SIEMENS 6AG1342-5DA03-7XE0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0339224
  • EAN: 4047618042318
  • UPC: 887621029470

Produktbeschreibung

SIPLUS NET CP 342-5 PROFIBUS -25...+70°C BASED ON 6GK7342-5DA03-0XE0 . KOMMUNIKATIONSPROZESSOR CP 342-5 ZUM ANSCHLUSS VON SIMATIC S7-300 AN PROFIBUS, DP, S5-KOMPATIBEL-, PG/OP-UND S7-KOMMUNIKATION

Leistungen für SIEMENS 6AG1342-5DA03-7XE0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.205,59 €

bis 1.772,93 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

1 Stck.

1.597,76 €

je Stck. 159,00 €

1.597,76 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

1 Stck.

1.775,29 €

je Stck. 159,00 €

1.775,29 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.339
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4047618042318
UPC 887621029470
Statistische Warennummer 85176200
Listenkennzeichen (LKZ) A&DSE/SIP ADD
Fabrikategruppe 4395
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140901
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-08
eClass 6.0 27-24-22-08
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001423
ETIM 5 EC001423

Was ist 6AG1342-5DA03-7XE0 und wo wird es eingesetzt

6AG1342-5DA03-7XE0 ist ein Siemens SIPLUS NET CP 342-5 PROFIBUS Kommunikationsprozessor für SIMATIC S7-300. Die Baugruppe basiert auf 6GK7342-5DA03-0XE0 und ist für den Anschluss einer S7-300 an PROFIBUS ausgelegt. Sie unterstützt PROFIBUS DP, S5-kompatible Kommunikation, PG/OP-Kommunikation sowie S7-Kommunikation. Eingesetzt wird die Baugruppe vor allem in Bestandsanlagen, in denen S7-300-Steuerungen weiterhin über PROFIBUS mit dezentraler Peripherie, Bediengeräten, Programmiergeräten oder weiteren Steuerungskomponenten kommunizieren. Durch die SIPLUS-Ausführung mit Schutzbeschichtung ist der Artikel besonders relevant für industrielle Umgebungen mit erhöhten Anforderungen an Temperaturbereich, Feuchte, Staub oder chemische Belastungen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe arbeitet an der PROFIBUS-Schnittstelle mit 9,6 kbit/s bis 12 Mbit/s und nutzt eine 9-polige Sub-D-Buchse auf RS485-Basis. Für die Spannungsversorgung werden der 5-V-Rückwandbus der S7-300 sowie eine externe 24-V-DC-Versorgung verwendet. Das ist bei Austausch und Fehlersuche wichtig, weil Kommunikationsprobleme sowohl aus der Busseite als auch aus der Versorgung entstehen können. Der zulässige Betriebstemperaturbereich von -25 bis +70 °C, die Schutzart IP20 und die Leiterplattenbeschichtung machen den Artikel für den Schaltschrankbetrieb in anspruchsvolleren Industrieumgebungen geeignet. Projektierungsseitig sind STEP 7 V5.1 SP2 oder höher sowie STEP 7 Professional ab V12 im TIA Portal relevant.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6AG1342-5DA03-7XE0 ist der Ersatzteilstatus besonders wichtig, weil die Baugruppe zur S7-300-Umgebung gehört und damit in vielen Anlagen als kritisches Bestandsersatzteil geführt wird. Die S7-300-Systemfamilie befindet sich im Produktauslauf, wodurch Neubeschaffung, Reparaturfähigkeit, Austauschstrategie und Bevorratung für Betreiber an Bedeutung gewinnen. Ein steckkompatibler Nachfolger sollte nicht pauschal vorausgesetzt werden, da bei Kommunikationsprozessoren neben der Artikelnummer auch Projektierung, Firmwarestand, PROFIBUS-Konfiguration, Datenlängen und Anlagenstruktur abgeglichen werden müssen. Für Instandhaltung und Einkauf bedeutet das: Obsoleszenzrisiken sollten früh bewertet werden, damit Stillstände nicht erst bei einem akuten Defekt über schwer beschaffbare Ersatzteile gelöst werden müssen.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Für 6AG1342-5DA03-7XE0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Originalbaugruppe erhalten bleiben soll und die bestehende Projektierung ohne ungeplante Systemänderung weiter genutzt werden muss. Ein Austauschgerät kann helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn die Anlage kurzfristig wieder in Betrieb gehen muss. Die Ersatzteilversorgung und eine gezielte Bevorratung unterstützen Einkauf und Instandhaltung dabei, schwer beschaffbare S7-300-Komponenten planbarer abzusichern. Bei abgekündigten oder obsoleszenznahen Baugruppen hilft Life Cycle Management, Bestände, Ausfallrisiken, Reparaturstrategie und Migrationsbedarf strukturiert zu bewerten. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Attribut Wert
Produkt-Markenname SIPLUS
basierend auf 6GK7342-5DA03-0XE0
Übertragungsrate
Übertragungsrate
● an der Schnittstelle 1 / gemäß PROFIBUS 9,6 kbit/s ... 12 Mbit/s
Schnittstellen
Anzahl der Schnittstellen / gemäß Industrial Ethernet 0
Anzahl der elektrischen Anschlüsse
● an der Schnittstelle 1 / gemäß PROFIBUS 1
