SIEMENS 6ES7136-6RA00-0BF0
- EICHLER-Art.Nr.: K0370490
- EAN: 4047623402596
- UPC: 887621782665
Produktbeschreibung
SIMATIC DP, Elektronikmodul f. ET200SP, F-RQ 1x 24VDC/24..230VAC/5A ST, 20mm Baubr., 1 Relais-Ausgang (2S) SUMMENAUSGANGSSTROM 5A, Lastspannung DC 24V und AC 24.. 230V, einsetzbar bis PL E (ISO 13849-1: 2008)/ SIL 3 (IEC 61508: 2010) wenn die Ansteuerung durch F-DQ (z.B. 6ES7136-6DB00-0CA0) erfolgte
Leistungen für SIEMENS 6ES7136-6RA00-0BF0
Reparatur
von 108,46 €
bis 165,88 €
Austausch
Gebraucht
Neu
87,00 €
82,65 €
SIEMENS |
6ES7136-6RA00-0BF0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: N | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.067 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4047623402596 | ||
| UPC | 887621782665 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST76 | ||
| Fabrikategruppe | 4527 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20140331 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | 27-24-26-04 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-26-04 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001599 | |
| ETIM | 5 | EC001599 | |
Was ist 6ES7136-6RA00-0BF0 und wo wird es eingesetzt
6ES7136-6RA00-0BF0 ist ein fehlersicheres Siemens SIMATIC ET 200SP Elektronikmodul mit der Typbezeichnung F-RQ 1x24VDC/24..230VAC/5A ST. Es wird als Relais-Digitalausgabemodul in dezentralen Peripheriestationen eingesetzt, wenn Lasten sicher geschaltet oder abgeschaltet werden müssen. Der typische Einsatz liegt in Maschinen, Anlagen und Sicherheitskreisen, in denen ein fehlersicherer Ausgang über Relaiskontakte benötigt wird. Das Modul besitzt einen Relaisausgang mit zwei Schließern und ist für Anwendungen bis PL e beziehungsweise SIL 3 ausgelegt, wenn die Ansteuerung über ein geeignetes F-DQ-Modul erfolgt. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer besonders wichtig, da Projektierung, BaseUnit, Verdrahtung und Sicherheitsfunktion eindeutig zusammenpassen müssen.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Die Baugruppe 6ES7136-6RA00-0BF0 arbeitet mit einer DC-24-V-Ansteuerspannung für die Relaisspule und kann Lastspannungen von 24 V DC sowie 24 bis 230 V AC schalten. Der Relaisausgang ist für einen Summenstrom bis 5 A vorgesehen, wobei Derating, Einbaulage und Umgebungstemperatur bei der Auslegung berücksichtigt werden müssen. Die Breite von 20 mm ist für den Platzbedarf im ET-200SP-Aufbau relevant. Die Projektierung ist mit TIA Portal ab V13 sowie mit STEP 7 ab V5.5 SP4 möglich. Für die Fehlersuche sind die DIAG-LED, der Kanalstatus, der Rücklesekanal und die korrekte Parametrierung entscheidend, weil das Modul nicht nur elektrisch, sondern auch sicherheitstechnisch zur vorhandenen Applikation passen muss.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Der Life-Cycle-Status von 6ES7136-6RA00-0BF0 ist als PM300: Aktives Produkt geführt. Damit liegt für diese Artikelnummer kein belastbar bestätigter Hinweis auf eine Abkündigung oder einen verifizierten Nachfolger vor. Für Betreiber bleibt dennoch eine strukturierte Bewertung sinnvoll, weil auch aktive Industrieelektronik von Projektierungsstand, Sicherheitsfreigabe, Anlagenstandard, Bevorratung und Beschaffungsstrategie abhängt. Besonders bei sicherheitsgerichteten Funktionen sollte ein Austausch nicht nur nach mechanischer Passform erfolgen, sondern anhand der vorhandenen ET-200SP-Konfiguration, der F-Parametrierung, der verwendeten BaseUnit und der Sicherheitsapplikation geprüft werden. