SIEMENS 6ES7340-1AH02-0AE0
- EICHLER-Art.Nr.: K0139308
- EAN: 4025515072546
- UPC: 662643172690
Produktbeschreibung
SIMATIC S7-300, CP 340 KOMMUNIKATIONSPROZESSOR MIT RS232C-SCHNITTSTELLE (V.24) INKL. PROJEKTIERPAKET AUF CD
Leistungen für SIEMENS 6ES7340-1AH02-0AE0
Reparatur
von 786,52 €
bis 1.202,92 €
Austausch
Gebraucht
465,00 €
441,75 €
Neu
SIEMENS |
6ES7340-1AH02-0AE0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.357 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4025515072546 | ||
| UPC | 662643172690 | ||
| Statistische Warennummer | 85176200 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | X07Y | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20080331 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-03-09 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-08 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-08 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001423 | |
| ETIM | 5 | EC001423 | |
Was ist 6ES7340-1AH02-0AE0 und wo wird es eingesetzt
6ES7340-1AH02-0AE0 ist ein Siemens SIMATIC S7-300 CP 340 Kommunikationsprozessor für serielle Punkt-zu-Punkt-Kommunikation über RS232C/V.24. Die Baugruppe wird in S7-300-Steuerungssystemen eingesetzt, wenn Daten zwischen der SPS und seriellen Endgeräten, Druckern, Waagen, Lesegeräten, Bediengeräten oder weiteren Automatisierungskomponenten ausgetauscht werden sollen. Sie ist besonders relevant in Bestandsanlagen, in denen vorhandene serielle Kommunikation weiterbetrieben, instand gehalten oder nach einem Baugruppenausfall schnell wiederhergestellt werden muss. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer wichtig, da Schnittstellentyp, Projektierung und Kommunikationsprotokoll zur vorhandenen Anlage passen müssen.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Die Baugruppe arbeitet als CP 340 mit einer potentialgetrennten RS232C-Schnittstelle und wird über den S7-300-Rückwandbus mit 5 V DC versorgt. Der maximale Eingangsstrom aus dem Rückwandbus beträgt 165 mA, die typische Verlustleistung liegt bei 0,6 W. Für die Anwendung entscheidend sind die unterstützten Protokolle 3964(R) und ASCII, während RK512 und nachladbare kundenspezifische Treiber für diese Ausführung nicht vorgesehen sind. Die maximale Leitungslänge der Punkt-zu-Punkt-Verbindung beträgt 15 m. Diagnoseanzeigen für RxD, TxD und SF unterstützen die Fehlereingrenzung bei Empfang, Senden und Sammelstörungen. Für Austausch und Beschaffung sind außerdem Bauform, 9-poliger Sub-D-Anschluss und S7-300-Einbindung zu berücksichtigen.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für 6ES7340-1AH02-0AE0 ist der Life-Cycle-Status besonders beschaffungsrelevant. Die Baugruppe ist als Ersatzteil geführt und befindet sich im Status PM410: Produktstreichung, wirksam seit 01.10.2025. Das erhöht die Bedeutung von Obsoleszenzmanagement, Reparaturfähigkeit und geprüfter Ersatzteilversorgung in bestehenden SIMATIC S7-300-Anlagen. Ein verifizierter, direkt kompatibler Nachfolger sollte nicht ohne technischen Projektabgleich festgelegt werden, da Schnittstelle, Parametrierung, Protokoll, Bausteinverwendung und Anlagenumgebung zusammenpassen müssen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Bei Ausfall, Störung oder schwer planbarer Beschaffung von 6ES7340-1AH02-0AE0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann die Weiternutzung bestehender S7-300-Anlagen unterstützen, wenn die Baugruppe elektronisch instandsetzbar ist und die vorhandene Projektierung erhalten bleiben soll. Austauschgeräte können Stillstandszeiten reduzieren, wenn eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Life Cycle Management hilft, Obsoleszenzrisiken, Bevorratung und Versorgungsstrategie strukturiert zu bewerten. Bei wiederkehrenden Kommunikationsstörungen oder unsicherem Anlagenhandling können Fachseminare zur SIMATIC S7-Fehlersuche zusätzlich helfen, Diagnose und Wiederanlauf sicherer vorzubereiten.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | |
| ● DC 24 V | Nein; Versorgung über Rückwandbus 5V |
| Eingangsstrom | |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 165 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 0,6 W |
| Verlustleistung, max. | 0,85 W |
| Schnittstellen | |
| Schnittstellen/Bustyp | RS 232C (V.24) |
