SIEMENS 6ES7134-6GB00-0BA1
- EICHLER-Art.Nr.: K1087605
- EAN: 4047623406655
Produktbeschreibung
SIMATIC ET 200SP, ANALOGES EINGANGSMODUL, AI 2XI 2-/4-WIRE STANDARD, VERPACKUNGSMENGE: 1 STUECK, PASSEND FUER BU-TYP A0, A1, FARBCODE CC05, MODUL-DIAGNOSE, 16 BIT
Leistungen für SIEMENS 6ES7134-6GB00-0BA1
Reparatur
von 133,08 €
bis 203,53 €
Austausch
Gebraucht
Neu
114,00 €
108,30 €
SIEMENS |
6ES7134-6GB00-0BA1 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.04 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4047623406655 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST76 | ||
| Fabrikategruppe | 4520 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20151201 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | 27-24-26-01 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-26-01 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | EC001596 | |
Was ist 6ES7134-6GB00-0BA1 und wo wird es eingesetzt
6ES7134-6GB00-0BA1 ist ein analoges Eingangmodul von Siemens SIMATIC ET 200SP. Die Baugruppe gehört zur Produktfamilie der Analogeingabemodule und wird eingesetzt, um Stromsignale von 2-Draht- oder 4-Draht-Messumformern in dezentrale Peripheriestationen einzubinden. Typische Einsatzbereiche sind Maschinen, Anlagen, Prozessstationen und Schaltschranklösungen, in denen analoge Messwerte wie Druck, Füllstand, Durchfluss oder andere Prozessgrößen an eine SPS übertragen werden. Das Modul ist für BU-Typ A0 und A1 vorgesehen und unterstützt Moduldiagnose sowie die Integration in ET-200SP-Systeme. Für Instandhaltung und Einkauf ist die eindeutige Artikelnummer wichtig, damit Austausch, Reparatur oder Ersatzteilbeschaffung ohne Verwechslung mit ähnlichen ET-200SP-Analogeingängen erfolgen.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Die Baugruppe AI 2xI 2-/4-wire ST besitzt 2 analoge Eingänge für Strommessung. Unterstützt werden die Messbereiche 0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA sowie bei 4-Draht-Messumformern ±20 mA. Die Auflösung reicht bis 16 Bit inklusive Vorzeichen, was für eine genaue Verarbeitung analoger Prozesswerte relevant ist. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC im zulässigen Bereich von 19,2 bis 28,8 V. Für die Fehlersuche sind die Diagnosefunktionen besonders wichtig: Das Modul kann unter anderem Drahtbruch, Kurzschluss der Geberversorgung, Überlauf, Unterlauf, Parametrierfehler und fehlende Versorgungsspannung melden. Bei Ersatz oder Inbetriebnahme sind BU-Typ, Verdrahtung, Messbereich, Parametrierung und Projektierungsstand sauber abzugleichen.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Der Life-Cycle-Status von 6ES7134-6GB00-0BA1 ist als PM300: Active Product geführt. Damit liegt für diese Artikelnummer keine verifizierte Abkündigung vor. Ein kompatibler Nachfolger wird daher nicht benannt. Für Betreiber bleibt der Produktstatus trotzdem beschaffungsrelevant, weil auch aktive Automatisierungskomponenten in kritischen Anlagen strategisch bewertet werden sollten. Besonders bei Serienmaschinen, Ersatzteilpools oder Produktionslinien mit hoher Stillstandsrelevanz kann eine strukturierte Ersatzteil- und Reparaturstrategie sinnvoll sein. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für den Einkauf ist zusätzlich wichtig, Artikelnummer, EAN, Produkttyp und technische Ausführung eindeutig abzugleichen, bevor Ersatzteile disponiert oder Bevorratungskonzepte festgelegt werden.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Für 6ES7134-6GB00-0BA1 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilbeschaffung und technische Prüfung relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe aus einer bestehenden Anlage entnommen wurde und ein konkretes Fehlerbild vorliegt. Dabei helfen Fehleranalyse, Instandsetzung bis auf Bauteilebene und Funktionsprüfung, ungeplante Stillstände zu reduzieren. Ein Austauschgerät kann relevant werden, wenn die Wiederinbetriebnahme kurzfristig erfolgen muss. Für Betreiber mit mehreren ET-200SP-Stationen kann Life Cycle Management helfen, Baugruppenbestände, Beschaffungsrisiken und Bevorratung strukturiert zu bewerten. Ergänzend kann der technische Vor-Ort-Service bei SPS-Baugruppen für Datensicherungen, Programmsicherungen, Backups und vorbeugende Instandhaltung eingesetzt werden. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur, Verkauf und Austausch.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Produkttyp-Bezeichnung | AI 2xI 2-/4-wire ST |
| HW-Funktionsstand | ab FS04 |
| Firmware-Version | |
| ● FW-Update möglich | Ja |
| verwendbare BaseUnits | BU-Typ A0, A1 |
| Farbcode für modulspezifisches Farbkennzeichnungsschild | CC05 |
| Produktfunktion | |
| ● I&M-Daten | Ja; I&M0 bis I&M3 |
| ● taktsynchroner Betrieb | Nein |
| ● Messbereich skalierbar | Nein |
| Engineering mit | |
| ● STEP 7 TIA Portal projektierbar/integriert ab Version | V13 SP1 |
| ● STEP 7 projektierbar/integriert ab Version | V5.5 SP3 |
| ● PROFIBUS ab GSD-Version/GSD-Revision | je eine GSD-Datei ab Revision 3 und 5 |
| ● PROFINET ab GSD-Version/GSD-Revision | V2.3 / - |
| Betriebsart | |
| ● Oversampling | Nein |
| ● MSI | Nein |
| CiR - Configuration in RUN | |
| Umparametrieren im RUN möglich | Ja |
| Kalibrieren im RUN möglich | Nein |
