SIEMENS 6ES7123-1GB00-0AB0
- EICHLER-Art.Nr.: K0118039
- EAN: 4025515057796
Produktbeschreibung
SIMATIC SC, Elektronikmodul 2 AI, 4..20mA, +/-20mA
Leistungen für SIEMENS 6ES7123-1GB00-0AB0
Reparatur
von 543,09 €
bis 977,56 €
Austausch
Gebraucht
760,00 €
722,00 €
Neu
SIEMENS |
6ES7123-1GB00-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.025 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2006-10-01 | ||
| EAN | 4025515057796 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 4467 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6ES7214-1AD23-0XB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7214-1AD23-0XB0 ist eine SIMATIC S7-200 CPU 224 von Siemens in kompakter Bauform. Die Baugruppe ist für 24 V DC ausgelegt und kombiniert in einer CPU bereits 14 digitale Eingänge sowie 10 digitale Transistorausgänge. Damit eignet sie sich besonders für kompakte Maschinen- und Anlagensteuerungen, in denen robuste Standardlogik, schnelle digitale Signalverarbeitung und eine überschaubare Erweiterbarkeit benötigt werden. Typisch ist der Einsatz in Bestandsanlagen, bei denen vorhandene S7-200-Strukturen, PPI-Kommunikation oder vorhandene Peripherie weiter genutzt werden sollen. Für Betreiber älterer Maschinen ist diese CPU oft nicht nur ein Ersatzteil, sondern eine zentrale Komponente zur schnellen Wiederherstellung der Anlagenverfügbarkeit.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die CPU arbeitet mit 24 V DC bei einem zulässigen Bereich von 20,4 bis 28,8 V. Sie bietet 12 kB Programmspeicher beziehungsweise 8 kB bei aktivem Run-Time-Edit sowie 8 kB Datenspeicher. Die 10 digitalen Ausgänge sind Transistorausgänge, was für schnelle Schaltvorgänge wichtig ist. Zusätzlich stehen 2 Impulsausgänge mit bis zu 20 kHz und 6 schnelle Zähler bis 30 kHz zur Verfügung. Das ist relevant für Takt-, Zähl- oder einfache Positionieraufgaben. Über die integrierte RS-485-Schnittstelle unterstützt die CPU PPI, MPI-Slave und frei programmierbare serielle Kommunikation. Erweiterbar ist sie um bis zu 7 Baugruppen der S7-22x-Serie. Für den Schaltschrank wichtig sind außerdem IP20, 120,5 × 80 × 62 mm und ein Betriebsbereich bis 55 °C in waagerechter Einbaulage.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für diese Bestellnummer ist der Lebenszyklus klar: Siemens führt 6ES7214-1AD23-0XB0 als Spare Part, zugleich ist das Produkt mit Product cancellation / EOP seit 01.10.2017 gekennzeichnet. Für Betreiber bestehender Maschinen bedeutet das: Die CPU bleibt in der Instandhaltung und Ersatzteilversorgung relevant, ist aber aus Sicht des Herstellers ein abgekündigtes Produkt. Für Neuanlagen empfiehlt Siemens bei der Ablösung der S7-200 grundsätzlich die S7-1200 als Nachfolgesystem. Einen belastbar dokumentierten 1:1-Nachfolger auf derselben MLFB-Ebene konnte ich für genau diese CPU nicht verifizieren. Bei Modernisierung ist daher eher von einer Migration als von einem simplen Stecktauch auszugehen, besonders wegen Unterschieden bei Kommunikation und Engineering.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für 6ES7214-1AD23-0XB0 bietet EICHLER aktuell mehrere praxisnahe Wege, um Produktionsstillstände beherrschbar zu halten: Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu auf Anfrage. Die Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die vorhandene CPU erhalten bleiben soll und eine wirtschaftliche Wiederinstandsetzung bevorzugt wird. Laut EICHLER umfasst sie technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Der Austausch ist der passende Weg bei akuter Downtime, weil er schneller verfügbar ist. Gebrauchte Baugruppen eignen sich, wenn Beschaffungsgeschwindigkeit und Budget im Vordergrund stehen. Für Entscheider ist wichtig: Solche Leistungen stabilisieren die Ersatzteilversorgung auch dann, wenn der Hersteller die Serie bereits abgekündigt hat.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| verwendbarer Terminalblock | TB 16SC |
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | 24 V |
| Verpolschutz | Ja |
| Eingangsstrom | |
| aus Versorgungsspannung L+, max. | 30 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 0,6 W |
| Hardware-Ausbau | |
| Steckplätze | |
| ● benötigte Steckplätze | 1; von 8 |
| Analogeingaben | |
| Anzahl Analogeingänge | 2 |
| zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. | 40 mA; dauerhaft |
| Eingangsbereiche | |
| ● Strom | Ja |
| Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme | |
| ● -20 mA bis +20 mA | Ja |
| — Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) | 50 Ω |
| ● 4 mA bis 20 mA | Ja |
| — Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) | 50 Ω |
| Thermoelement (TC) | |
| Temperaturkompensation | |
| — parametrierbar | Nein |
| Kennlinienlinearisierung | |
| ● parametrierbar | Nein |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 200 m |
| Analogwertbildung für die Eingänge | |
| Messprinzip | integrierend |
| Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal | |
| ● Auflösung (inklusive Übersteuerungsbereich) | ±20 mA: 13 bit, 4 bis 20 mA: 12 bit |
| ● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. | 13 bit |
| ● Integrationszeit parametrierbar | Ja |
| ● Grundwandlungszeit (ms) | 55 / 65 ms |
