SIEMENS 6ES7131-4BB01-0AA0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0171081
  • EAN: 4025515072300
  • UPC: 040892584714

Produktbeschreibung

SIMATIC DP, 5 ELEKTRONIKMODULE FUER ET 200S, 2 DI STANDARD DC 24V, 15MM BAUBR. 5 STUECK JE VERPACKUNGSEINHEIT

Leistungen für SIEMENS 6ES7131-4BB01-0AA0

Reparatur

2-5 Tage

von 167,18 €

bis 255,68 €

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

5 Stck.

89,00 €

84,55 €

84,55 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.171
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2023-10-01
EAN 4025515072300
UPC 040892584714
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST76
Fabrikategruppe 4467
Ursprungsland CN
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20081231
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-21-05
eClass 5.1 27-24-26-04
eClass 6.0 27-24-26-04
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001599
ETIM 5 EC001599

Was ist 6ES7131-4BB01-0AA0 und wo wird es eingesetzt

6ES7131-4BB01-0AA0 ist ein digitales Elektronikmodul von Siemens SIMATIC DP für das dezentrale Peripheriesystem ET 200S. Die Baugruppe ist als 2 DI Standard DC 24 V ausgeführt und verarbeitet zwei digitale Eingangssignale, etwa von Schaltern oder Näherungsschaltern. Sie wird in modular aufgebauten Automatisierungsanlagen eingesetzt, in denen Sensorsignale dezentral erfasst und an die übergeordnete Steuerung weitergegeben werden. Durch die kompakte 15-mm-Baubreite eignet sich das Modul besonders für schmale ET-200S-Stationen im Schaltschrank. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer wichtig, weil Bauform, Kanalzahl, Anschlusslogik und Projektierung zur vorhandenen Station passen müssen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe arbeitet mit einer Eingangsnennspannung von DC 24 V und besitzt zwei digitale Eingänge mit Eingangssignalen nach IEC 61131 Typ 1. Ein Signalzustand „1“ liegt im Bereich von 15 bis 30 V, ein Signalzustand „0“ im Bereich von -30 bis 5 V. Die typische Eingangsverzögerung von 3 ms ist für viele Standard-Sensorsignale ausreichend, aber nicht parametrierbar. Die Versorgung erfolgt über das Powermodul, der Rückwandbusstrom liegt maximal bei 10 mA. In der Praxis sind außerdem die Leitungslängen relevant: geschirmt sind bis zu 1000 m möglich, ungeschirmt bis zu 600 m. Die grüne Statusanzeige pro Kanal unterstützt die schnelle Eingrenzung, ob ein Eingangssignal am Modul ankommt.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

6ES7131-4BB01-0AA0 ist als Ersatzteil geführt; der Produktstatus ist mit EOP 2023-10-01 angegeben. Für Betreiber bestehender ET-200S-Anlagen bedeutet das, dass Beschaffung, Reparaturfähigkeit und Bevorratung frühzeitig bewertet werden sollten. Ein verifizierter kompatibler Nachfolger wird hier nicht genannt, da ein Austausch in bestehenden ET-200S-Stationen immer mit Terminalmodul, Projektierung, Adressraum, Verdrahtung und Anlagenfreigabe abgeglichen werden muss. Gerade bei abgekündigten oder schwer beschaffbaren Baugruppen kann Obsoleszenzmanagement Stillstandsrisiken reduzieren. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei Ausfall, Beschaffungsengpass oder geplanter Ersatzteilstrategie können Reparatur, Austausch und Ersatzteilversorgung die Weiternutzung bestehender ET-200S-Anlagen unterstützen. Eine Reparatur ist besonders relevant, wenn die Baugruppe weiter in der vorhandenen Station betrieben werden soll und ein ungeplanter Umbau vermieden werden muss. Dabei helfen Fehleranalyse, Instandsetzung bis auf Bauteilebene und Funktionsprüfung im Testzentrum, die Entscheidung zwischen Reparatur und Austausch belastbarer zu machen. Life Cycle Management ist sinnvoll, wenn mehrere ET-200S-Komponenten im Bestand bewertet, bevorratet oder bis zur geplanten Migration abgesichert werden sollen. Ergänzend kann technischer Vor-Ort-Service bei SPS-Baugruppen helfen, Programme, Backups und Anlagenzustände zu sichern.

