SIEMENS 6ES7134-7SD51-0AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0219449
  • EAN: 4019169182294
  • UPC: 662643400700

Produktbeschreibung

SIMATIC DP, Elektronikmodul für ET200iSP, 4 AI, RTD, zum Anschluss von Widerstands- Thermometern PT100/NI100, Ex ib [ia Ga] IIC T4 Gb, Ex ib [ia IIIC Da] IIC T4 Gb, Ex ib [ia] I Mb

Leistungen für SIEMENS 6ES7134-7SD51-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 585,65 €

bis 895,70 €

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

3 Stck.

501,75 €

476,66 €

476,66 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.302
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4019169182294
UPC 662643400700
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST76
Fabrikategruppe 2459
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20100715
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-21-04
eClass 5.1 27-24-26-01
eClass 6.0 27-24-26-01
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001596
ETIM 5 EC001596

Was ist 6ES7134-7SD51-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7134-7SD51-0AB0 ist ein Siemens SIMATIC DP Elektronikmodul aus der dezentralen Peripherie ET 200iSP. Die Baugruppe ist als 4AI RTD ausgeführt und dient zur Erfassung von Temperatur- und Widerstandssignalen über Widerstandsthermometer wie Pt100 und Ni100. Eingesetzt wird sie in industriellen Automatisierungsanlagen, in denen analoge Temperaturwerte aus dem Feld sicher in die Steuerungsebene eingebunden werden müssen. Besonders relevant ist das Modul in Anlagen mit explosionsgefährdeten Bereichen, da die Produktbeschreibung Ex-Kennzeichnungen für Gas-, Staub- und Bergbauumgebungen nennt. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer wichtig, weil Bauform, Signalart, Parametrierung und Zulassung zur vorhandenen ET-200iSP-Station passen müssen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe 6ES7134-7SD51-0AB0 verfügt über vier analoge Eingänge für Widerstandsthermometer oder Widerstandsmessung. Unterstützt werden Pt100, Ni100 sowie Widerstandsbereiche bis 600 Ohm und 1000 Ohm. Die Versorgung erfolgt über den Powerbus im zulässigen DC-Bereich; die typische Verlustleistung ist mit 0,4 W angegeben. Für die Praxis sind die parametrierbare Störfrequenzunterdrückung mit 50 oder 60 Hz, die 16-Bit-Auflösung inklusive Vorzeichen, die einstellbare Glättung und die maximale geschirmte Leitungslänge von 500 m besonders wichtig. Die Baugruppe unterstützt Zwei-, Drei- und Vierleiteranschluss, wodurch Messgenauigkeit, Verdrahtungsaufwand und Leitungswiderstand je nach Anlage gezielt bewertet werden müssen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Der Produktstatus von 6ES7134-7SD51-0AB0 ist als PM300: Active Product ausgewiesen. Damit wird die Baugruppe nicht als abgekündigt eingeordnet. Ein verifizierter, kompatibler Nachfolger wird hier nicht benannt, weil für diese Artikelnummer kein belastbarer Ersatztyp eindeutig bestätigt ist. Trotz aktivem Produktstatus bleibt das Life-Cycle-Risiko für Betreiber relevant, da ET-200iSP-Baugruppen häufig in langjährig betriebenen Prozess- und Ex-Anlagen eingesetzt werden. Für Instandhaltung und Einkauf bedeutet dies, dass Reparaturfähigkeit, Austauschoptionen, parametrierte Anlagenstruktur, Ex-Zulassungen und mögliche Bevorratung frühzeitig bewertet werden sollten. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Für 6ES7134-7SD51-0AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparaturprüfung ist sinnvoll, wenn Diagnosemeldungen, unplausible Messwerte oder Ausfälle auftreten und die ET-200iSP-Station weiterbetrieben werden soll. Austausch oder geprüfte Ersatzteilbeschaffung können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Bei mehreren verbauten ET-200iSP-Stationen kann Life Cycle Management die Bestandsaufnahme, Risikobewertung und Bevorratungsstrategie unterstützen. Ergänzend kann der technische Vor-Ort-Service bei SPS-nahen Anlagenstrukturen helfen, Backups, Programmsicherungen und vorbeugende Instandhaltung im Umfeld der betroffenen Station planbarer zu machen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung 4AI RTD
HW-Funktionsstand 4
Firmware-Version V1.1.0
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Nein
CiR - Configuration in RUN
Umparametrieren im RUN möglich Ja
Aufbauart/Montage
