SIEMENS 6ES7134-6HB00-0CA1

  • EICHLER-Art.Nr.: K0370484
  • EAN: 4047623403357
  • UPC: 887621789121

Produktbeschreibung

SIMATIC ET 200SP, ANALOGES EINGANGSMODUL, AI 2X U/I 2-,4-WIRE HIGH FEAT., PASSEND FUER BU-TYP A0, A1, FARBCODE CC05, KANAL-DIAGNOSE, 16 BIT, +/-0,1%

Leistungen für SIEMENS 6ES7134-6HB00-0CA1

Reparatur

2-5 Tage

von 208,37 €

bis 318,68 €

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

1 Stck.

178,50 €

169,57 €

169,57 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.04
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4047623403357
UPC 887621789121
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST76
Fabrikategruppe 4520
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140225
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-26-01
eClass 6.0 27-24-26-01
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001596
ETIM 5 EC001596

Was ist 6ES7134-6HB00-0CA1 und wo wird es eingesetzt

6ES7134-6HB00-0CA1 ist ein analoges Eingangsmodul von Siemens SIMATIC ET 200SP für die Erfassung von Spannungs- und Stromsignalen in dezentralen Automatisierungsanlagen. Die Baugruppe wird eingesetzt, wenn Prozesswerte wie Druck, Füllstand, Temperaturumformer, Durchfluss oder andere analoge Sensorsignale an eine Steuerung angebunden werden müssen. Als AI 2xU/I 2-/4-wire HF eignet sich das Modul für Anwendungen, in denen zwei analoge Eingangskanäle mit hoher Auflösung und Kanaldiagnose benötigt werden. Relevant ist die Baugruppe besonders für Instandhaltung, Ersatzteilbeschaffung und Anlagenbetrieb, wenn bestehende ET 200SP-Stationen weiterbetrieben, erweitert oder nach einem Ausfall wieder funktionsfähig gemacht werden sollen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe 6ES7134-6HB00-0CA1 verfügt über zwei analoge Differenzeingänge für Spannungs- und Strommessung und unterstützt den Anschluss von Signalgebern in 2-Leiter- und 4-Leiter-Technik. Die verwendbaren BaseUnits sind BU-Typ A0 und A1, was bei Austausch, Ersatzteilprüfung und Schaltschrankverdrahtung zwingend abgeglichen werden sollte. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC innerhalb des zulässigen Bereichs von 19,2 V bis 28,8 V. Für Messbereiche wie 0 bis 10 V, 1 bis 5 V, ±10 V, ±5 V, 0 bis 20 mA, ±20 mA und 4 bis 20 mA ist die korrekte Parametrierung entscheidend. Die Auflösung bis 16 Bit und die Genauigkeit von ±0,1 % machen das Modul für präzise Prozesswerterfassung geeignet.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6ES7134-6HB00-0CA1 ist der Life-Cycle-Status als PM300: Active Product einzuordnen. Damit steht die Baugruppe nicht im Mittelpunkt einer klassischen Obsoleszenzlage, trotzdem bleibt der Status für Betreiber relevant, weil Verfügbarkeit, Beschaffungswege und Ersatzteilstrategie regelmäßig bewertet werden müssen. Ein verifizierter kompatibler Nachfolger wird nicht genannt und sollte deshalb nicht ohne technische Prüfung angenommen werden. Bei bestehenden Anlagen ist besonders wichtig, die exakte Artikelnummer, den Hardware-Funktionsstand, die BaseUnit, die Projektierung und die Signalverdrahtung abzugleichen. Für Instandhaltung und Einkauf reduziert eine strukturierte Ersatzteil- und Bevorratungsstrategie das Risiko, dass ein Ausfall der Analogerfassung zu Stillstand oder Qualitätsproblemen führt.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei Ausfall oder Fehlfunktion von 6ES7134-6HB00-0CA1 sind vor allem Reparatur, Austausch, Verkauf und Ersatzteilversorgung relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe weiter in einer bestehenden ET 200SP-Station eingesetzt werden soll und eine Migration nicht vorgesehen ist. Austauschgeräte können Stillstandszeiten reduzieren, wenn die Anlage kurzfristig wieder anlaufen muss. Für Einkauf und Instandhaltung sind geprüfte Baugruppen, Funktionsprüfung und Garantie sowie Gewährleistung wichtige Faktoren, um Beschaffungsrisiken planbarer zu machen. Zusätzlich kann Life Cycle Management helfen, kritische SIMATIC-Komponenten systematisch zu bewerten, passende Bevorratung festzulegen und die Versorgungssicherheit über den geplanten Anlagenlebenszyklus abzusichern.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung AI 2xU/I 2-/4-wire HF
HW-Funktionsstand ab FS06
Firmware-Version
● FW-Update möglich Ja
verwendbare BaseUnits BU-Typ A0, A1