Attribut Value
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V; vom Powermodul
Verpolschutz Ja
Eingangsstrom
aus Versorgungsspannung L+, max. abhängig vom Geber
aus Rückwandbus DC 3,3 V, max. 10 mA
Geberversorgung
Art der Ausgangsspannung min. L+ (-0,5 V), belastet
Ausgangsstrom
● Nennwert 500 mA
● zulässiger Bereich, untere Grenze 0 mA
● zulässiger Bereich, obere Grenze 500 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 0,4 W
Adressbereich
Adressraum je Modul
● Adressraum je Modul, max. 1 byte
● mit Packen 2 bit
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 2
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Eingangsspannung
● Art der Eingangsspannung DC
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -30 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 7 mA; bei 24 V
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Nein
— bei "0" nach "1", min. 2 ms; typ. 3 ms
— bei "0" nach "1", max. 4,5 ms
— bei "1" nach "0", min. 2 ms; typ. 3 ms
— bei "1" nach "0", max. 4,5 ms
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Geber
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnosefunktion Nein
Diagnoseanzeige LED
● Sammelfehler SF (rot) Nein
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja; pro Kanal
Parameter
Bemerkung 1 byte
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 500 V
Maße
Breite 15 mm
Höhe 81 mm
Tiefe 52 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 35 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Eingang an 6ES7131-4BB01-0AA0 schaltet nicht Zuerst sollte geprüft werden, ob am Sensor oder Schalter die erwartete 24-V-DC-Spannung anliegt. Anschließend sind die Klemmen DI0 oder DI1 sowie L+ und M auf festen Sitz, korrekte Zuordnung und Unterbrechungen zu kontrollieren. Danach sollte der Signalzustand mit der grünen Kanal-LED und dem Eingangszustand in der Steuerung abgeglichen werden.
Grüne Eingangs-LED leuchtet nicht trotz anliegendem Signal Zuerst sollte die Spannung zwischen Eingangsklemme und Masse gemessen und mit den Signalbereichen für „0“ und „1“ abgeglichen werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die Geberversorgung über das Powermodul vorhanden ist und ob der Sensor den zulässigen Ruhestrom einhält. Danach sollte geprüft werden, ob Verdrahtung, Terminalmodul und Kanalbelegung zur tatsächlich gesteckten Baugruppe passen.
Signal kommt am Modul an, wird aber in der SPS nicht erkannt Zuerst sollte der Kanalzustand direkt an der Baugruppe über die grüne LED bewertet werden. Anschließend ist die Hardwarekonfiguration mit der verbauten Artikelnummer und dem belegten Steckplatz abzugleichen. Danach sollte geprüft werden, ob der Adressraum korrekt ausgewertet wird und ob bei gepackter Adressierung die Bitzuordnung zur Programmlogik passt.
ET 200S Station meldet Störung nach Tausch des Elektronikmoduls Zuerst sollte kontrolliert werden, ob die getauschte Baugruppe exakt der projektierten Artikelnummer entspricht. Anschließend sind Terminalmodul, Steckplatz, Powermodul und Abschluss der ET-200S-Station zu prüfen. Danach sollte die Projektierung mit dem tatsächlichen Stationsaufbau abgeglichen werden, da Abweichungen zwischen Soll- und Istausbau zu Stations- oder Busdiagnosen führen können.
Eingangssignal ist sporadisch oder flattert Zuerst sollte geprüft werden, ob der Sensor mechanisch stabil schaltet und die Versorgungsspannung nicht einbricht. Anschließend sind Leitungslänge, Schirmung, Massebezug und mögliche Störeinflüsse durch benachbarte Lastleitungen zu kontrollieren. Danach sollte der Eingangszustand im Programm beobachtet werden, um zwischen einem Feldsignalproblem, einer Verdrahtungsstörung und einer Baugruppenauffälligkeit zu unterscheiden.
Sensor wird nicht sauber versorgt Zuerst sollte die L+-Versorgung am Terminalmodul und am zugehörigen Powermodul gemessen werden. Anschließend ist der Ausgangsstrom der Geberversorgung mit der Sensorlast abzugleichen. Danach sollte geprüft werden, ob ein 2-Draht-Sensor mit zulässigem Ruhestrom verwendet wird und ob die Verdrahtung zu den vorgesehenen Klemmen passt.

Kann 6ES7131-4BB01-0AA0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden ET-200S-Station verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag unterstützt die Entscheidung, ob Reparatur, Austausch oder Ersatzbeschaffung wirtschaftlich sinnvoller ist.

Gibt es einen Nachfolger für 6ES7131-4BB01-0AA0?