Rack-Montage Nein
Fronteinbau Ja
Schienen-Montage Ja
Wand-/Direktmontage Nein
Versorgungsspannung
Spannungsart der Versorgungsspannung DC
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Eingangsstrom
Stromaufnahme, typ. 19 mA
aus Lastspannung (Powerbus), max. 22 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 0,4 W
Hardware-Ausbau
Feldbusanschluss über separaten Buskoppler Ja
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 4
Zykluszeit (alle Kanäle), max. 320 ms; 66 ms Grundwandlungszeit x 4 Kanäle bei Störfrequenzunterdrückung 60 Hz, 80 ms Grundwandlungszeit x 4 Kanäle bei Störfrequenzunterdrückung 50 Hz
technische Einheit für Temperaturmessung einstellbar Ja
Eingangsbereiche
● Spannung Nein
● Strom Nein
● Thermoelement Nein
● Widerstandsthermometer Ja
● Widerstand Ja
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstandsthermometer
● Ni 100 Ja
— Eingangswiderstand (Ni 100) 2 000 kΩ
● Pt 100 Ja
— Eingangswiderstand (Pt 100) 2 000 kΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstände
● 0 bis 600 Ohm Ja; auch 1 000 Ohm
— Eingangswiderstand (0 bis 600 Ohm) 1 000 kΩ
Kennlinienlinearisierung
● parametrierbar Ja
— für Widerstandsthermometer Ja
Leitungslänge
● geschirmt, max. 500 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip integrierend (Sigma-Delta)
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 16 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja
● Grundwandlungszeit inklusive Integrationszeit (ms) 80 ms bei 50 Hz; 66 ms bei 60 Hz
— zusätzliche Wandlungszeit für Drahtbruchüberwachung 5 ms
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 50 / 60 Hz
Glättung der Messwerte
● parametrierbar Ja; in 4 Stufen
● Stufe: Keine Ja; 1x Zykluszeit
● Stufe: Schwach Ja; 4x Zykluszeit
● Stufe: Mittel Ja; 32x Zykluszeit
● Stufe: Stark Ja; 64x Zykluszeit
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Widerstandsmessung mit Zweileiter-Anschluss Ja
● für Widerstandsmessung mit Dreileiter-Anschluss Ja
● für Widerstandsmessung mit Vierleiter-Anschluss Ja
Fehler/Genauigkeiten
Linearitätsfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,015 %
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,02 %/K
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. -50 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,01 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,15 %; gilt für Widerstände Standard ±0,8 K, Klima ±0,3 K
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,1 %; gilt für Widerstände Standard ±0,5 K, Klima ±0,2 K
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. 70 dB
● Gleichtaktstörung, min. 90 dB
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Protokolle
PROFINET IO Nein
PROFIsafe Nein
PROFIBUS Nein
Weitere Protokolle
● sonstige Bussysteme Nein
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Alarme
● Diagnosealarm Ja
● Grenzwertalarm Ja
Diagnosen
● Diagnoseinformation auslesbar Ja
● Drahtbruch Ja; R > 2 kOhm
● Kurzschluss Ja
● Sammelfehler Ja
Diagnoseanzeige LED
● Sammelfehler SF (rot) Ja
Ex(i)-Kennwerte
Baugruppe für Ex(i)-Schutz Ja; Weitere Co / Lo Kombinationen siehe Zertifikat IECEx KEM 05.0009
Höchstwerte für Anschlussklemmen für Gasgruppe IIC
● Uo (Leerlaufspannung), max. 5,9 V
● Io (Kurzschlussstrom), max. 24 mA
● Po (Ausgangsleistung), max. 36 mW
● Co (zulässige externe Kapazität), max. 43 µF
● Lo (zulässige externe Induktivität), max. 50 mH
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Analogeingaben
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
● zwischen den Kanälen und Lastspannung L+ Ja; Kanäle und Power Bus
Schutzart und Schutzklasse
Schutzart IP IP30
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen CE 0344
UKCA-Kennzeichen DEKRA 21UKEX0088 Importer UK: Siemens plc Manchester M20 2UR
cULus LISTED E334384
FM-Zulassung CLASSIFIED 3025852
geeignet für Sicherheitsfunktionen Nein
INMETRO-Zertifikat UL-BR 12.0069
Referenzkennzeichen gemäß IEC 81346-2 (2009) K
Maximal erreichbare Sicherheitsklasse im Sicherheitsbetrieb
● nach EN 954 n.a.
● Performance Level nach ISO 13849-1 keine
● SIL gemäß IEC 61508 Nein
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX-Kennzeichnung II 2 G (1) G Ex ib [ia Ga] IIC T4 Gb II 2 G (1) D Ex ib [ia IIIC Da] IIC T4 Gb I M2 Ex ib [ia] I Mb
● ATEX-Zertifikat KEMA 04 ATEX 1247
● IECEx IECEx KEM 05.0009