Farbcode für modulspezifisches Farbkennzeichnungsschild CC03
Produktfunktion
● I&M-Daten Ja; I&M0 bis I&M3
● taktsynchroner Betrieb Ja; 250 µs
● Messbereich skalierbar Nein
Engineering mit
● STEP 7 TIA Portal projektierbar/integriert ab Version V13
● STEP 7 projektierbar/integriert ab Version V5.5 / -
● PCS 7 projektierbar/integriert ab Version V8.1 SP1
● PROFIBUS ab GSD-Version/GSD-Revision je eine GSD-Datei ab Revision 3 und 5
● PROFINET ab GSD-Version/GSD-Revision GSDML V2.3
Betriebsart
● Oversampling Nein
● MSI Ja
CiR - Configuration in RUN
Umparametrieren im RUN möglich Ja
Kalibrieren im RUN möglich Ja
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Verpolschutz Ja
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 39 mA; ohne Geberversorgung
Geberversorgung
24 V-Geberversorgung
● 24 V Ja
● Kurzschluss-Schutz Ja
● Ausgangsstrom, max. 20 mA; max. 50 mA je Kanal für eine Dauer < 10 s (Zweidraht)
Zusätzliche 24 V-Geberversorgung
● Kurzschluss-Schutz Ja; kanalweise
● Ausgangsstrom, max. 100 mA; max. 150 mA für eine Dauer von < 10 s (Vierdraht)
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 0,95 W; ohne Geberversorgung
Adressbereich
Adressraum je Modul
● Adressraum je Modul, max. 4 byte; + 4 byte bei Skalierung der Messwerte, + 1 byte für QI-Information
Hardware-Ausbau
automatische Kodierung Ja
● mechanisches Kodierelement Ja
● Typ des mechanischen Kodierelements Typ A
Auswahl BaseUnit für Anschlussvarianten
● 2-Leiter-Anschluss BU-Typ A0, A1
● 4-Leiter-Anschluss BU-Typ A0, A1
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 2; Differenzeingänge
● bei Strommessung 2
● bei Spannungsmessung 2
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 30 V
zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 50 mA
Analogeingang mit Oversampling Nein
Normierung der Messwerte Ja
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● 0 bis +10 V Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (0 bis 10 V) 75 kΩ
● 1 V bis 5 V Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (1 V bis 5 V) 75 kΩ
● -10 V bis +10 V Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (-10 V bis +10 V) 75 kΩ
● -5 V bis +5 V Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (-5 V bis +5 V) 75 kΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme
● 0 bis 20 mA Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) 130 Ω
● -20 mA bis +20 mA Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) 130 Ω
● 4 mA bis 20 mA Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) 130 Ω
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m; 200 m für Spannungsmessung
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip Sigma Delta
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 16 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja
● Integrationszeit (ms) 67,5 / 22,5 / 18,75 / 10 / 5 / 2,5 / 1,25 / 0,625 ms
● Grundwandlungszeit inklusive Integrationszeit (ms) 68,03 / 22,83 / 19,03 / 10,28 / 5,23 / 2,68 / 1,43 / 0,730 ms
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 16,6 / 50 / 60 / 300 / 600 / 1 200 / 2 400 / 4 800
● Wandlungszeit (pro Kanal) 68,2 / 23 / 19,2 / 10,45 / 5,40 / 2,85 / 1,6 / 0,9 ms
● Grundausführungszeit der Baugruppe (alle Kanäle freigegeben) 1 ms
Glättung der Messwerte
● Anzahl der Glättungsstufen 6; keine; 2-/4-/8-/16-/32-fach
● parametrierbar Ja
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Spannungsmessung Ja
● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer Ja
— Bürde des 2-Draht-Messumformers, max. 650 Ω
● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer Ja
Fehler/Genauigkeiten
Linearitätsfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,01 %
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,003 %/K
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. -50 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,01 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,1 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,1 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,05 %; 0,1 % bei SFU 4,8 kHz
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,05 %; 0,1 % bei SFU 4,8 kHz
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gleichtaktspannung, max. 35 V
● Gleichtaktstörung, min. 90 dB
Taktsynchronität
Filter- und Verarbeitungszeit (TWE), min. 800 µs