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Bei 6ES7136-6RA00-0BF0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung, Bevorratung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn das Modul aus einer bestehenden Anlage stammt, ein konkretes Fehlerbild vorliegt und eine wirtschaftliche Weiternutzung der Sicherheitsapplikation geprüft werden soll. Austausch oder Ersatzteilbeschaffung sind besonders wichtig, wenn Stillstandszeiten reduziert und die vorhandene ET-200SP-Struktur unverändert weiterbetrieben werden soll. Life Cycle Management unterstützt Betreiber dabei, kritische Automatisierungskomponenten zu erfassen, Versorgungsrisiken zu bewerten und geeignete Bevorratungs- oder Reparaturstrategien festzulegen. Ergänzend können Fachseminare zu SIMATIC, TIA Portal, Diagnose und Instandhaltung dazu beitragen, Fehlersuche und Wiederinbetriebnahme sicherer vorzubereiten.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Produkttyp-Bezeichnung | F-RQ 24 ... 48VDC/24 ... 230VAC/5A ST |
| verwendbare BaseUnits | BU-Typ F0 |
| Farbcode für modulspezifisches Farbkennzeichnungsschild | CC42 |
| Produktfunktion | |
| ● I&M-Daten | Ja; I&M0 bis I&M3 |
| Engineering mit | |
| ● STEP 7 TIA Portal projektierbar/integriert ab Version | V13 |
| ● STEP 7 projektierbar/integriert ab Version | ab V5.5 SP4 |
| ● PROFINET ab GSD-Version/GSD-Revision | V2.31 |
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | 24 V; Spulenspannung |
| zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) | 20,4 V |
| zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) | 28,8 V |
| Spannungsversorgung gemäß NEC Class 2 erforderlich | Nein |
| Leistung | |
| Leistungsentnahme aus dem Rückwandbus | 100 mW |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 1 W |
| Adressbereich | |
| Adressraum je Modul | |
| ● Eingänge | 1 byte |
| Hardware-Ausbau | |
| automatische Kodierung | Ja |
| ● mechanisches Kodierelement | Ja |
| ● Typ des mechanischen Kodierelements | Typ C |
| Digitalausgaben | |
| Art des Digitalausgangs | Relais |
| Anzahl der Ausgänge | 1 |
| Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf | Nein |
| Ansteuern eines Digitaleingangs | Ja |
| Schaltvermögen der Ausgänge | |
| ● bei ohmscher Last, max. | 5 A |
| ● bei Lampenlast, max. | 25 W |
| Schaltfrequenz | |
| ● bei ohmscher Last, max. | 2 Hz |
| ● bei induktiver Last, max. | 0,1 Hz; Siehe Angaben im Handbuch |
| ● bei induktiver Last (nach IEC 60947-5-1, DC13), max. | 0,1 Hz |
| ● bei induktiver Last (nach IEC 60947-5-1, AC15), max. | 2 Hz |
| Summenstrom der Ausgänge (je Modul) | |
| waagerechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 5 A; beachte Deratingangaben im Handbuch |
| — bis 50 °C, max. | 4 A; beachte Deratingangaben im Handbuch |
| — bis 60 °C, max. | 3 A; beachte Deratingangaben im Handbuch |
| senkrechte Einbaulage | |
| — bis 50 °C, max. | 3 A; beachte Deratingangaben im Handbuch |
| Relaisausgänge | |
| ● Anzahl Relaisausgänge | 1; 2 Schließer |
| ● Versorgungsnennspannung der Relaisspule L+ (DC) | 24 V |
| ● Stromaufnahme der Relais (Spulenstrom alle Relais), max. | 70 mA |
| ● externe Sicherung für Relaisausgänge | ja; 6 A, siehe Angaben im Handbuch |
| ● Relais zugelassen gemäß UL 508 | Ja; Pilot Duty B300, R300 |
| Schaltvermögen der Kontakte | |
| — bei induktiver Last, max. | siehe zusätzliche Beschreibung im Handbuch |
| — bei ohmscher Last, max. | siehe zusätzliche Beschreibung im Handbuch |
| — thermischer Dauerstrom, max. | 5 A |
| — Schaltstrom, min. | 1 mA |
