SIEMENS 6ES7327-1BH00-0AB0
- EICHLER-Art.Nr.: K0136703
- EAN: 4025515070832
- UPC: 662643172614
Produktbeschreibung
SIMATIC S7-300, DIGITALBAUGR. SM 327, POTENTIALGETRENNT, 8DE UND 8DX, DC 24V, 0.5A 1X 20-POLIG; 8DX EINZELKANALWEISE PARAMETRIERBAR ALS DE ODER DA
Leistungen für SIEMENS 6ES7327-1BH00-0AB0
Reparatur
von 537,44 €
bis 821,96 €
Austausch
Gebraucht
474,84 €
451,10 €
Neu
SIEMENS |
6ES7327-1BH00-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.247 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4025515070832 | ||
| UPC | 662643172614 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | 4561 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20080331 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-03-04 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-04 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-04 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001419 | |
| ETIM | 5 | EC001419 | |
Was ist 6ES7327-1BH00-0AB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7327-1BH00-0AB0 ist eine digitale Ein-/Ausgabebaugruppe Siemens SIMATIC S7-300 SM 327 für industrielle Automatisierungsanlagen. Die Baugruppe verarbeitet digitale Signale im 24-V-DC-Umfeld und wird in Steuerungssystemen eingesetzt, in denen Sensorzustände erfasst und Aktoren wie Magnetventile, Gleichstromschütze oder Meldeleuchten angesteuert werden. Besonders relevant ist die Baugruppe in bestehenden SIMATIC S7-300-Installationen, wenn vorhandene Verdrahtung, Projektierung und Schaltschrankaufbau weiter genutzt werden sollen. Durch die Kombination aus festen digitalen Eingängen und parametrierbaren Kanälen eignet sich das Modul für Anwendungen, in denen Signalbelegung und Anlagenfunktion flexibel bleiben müssen. Für Instandhaltung und Einkauf ist die eindeutige Artikelnummer wichtig, weil schon kleine Abweichungen bei S7-300-Baugruppen die Passfähigkeit zur vorhandenen Hardwarekonfiguration beeinflussen können.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Die Baugruppe 6ES7327-1BH00-0AB0 arbeitet mit DC 24 V und bietet acht digitale Eingänge sowie acht weitere Kanäle, die einzeln als digitaler Eingang oder digitaler Ausgang parametriert werden können. Der Ausgangsstrom beträgt 0,5 A je Ausgang im Nennbetrieb, wodurch typische Aktoren im Schaltschrankumfeld direkt angesteuert werden können. Die Eingänge sind für Schalter sowie 2-, 3- und 4-Draht-Näherungsschalter geeignet, was die Einbindung unterschiedlicher Feldsignale erleichtert. Für die Fehlersuche ist relevant, dass die Baugruppe grüne Statusanzeigen je Kanal besitzt, aber keine eigenen Alarm- oder Diagnosefunktionen bereitstellt. Die Potenzialtrennung zwischen Kanälen und Rückwandbus unterstützt den robusten Betrieb im S7-300-System, ersetzt jedoch nicht die Prüfung der Feldverdrahtung, Lastspannung und Kanalparametrierung.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Die SIMATIC S7-300-Produktfamilie befindet sich im Produktauslauf und ist für Betreiber bestehender Anlagen ein relevantes Obsoleszenzthema. Für 6ES7327-1BH00-0AB0 bedeutet dies, dass Beschaffung, Reparaturfähigkeit, Austauschoptionen und Bevorratung frühzeitig bewertet werden sollten. Ein direkt verifizierter, steckplatz- und projektierungsgleicher Nachfolger wird nicht genannt, da ein Ersatz bei S7-300-Baugruppen immer von Hardwarekonfiguration, STEP-7-Projekt, Verdrahtung und Anlagenfreigaben abhängt. Für kritische Maschinen kann eine ungeplante Nichtverfügbarkeit der Baugruppe zu Stillstand, erhöhtem Beschaffungsdruck und Migrationsaufwand führen. Sinnvoll ist daher eine strukturierte Bewertung, ob die bestehende Anlage über Reparatur, geprüfte Ersatzbaugruppen, gezielte Bevorratung oder eine geplante Migration weiter abgesichert werden soll.