Buszykluszeit (TDP), min. 1 ms
Jitter, max. 5 µs
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnosefunktion Ja
Alarme
● Diagnosealarm Ja
● Grenzwertalarm Ja; jeweils zwei obere und zwei untere Grenzwerte
Diagnosen
● Überwachung der Versorgungsspannung Ja
● Drahtbruch Ja; nur im Messbereich 4 mA bis 20 mA
● Kurzschluss Ja; kanalweise, bei 1 V bis 5 V oder bei Kurzschluss in der Geberversorgung
● Sammelfehler Ja
● Überlauf/Unterlauf Ja
Diagnoseanzeige LED
● Überwachung der Versorgungsspannung (PWR-LED) Ja; grüne PWR-LED
● Kanalstatusanzeige Ja; grüne LED
● für Kanaldiagnose Ja; rote LED
● für Moduldiagnose Ja; grüne / rote DIAG-LED
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Kanäle
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 707 V (Typprüfung)
Normen, Zulassungen, Zertifikate
Umwelt-Fußabdruck
● Umweltproduktdeklaration Ja
Treibhauspotential
— Treibhauspotential, (gesamt) [CO2 eq] 9,32 kg
— Treibhauspotential, (während Herstellung) [CO2 eq] 4,97 kg
— Treibhauspotential, (während Betrieb) [CO2 eq] 4,79 kg
— Treibhauspotential, (nach Ende des Lebenszyklus) [CO2 eq] -0,449 kg
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● waagerechte Einbaulage, min. -30 °C; < 0 °C ab FS06
● waagerechte Einbaulage, max. 60 °C
● senkrechte Einbaulage, min. -30 °C; < 0 °C ab FS06
● senkrechte Einbaulage, max. 50 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m; Einschränkungen bei Aufstellhöhen > 2 000 m, siehe Handbuch
Absolute Luftfeuchte
● Taupunkt, min. -60 °C; geeignet für Trockenraumanwendungen
Maße
Breite 15 mm
Höhe 73 mm
Tiefe 58 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 32 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Drahtbruch bei 6ES7134-6HB00-0CA1 im Messbereich 4 bis 20 mA Zuerst sollte geprüft werden, ob der betroffene Kanal tatsächlich im Messbereich 4 bis 20 mA parametriert ist. Anschließend sind Signalverdrahtung, Klemmenkontakt, Geberversorgung und Stromfluss des Messumformers zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob Drahtbruch- und Unterlaufdiagnose gleichzeitig aktiv sind und welche Meldung durch die Projektierung priorisiert wird.
Kurzschlussmeldung bei 6ES7134-6HB00-0CA1 Zuerst sollte die Geberversorgung auf Kurzschluss nach M geprüft werden. Anschließend sind die Anschlussklemmen, die Sensorleitung und der betroffene Eingang auf Verdrahtungsfehler oder beschädigte Leitung zu kontrollieren. Danach sollte der parametrierte Messbereich abgeglichen werden, da eine Kurzschlussdiagnose insbesondere bei 1 bis 5 V oder bei Kurzschluss in der Geberversorgung relevant ist.
6ES7134-6HB00-0CA1 liefert keinen plausiblen Analogwert Zuerst sollte geprüft werden, ob Messart, Messbereich und Skalierung zur angeschlossenen Signalquelle passen. Anschließend sind 2-Leiter- oder 4-Leiter-Anschluss, Schirmung, Klemmenbelegung und BaseUnit zu kontrollieren. Danach kann der Rohwert mit dem erwarteten Sensorsignal verglichen werden, um Verdrahtungsfehler, falsche Parametrierung oder einen defekten Messumformer einzugrenzen.
Überlauf oder Unterlauf bei 6ES7134-6HB00-0CA1 Zuerst sollte geprüft werden, ob das reale Eingangssignal innerhalb des parametrierten Messbereichs liegt. Anschließend sind Sensor, Messumformer, Skalierung und Prozessgrenzwerte zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die Parametrierung des Kanals zur physikalischen Signalart passt und ob ein Grenzwertalarm korrekt gesetzt wurde.
PWR-LED aus oder Modul ohne Funktion bei 6ES7134-6HB00-0CA1 Zuerst sollte die 24-V-DC-Versorgung an der Station und an der BaseUnit geprüft werden. Anschließend sind zulässiger Spannungsbereich, Polarität, Einspeisung und Rückwandbuskontakt zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die Baugruppe korrekt gesteckt, mechanisch verriegelt und in der Projektierung der Station enthalten ist.
Rote DIAG-LED oder Sammelfehler bei 6ES7134-6HB00-0CA1 Zuerst sollte der Diagnosepuffer der Steuerung ausgewertet werden, um Kanaldiagnose, Moduldiagnose oder Versorgungsfehler voneinander zu trennen. Anschließend sind Artikelnummer, projektierte Baugruppe, GSD- beziehungsweise TIA-Portal-Einbindung und Hardwarestand abzugleichen. Falls der Fehler weiterhin besteht, sollte die Baugruppe in einer bekannten funktionsfähigen Station oder mit einem geprüften Ersatzmodul verglichen werden.

