SIEMENS 6ES7134-6GD00-0BA1
- EICHLER-Art.Nr.: K0316555
- EAN: 4025515080640
- UPC: 040892933505
Produktbeschreibung
SIMATIC ET 200SP, analoges Eingangsmodul, AI 4XI 2-/4-Wire Standard, passend für BU-Typ A0, A1, Farbcode CC03, Modul-Diagnose, 16 Bit, +/-0,3%
Leistungen für SIEMENS 6ES7134-6GD00-0BA1
Reparatur
von 157,25 €
bis 240,50 €
Austausch
Gebraucht
Neu
138,75 €
131,81 €
SIEMENS |
6ES7134-6GD00-0BA1 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.04 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2018-04-25 | ||
| EAN | 4025515080640 | ||
| UPC | 040892933505 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST76 | ||
| Fabrikategruppe | 4B12 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20120131 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | 27-24-26-01 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-26-01 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001596 | |
| ETIM | 5 | EC001596 | |
Was ist 6ES7134-6GD00-0BA1 und wo wird es eingesetzt
6ES7134-6GD00-0BA1 ist ein analoges Eingangsmodul der SIMATIC ET 200SP von Siemens. Das Modul ist für vier Stromeingänge ausgelegt und unterstützt 2-Leiter- und 4-Leiter-Messumformer. Typische Einsatzfelder sind Maschinen, Anlagen und Prozessanwendungen, in denen analoge Stromsignale von Sensoren, Messumformern oder Feldgeräten sauber in die Steuerung übernommen werden müssen. Das Modul eignet sich vor allem für kompakte ET-200SP-Stationen im Schaltschrank, wenn 4…20-mA-Signale, 0…20-mA-Signale oder ±20-mA-Signale verarbeitet werden sollen. Für Instandhalter ist es interessant, weil es Diagnosen direkt am Modul unterstützt und damit die Fehlersuche im laufenden Betrieb deutlich beschleunigen kann.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was sie bedeuten
Das Modul arbeitet mit 24 V DC Versorgung, unterstützt einen zulässigen Bereich von 19,2 bis 28,8 V DC und ist für BaseUnits vom Typ A0 und A1 vorgesehen. Es verarbeitet vier Differenzeingänge für Strommessung, bietet 16 Bit Auflösung mit einer Grundfehlergrenze von ±0,3 % bei 25 °C und eine Gebrauchsfehlergrenze von ±0,5 % über den gesamten Temperaturbereich. Für die Praxis bedeutet das: Das Modul ist für robuste Standard-Messaufgaben ausgelegt, ohne unnötig komplex zu sein. Die parametrierbare Störfrequenzunterdrückung mit 16,6 / 50 / 60 Hz und die einstellbare Glättung helfen dabei, unruhige Signale aus der Anlage stabiler auszuwerten. Mit 15 mm Breite bleibt das Modul zudem sehr platzsparend im ET-200SP-Aufbau.
Verdrahtung, Parametrierung und Diagnose im Betrieb
Für die Verdrahtung ist wichtig, dass das Modul auf BU-Typ A0 oder A1 sitzt und die Lastgruppe mit einem hellen BaseUnit beginnt. Das reduziert typische Inbetriebnahmefehler bei der Versorgung. Im Betrieb unterstützt das Modul unter anderem Diagnosealarm, Überlauf, Unterlauf, Drahtbruch bei 4…20 mA, Kurzschluss im 2-Draht-Betrieb sowie die Überwachung der Versorgungsspannung. Die PWR-, Kanalstatus- und DIAG-LEDs liefern eine schnelle Vor-Ort-Orientierung. Zusätzlich kann optional der Wertstatus (QI) genutzt werden. Dann wird ein zusätzliches Byte im Eingangsadressraum belegt, das anzeigt, ob der Analogwert gültig ist. Das ist besonders hilfreich, wenn Messwerte in SPS-Programmen nicht nur verarbeitet, sondern auch plausibilisiert werden sollen.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus
Für 6ES7134-6GD00-0BA1 ist auf der EICHLER-Seite ein Produktstatus EOP vom 25.04.2018 ausgewiesen. Siemens führt für dieses Modul einen verifizierten Nachfolger: 6ES7134-6GD01-0BA1. Der Nachfolger ist im Siemens Industry Mall als PM300 Active Product gelistet und beschreibt funktional weiterhin ein ET-200SP-Analog-Eingangsmodul AI 4xI 2-/4-wire ST mit 16 Bit und ±0,3 %. Für Betreiber bestehender Anlagen ist das wichtig: Das installierte Altgerät bleibt oft in Bestandsmaschinen relevant, während für Neuaufbau, Bevorratung oder planbaren Austausch der offizielle Nachfolger die sauberere Beschaffungsoption sein kann.