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Bei Störung, Ausfall oder schwer planbarer Beschaffung von 6ES7327-1BH00-0AB0 können Reparatur, Austausch und Ersatzteilversorgung helfen, bestehende S7-300-Anlagen weiter zu betreiben. Eine Reparatur bis auf Bauteilebene ist besonders relevant, wenn die vorhandene Baugruppe im bestehenden Projekt weiterverwendet werden soll und ein sofortiger Systemumbau wirtschaftlich oder technisch nicht sinnvoll ist. Austauschgeräte können Stillstandszeiten reduzieren, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme im Vordergrund steht. Für Betreiber mit mehreren S7-300-Baugruppen unterstützt Life Cycle Management die Bewertung von Obsoleszenzrisiken, Ersatzteilstrategie und Bevorratung. Ergänzend kann die EICHLERakademiE bei Themen wie SIMATIC-S7-Anlagenhandling, Fehlersuche und Obsoleszenzbewertung helfen, internes Instandhaltungswissen aufzubauen und Störungen schneller einzugrenzen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Versorgungsspannung | |
| Lastspannung L+ | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) | 20,4 V |
| ● zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) | 28,8 V |
| Eingangsstrom | |
| aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. | 20 mA |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 60 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 3 W |
| Digitaleingaben | |
| Anzahl der Eingänge | 8; 8 festverdrahtet, 8 weitere einzeln parametrierbar |
| Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 | Ja |
| Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge | |
| waagerechte Einbaulage | |
| — bis 60 °C, max. | 16 |
| senkrechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 16 |
| Eingangsspannung | |
| ● Art der Eingangsspannung | DC |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● für Signal "0" | -30 ... +5 V |
| ● für Signal "1" | +15 ... +30 V |
| Eingangsstrom | |
| ● für Signal "1", typ. | 6 mA |
| Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung) | |
| für Standardeingänge | |
| — bei "0" nach "1", min. | 1,2 ms |
| — bei "0" nach "1", max. | 4,8 ms |
| — bei "1" nach "0", min. | 1,2 ms |
| — bei "1" nach "0", max. | 4,8 ms |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 1 000 m |
| ● ungeschirmt, max. | 600 m |
| Digitalausgaben | |
| Anzahl der Ausgänge | 8; auch einzeln als DE parametrierbar |
| Kurzschluss-Schutz | Ja |
| ● Ansprechschwelle, typ. | 1 A |
| Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf | L+ (-54 V) |
| Ansteuern eines Digitaleingangs | Ja |
| Schaltvermögen der Ausgänge | |
| ● bei Lampenlast, max. | 5 W |
| Lastwiderstandsbereich | |
| ● untere Grenze | 48 Ω |
| ● obere Grenze | 4 kΩ |
| Ausgangsspannung | |
| ● für Signal "1", min. | L+ (-1,5 V) |
| Ausgangsstrom | |
| ● für Signal "1" Nennwert | 0,5 A |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. | 5 mA |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. | 0,6 A |
| ● für Signal "0" Reststrom, max. | 0,5 mA |
| Ausgangsverzögerung bei ohmscher Last | |
| ● "0" nach "1", max. | 350 µs |
| ● "1" nach "0", max. | 500 µs |
| Parallelschalten von zwei Ausgängen | |
| ● zur Leistungserhöhung | Nein |
| ● zur redundanten Ansteuerung einer Last | Ja; nur Ausgänge der gleichen Gruppe |
| Schaltfrequenz | |
| ● bei ohmscher Last, max. | 100 Hz |
| ● bei induktiver Last, max. | 0,5 Hz |
| ● bei induktiver Last (nach IEC 60947-5-1, DC13), max. | 0,5 Hz |
| ● bei Lampenlast, max. | 10 Hz |
| Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe) | |
| waagerechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 4 A |
| — bis 60 °C, max. | 3 A |
| senkrechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 2 A |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 1 000 m |
| ● ungeschirmt, max. | 600 m |
| Geber | |
| Anschließbare Geber | |
| ● 2-Draht-Sensor | Ja |
| — zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. | 1,5 mA |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Alarme | Nein |
