstandszeit und vereinfacht Diagnose, Upload und Hardwarevergleich.
Ist die 6ES7314-5AE03-0AB0 mit CP 343-1 Lean kompatibel?
Ja, die 6ES7314-5AE03-0AB0 wird in Siemens-Kompatibilitätsunterlagen für den CP 343-1 Lean geführt. Wichtig ist die exakte Unterscheidung zu älteren 314-IFM-Varianten: In Praxisquellen und Kompatibilitätshinweisen wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass ältere Bestellstände -5AE00, -5AE01 und -5AE02 problematisch beziehungsweise nicht unterstützt sind. Wenn eine Anlage trotz passender CPU nicht erreichbar ist, sollte deshalb nicht nur das Netzwerk geprüft werden, sondern vor allem die exakte Baugruppenkennung, der geladene Hardwarestand und die vollständige Kommunikationsprojektierung.
Warum ist bei dieser CPU heute oft Reparatur oder Austausch wirtschaftlich sinnvoller als ein Sofort-Umbau?
Bei einer abgekündigten Bestands-CPU verursacht ein ungeplanter Umbau oft mehr Aufwand als nur den Teiletausch: Projektprüfung, Verdrahtungsanpassung, Testlauf, Dokumentationsabgleich und Wiederinbetriebnahme kosten Zeit. Für genau solche Fälle sind Reparatur, Austausch und funktionsgeprüfte Gebrauchtbaugruppen wirtschaftlich interessant, weil die vorhandene Anlagenlogik erhalten bleibt. EICHLER nennt für Reparaturen 2–5 Tage, für Austausch und Gebrauchtteile 1–3 Tage sowie ein optionales Prüfprotokoll und mindestens 24 Monate Garantie auf Reparaturen. Das hilft, Stillstandskosten und Migrationsrisiken kontrollierbar zu halten.