Kann 6ES7134-6HB00-0CA1 repariert werden?

Ja, eine Reparatur von 6ES7134-6HB00-0CA1 kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden ET 200SP-Station verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag unterstützt die Entscheidung zwischen Reparatur, Austausch und Ersatzbeschaffung.

Was tun, wenn 6ES7134-6HB00-0CA1 keine Analogwerte mehr liefert?

Zuerst sollte das Eingangssignal direkt am Sensor und an der BaseUnit geprüft werden. Häufig entstehen unplausible oder fehlende Analogwerte durch falsche Messbereichsparametrierung, Verdrahtungsfehler, unterbrochene Stromschleifen oder fehlende Geberversorgung. Danach ist abzugleichen, ob der Kanal als Spannungs- oder Stromeingang projektiert ist und ob der 2-Leiter- oder 4-Leiter-Anschluss zur tatsächlichen Installation passt. Bleibt der Fehler bestehen, kann eine geprüfte Ersatzbaugruppe helfen, Sensorfehler und Moduldefekt sauber zu trennen.

Ist 6ES7134-6HB00-0CA1 mit BU-Typ A0 und A1 kompatibel?

Ja, 6ES7134-6HB00-0CA1 ist für BaseUnits vom Typ A0 und A1 vorgesehen. Für den sicheren Austausch reicht die Artikelnummer allein jedoch nicht immer aus. Zusätzlich sollten Verdrahtung, Anschlussvariante, mechanische Kodierung, Projektierung und vorhandene Beschriftung geprüft werden. Besonders bei Anlagenstillstand ist dieser Abgleich wichtig, damit das Ersatzmodul nicht nur elektrisch passt, sondern auch in der vorhandenen ET 200SP-Konfiguration korrekt erkannt und diagnostiziert wird.