EICHLER Leistungen für 6ES7134-6GD00-0BA1
Für 6ES7134-6GD00-0BA1 bietet EICHLER die Leistungswege Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu an. Gerade bei einem abgekündigten oder im Life-Cycle fortgeschrittenen Modul ist das für Instandhaltung und Einkauf besonders relevant. Eine Reparatur ist sinnvoll, wenn eine bestehende Maschine schnell wieder verfügbar sein muss und die vorhandene Baugruppe wirtschaftlich weitergenutzt werden soll. EICHLER nennt für Reparaturen eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Für Entscheider ist das interessant, weil sich damit Stillstandszeiten, Obsoleszenzrisiken und Beschaffungsdruck in Bestandsanlagen besser beherrschen lassen. Austausch-, Gebraucht- und Neuoptionen helfen zusätzlich, die Versorgungssicherheit flexibel abzustufen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Produkttyp-Bezeichnung | AI 4xI 2-/4-wire ST |
| Firmware-Version | V1.1 |
| ● FW-Update möglich | Ja |
| verwendbare BaseUnits | BU-Typ A0, A1 |
| Farbcode für modulspezifisches Farbkennzeichnungsschild | CC03 |
| Produktfunktion | |
| ● I&M-Daten | Ja; I&M0 bis I&M3 |
| ● taktsynchroner Betrieb | Nein |
| ● Messbereich skalierbar | Nein |
| Engineering mit | |
| ● STEP 7 TIA Portal projektierbar/integriert ab Version | V11 SP2 / V13 |
| ● STEP 7 projektierbar/integriert ab Version | V5.5 SP3 / - |
| ● PCS 7 projektierbar/integriert ab Version | V8.1 SP1 |
| ● PROFIBUS ab GSD-Version/GSD-Revision | GSD Revision 5 |
| ● PROFINET ab GSD-Version/GSD-Revision | GSDML V2.3 |
| Betriebsart | |
| ● Oversampling | Nein |
| ● MSI | Nein |
| CiR - Configuration in RUN | |
| Umparametrieren im RUN möglich | Ja |
| Kalibrieren im RUN möglich | Nein |
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | 24 V |
| zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) | 19,2 V |
| zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) | 28,8 V |
| Verpolschutz | Ja |
| Eingangsstrom | |
| Stromaufnahme, max. | 37 mA; ohne Geberversorgung |
| Geberversorgung | |
| 24 V-Geberversorgung | |
| ● 24 V | Ja |
| ● Kurzschluss-Schutz | Ja |
| ● Ausgangsstrom, max. | 20 mA; max. 50 mA je Kanal für eine Dauer < 10 s |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 0,85 W; ohne Geberversorgungsspannung |
| Adressbereich | |
| Adressraum je Modul | |
| ● Adressraum je Modul, max. | 8 byte; + 1 byte für QI-Information |
| Hardware-Ausbau | |
| automatische Kodierung | Ja |
| ● mechanisches Kodierelement | Ja |
| ● Typ des mechanischen Kodierelements | Typ A |
| Analogeingaben | |
| Anzahl Analogeingänge | 4; Differenzeingänge |
| ● bei Strommessung | 4 |
| zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. | 50 mA |
| Zykluszeit (alle Kanäle), min. | Summe der Grundwandlungszeiten und zusätzlicher Bearbeitungszeiten (Je nach Parametrierung der aktivierten Kanäle) |
| Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme | |
| ● 0 bis 20 mA | Ja |
| — Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) | 100 Ω; + ca. 0,7 V Diodenflussspannung im 2-Draht-Betrieb |
| ● -20 mA bis +20 mA | Ja |
| — Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) | 100 Ω |
| ● 4 mA bis 20 mA | Ja |
| — Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) | 100 Ω; + ca. 0,7 V Diodenflussspannung im 2-Draht-Betrieb |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 1 000 m |
| Analogwertbildung für die Eingänge | |
| Messprinzip | integrierend (Sigma-Delta) |
| Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal | |
| ● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. | 16 bit |
| ● Integrationszeit parametrierbar | Ja |
| ● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz | 16,6 / 50 / 60 Hz |
| ● Wandlungszeit (pro Kanal) | 180 / 60 / 50 ms |
| Glättung der Messwerte | |
| ● Anzahl der Glättungsstufen | 4; keine; 4-/8-/16-fach |
| ● parametrierbar | Ja |
| Geber | |
| Anschluss der Signalgeber | |
| ● für Spannungsmessung | Nein |
| ● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer | Ja |
| — Bürde des 2-Draht-Messumformers, max. | 650 Ω |
| ● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer | Ja |
| Fehler/Genauigkeiten | |
| Linearitätsfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) | 0,01 % |
| Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) | 0,005 %/K |