| Diagnosefunktion | Nein |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Statusanzeige Digitaleingang (grün) | Ja |
| ● Statusanzeige Digitalausgang (grün) | Ja |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Digitaleingaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Nein |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja; Optokoppler |
| Potenzialtrennung Digitalausgaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Nein |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja; Optokoppler |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | DC 500 V |
| Anschlusstechnik | |
| erforderlicher Frontstecker | 20-polig |
| Maße | |
| Breite | 40 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 120 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 200 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Eingänge von 6ES7327-1BH00-0AB0 reagieren nicht auf Sensorsignale | Zuerst sollte geprüft werden, ob die 24-V-DC-Sensorspannung am Feldgerät und am Frontstecker anliegt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob der Signalpegel zur Eingangsauswertung passt und ob Massebezug, Klemmenzustand und Sensorverdrahtung korrekt ausgeführt sind. Danach sollte der tatsächliche Kanalzustand mit der grünen Statusanzeige und der Prozessabbild-Auswertung in der Steuerung abgeglichen werden. |
| Ausgänge von 6ES7327-1BH00-0AB0 schalten nicht, obwohl das Programm ein Ausgangssignal setzt | Zuerst sollte geprüft werden, ob der betroffene Kanal als Ausgang parametriert ist und ob die Projektierung zur eingebauten Baugruppe passt. Anschließend sind Lastspannung, Frontstecker, Aktorverdrahtung und Laststrom zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob Verriegelungen im Anwenderprogramm oder eine fehlerhafte Kanalzuordnung das Schalten verhindern. |
| Ein parametrierbarer Kanal arbeitet nach dem Baugruppentausch als Eingang statt als Ausgang | Zuerst sollte die Hardwarekonfiguration mit der tatsächlich eingebauten Artikelnummer abgeglichen werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die kanalweise Parametrierung der SM 327 korrekt übertragen wurde. Danach sollte geprüft werden, ob das Projekt nach dem Tausch vollständig geladen wurde und ob die Prozesssignale an den erwarteten Adressen anliegen. |
| Status-LED leuchtet, aber das Signal kommt in der Steuerung nicht wie erwartet an | Zuerst sollte der Kanalzustand direkt an der Baugruppe mit dem Signalzustand im Anwenderprogramm verglichen werden. Anschließend ist zu prüfen, ob Adressierung, Prozessabbild und Symbolik zur realen Verdrahtung passen. Danach kann die Rücklesbarkeit der Ausgänge genutzt werden, um einzugrenzen, ob ein gesetztes Ausgangssignal auch feldseitig wirksam wird. |
| Aktor schaltet unzuverlässig oder fällt sporadisch ab | Zuerst sollte die Versorgungsspannung unter Last geprüft werden, da Spannungseinbrüche das Schaltverhalten beeinflussen können. Anschließend sind Laststrom, Lampenlast, induktive Last und Schaltfrequenz mit der Anwendung abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob die Verdrahtung, der Frontstecker oder der Aktor selbst eine intermittierende Unterbrechung verursachen. |
| Nach dem Einschalten entstehen kurzzeitig unerwartete Ausgangszustände | Zuerst sollte geprüft werden, wie die 24-V-Versorgung der Baugruppe zugeschaltet wird. Anschließend ist zu kontrollieren, ob nachgeschaltete Aktoren auf sehr kurze Signalimpulse empfindlich reagieren. Danach sollte bewertet werden, ob die Einschaltlogik, eine zusätzliche Verriegelung oder eine angepasste Aktoransteuerung erforderlich ist, um unerwünschte Bewegungen oder Schaltzustände zu vermeiden. |
Kann 6ES7327-1BH00-0AB0 repariert werden?
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-300-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Instandhaltung und Einkauf.
Was tun, wenn 6ES7327-1BH00-0AB0 nicht kurzfristig beschafft werden kann?