● für Spannungsversorgung 1
Ausführung des elektrischen Anschlusses
● an der Schnittstelle 1 / gemäß PROFIBUS 9-polige Sub-D-Buchse (RS485)
● für Spannungsversorgung 4-polige Klemmleiste
Versorgungsspannung, Stromaufnahme, Verlustleistung
Spannungsart / der Versorgungsspannung DC
Versorgungsspannung / 1 / aus Rückwandbus 5 V
Versorgungsspannung / extern 24 V
relative positive Toleranz / bei DC / bei 24 V 20 %
relative negative Toleranz / bei DC / bei 24 V 15 %
aufgenommener Strom
● aus Rückwandbus / bei DC / bei 5 V / typisch 0,15 A
● aus externer Versorgungsspannung / bei DC / bei 24 V / typisch 0,25 A
Verlustleistung [W] 6,75 W
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur
● während Betrieb -25 ... +70 °C
● während Lagerung -40 ... +70 °C
● während Transport -40 ... +70 °C
Aufstellungshöhe / bei Höhe über NN / maximal 5000 m
Umgebungsbedingung / bezogen auf Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe Tmin ... Tmax bei 1 140 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m) // Tmin ... (Tmax - 10 K) bei 795 hPa ... 658 hPa (+2 000 m ... +3 500 m) // Tmin ... (Tmax - 20 K) bei 658 hPa ... 540 hPa (+3 500 m ... +5 000 m)
relative Luftfeuchte
● mit Betauung / gemäß IEC 60068-2-38 / maximal 100 %; RH inkl. Betauung / Frost (keine Inbetriebnahme im betauten Zustand), waagerechte Einbaulage
chemische Widerstandsfähigkeit / gegen handelsübliche Kühlschmierstoffen Ja; inkl. Diesel und Öltröpfchen in der Luft
Widerstandsfähigkeit gegen biologisch aktive Stoffe
● Konformität gemäß EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna)Klasse 3B3 auf Anfrage
● Konformität gemäß EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6B2 Schimmel-, Pilz-, Schwammsporen (ausgenommen Fauna)
Widerstandsfähigkeit gegen chemisch aktive Stoffe
● Konformität gemäß EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3C4 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3), Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
● Konformität gemäß EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6C3 (RH < 75 %) inkl. Salznebel gemäß EN 60068-2-52 (Schärfegrad 3). Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Widerstandsfähigkeit gegen mechanisch aktive Stoffe
● Konformität gemäß EN 60721-3-3 Ja; Klasse 3S4 inkl. Sand, Staub, Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
● Konformität gemäß EN 60721-3-6 Ja; Klasse 6S3 inkl. Sand, Staub, Die mitgelieferten Steckerabdeckungen müssen bei Betrieb auf den nicht genutzten Schnittstellen verbleiben!
Beschichtung / für bestückte Leiterplatte / gemäß EN 61086 Ja; Klasse 2 für hohe Verfügbarkeit
Ausführung der Beschichtung / Schutz gegen Verschmutzung gemäß EN 60664-3 Ja; Schutz vom Typ 1
Art der Prüfung / der Beschichtung / gemäß MIL-I-46058C Ja; Verfärbung der Beschichtung während Lebensdauer möglich
Produktkonformität / der Beschichtung / Qualification and Performance of Electrical Insulating Compound for Printed Board Assemblies gemäß IPC-CC-830A Ja; Conformal Coating, Klasse A
Schutzart IP IP20
Bauform, Maße und Gewichte
Baugruppenformat Kompaktbaugruppe S7-300 einfach breit
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 120 mm
Nettogewicht 0,3 kg
Produkteigenschaften, Produktfunktionen, Produktbestandteile / allgemein
Anzahl der Baugruppen
● je CPU / maximal 4
Leistungsdaten / offene Kommunikation
Anzahl der möglichen Verbindungen / für offene Kommunikation / mittels SEND/RECEIVE-Bausteinen / maximal 16
Datenmenge
● als Nutzdaten je Verbindung / für offene Kommunikation / mittels SEND/RECEIVE-Bausteinen / maximal 240 byte
Leistungsdaten / PROFIBUS DP
Dienst / als DP-Master
● DPV0 Ja
Anzahl der DP-Devices
● am DP-Master / betreibbar 124
Datenmenge
● des Adressbereichs der Eingänge / als DP-Master / gesamt 2160 byte
● des Adressbereichs der Ausgänge / als DP-Master / gesamt 2160 byte
● des Adressbereichs der Eingänge / je DP-Device 244 byte
● des Adressbereichs der Ausgänge / je DP-Device 244 byte
● des Adressbereichs der Diagnosedaten / je DP-Device 240 byte
Dienst / als DP-Device
● DPV0 Ja
Datenmenge
● des Adressbereichs der Eingänge / als DP-Device / gesamt 240 byte
● des Adressbereichs der Ausgänge / als DP-Device / gesamt 240 byte
Leistungsdaten / S7-Kommunikation
Anzahl der möglichen Verbindungen / für S7-Kommunikation
● maximal 16
Leistungsdaten / Multiprotokollbetrieb
Anzahl der aktiven Verbindungen / bei Multiprotokollbetrieb
● ohne DP / maximal 32
● mit DP / maximal 28
Leistungsdaten / Telecontrol
Protokoll / wird unterstützt
● TCP/IP Nein
Produktfunktionen / Management, Konfiguration, Projektierung
Projektierungs-Software
● erforderlich STEP 7 V5.1 SP2 oder höher / STEP 7 Professional V12 (TIA Portal) oder höher