| Übersprechen zwischen den Eingängen, min. | 50 dB; gilt bis ±5 V Überspannung auf anderen Kanälen |
| Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) | 0,05 % |
| Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,5 % |
| Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C) | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,3 % |
| Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz | |
| ● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. | 70 dB |
| ● Gleichtaktspannung, max. | 10 V |
| ● Gleichtaktstörung, min. | 90 dB |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnosefunktion | Ja |
| Alarme | |
| ● Diagnosealarm | Ja |
| ● Grenzwertalarm | Nein |
| Diagnosen | |
| ● Überwachung der Versorgungsspannung | Ja |
| ● Drahtbruch | Ja; bei 4 bis 20 mA |
| ● Kurzschluss | Ja; 2-Draht-Betrieb: Kurzschluss der Geberversorgung nach Masse bzw. oder eines Eingangs zur Geberversorgung |
| ● Sammelfehler | Ja |
| ● Überlauf/Unterlauf | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Überwachung der Versorgungsspannung (PWR-LED) | Ja; grüne LED |
| ● Kanalstatusanzeige | Ja; grüne LED |
| ● für Kanaldiagnose | Nein |
| ● für Moduldiagnose | Ja; grüne/rote LED |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Kanäle | |
| ● zwischen den Kanälen | Ja; Kanalgruppenweise zwischen der Gruppe der 2-Draht-Stromeingänge und der Gruppe der 4-Draht-Stromeingänge |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja |
| ● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik | Ja; nur bei 4-Draht-Messumformer |
| Zulässige Potenzialdifferenz | |
| zwischen den Eingängen (UCM) | DC 10 V |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | DC 707 V (Type Test) |
| Maße | |
| Breite | 15 mm |
| Höhe | 73 mm |
| Tiefe | 58 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 31 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum meldet 6ES7134-6GD00-0BA1 Drahtbruch bei einem 4-20-mA-Signal? | Die Diagnose Drahtbruch wird ausgegeben, wenn am parametrierten Eingang kein oder zu wenig Strom fließt. Prüfen Sie deshalb zuerst Leitungsunterbrechungen zwischen Sensor und Modul. Ist die Verdrahtung in Ordnung, kann die Geberbeschaltung zu hochohmig sein. Dann helfen ein anderer Messumformer, kürzere Leitungen oder ein größerer Leiterquerschnitt. Ist der Kanal bewusst offen, sollte die Drahtbruchdiagnose für diesen Kanal deaktiviert werden. |
| Warum meldet das Modul Kurzschluss nach M? | Diese Diagnose tritt im 2-Draht-Betrieb auf, wenn die Geberversorgung nach Masse kurzgeschlossen ist oder ein Eingang zur Geberversorgung kurzschließt. Prüfen Sie die Verdrahtung des 2-Draht-Messumformers, die Sensorversorgung und die Abstimmung zwischen Modul und Geber. Beachten Sie dabei, dass sich ein Kurzschluss an einem Kanal kurzzeitig auch auf andere Kanäle auswirken kann. |
| Warum bleibt die PWR-LED aus oder warum kommt die Meldung Versorgungsspannung fehlt? | Wenn die PWR-LED aus bleibt, fehlt die Versorgungsspannung L+ oder sie ist zu gering. Prüfen Sie die 24-V-Versorgung direkt am BaseUnit, kontrollieren Sie den eingesetzten BaseUnit-Typ und stellen Sie sicher, dass die Lastgruppe korrekt aufgebaut ist. Das Modul verlangt einen hellen BaseUnit am Beginn der Potenzialgruppe. |
| Warum blinkt die DIAG-LED dauerhaft und die CPU meldet Parametrierfehler 10H? | Ein Parametrierfehler bedeutet, dass das Modul die Kanalparameter nicht verwerten kann oder die Projektierung fehlerhaft ist. Kontrollieren Sie Messart, Messbereich, Diagnoseeinstellungen und die in der Hardwarekonfiguration hinterlegte Modulvariante. Nach einem Gerätetausch auf den Nachfolger sollte zusätzlich geprüft werden, ob die eingesetzte Engineering-Version den Nachfolger unterstützt. |
| Warum liefert das Modul falsche oder unplausible 4-20-mA-Werte? | Häufige Ursachen sind ein falsch parametrierter Messbereich, eine unpassende Skalierung im SPS-Programm oder das Ignorieren von Unterlauf- und Überlaufbereichen. Siemens arbeitet für Stromsignale mit dem Nennbereich 0 bis 27648. Stimmen Hardwareparametrierung und Software-Skalierung nicht zusammen, erscheinen Messwerte zu klein, zu groß oder verschoben. Prüfen Sie deshalb Messbereich, Rohwertauswertung und die verwendeten Skalierbausteine. |
Ist 6ES7134-6GD00-0BA1 noch lieferbar oder bereits abgekündigt?