| — Schaltstrom nach Überschreiten von 300mA, min. | 10 mA |
| — Schaltstrom nach Überschreiten von 300mA, max. | 5 A |
| — Schaltnennspannung (DC) | 24 V |
| — Schaltnennspannung (AC) | 230 V |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 500 m; für Lastkontakte |
| ● ungeschirmt, max. | 300 m; für Lastkontakte |
| ● Ansteuerleitung (Eingang), max. | 10 m |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnosefunktion | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● RUN-LED | Ja; grüne / rote DIAG-LED |
| ● Kanalstatusanzeige | Ja; grüne LED |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Kanäle | |
| ● zwischen den Kanälen | Ja; nur bei SELV / PELV |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja |
| ● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik | Ja |
| Zulässige Potenzialdifferenz | |
| zwischen Kanälen und Rückwandbus/Versorgungsspannung | AC 250 V (verstärkte Isolierung) |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | DC 2 545 V/2 s (Routine Test) |
| Überspannungskategorie | III (gemäß IEC/EN 61131-2:2007 und EN 298:2022), II (gemäß IEC 61131-2:2017 und IEC 61010-2-201) |
| geprüft mit | |
| ● zwischen Kanälen und Rückwandbus/Versorgungsspannung | DC 2 545 V 2 s (Routine Test), Stoßspannungsprüfung DC 7 200 V / 5 positive und 5 negative Impulse (Typprüfung) |
| ● zwischen Rückwandbus und Versorgungsspannung | DC 707 V (Typprüfung) |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Siemens Ökoprofil (SEP) | Siemens EcoTech |
| geeignet für Sicherheitsfunktionen | Ja |
| Umwelt-Fußabdruck | |
| ● Umweltproduktdeklaration | Ja |
| Treibhauspotential | |
| — Treibhauspotential, (gesamt) [CO2 eq] | 52 kg |
| — Treibhauspotential, (während Herstellung) [CO2 eq] | 6,8 kg |
| — Treibhauspotential, (während Betrieb) [CO2 eq] | 45,8 kg |
| — Treibhauspotential, (nach Ende des Lebenszyklus) [CO2 eq] | -0,628 kg |
| Maximal erreichbare Sicherheitsklasse im Sicherheitsbetrieb | |
| ● Performance Level nach ISO 13849-1 | PLe |
| ● Kategorie nach ISO 13849-1 | 4 |
| ● SIL gemäß IEC 61508 | SIL 3 |
| Versagenswahrscheinlichkeit (bei Gebrauchsdauer von 20 Jahren und Reparaturzeit von 100 Stunden) | |
| — Low demand mode: PFDavg gemäß SIL2 | < 1,00E-04, Funktionstest 1x im Jahr |
| — Low demand mode: PFDavg gemäß SIL3 | < 1,00E-05, Funktionstest 1x im Monat |
| — High demand/continous mode: PFH gemäß SIL2 | < 1,00E-08 1/h, Funktionstest 1x im Jahr |
| — High demand/continous mode: PFH gemäß SIL3 | < 6,00E-09 1/h, Funktionstest 1x im Monat |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur im Betrieb | |
| ● waagerechte Einbaulage, min. | 0 °C |
| ● waagerechte Einbaulage, max. | 60 °C |
| ● senkrechte Einbaulage, min. | 0 °C |
| ● senkrechte Einbaulage, max. | 50 °C |
| Maße | |
| Breite | 20 mm |
| Höhe | 73 mm |
| Tiefe | 58 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 56 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum ist die DIAG-LED bei 6ES7136-6RA00-0BF0 aus? | Zuerst sollte die Rückwandbusversorgung der ET-200SP-Station geprüft werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob das Modul korrekt auf der BaseUnit sitzt und ob die Versorgung der Station stabil anliegt. Danach sollte abgeglichen werden, ob weitere Baugruppen in derselben Station ebenfalls Diagnose- oder Versorgungsauffälligkeiten zeigen. |