Gibt es einen Nachfolger für 6ES7134-6HB00-0CA1?

Ein eindeutig verifizierter, kompatibler Nachfolger sollte nicht ohne technische Prüfung angenommen werden. Da 6ES7134-6HB00-0CA1 als aktives Produkt eingeordnet ist, steht in der Regel zunächst die identische Ersatzbeschaffung, Reparatur oder ein Austausch im Vordergrund. Falls eine Anlagenmodernisierung geplant ist, sollten Messbereiche, Kanalzahl, Diagnoseverhalten, BaseUnit, Projektierungsstand und vorhandene Softwareumgebung abgeglichen werden. Für den Einkauf ist wichtig, Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell im Shop zu prüfen oder über eine Anfrage zu klären.

Wann ist ein Austauschgerät für 6ES7134-6HB00-0CA1 sinnvoller als eine Reparatur?

Ein Austauschgerät ist besonders sinnvoll, wenn die Anlage kurzfristig wieder in Betrieb gehen muss und keine Zeit für eine vorgelagerte Reparaturentscheidung bleibt. Die Reparatur bleibt dagegen interessant, wenn die defekte Baugruppe wirtschaftlich instandgesetzt und anschließend wieder als Ersatzteil genutzt werden kann. Für Instandhaltung und Einkauf kann die Kombination aus Austausch zur schnellen Wiederinbetriebnahme und anschließender Reparatur zur Bevorratung eine planbare Lösung sein. So lassen sich Stillstandsrisiken reduzieren, ohne vorschnell auf Migration oder Umbau auszuweichen.

Worauf sollte beim Kauf von 6ES7134-6HB00-0CA1 geachtet werden?

Beim Kauf von 6ES7134-6HB00-0CA1 sollten Artikelnummer, Siemens-Baureihe, Baugruppentyp, BaseUnit-Kompatibilität und Einsatzumgebung exakt abgeglichen werden. Wichtig ist außerdem, ob eine neue, gebrauchte, geprüfte oder instandgesetzte Baugruppe benötigt wird. Für die Beschaffung sind Funktionsprüfung, nachvollziehbarer Zustand, Garantie und Gewährleistung entscheidende Kriterien. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Welche Rolle spielt die Projektierung im TIA Portal bei 6ES7134-6HB00-0CA1?

Die Projektierung ist entscheidend, weil Messart, Messbereich, Diagnosefunktionen, Grenzwertalarme und Skalierung das Verhalten der Analogkanäle direkt beeinflussen. 6ES7134-6HB00-0CA1 ist mit STEP 7 TIA Portal ab Version V13 projektierbar. Bei Störungen sollte deshalb nicht nur die Hardware geprüft werden, sondern auch die Konfiguration der Station. Abweichungen zwischen projektierter Baugruppe und real gestecktem Modul können Diagnosemeldungen, falsche Messwerte oder Kommunikationsprobleme verursachen.

Wie lässt sich 6ES7134-6HB00-0CA1 in eine Ersatzteilstrategie aufnehmen?

Die Baugruppe sollte in der Ersatzteilstrategie berücksichtigt werden, wenn analoge Prozesssignale für Anlagenverfügbarkeit, Qualität oder Sicherheit der Produktion relevant sind. Eine sinnvolle Bewertung umfasst Kritikalität, Ausfallhistorie, Wiederbeschaffungsrisiko, Reparaturfähigkeit und Bevorratung. Life Cycle Management unterstützt dabei, mehrere SIMATIC-Baugruppen strukturiert zu erfassen und Risiken je Anlage zu priorisieren. Für Betreiber entsteht dadurch eine bessere Entscheidungsgrundlage, ob Reparatur, Austausch, Bestandserhöhung oder langfristige Modernisierung wirtschaftlich sinnvoll ist.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

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