6ES7134-6GD00-0BA1 ist kein aktives Siemens-Produkt mehr. Auf der EICHLER-Seite ist ein EOP-Datum 25.04.2018 genannt, und Siemens weist für dieses Modul einen Nachfolger 6ES7134-6GD01-0BA1 aus. Für Betreiber von Bestandsanlagen ist das ein wichtiger Unterschied: Die ursprüngliche Artikelnummer bleibt für Reparatur, Bestandsabgleich und Austauschfälle relevant, die aktive Beschaffungslogik verlagert sich aber auf den offiziell bestätigten Nachfolger.
Welcher Nachfolger passt für 6ES7134-6GD00-0BA1?
Der von Siemens ausgewiesene Nachfolger ist 6ES7134-6GD01-0BA1. Siemens beschreibt ihn weiterhin als SIMATIC ET 200SP Analog Input Module AI 4xI 2-/4-wire ST, passend für BU-Typ A0/A1, mit Moduldiagnose, 16 Bit und ±0,3 %. Für Einkauf und Technik ist das wichtig, weil damit eine verifizierte Ersatzrichtung vorliegt und keine unsichere Fremdzuordnung nötig ist. Vor dem Umstieg sollte dennoch geprüft werden, ob die Engineering-Umgebung in der Anlage die Nachfolgervariante bereits unterstützt.
Welche BaseUnit brauche ich für 6ES7134-6GD00-0BA1?
Das Modul ist für BaseUnits vom Typ A0 und A1 ausgelegt. In der Praxis besonders wichtig ist der Hinweis, dass die Lastgruppe mit einem hellen BaseUnit beginnen muss. Wird der Stationsaufbau falsch gewählt, treten schnell Probleme mit Versorgung, Potenzialgruppe oder Inbetriebnahme auf. Für ET-200SP-Anwender ist deshalb nicht nur die Modulnummer entscheidend, sondern auch die richtige Sockel- und Potenzialgruppenlogik im Aufbau.
Welche Signale verarbeitet 6ES7134-6GD00-0BA1?
Das Modul verarbeitet Stromsignale, nicht Spannungssignale. Unterstützt werden 0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA und -20 bis +20 mA. Es stehen vier Analogeingänge zur Verfügung, ausgeführt als Differenzeingänge für 2-Draht- und 4-Draht-Messumformer. Für die Anwendung heißt das: Das Modul passt gut zu klassischen Prozesssignalen aus Druck-, Durchfluss-, Füllstands- oder Temperatursystemen, sofern der Messumformer ein entsprechendes Stromsignal bereitstellt.
Wie skaliere ich ein 4-20-mA-Signal im TIA Portal richtig?
Siemens gibt für Stromsignale den Nennbereich 0 bis 27648 an. Werte außerhalb dieses Bereichs stehen für Unterlauf oder Überlauf. Für eine saubere Umrechnung in physikalische Einheiten müssen Hardwareparametrierung und SPS-Skalierung zusammenpassen. In der Praxis werden dafür häufig NORM_X und SCALE_X verwendet. Entscheidend ist, dass der Kanal wirklich als 4 bis 20 mA projektiert ist und die Software nicht mit einer 0-bis-20-mA-Logik weiterrechnet.
Kann ich Parameter des Moduls im RUN ändern?
Ja. Für das Modul ist Umparametrieren im RUN möglich. Zusätzlich wird im SPS-Forum für ET-200SP-Module auf die Datensatzfunktionen RDREC und WRREC verwiesen, wenn Parameter zur Laufzeit gelesen oder geschrieben werden sollen. Das ist besonders nützlich, wenn Filterung, Diagnoseverhalten oder andere Kanalparameter im Servicefall angepasst werden müssen, ohne die Anlage komplett neu zu projektieren oder stillzusetzen.
Wie erkenne ich schnell, ob ein Messwert gültig ist?
Für dieses Analogmodul kann der Wertstatus (QI) aktiviert werden. Dann wird ein zusätzliches Byte im Eingangsadressraum belegt, dessen Bits den Kanälen zugeordnet sind. Bit = 1 bedeutet, dass kein Fehler am Modul vorliegt, Bit = 0 steht für einen deaktivierten Kanal oder einen Fehler. Das ist für Diagnose, HMI-Anzeigen und Plausibilitätsprüfungen im SPS-Programm hilfreich, weil nicht nur der Rohwert, sondern auch dessen Gültigkeit ausgewertet werden kann.