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum zeigt 6AG1342-5DA03-7XE0 einen Busfehler oder keine PROFIBUS-Kommunikation? Zuerst sollte geprüft werden, ob PROFIBUS-Stecker, Busabschluss, Schirmung und Leitungsführung korrekt ausgeführt sind. Anschließend ist die eingestellte Übertragungsrate mit allen Teilnehmern im Bussegment abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob die projektierte PROFIBUS-Adresse zur tatsächlich eingestellten Adresse passt. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist die Hardwarekonfiguration mit der eingebauten Baugruppe und den Diagnosemeldungen der Steuerung abzugleichen.
Warum wird 6AG1342-5DA03-7XE0 nach einem Baugruppentausch nicht korrekt erkannt? Zuerst sollte kontrolliert werden, ob die eingesetzte Artikelnummer mit der im Projekt hinterlegten Baugruppe übereinstimmt. Anschließend ist zu prüfen, ob Hardwarekonfiguration und NetPro-Daten vollständig gespeichert, übersetzt und erneut geladen wurden. Danach sollte abgeglichen werden, ob verwendete Kommunikationsbausteine, Verbindungsdaten und Betriebsart des CP zum aktuellen Projektstand passen. Zusätzlich ist die externe 24-V-Versorgung der Baugruppe zu prüfen.
Warum tritt bei 6AG1342-5DA03-7XE0 der Status 8315H auf? Zuerst sollte die physikalische PROFIBUS-Verbindung auf schlechte Steckkontakte, fehlerhafte Leitungsabschlüsse und Unterbrechungen geprüft werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob alle Teilnehmer mit derselben Baudrate projektiert und betrieben werden. Danach sollte die Qualität des Bussegments über Diagnoseinformationen oder geeignete Messtechnik eingegrenzt werden. Falls der Fehler sporadisch auftritt, ist zusätzlich der Potenzialausgleich und die Spannungsversorgung der beteiligten Teilnehmer zu prüfen.
Warum meldet DP_CTRL bei einem CP 342-5 einen Fehler wie 8311H? Zuerst sollte geprüft werden, ob der im Anwenderprogramm verwendete DP_CTRL-Dienst von der eingesetzten CP-Version unterstützt wird. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die verwendeten Funktionsbausteine und Auftragsarten zum projektierten Kommunikationsprozessor passen. Danach sollte der Programmcode mit der aktuellen Hardwarekonfiguration abgeglichen werden. Falls der Fehler nach einem Austausch auftritt, kann eine Anpassung der Projektierung oder der verwendeten Bausteinversion erforderlich sein.
Warum funktioniert PG/OP- oder S7-Kommunikation über 6AG1342-5DA03-7XE0 nicht zuverlässig? Zuerst sollte geprüft werden, ob die S7-Verbindungen vollständig projektiert und in die betroffenen Stationen geladen wurden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die maximale Anzahl der Kommunikationsverbindungen nicht überschritten wird. Danach sollte abgeglichen werden, ob die Routing- und Verbindungsparameter zur tatsächlichen Anlagenstruktur passen. Zusätzlich ist zu prüfen, ob Diagnosepuffer oder CP-Diagnose Hinweise auf Verbindungsabbrüche oder Ressourcenkonflikte liefern.
Warum fällt die Kommunikation bei 6AG1342-5DA03-7XE0 nur sporadisch aus? Zuerst sollte geprüft werden, ob der Fehler mit Temperatur, Anlagenlast, Schalthandlungen oder bestimmten Betriebszuständen zusammenhängt. Anschließend sind PROFIBUS-Leitung, Schirmung, Stecker, Busabschluss und 24-V-Versorgung auf intermittierende Fehler zu kontrollieren. Danach sollte der Bus über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, um kurzfristige Telegrammfehler oder Teilnehmerausfälle einzugrenzen. Falls keine externe Ursache erkennbar ist, sollte die Baugruppe auf einen elektronischen Defekt geprüft werden.