| Warum blinkt die DIAG-LED bei 6ES7136-6RA00-0BF0? | Zuerst sollte geprüft werden, ob das Modul in der Hardwarekonfiguration korrekt parametriert wurde. Anschließend ist die projektierte Artikelnummer mit der tatsächlich eingebauten Baugruppe abzugleichen. Danach sollte die F-Parametrierung übertragen und die Diagnose der Steuerung auf Parametrierfehler oder fehlende Freigaben geprüft werden. |
| Warum schaltet der Relaisausgang von 6ES7136-6RA00-0BF0 nicht? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Ansteuerspannung an IN P und IN M korrekt anliegt. Anschließend sind die Lastspannung, die externe Absicherung und die Verdrahtung der Relaiskontakte zu kontrollieren. Danach sollte der Kanalstatus mit dem erwarteten Prozesssignal verglichen und die Ansteuerung durch das F-DQ-Modul geprüft werden. |
| Warum passt der Rücklesewert bei 6ES7136-6RA00-0BF0 nicht zur Sicherheitsfunktion? | Zuerst sollte der Rücklesekanal mit der Projektierung im Sicherheitsprogramm abgeglichen werden. Anschließend ist zu prüfen, ob RQ0 oder RQ1 verwendet wird und ob eine Invertierung in der Logik berücksichtigt werden muss. Danach sollte die Rückführkreisüberwachung mit dem tatsächlichen Schaltzustand und der verwendeten Verdrahtungsvariante verglichen werden. |
| Warum fällt 6ES7136-6RA00-0BF0 nach einer Verdrahtungsänderung aus? | Zuerst sollte die Verdrahtung der Eingänge IN P und IN M kontrolliert werden. Anschließend ist zu prüfen, ob die Ansteuerspannung korrekt gepolt angeschlossen wurde. Danach sollte das Modul auf Folgeschäden eingegrenzt werden, da eine vertauschte Ansteuerspannung an diesen Eingängen zu einer Beschädigung des F-Moduls führen kann. |
| Warum treten bei 6ES7136-6RA00-0BF0 Probleme beim Schalten induktiver Lasten auf? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Lastart zur zulässigen Schaltfrequenz und zum vorgesehenen Schaltvermögen passt. Anschließend sind externe Schutzbeschaltungen, Absicherung und Verdrahtung der Lastkontakte zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob Derating, Einbaulage und Umgebungstemperatur die zulässige Belastung des Moduls begrenzen. |
Kann 6ES7136-6RA00-0BF0 repariert werden?
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn das Modul elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden ET-200SP-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Garantie und Gewährleistung erhöhen zusätzlich die Planungssicherheit bei Reparatur und Ersatzteilversorgung.
Ist 6ES7136-6RA00-0BF0 noch ein aktives Siemens Produkt?
Ja, 6ES7136-6RA00-0BF0 ist als aktives Produkt geführt. Für die Beschaffung bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass jede technische, kaufmännische oder terminliche Anforderung ohne Prüfung erfüllt ist. Besonders bei sicherheitsgerichteten Baugruppen sollten Verfügbarkeit, Lieferzeit, Preis und Konditionen tagesaktuell geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für Betreiber bleibt außerdem wichtig, ob die vorhandene Projektierung, BaseUnit, Sicherheitslogik und Anlagenfreigabe zur konkreten Baugruppe passen.
Worauf ist beim Austausch von 6ES7136-6RA00-0BF0 zu achten?
Beim Austausch ist nicht nur die Artikelnummer entscheidend, sondern auch die Projektierung der ET-200SP-Station, die verwendete BaseUnit, die Verdrahtung der Relaiskontakte und die F-Parametrierung. Zusätzlich sollte der Rücklesekanal im Sicherheitsprogramm geprüft werden, weil RQ0 und RQ1 unterschiedlich behandelt werden können. Nach dem Einbau ist eine Funktionsprüfung der Sicherheitsfunktion erforderlich. Bei ungeklärtem Fehlerbild kann ein geprüfter Austausch oder eine Reparatur helfen, unnötige Änderungen an der bestehenden Anlage zu vermeiden.