| Anzahl Schnittstellen | 1; potentialgetrennt |
| Übertragungsgeschwindigkeit, min. | 2,4 kbit/s |
| Übertragungsgeschwindigkeit, max. | 19,2 kbit/s |
| Punkt-zu-Punkt-Kopplung | |
| ● Leitungslänge, max. | 15 m |
| ● unterstützte Drucker | HP-Deskjet, HP-Laserjet, IBM-Proprinter, Benutzerdefiniert |
| ● Steckertyp | 9-poliger Sub-D Stecker |
| Integrierte Protokolltreiber | |
| — 3964 (R) | Ja |
| — ASCII | Ja |
| — RK 512 | Nein |
| — kundenspezifische Treiber nachladbar | Nein |
| Telegrammlänge, max. | |
| — 3964 (R) | 1 024 byte |
| — ASCII | 1 024 byte |
| Übertragungsgeschwindigkeit, RS 232 | |
| — mit 3964 (R)-Protokoll, max. | 19,2 kbit/s |
| — mit ASCII-Protokoll, max. | 9,6 kbit/s |
| — mit Druckertreiber, max. | 9,6 kbit/s |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Empfangen RxD | Ja |
| ● Senden TxD | Ja |
| ● Sammelfehler SF (rot) | Ja |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur im Betrieb | |
| ● min. | 0 °C |
| ● max. | 60 °C |
| Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport | |
| ● min. | -40 °C |
| ● max. | 70 °C |
| Software | |
| Baustein | |
| ● FB-Länge im Arbeitsspeicher, max. | 2 700 byte; Datenkommunikation, senden und empfangen |
| Anschlusstechnik | |
| Ausführung des elektrischen Anschlusses für Versorgungsspannung | über Rückwandbus |
| Maße | |
| Breite | 40 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 120 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 300 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum leuchtet bei 6ES7340-1AH02-0AE0 die SF-LED? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Baugruppe korrekt projektiert und in der Hardwarekonfiguration passend zur tatsächlichen Artikelnummer eingebunden ist. Anschließend sind RS232-Leitung, Sub-D-Stecker, Schirmung und Gegenstelle zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob Diagnosemeldungen auf Kommunikations-, Parametrierungs- oder Leitungsfehler hinweisen. |
| Warum leuchten SF und RxD am CP 340 gleichzeitig? | Zuerst sollte die RS232-Verbindung auf Unterbrechung, falsche Belegung oder gelöste Steckverbinder geprüft werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob TxD, RxD und GND zwischen CP 340 und Kommunikationspartner korrekt geführt sind. Danach sollte geprüft werden, ob die Gegenstelle aktiv ist und die erwarteten RS232-Begleitsignale bereitstellt. |
| Warum sendet 6ES7340-1AH02-0AE0 keine Daten über P_SEND? | Zuerst sollte geprüft werden, ob der Sendebaustein korrekt aufgerufen wird und die Freigabebedingungen im SPS-Programm erfüllt sind. Anschließend sind Protokoll, Baudrate, Telegrammlänge und Parametrierung mit dem Kommunikationspartner abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob die TxD-LED beim Sendeversuch reagiert und ob Diagnoseinformationen auf eine Störung zwischen CPU und CP hinweisen. |
| Warum empfängt der CP 340 keine Daten über P_RCV? | Zuerst sollte geprüft werden, ob an der Gegenstelle tatsächlich Daten gesendet werden und ob die RxD-LED am CP 340 eine Aktivität zeigt. Anschließend sind Verdrahtung, Steckerbelegung, Telegrammformat, Start- und Endezeichen sowie Baudrate zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob der Empfangsbaustein korrekt parametriert ist und die Datenbausteine im Programm ausreichend dimensioniert sind. |
| Warum werden über RS232 falsche Zeichen oder unlesbare Daten empfangen? | Zuerst sollte geprüft werden, ob Baudrate, Parität, Datenbits, Stopbits und Flusskontrolle auf beiden Seiten identisch eingestellt sind. Anschließend ist zu kontrollieren, ob ASCII oder 3964(R) zur tatsächlichen Kommunikation passt. Danach sollten Leitungsführung, Schirmung und Störeinflüsse bewertet werden, da serielle Signale bei falscher Parametrierung oder gestörter Verbindung verfälscht erscheinen können. |
| Warum bricht die Kommunikation mit 6ES7340-1AH02-0AE0 sporadisch ab? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Leitungslänge und die Qualität der RS232-Verbindung zur Anlage passen. Anschließend sind Steckverbinder, Zugentlastung, Schirmanschluss und Massebezug zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die Gegenstelle DSR, CTS oder andere Begleitsignale während der Übertragung verändert und dadurch den Datenaustausch unterbricht. |
Kann 6ES7340-1AH02-0AE0 repariert werden?