Kann 6AG1342-5DA03-7XE0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektronisch instandsetzbar ist und weiter in einer bestehenden S7-300-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, die Fehlerursache wird eingegrenzt und die Instandsetzung kann bis auf Bauteilebene erfolgen.

Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Nach der Reparatur wird die Baugruppe im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur, Austausch und Ersatzteilbeschaffung.

Ist 6AG1342-5DA03-7XE0 noch erhältlich oder nur als Ersatzteil relevant?

6AG1342-5DA03-7XE0 ist vor allem als Ersatzteil für bestehende S7-300- und PROFIBUS-Anlagen relevant. Für Einkauf und Instandhaltung steht weniger die langfristige Neubeschaffung im Vordergrund, sondern die Frage, wie die vorhandene Anlage zuverlässig weiterbetrieben werden kann.

Bei akutem Bedarf sollten Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für Betreiber kritischer Anlagen kann zusätzlich eine Bevorratung sinnvoll sein, damit ein Ausfall der Kommunikationsbaugruppe nicht erst im Störfall zu Beschaffungsdruck führt.

Gibt es einen Nachfolger für 6AG1342-5DA03-7XE0?

Ein steckkompatibler Nachfolger sollte für 6AG1342-5DA03-7XE0 nicht ohne technische Prüfung angenommen werden. Die Baugruppe ist ein SIPLUS-Kommunikationsprozessor für die S7-300-Umgebung und basiert auf einem CP 342-5. Bei einer Ersatz- oder Migrationsentscheidung müssen deshalb Artikelnummer, Projektierung, PROFIBUS-Topologie, Firmwarestand und Kommunikationsfunktionen geprüft werden.

Kurzfristig sind Reparatur oder Austausch der Originalbaugruppe häufig der risikoärmere Weg, wenn die bestehende Anlage ohne Projektänderung weiterlaufen soll. Eine Migration auf eine neuere Steuerungsplattform ist eher eine geplante Modernisierungsaufgabe als ein direkter Stecktausch.

Was ist beim Austausch von 6AG1342-5DA03-7XE0 zu beachten?

Beim Austausch ist entscheidend, dass die eingesetzte Baugruppe zur vorhandenen Hardwarekonfiguration und zum Projektstand passt. Neben der Artikelnummer müssen PROFIBUS-Adresse, Übertragungsrate, Datenlängen, Betriebsart und Verbindungsdaten abgeglichen werden.

Nach einem Tausch kann es erforderlich sein, die Hardwarekonfiguration und die Kommunikationsdaten erneut zu laden. Auch die externe 24-V-DC-Versorgung sollte geprüft werden, weil eine fehlerhafte Versorgung Kommunikationsstörungen verursachen kann. Bei Unsicherheit ist eine Funktionsprüfung der Austauschbaugruppe hilfreich.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

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