● CCC Ex 2020322316002940
● EAC Ex PB Ex ib [ia] I Mb 1Ex ib [ia Ga] IIC T4 Gb [Ex ia Da] IIIC
● FM-Kennzeichung Class I, Zone 1 AEx ib [ia] IIC T4 Ex ib IIC T4 NI, Class I, DIV.2, GP. A,B,C,D T4 AIS, Class I, DIV.1, GP. A,B,C,D T4 DIP Class II, III, GP. E,F,G
● Explosionsschutz-Kategorie für Gas ATEX Gas-Ex-Schutz, Zone 1
● Explosionsschutz-Kategorie für Staub ATEX Staub-Ex-Schutz, Zone 21 Installation immer in entspr. Gehäuse
● zugehöriges Betriebsmittel (Ex ia) Ja
● zugehöriges Betriebsmittel (Ex ib) Ja
Schiffbau-Zulassung
● Germanischer Lloyd (GL) Ja
● American Bureau of Shipping (ABS) Ja
● Bureau Veritas (BV) Ja
● Det Norske Veritas (DNV) Ja
Anschlusstechnik
Ausführung des elektrischen Anschlusses Schraub-/Federzugklemme
Maße
Breite 30 mm
Höhe 129 mm
Tiefe 136,5 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 230 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum meldet 6ES7134-7SD51-0AB0 Drahtbruch oder zeigt unplausible Temperaturwerte? Zuerst sollte geprüft werden, ob der angeschlossene Sensor zur Parametrierung als Pt100, Ni100 oder Widerstandsmessung passt. Anschließend sind Klemmen, Leitungsführung und die gewählte Zwei-, Drei- oder Vierleiteranschaltung zu kontrollieren. Danach sollte der gemessene Widerstand mit dem erwarteten Bereich abgeglichen werden. Zusätzlich ist zu prüfen, ob die Drahtbruchdiagnose aktiviert ist und ob ein Leitungswiderstand oder eine Unterbrechung den Diagnosewert auslöst.
Warum leuchtet die rote SF-LED bei 6ES7134-7SD51-0AB0? Zuerst sollte die Kanaldiagnose der ET-200iSP-Station ausgelesen werden, weil die rote SF-LED einen Sammelfehler signalisiert. Anschließend sind Drahtbruch, Kurzschluss, Sensortyp und Verdrahtung kanalweise zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die projektierte Baugruppe mit der tatsächlich gesteckten Artikelnummer übereinstimmt. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist die Versorgung über den Powerbus und der feste Sitz des Elektronikmoduls im Terminalmodul zu prüfen.
Warum erkennt 6ES7134-7SD51-0AB0 einen Kurzschluss am Analogeingang? Zuerst sollte der betroffene Messkreis spannungsfrei und kanalweise abgegrenzt werden. Anschließend sind Sensorleitung, Klemmstellen und Schirmung auf beschädigte Isolation, Feuchtigkeit oder falsche Brücken zu kontrollieren. Danach kann der Sensor durch eine Vergleichsmessung oder einen geeigneten Ersatzsensor eingegrenzt werden. Zusätzlich ist bei Ex-Anwendungen zu prüfen, ob die sicherheitstechnischen Grenzwerte der angeschlossenen Betriebsmittel zur Baugruppe passen.
Warum liefert 6ES7134-7SD51-0AB0 falsche Pt100- oder Ni100-Messwerte? Zuerst sollte die Parametrierung des Eingangstyps mit dem real angeschlossenen Widerstandsthermometer verglichen werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob Zwei-, Drei- oder Vierleiteranschluss korrekt umgesetzt wurde und ob Leitungswiderstände kompensiert werden. Danach sollte die eingestellte Temperatur-Einheit sowie die Störfrequenzunterdrückung für 50 oder 60 Hz geprüft werden. Zusätzlich kann eine zu starke Glättung Messwertänderungen verzögern und sollte mit der geforderten Dynamik abgeglichen werden.
Warum schwanken die Messwerte bei 6ES7134-7SD51-0AB0? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Sensorleitung geschirmt, korrekt aufgelegt und räumlich von störenden Leitungen getrennt geführt ist. Anschließend sind Störfrequenzunterdrückung, Integrationszeit und Glättung mit der Anlagenumgebung abzugleichen. Danach sollte die Leitungslänge mit der zulässigen geschirmten Maximallänge verglichen werden. Falls die Werte weiterhin schwanken, ist kanalweise zu prüfen, ob der Sensor selbst, die Klemmen oder der Eingang der Baugruppe die Abweichung verursacht.
Warum wird 6ES7134-7SD51-0AB0 nach dem Austausch nicht korrekt erkannt? Zuerst sollte die gesteckte Artikelnummer mit der Hardwarekonfiguration abgeglichen werden. Anschließend ist zu prüfen, ob das Elektronikmodul korrekt im vorgesehenen Terminalmodul sitzt und die mechanische Kodierung nicht verändert wurde. Danach sollten Steckplatz, Parametrierung und Stationsdiagnose kontrolliert werden. Zusätzlich ist bei Ex-Anlagen zu prüfen, ob der Austausch innerhalb der zulässigen Installationsbedingungen erfolgt ist und die Anlage danach ordnungsgemäß wieder in Betrieb genommen werden kann.