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden SIMATIC S7-300-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur und Ersatzteilbeschaffung.
Was tun, wenn 6ES7340-1AH02-0AE0 kurzfristig für eine Anlage benötigt wird?
Bei kurzfristigem Bedarf sollte zuerst die exakte Artikelnummer mit der verbauten Baugruppe, der Hardwarekonfiguration und der vorhandenen Schnittstelle abgeglichen werden. Danach können Austausch, geprüfte Ersatzteilbeschaffung oder Reparatur als mögliche Wege bewertet werden. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Besonders bei Produktionsstillstand ist ein Austauschgerät relevant, wenn die Anlage ohne größere Projektänderung wieder anlaufen soll.
Gibt es einen Nachfolger für 6ES7340-1AH02-0AE0?
Ein direkt kompatibler Nachfolger sollte nur nach belastbarem Abgleich festgelegt werden. Für bestehende Anlagen reicht eine ähnliche Kommunikationsbaugruppe nicht aus, weil Schnittstelle, Protokoll, Parametrierung, Bausteine und Verdrahtung zur Projektierung passen müssen. Bei der Bewertung sind die vorhandene S7-300-Konfiguration, der serielle Kommunikationspartner und das verwendete Protokoll entscheidend. Wenn kein verifizierter Ersatztyp feststeht, sind Reparatur, Austausch und Bevorratung häufig die risikoärmeren Optionen für den Weiterbetrieb.
Ist 6ES7340-1AH02-0AE0 mit jeder S7-300-Anlage kompatibel?
Die Baugruppe ist für SIMATIC S7-300-Systeme vorgesehen, muss aber zur konkreten Hardwarekonfiguration, Projektierung und Anwendung passen. Entscheidend ist nicht nur der Steckplatz im Rack, sondern auch die Parametrierung der Punkt-zu-Punkt-Kommunikation. Vor einem Austausch sollten Artikelnummer, Schnittstellentyp RS232C/V.24, Protokoll, Kommunikationsbausteine und Verdrahtung geprüft werden. Bei abweichender Projektierung kann eine mechanisch passende Baugruppe trotzdem zu Kommunikationsstörungen führen.
Wann ist Austausch statt Reparatur bei 6ES7340-1AH02-0AE0 sinnvoll?
Ein Austausch ist sinnvoll, wenn eine Anlage schnell wieder in Betrieb gehen muss und eine passende geprüfte Baugruppe verfügbar ist. Eine Reparatur ist dagegen interessant, wenn die Originalbaugruppe erhalten bleiben soll oder die Beschaffung eines Ersatzteils unsicher ist. Für die Entscheidung zählen Stillstandsrisiko, Fehlerbild, Anlagenkritikalität, Beschaffungszeit und Kostenrahmen. Bei EICHLER kann die Fehleranalyse mit Kostenvoranschlag helfen, Reparatur und Austausch wirtschaftlich gegeneinander abzuwägen.
Woran erkennt man einen Defekt an 6ES7340-1AH02-0AE0?
Ein Defekt kann sich durch SF-Anzeige, ausbleibende RxD- oder TxD-Aktivität, fehlerhafte Telegramme, sporadische Verbindungsabbrüche oder Kommunikationsfehler im SPS-Programm bemerkbar machen. Vor einer Defektbewertung sollten jedoch zuerst Parametrierung, Leitung, Steckverbinder, Gegenstelle und Bausteinaufrufe geprüft werden. Bleibt der Fehler nach diesen Prüfungen bestehen, kann eine technische Analyse der Baugruppe sinnvoll sein. So lässt sich unterscheiden, ob die Ursache in der Anlage, der Projektierung oder der Elektronik der Baugruppe liegt.
Warum ist der Produktstatus PM410 für 6ES7340-1AH02-0AE0 wichtig?
Der Status PM410: Produktstreichung bedeutet, dass die Baugruppe für Betreiber von Bestandsanlagen stärker unter Obsoleszenzgesichtspunkten betrachtet werden sollte. Für Einkauf und Instandhaltung wird dadurch wichtiger, Reparaturfähigkeit, Ersatzteilzugang, Austauschoptionen und mögliche Bevorratung frühzeitig zu bewerten. Besonders bei kritischen Anlagen kann Life Cycle Management helfen, Risiken zu strukturieren und eine Versorgungsstrategie bis zur geplanten Modernisierung oder Außerbetriebnahme aufzubauen.