Bei kritischem Bedarf sollten zuerst Artikelnummer, Baugruppenstatus, Einsatzort und Anlagenstillstand eindeutig geklärt werden. Danach kommen Reparatur, Austauschgerät, geprüfte Ersatzbaugruppe oder eine gezielte Anfrage als mögliche Wege infrage. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für Anlagen mit längerer Restlaufzeit ist zusätzlich eine Bevorratungsstrategie sinnvoll, damit künftige Ausfälle nicht erst im Störfall gelöst werden müssen.
Gibt es einen Nachfolger für 6ES7327-1BH00-0AB0?
Ein direkt verifizierter, ohne weitere Prüfung kompatibler Nachfolger wird nicht genannt. Bei S7-300-Baugruppen hängt ein Ersatz stark von Projektierung, Verdrahtung, Steckplatz, Kanalparametrierung und Anlagenfreigabe ab. Vor einem Austausch sollte deshalb geprüft werden, ob die Ersatzbaugruppe zur bestehenden Hardwarekonfiguration passt. Wenn kein passender Ersatz wirtschaftlich verfügbar ist, können Reparatur oder geprüfte Austauschbaugruppen die Weiternutzung der vorhandenen Anlage unterstützen.
Ist 6ES7327-1BH00-0AB0 mit jeder SIMATIC S7-300-Anlage kompatibel?
Die Baugruppe gehört zur SIMATIC S7-300-Welt, dennoch sollte die Kompatibilität nicht pauschal vorausgesetzt werden. Entscheidend sind die vorhandene Hardwarekonfiguration, die Adressierung, der Frontstecker, die 24-V-DC-Verdrahtung und die kanalweise Parametrierung der acht flexiblen Ein-/Ausgangskanäle. Besonders nach einem Tausch ist wichtig, dass die tatsächliche Baugruppe mit der projektierten Artikelnummer übereinstimmt. Eine falsche Zuordnung kann dazu führen, dass Eingänge, Ausgänge oder Prozesssignale nicht wie erwartet arbeiten.
Wann ist Austausch statt Reparatur bei 6ES7327-1BH00-0AB0 sinnvoll?
Ein Austausch ist sinnvoll, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme im Vordergrund steht und eine passende, funktionsgeprüfte Baugruppe verfügbar ist. Eine Reparatur ist dagegen oft interessant, wenn die originale Baugruppe in der bestehenden Anlage weiterverwendet werden soll oder wenn Beschaffung und Migration schwer planbar sind. Wirtschaftlich sollte immer das individuelle Fehlerbild, der Stillstandszeitpunkt, die Anlagenkritikalität und die Restnutzungsdauer bewertet werden. EICHLER kann dabei Reparatur und Austausch als zwei unterschiedliche Wege zur Absicherung der Anlagenverfügbarkeit einordnen.
Woran erkennt man einen Defekt an 6ES7327-1BH00-0AB0?
Ein Defekt kann sich durch nicht reagierende Eingänge, nicht schaltende Ausgänge, sporadische Signalzustände, fehlende Kanalreaktionen oder auffälliges Verhalten nach dem Einschalten zeigen. Vor der Bewertung als Baugruppendefekt sollten Versorgungsspannung, Frontstecker, Feldverdrahtung, Aktorlast und Projektierung geprüft werden. Da die Baugruppe keine eigenen Diagnosefunktionen bereitstellt, sind Kanal-LEDs, Steuerungsdiagnose und Signalvergleich besonders wichtig. Erst wenn externe Ursachen ausgeschlossen sind, ist eine Reparaturanalyse der Baugruppe sinnvoll.
Lohnt sich die Bevorratung von 6ES7327-1BH00-0AB0?
Eine Bevorratung kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe in einer produktionskritischen S7-300-Anlage eingesetzt wird und ein Ausfall hohe Stillstandskosten verursachen würde. Durch den Produktauslauf der S7-300-Familie steigt die Bedeutung einer geplanten Ersatzteil- und Obsoleszenzstrategie. Dabei sollte nicht nur die einzelne Artikelnummer betrachtet werden, sondern auch die Anzahl verbauter Baugruppen, die Wiederbeschaffbarkeit, die Reparaturfähigkeit und die geplante Restlaufzeit der Anlage. Life Cycle Management hilft, diese Risiken strukturiert zu bewerten.