Kann 6ES7134-7SD51-0AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparaturprüfung kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden ET-200iSP-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag schafft vor der Durchführung eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur und Ersatzteilbeschaffung.

Ist 6ES7134-7SD51-0AB0 mit bestehenden ET-200iSP-Stationen kompatibel?

Die Baugruppe gehört zur SIMATIC ET 200iSP und wird als 4AI-RTD-Elektronikmodul in passende Terminalmodule gesteckt. Vor dem Austausch sollte trotzdem immer geprüft werden, ob Artikelnummer, Steckplatz, Terminalmodul, Projektierung und Sensoranschaltung zur vorhandenen Station passen. Besonders bei Ex-Anlagen dürfen Zulassung, Gehäuseanforderungen und eigensichere Stromkreise nicht durch einen ungeprüften Ersatz verändert werden. Für den Einkauf ist deshalb nicht nur die Artikelnummer entscheidend, sondern auch die technische Passfähigkeit im konkreten Anlagenverbund.

Gibt es einen Nachfolger für 6ES7134-7SD51-0AB0?

Ein eindeutig verifizierter, kompatibler Nachfolger wird hier nicht benannt. Der Artikel ist als aktives Produkt geführt, daher steht bei der Beschaffung meist die sichere Identifikation der Originalbaugruppe im Vordergrund. Falls eine Migration oder ein Ersatzkonzept geplant wird, müssen Eingangstypen, Sensoranschluss, Ex-Zulassungen, Parametrierung und Anlagenfreigaben technisch neu bewertet werden. Ein ungeprüfter Wechsel auf ein anderes Modul kann Messwerte, Diagnoseverhalten und Zulassungssituation beeinflussen.

