SIEMENS 6ES7340-1CH02-0AE0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0171269
  • EAN: 4025515072560
  • UPC: 040892562330

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, CP 340 KOMMUNIKATIONSPROZESSOR MIT RS-422/485-SCHNITTSTELLE INKL. PROJEKTIERPAKET AUF CD

Leistungen für SIEMENS 6ES7340-1CH02-0AE0

Reparatur

2-5 Tage

von 624,73 €

bis 918,72 €

Austausch

1-3 Tage

1 Stck.

827,95 €

786,55 €

786,55 € *

Geben Sie hier bitte einen Angebots-Empfänger an.


Gebraucht

1-3 Tage

1 Stck.

919,94 €

873,94 €

873,94 € *

Geben Sie hier bitte einen Angebots-Empfänger an.


Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.357
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4025515072560
UPC 040892562330
Statistische Warennummer 85176200
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe X07Y
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20080331
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-09
eClass 5.1 27-24-22-08
eClass 6.0 27-24-22-08
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001423
ETIM 5 EC001423

Was ist 6ES7340-1CH02-0AE0 und wo wird es eingesetzt

6ES7340-1CH02-0AE0 ist ein SIMATIC S7-300 CP 340 Kommunikationsprozessor von Siemens für serielle Punkt-zu-Punkt-Kommunikation über RS-422/485. Die Baugruppe wird in S7-300-Steuerungssystemen eingesetzt, wenn Maschinen, Anlagenteile, Messgeräte, Drucker oder weitere serielle Teilnehmer in eine bestehende Automatisierungsstruktur eingebunden werden müssen. Besonders relevant ist die Artikelnummer für Instandhaltung und Ersatzteilbeschaffung, wenn eine vorhandene CP-340-Kommunikation ohne Änderung der Anlagenarchitektur weiterbetrieben werden soll. Bei einem Austausch ist entscheidend, dass Schnittstelle, Projektierung, Protokoll und Einbauumgebung zur bestehenden Steuerung passen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe 6ES7340-1CH02-0AE0 wird nicht über eine separate 24-V-DC-Versorgung, sondern über den 5-V-Rückwandbus der S7-300 versorgt. Der maximale Strom aus dem Rückwandbus liegt bei 165 mA, die Verlustleistung beträgt typischerweise 0,6 W und maximal 0,85 W. Für die Kommunikation steht eine potentialgetrennte RS-422/485-Schnittstelle mit 15-poliger Sub-D-Buchse zur Verfügung. Die Übertragungsgeschwindigkeit reicht von 2,4 kbit/s bis 19,2 kbit/s, die maximale Leitungslänge beträgt 1.200 m. Unterstützt werden die Protokolle 3964(R) und ASCII, während RK 512 und nachladbare kundenspezifische Treiber nicht vorgesehen sind.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6ES7340-1CH02-0AE0 ist der Life-Cycle besonders relevant, da die Baugruppe als Ersatzteil geführt wird und innerhalb der SIMATIC-S7-300-Produktfamilie von Abkündigungs- und Auslaufprozessen betroffen ist. Für Betreiber bedeutet das, dass Ersatzteilverfügbarkeit, Reparaturfähigkeit, Austauschstrategie und mögliche Migration nicht erst bei einem Ausfall bewertet werden sollten. Ein direkt kompatibler Nachfolger sollte nicht ohne technische Prüfung angenommen werden, da Projektierung, Schnittstellenphysik, Telegrammlogik und Anlagenprogramm zusammenpassen müssen. Sinnvoll ist eine strukturierte Obsoleszenzbewertung, um Risiken durch Stillstand, schwer beschaffbare Ersatzteile oder ungeplante Umbauten frühzeitig zu reduzieren.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 6ES7340-1CH02-0AE0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe weiter in einer bestehenden S7-300-Anlage eingesetzt werden soll und eine Migration kurzfristig nicht geplant ist. Austauschgeräte können Stillstandszeiten reduzieren, wenn die serielle Kommunikation schnell wiederhergestellt werden muss. Für Einkauf und Instandhaltung ist zusätzlich eine geplante Bevorratung hilfreich, um schwer beschaffbare CP-340-Baugruppen rechtzeitig abzusichern. Life Cycle Management unterstützt dabei, betroffene Anlagenbestände zu erfassen, Risiken zu priorisieren und eine belastbare Ersatzteil- oder Reparaturstrategie festzulegen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Attribut Wert
Versorgungsspannung
Nennwert (DC)
● DC 24 V Nein; Versorgung über Rückwandbus 5V
Eingangsstrom
aus Rückwandbus DC 5 V, max. 165 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 0,6 W
Verlustleistung, max. 0,85 W
Schnittstellen
Schnittstellen/Bustyp RS 422 / 485 (X.27)
Anzahl Schnittstellen 1; potentialgetrennt
Übertragungsgeschwindigkeit, min. 2,4 kbit/s
Übertragungsgeschwindigkeit, max. 19,2 kbit/s
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