Ein verifizierter, direkt kompatibler Nachfolger wird hier nicht genannt. Bei ET-200S-Baugruppen sollte ein möglicher Ersatz immer anhand von Artikelnummer, Kanalzahl, Terminalmodul, Adressraum und Projektierung geprüft werden. Besonders wichtig ist, dass die Ersatzbaugruppe nicht nur mechanisch passt, sondern auch in der vorhandenen Hardwarekonfiguration korrekt abgebildet wird. Bei unklarer Ersatzteillage kann eine Anfrage helfen, Reparatur, Austausch oder Beschaffung sauber gegeneinander zu bewerten.

Was tun, wenn 6ES7131-4BB01-0AA0 nicht mehr kurzfristig beschafft werden kann?

Bei eingeschränkter Beschaffung sollte zuerst geprüft werden, ob eine Reparatur der vorhandenen Baugruppe, ein Austauschgerät oder eine Bevorratung infrage kommt. Für Anlagen mit mehreren ET-200S-Stationen ist eine strukturierte Bestandsaufnahme sinnvoll, damit kritische Module frühzeitig identifiziert werden. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. So lässt sich die Ersatzteilstrategie planbarer gestalten, ohne sofort eine umfassende Migration auszulösen.

Ist 6ES7131-4BB01-0AA0 mit jeder ET-200S-Station kompatibel?

Nicht automatisch. Die Baugruppe gehört zum SIMATIC ET 200S-System, muss aber zur vorhandenen Station, zum Terminalmodul, zur Verdrahtung und zur Hardwarekonfiguration passen. Entscheidend sind außerdem der belegte Steckplatz, die Adressierung und die Projektierung der digitalen Eingänge. Vor einem Austausch sollte die aufgedruckte Artikelnummer mit der Dokumentation der Anlage abgeglichen werden, damit keine abweichende Modulvariante mit anderer Funktionalität eingesetzt wird.

Woran erkennt man einen Defekt an 6ES7131-4BB01-0AA0?

Ein möglicher Defekt zeigt sich häufig durch fehlende oder unplausible Eingangssignale, ausbleibende grüne Kanal-LEDs, sporadische Signalwechsel oder Abweichungen zwischen gemessenem Feldsignal und Steuerungszustand. Zuerst sollten Sensor, Versorgung, Verdrahtung und Klemmen geprüft werden. Bleibt die Auffälligkeit bestehen, kann eine Baugruppenprüfung sinnvoll sein. Bei EICHLER wird das individuelle Fehlerbild analysiert und die Baugruppe nach der Instandsetzung funktionsgeprüft.

Wann ist Austausch statt Reparatur bei 6ES7131-4BB01-0AA0 sinnvoll?

Ein Austausch ist besonders sinnvoll, wenn die Anlage kurzfristig wieder in Betrieb gehen muss und keine längere Fehlereingrenzung an der Maschine möglich ist. Eine Reparatur ist dagegen oft interessant, wenn Obsoleszenzrisiken, Budget, Anlagenfreigaben oder die Weiternutzung vorhandener ET-200S-Strukturen im Vordergrund stehen. Die Entscheidung sollte anhand von Fehlerbild, Anlagenkritikalität, Ersatzteillage und gewünschter Stillstandsreduzierung getroffen werden. Garantie und Gewährleistung erhöhen dabei die Planungssicherheit bei Reparatur und Ersatzteilbeschaffung.

Kann 6ES7131-4BB01-0AA0 in eine Bevorratungsstrategie aufgenommen werden?

Ja, eine Bevorratung kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe in produktionskritischen ET-200S-Stationen eingesetzt wird. Besonders bei abgekündigten oder schwer beschaffbaren Komponenten hilft eine strukturierte Ersatzteilstrategie, Stillstandsrisiken zu reduzieren. Dabei sollten installierte Stückzahlen, Anlagenkritikalität, bisherige Ausfälle, Reparaturfähigkeit und mögliche Ersatzbeschaffung gemeinsam bewertet werden. Life Cycle Management unterstützt dabei, Bestände und Versorgungsrisiken systematisch zu erfassen.

Welche Rolle spielt die Funktionsprüfung nach der Reparatur von 6ES7131-4BB01-0AA0?

Die Funktionsprüfung ist entscheidend, damit die Baugruppe nach der Instandsetzung nicht nur optisch repariert, sondern elektrisch und funktional bewertet wird. Bei einer digitalen Eingangsbaugruppe sind vor allem Signalverarbeitung, Kanalverhalten, Versorgung und Schnittstelle zur ET-200S-Station relevant. Eine Prüfung im Testzentrum erhöht die Sicherheit, dass das Modul nach der Reparatur wieder zuverlässig in der Anlage eingesetzt werden kann. Das reduziert Rückläufer, ungeplante Stillstände und Unsicherheit beim Wiedereinbau.

Wichtige Dokumente

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