Was tun, wenn 6ES7134-7SD51-0AB0 kurzfristig benötigt wird?

Bei kurzfristigem Bedarf sollten Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Je nach Situation können Neuware, geprüfte Gebrauchtware, Austausch oder Reparatur wirtschaftlich sinnvoll sein. Für Instandhalter zählt vor allem die schnelle Wiederinbetriebnahme, während der Einkauf zusätzlich Zustand, Gewährleistung, technische Passfähigkeit und Beschaffungsrisiko bewerten muss. Bei Stillstand ist wichtig, die vorhandene Artikelnummer, das Fehlerbild und die Anlagenanforderung möglichst vollständig anzugeben.

Woran erkennt man einen Defekt an 6ES7134-7SD51-0AB0?

Ein Defekt kann sich durch SF-Sammelfehler, Diagnosemeldungen, Drahtbruch, Kurzschluss, unplausible Temperaturwerte oder sporadisch schwankende Messwerte zeigen. Vor einer Reparaturentscheidung sollten Sensor, Verdrahtung, Klemmen, Schirmung, Parametrierung und ET-200iSP-Stationsdiagnose geprüft werden. Wenn diese Ursachen ausgeschlossen sind, kann eine elektronische Störung der Baugruppe eingegrenzt werden. Eine Reparaturanmeldung mit konkretem Fehlerbild erleichtert die Fehleranalyse und unterstützt eine wirtschaftliche Entscheidung zwischen Instandsetzung und Austausch.

Wann ist Austausch statt Reparatur bei 6ES7134-7SD51-0AB0 sinnvoll?

Ein Austausch ist besonders sinnvoll, wenn eine Anlage schnell wieder anlaufen muss und eine passende geprüfte Baugruppe verfügbar ist. Eine Reparatur kann wirtschaftlich attraktiver sein, wenn die vorhandene Baugruppe weiterverwendet werden soll, die Anlage langfristig erhalten bleibt oder Ersatzteile schwer planbar sind. In der Entscheidungsphase zählen Stillstandsrisiko, Wiederbeschaffbarkeit, Fehlerbild, Zustand der Baugruppe und der geplante Anlagenlebenszyklus. EICHLER kann Reparatur, Austausch und Ersatzteilbeschaffung als unterschiedliche Wege zur Wiederherstellung der Anlagenverfügbarkeit bewerten.

Welche Rolle spielt der Ex-Schutz bei 6ES7134-7SD51-0AB0?

Der Ex-Schutz ist bei dieser Baugruppe ein zentraler Beschaffungs- und Austauschfaktor. 6ES7134-7SD51-0AB0 ist für Anwendungen mit eigensicheren Stromkreisen vorgesehen und besitzt entsprechende Ex-Kennzeichnungen. Bei Ersatz, Reparatur oder Wiederinbetriebnahme müssen Zulassung, Installation, Gehäuse, Verdrahtung und sicherheitstechnische Grenzwerte zur bestehenden Anlage passen. Ein technisch ähnliches Modul darf nicht automatisch als Ersatz verwendet werden, wenn Ex-Anforderungen, Sensorik oder Parametrierung nicht eindeutig übereinstimmen.

Kann 6ES7134-7SD51-0AB0 in eine Bevorratungsstrategie aufgenommen werden?

Ja, die Baugruppe kann für kritische ET-200iSP-Stationen in eine Bevorratungsstrategie einbezogen werden. Sinnvoll ist dies besonders bei Anlagen, in denen Temperaturmessungen für Prozesssicherheit, Qualität oder Verfügbarkeit relevant sind. Life Cycle Management unterstützt dabei, verbaute Bestände, Ausfallrisiken, Ersatzteilbedarf und Reparaturstrategie strukturiert zu bewerten. Für Betreiber entsteht dadurch eine bessere Entscheidungsgrundlage, ob Ersatzmodule bevorratet, defekte Baugruppen repariert oder alternative Versorgungswege vorbereitet werden sollten.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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