| ● Integrationszeit (ms) | 50 / 60 ms |
| ● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz | 50 / 60 Hz |
| Glättung der Messwerte | |
| ● parametrierbar | Ja; parametrierbar in 4 Stufen mittels digitaler Filterung |
| ● Stufe: Keine | Ja; 1x Zykluszeit |
| ● Stufe: Schwach | Ja; 8x Zykluszeit |
| ● Stufe: Mittel | Ja; 64x Zykluszeit |
| ● Stufe: Stark | Ja; 128x Zykluszeit |
| Geber | |
| Anschluss der Signalgeber | |
| ● für Spannungsmessung als 2-Draht-Messumformer | Ja; 4-Draht-Messumformer mit externer Messumformereinspeisung |
| ● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer | Ja; mit externer Messumformerversorgung |
| ● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer | Ja |
| Fehler/Genauigkeiten | |
| Linearitätsfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) | 0,05 % |
| Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) | 0,01 %/K |
| Übersprechen zwischen den Eingängen, min. | 50 dB; bei 50 / 60 Hz |
| Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) | 0,1 % |
| Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 1 % |
| Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C) | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,8 % |
| Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz | |
| ● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. | 70 dB |
| ● Gleichtaktstörung (USS < 2,5 V), min. | 90 dB |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Alarme | Nein |
| Diagnosefunktion | Nein |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Analogeingaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Nein |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Nein; Optokoppler |
| ● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik | Nein |
| Zulässige Potenzialdifferenz | |
| zwischen den Eingängen und MANA (UCM) | DC 2 V / AC 2 Vss |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | AC 1 500 V |
| Maße | |
| Breite | 10 mm |
| Höhe | 64 mm |
| Tiefe | 51 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 20 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum leuchtet bei meiner S7-200 CPU 224 die SF/DIAG-LED rot und die CPU bleibt auf STOP? | Bei einem schweren Fehler beendet die S7-200 die Programmbearbeitung, schaltet SF/DIAG und STOP ein und setzt die Ausgänge in einen sicheren Zustand. Prüfen Sie zuerst, ob sich die CPU mit STEP 7-Micro/WIN noch diagnostizieren lässt. Kontrollieren Sie dann Versorgungsspannung, Verdrahtung, Erweiterungsmodule und die zuletzt geänderten Programm- oder Hardwarezustände. Ist die CPU im Fehlerfall nicht mehr erreichbar und nach Aus- und Einschalten zunächst wieder betriebsfähig, ist ein Hardwarefehler der Baugruppe möglich. |
| Warum bekomme ich mit STEP 7-Micro/WIN keine Verbindung zur CPU 224 über PPI? | Prüfen Sie Adaptertyp, COM-Port, Baudrate und die eingestellte PG/PC-Schnittstelle. Bei CPU 224 kann außerdem die Kommunikationsschnittstelle so genutzt oder parametriert sein, dass STEP 7-Micro/WIN nicht zugreifen kann. Siemens beschreibt ausdrücklich, dass Schnittstelle 0 bei Modbus-Slave-Betrieb nicht gleichzeitig für Micro/WIN verfügbar ist. In diesem Fall hilft es, die CPU in STOP zu bringen oder die Schnittstelle wieder für PPI zu initialisieren. Bei älteren Adaptern ist zusätzlich zu prüfen, ob ein passendes Multi-Master- oder USB/PPI-Kabel verwendet wird. |
| Warum werden Erweiterungsmodule an meiner S7-200 CPU 224 nicht erkannt oder nicht mehr angesteuert? | Beim Anlauf liest die CPU die E/A-Konfiguration der Module ein und vergleicht diese später im Betrieb mit dem Ist-Zustand. Erkennt sie einen Unterschied, setzt sie einen Konfigurationsfehler und liest oder schreibt das betroffene Modul erst wieder, wenn die Konfiguration erneut passt. Prüfen Sie deshalb Modultyp, Modulreihenfolge, festen Sitz der Erweiterungen, Versorgung der Baugruppen und ob ausschließlich zulässige Erweiterungen der S7-22x-Serie innerhalb der Ausbaugrenzen verwendet werden. |
| Warum verliert meine CPU 224 nach dem Ausschalten remanente Daten oder Startwerte? | Das Anwenderprogramm liegt wartungsfrei im integrierten EEPROM, aber aktuelle Daten, remanente Merker, Zeiten und Zähler werden nur begrenzt über Hochleistungskondensator beziehungsweise optional über ein Batteriemodul gepuffert. Ohne optionale Batterie ist die Pufferzeit deutlich begrenzt, mit Batteriemodul wird sie wesentlich verlängert. Prüfen Sie daher, ob die benötigten Datenbereiche wirklich remanent parametriert sind und ob ein optionales Batteriemodul vorhanden und funktionsfähig ist. |
| Warum geht meine S7-200 CPU 224 bei niedriger Temperatur auf STOP und läuft nach Erwärmung wieder an? | Wenn die CPU nur bei Kälte oder temperaturabhängig mit SF auf STOP geht und nach Erwärmung wieder stabil läuft, deutet das auf einen hardwareseitigen Alterungs- oder Kontaktfehler hin. Prüfen Sie zunächst, ob die zulässigen Umgebungsbedingungen eingehalten werden und ob Kondensation, lose Klemmen oder Spannungsprobleme vorliegen. Ist das Verhalten reproduzierbar temperaturabhängig, ist eine Reparatur oder ein Austausch der CPU meist zielführender als reine Softwarearbeit. |
Welche Software brauche ich für 6ES7214-1AD23-0XB0?