Was tun, wenn 6ES7136-6RA00-0BF0 kurzfristig benötigt wird?
Bei kurzfristigem Bedarf sollte zuerst die exakte Artikelnummer 6ES7136-6RA00-0BF0 mit der verbauten Baugruppe abgeglichen werden. Anschließend können Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Bei Anlagenstillstand kann zusätzlich bewertet werden, ob ein Austauschgerät, ein geprüftes Ersatzteil oder eine Reparatur der vorhandenen Baugruppe die schnellere und wirtschaftlichere Lösung ist. Für den Einkauf ist dabei wichtig, technische Passfähigkeit und Beschaffungssicherheit gemeinsam zu betrachten.
Gibt es einen Nachfolger für 6ES7136-6RA00-0BF0?
Ein verifizierter, kompatibler Nachfolger wird für 6ES7136-6RA00-0BF0 nicht belastbar ausgewiesen. Deshalb sollte kein Ersatztyp ohne technische Prüfung eingesetzt werden. Bei sicherheitsgerichteten Modulen müssen Artikelnummer, F-Funktion, BaseUnit, Projektierung, Sicherheitsprogramm und Anlagenfreigabe zusammenpassen. Wenn ein Alternativteil oder eine Migration geprüft werden soll, ist eine technische Bewertung erforderlich. Häufig ist die Reparatur oder Beschaffung der identischen Baugruppe der risikoärmere Weg, wenn die bestehende Anlage unverändert weiterbetrieben werden soll.
Warum ist die richtige BaseUnit bei 6ES7136-6RA00-0BF0 wichtig?
Die BaseUnit bestimmt die mechanische Aufnahme, die Klemmenbelegung und die Verdrahtungsumgebung der ET-200SP-Baugruppe. Für 6ES7136-6RA00-0BF0 ist deshalb zu prüfen, ob die vorhandene BaseUnit zur F-RQ-Baugruppe und zur Sicherheitsapplikation passt. Eine falsche Zuordnung kann zu Verdrahtungsfehlern, Diagnosemeldungen oder einer nicht funktionsfähigen Sicherheitskette führen. Bei Austausch, Reparatur oder Ersatzteilbeschaffung sollte die vorhandene Anlagenkonfiguration immer mit der tatsächlich verbauten Baugruppe abgeglichen werden.
Wann lohnt sich Reparatur statt Neukauf bei 6ES7136-6RA00-0BF0?
Eine Reparatur lohnt sich vor allem dann, wenn die bestehende Anlage weiterbetrieben werden soll, die Projektierung unverändert bleiben soll oder ein ungeplanter Austausch Risiken für die Wiederinbetriebnahme verursacht. Der Nutzen liegt in der Fehleranalyse am konkreten Modul, der möglichen Instandsetzung bis auf Bauteilebene und der abschließenden Funktionsprüfung. Für Betreiber kann das wirtschaftlich attraktiv sein, wenn dadurch Stillstand reduziert, die vorhandene Sicherheitsapplikation erhalten und eine kurzfristige Migration vermieden werden kann.
Welche Rolle spielt Life Cycle Management bei 6ES7136-6RA00-0BF0?
Life Cycle Management hilft, kritische Automatisierungskomponenten wie 6ES7136-6RA00-0BF0 systematisch zu erfassen und Beschaffungs-, Reparatur- sowie Bevorratungsrisiken zu bewerten. Auch bei aktiven Produkten ist eine strukturierte Ersatzteilstrategie sinnvoll, wenn die Baugruppe in sicherheitsrelevanten Anlagenbereichen eingesetzt wird. Eine belastbare Datenbasis unterstützt Instandhaltung, Einkauf und technische Leitung dabei, Stillstandsrisiken zu reduzieren, Reparaturfähigkeit einzuplanen und Ersatzteile für kritische Anlagenbereiche gezielt abzusichern.