● Leitungslänge, max. 1 200 m
● unterstützte Drucker HP-Deskjet, HP-Laserjet, IBM-Proprinter, Benutzerdefiniert
● Steckertyp 15-polige Sub-D Buchse
Integrierte Protokolltreiber
— 3964 (R) Ja
— ASCII Ja
— RK 512 Nein
— kundenspezifische Treiber nachladbar Nein
Telegrammlänge, max.
— 3964 (R) 1 024 byte
— ASCII 1 024 byte
Übertragungsgeschwindigkeit, RS 422/485
— mit 3964 (R)-Protokoll, max. 19,2 kbit/s
— mit ASCII-Protokoll, max. 9,6 kbit/s
— mit Druckertreiber, max. 9,6 kbit/s
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnoseanzeige LED
● Empfangen RxD Ja
● Senden TxD Ja
● Sammelfehler SF (rot) Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -40 °C
● max. 70 °C
Software
Baustein
● FB-Länge im Arbeitsspeicher, max. 2 700 byte; Datenkommunikation, senden und empfangen
Anschlusstechnik
Ausführung des elektrischen Anschlusses für Versorgungsspannung über Rückwandbus
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 120 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 300 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet die SF-LED an 6ES7340-1CH02-0AE0? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Baugruppe korrekt im S7-300-Rack steckt und vom Rückwandbus versorgt wird. Anschließend ist die Projektierung mit der tatsächlich verbauten CP-340-Variante abzugleichen. Danach sollten Schnittstellenparameter, Telegrammformat und Diagnosepuffer der Steuerung kontrolliert werden. Falls der Fehler bestehen bleibt, ist ein Defekt der Baugruppe oder eine fehlerhafte Kommunikation zum angeschlossenen Gerät einzugrenzen.
Warum bleiben RxD und TxD am CP 340 ohne Aktivität? Zuerst sollte kontrolliert werden, ob das Anwenderprogramm Sende- oder Empfangsaufträge anstößt. Anschließend sind Verdrahtung, Sub-D-Stecker und die Zuordnung der RS-422/485-Signalleitungen zu prüfen. Danach sollte abgeglichen werden, ob Baudrate, Parität, Datenbits, Stoppbits und Protokoll auf beiden Kommunikationsseiten identisch eingestellt sind. Zusätzlich ist zu prüfen, ob der angeschlossene Teilnehmer betriebsbereit ist und überhaupt Telegramme sendet oder erwartet.
Warum kommt keine RS-422/485-Kommunikation mit 6ES7340-1CH02-0AE0 zustande? Zuerst sollte die Schnittstellenart der Gegenstelle mit der konfigurierten RS-422/485-Betriebsart abgeglichen werden. Anschließend sind Leitungslänge, Schirmung, Potentialtrennung und Steckverbindung zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob das verwendete Protokoll zur Anwendung passt und ob die Telegrammlänge innerhalb der zulässigen Grenzen liegt. Falls weiterhin keine Kommunikation möglich ist, sollte die Baugruppe testweise mit bekannter Projektierung und einem definierten Gegenstellenaufbau geprüft werden.
Warum werden Telegramme am CP 340 fehlerhaft oder unvollständig empfangen? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Telegrammstruktur der Gegenstelle zur projektierten ASCII- oder 3964(R)-Kommunikation passt. Anschließend sind Baudrate, Zeichenrahmen und Endekennung beziehungsweise Protokollablauf zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die maximale Telegrammlänge überschritten wird oder ob Störungen auf der Leitung auftreten. Zusätzlich ist eine Prüfung der Schirmauflage und der Kabelführung sinnvoll, wenn Fehler nur sporadisch auftreten.
Warum bricht die Kommunikation über 6ES7340-1CH02-0AE0 sporadisch ab? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Spannungsversorgung des S7-300-Racks stabil ist und keine Kontaktprobleme am Rückwandbus auftreten. Anschließend sind Steckverbinder, Schirmung und Leitungsführung auf mechanische Belastung oder Störeinflüsse zu kontrollieren. Danach sollte die Telegrammfolge im Anwenderprogramm mit dem Verhalten der Gegenstelle abgeglichen werden. Falls der Fehler temperatur- oder vibrationsabhängig auftritt, sollte die Baugruppe außerhalb der Anlage funktionsgeprüft werden.
Warum funktioniert 6ES7340-1CH02-0AE0 nach einem Austausch nicht? Zuerst sollte die vollständige Artikelnummer der ausgebauten und der eingesetzten Baugruppe abgeglichen werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die Hardwarekonfiguration und das Projektierpaket zur CP-340-Variante mit RS-422/485-Schnittstelle passen. Danach sollten Steckerbelegung, Schnittstellenparameter und das Anwenderprogramm geprüft werden. Falls weiterhin keine Kommunikation möglich ist, sollte die ausgebaute Baugruppe als Referenz für Fehlerbild, Projektierung und Anlagenzustand herangezogen werden.