Für die S7-200 CPU 224 wird grundsätzlich STEP 7-Micro/WIN 4.0 verwendet. Siemens benennt das S7-200-Systemhandbuch ausdrücklich für STEP 7-Micro/WIN Version 4.0. In neueren Siemens-Anwendungsbeispielen zur Kopplung von S7-200 und S7-1200 wird zusätzlich die Installation von Service Pack 7 für STEP 7-Micro/WIN genannt. Für reine Bestandsbetreuung ist daher Micro/WIN 4.0 die zentrale Engineering-Umgebung, während bei Mischumgebungen oder Migrationen der Softwarestand sauber geprüft werden sollte.
Ist 6ES7214-1AD23-0XB0 noch lieferbar oder bereits abgekündigt?
Aus Herstellersicht ist die CPU abgekündigt. Siemens kennzeichnet die Bestellnummer als Spare Part und nennt 01.10.2017 als Datum der Produktabkündigung. Für den operativen Beschaffungsprozess ist sie aber weiterhin relevant, weil EICHLER auf der Artikelseite Reparatur, Austausch, gebrauchte Geräte und Neu auf Anfrage anbietet. Für Einkauf und Instandhaltung heißt das: Die Hersteller-Neufertigung ist nicht mehr der sichere Standardweg, aber die Versorgung kann über Service, Austausch und Gebrauchtbestand weiterhin abgesichert werden.
Kann ich 6ES7214-1AD23-0XB0 direkt durch eine S7-1200 ersetzen?
Nicht 1:1 im Sinne eines simplen Plug-and-Play-Tauschs. Siemens bezeichnet die S7-1200 als Nachfolger der S7-200, gleichzeitig zeigt das Migrationsdokument klare Unterschiede bei Hardware, Kommunikation und Engineering. Die S7-200 arbeitet typisch mit RS485/PPI, während die S7-1200 eine integrierte PROFINET-Schnittstelle nutzt. Auch beim Engineering und bei Sprach- beziehungsweise Funktionskonzepten gibt es Unterschiede. Für eine Modernisierung ist deshalb eine geplante Migration nötig, bei der I/O-Struktur, Kommunikationspartner, HMI und Programmkonzept geprüft werden.
Welche Kommunikations- und Erweiterungsmöglichkeiten hat die CPU 224?
Die CPU besitzt eine integrierte RS-485-Schnittstelle und unterstützt PPI, MPI als Slave sowie frei programmierbare serielle Kommunikation mit ASCII-Protokoll. Zusätzlich ist sie PROFIBUS-DP-erweiterbar. Beim Ausbau sind bis zu 7 Erweiterungsgeräte vorgesehen, und laut Siemens sind dabei nur Baugruppen der S7-22x-Serie zulässig. Je nach Anwendung lassen sich so zusätzliche digitale oder analoge Signale anbinden, ohne die vorhandene Grundarchitektur sofort modernisieren zu müssen. Für Bestandsanlagen ist genau das ein wichtiger Vorteil, wenn bestehende Feldverdrahtung und Schnittstellen erhalten bleiben sollen.
Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch?
Reparatur ist meist die bessere Wahl, wenn die vorhandene CPU erhalten werden soll, die Fehlerursache klar auf der Baugruppe liegt und eine wirtschaftliche Instandsetzung ausreicht. EICHLER verbindet die Reparatur mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie. Austausch ist im Vorteil, wenn eine Anlage sofort wieder laufen muss und die Stillstandskosten höher sind als der Unterschied zwischen Reparatur- und Tauschlösung. Weil die Baureihe bereits abgekündigt ist, hilft ein strukturierter Reparatur- oder Austauschprozess zugleich dabei, das Obsoleszenzrisiko im Bestand aktiv zu begrenzen.