Kann 6ES7340-1CH02-0AE0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300-Anlage eingesetzt werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag unterstützt die Entscheidung zwischen Reparatur, Austausch und Ersatzbeschaffung. Garantie und Gewährleistung erhöhen dabei die Planungssicherheit für Instandhaltung und Einkauf.

Was tun, wenn 6ES7340-1CH02-0AE0 kurzfristig benötigt wird?

Bei kurzfristigem Bedarf sollten Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für die technische Zuordnung ist die vollständige Artikelnummer wichtig, da CP-340-Baugruppen mit unterschiedlichen Schnittstellenvarianten existieren. Zusätzlich sollte abgeglichen werden, ob die vorhandene Projektierung zur RS-422/485-Ausführung passt. Wenn ein Anlagenstillstand droht, können Austausch oder Reparatur parallel bewertet werden, damit die Wiederinbetriebnahme nicht allein von einer Neubeschaffung abhängt.

Ist 6ES7340-1CH02-0AE0 mit bestehenden SIMATIC S7-300 Anlagen kompatibel?

Die Baugruppe ist für SIMATIC S7-300 vorgesehen, die tatsächliche Passfähigkeit hängt jedoch von Hardwarekonfiguration, Steckplatz, Projektierung, Kommunikationspartner und Anwenderprogramm ab. Bei einem Austausch sollte nicht nur die Artikelnummer geprüft werden, sondern auch die Schnittstellenvariante RS-422/485, das verwendete Protokoll und die Parametrierung. Besonders bei älteren Anlagen ist ein sauberer Abgleich wichtig, damit die serielle Kommunikation nach dem Tausch wieder identisch arbeitet.

Woran erkennt man einen Defekt an 6ES7340-1CH02-0AE0?

Ein Defekt kann sich durch eine leuchtende SF-LED, fehlende RxD- oder TxD-Aktivität, Kommunikationsabbrüche, fehlerhafte Telegramme oder eine nicht erkennbare Baugruppe im S7-300-System zeigen. Vor einer eindeutigen Bewertung sollten Verdrahtung, Projektierung, Gegenstelle und Rückwandbusversorgung geprüft werden. Wenn diese Punkte ausgeschlossen sind, kann eine technische Analyse helfen, die Ursache einzugrenzen. Für Instandhaltung und Einkauf ist dabei wichtig, ob eine Reparatur oder ein Austausch wirtschaftlicher und schneller umsetzbar ist.

Gibt es einen Nachfolger für 6ES7340-1CH02-0AE0?

Ein Nachfolger sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die technische Passfähigkeit eindeutig geprüft ist. Bei Kommunikationsbaugruppen reicht eine ähnliche Funktion nicht aus, weil Schnittstelle, Protokoll, Projektierung und Anwenderprogramm zusammenwirken. Für bestehende Anlagen kann daher Reparatur, Austausch oder gezielte Bevorratung sinnvoller sein als ein ungeprüfter Wechsel auf eine andere Baugruppe. Eine Migration sollte projektbezogen bewertet werden, wenn die langfristige Ersatzteilversorgung der S7-300-Struktur nicht mehr ausreichend planbar ist.

Ist Reparatur oder Austausch bei 6ES7340-1CH02-0AE0 sinnvoller?

Die Entscheidung hängt vom Fehlerbild, vom Stillstandsrisiko und von der benötigten Verfügbarkeit ab. Ein Austauschgerät kann vorteilhaft sein, wenn die Anlage schnell wieder in Betrieb gehen muss. Eine Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die vorhandene Baugruppe weiterverwendet werden soll und die Ursache auf Bauteilebene behoben werden kann. Bei EICHLER wird die Baugruppe analysiert, instand gesetzt und im Testzentrum geprüft. Der Kostenvoranschlag schafft eine belastbare Grundlage für die technische und kaufmännische Entscheidung.

Warum ist Obsoleszenz bei 6ES7340-1CH02-0AE0 ein Beschaffungsthema?

Obsoleszenz ist relevant, weil die Baugruppe zu einer älteren SIMATIC-S7-300-Generation gehört und als Ersatzteil betrachtet werden muss. Dadurch steigen die Anforderungen an Ersatzteilstrategie, Reparaturfähigkeit und Bevorratung. Für Betreiber ist entscheidend, ob die serielle Kommunikation auch bei Ausfall der Baugruppe schnell wiederhergestellt werden kann. Life Cycle Management hilft, betroffene Anlagen, kritische Ersatzteile und mögliche Versorgungsrisiken strukturiert zu bewerten, bevor ungeplante Stillstände entstehen.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Ihr Warenkorb

Warenkorb wird geladen