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | 24 V |
| zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) | 19,2 V |
| zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) | 28,8 V |
| Verpolschutz | Ja |
| Eingangsstrom | |
| Stromaufnahme, max. | 45 mA; ohne Geberversorgung |
| Geberversorgung | |
| 24 V-Geberversorgung | |
| ● 24 V | Ja |
| ● Kurzschluss-Schutz | Ja |
| ● Ausgangsstrom, max. | 50 mA; Gesamtstrom für beide Kanäle (Zweidraht) |
| Zusätzliche 24 V-Geberversorgung | |
| ● 24 V | Ja |
| ● Kurzschluss-Schutz | Ja; modulweise |
| ● Ausgangsstrom, max. | 200 mA; Gesamtstrom für beide Kanäle (Vierdraht) |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 1,1 W |
| Adressbereich | |
| Adressraum je Modul | |
| ● Adressraum je Modul, max. | 4 byte; + 1 byte für QI-Information |
| Hardware-Ausbau | |
| automatische Kodierung | Ja |
| ● mechanisches Kodierelement | Ja |
| ● Typ des mechanischen Kodierelements | Typ A |
| Auswahl BaseUnit für Anschlussvarianten | |
| ● 1-Leiter-Anschluss | BU-Typ A0, A1 |
| ● 2-Leiter-Anschluss | BU-Typ A0, A1 |
| ● 4-Leiter-Anschluss | BU-Typ A0, A1 |
| Analogeingaben | |
| Anzahl Analogeingänge | 2 |
| ● bei Strommessung | 2 |
| zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. | 50 mA |
| Zykluszeit (alle Kanäle), min. | 500 µs |
| Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme | |
| ● 0 bis 20 mA | Ja; 15 bit |
| — Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) | 130 Ω; 90 Ohm bei Zweidraht |
| ● -20 mA bis +20 mA | Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen |
| — Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) | 130 Ω |
| ● 4 mA bis 20 mA | Ja; 15 bit |
| — Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) | 130 Ω; 90 Ohm bei Zweidraht |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 1 000 m |
| Analogwertbildung für die Eingänge | |
| Messprinzip | Sigma Delta |
| Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal | |
| ● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. | 16 bit |
| ● Integrationszeit parametrierbar | Ja |
| ● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz | 16,6 / 50 / 60 Hz / aus |
| ● Wandlungszeit (pro Kanal) | 50 ms @ 60 Hz, 60 ms @ 50 Hz, 180 ms @ 16,6 Hz, 500 µs ohne Filter |
| Glättung der Messwerte | |
| ● Anzahl der Glättungsstufen | 4 |
| ● parametrierbar | Ja |
| ● Stufe: Keine | Ja; 1x Wandlungszeit |
| ● Stufe: Schwach | Ja; 4x Wandlungszeit |
| ● Stufe: Mittel | Ja; 8x Wandlungszeit |
| ● Stufe: Stark | Ja; 16x Wandlungszeit |
| Geber | |
| Anschluss der Signalgeber | |
| ● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer | Ja |
| — Bürde des 2-Draht-Messumformers, max. | 650 Ω |
| ● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer | Ja |
| Fehler/Genauigkeiten | |
| Linearitätsfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) | 0,01 % |
| Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) | 0,005 %/K |
| Übersprechen zwischen den Eingängen, min. | -50 dB |
| Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) | 0,05 % |
| Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,5 % |
| Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C) | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,3 % |
| Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz | |
| ● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. | 70 dB |
| ● Gleichtaktspannung, max. | 10 V |
| ● Gleichtaktstörung, min. | 90 dB |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnosefunktion | Ja |
| Alarme | |
| ● Diagnosealarm | Ja |
| ● Grenzwertalarm | Nein |
| Diagnosen | |
| ● Überwachung der Versorgungsspannung | Ja |
| ● Drahtbruch | Ja; bei 4 bis 20 mA |
| ● Kurzschluss | Ja; Kurzschluss der Geberversorgung |
| ● Sammelfehler | Ja |
| ● Überlauf/Unterlauf | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Überwachung der Versorgungsspannung (PWR-LED) | Ja; grüne PWR-LED |
| ● Kanalstatusanzeige | Ja; grüne LED |
| ● für Kanaldiagnose | Nein |
| ● für Moduldiagnose | Ja; grüne / rote DIAG-LED |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Kanäle | |
| ● zwischen den Kanälen | Nein |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja |
| ● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik | Ja |
| Zulässige Potenzialdifferenz | |
| zwischen den Eingängen (UCM) | 10 Vss |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | DC 707 V (Typprüfung) |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Umwelt-Fußabdruck | |
| ● Umweltproduktdeklaration | Ja |
| Treibhauspotential | |
| — Treibhauspotential, (gesamt) [CO2 eq] | 9,32 kg |
| — Treibhauspotential, (während Herstellung) [CO2 eq] | 4,97 kg |
| — Treibhauspotential, (während Betrieb) [CO2 eq] | 4,79 kg |
| — Treibhauspotential, (nach Ende des Lebenszyklus) [CO2 eq] | -0,449 kg |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur im Betrieb | |
| ● waagerechte Einbaulage, min. | -30 °C; < 0 °C ab FS04 |
| ● waagerechte Einbaulage, max. | 60 °C |
| ● senkrechte Einbaulage, min. | -30 °C; < 0 °C ab FS04 |
| ● senkrechte Einbaulage, max. | 50 °C |
| Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel | |
| ● Aufstellungshöhe über NN, max. | 5 000 m; Einschränkungen bei Aufstellhöhen > 2 000 m, siehe Handbuch |
| Absolute Luftfeuchte | |
| ● Taupunkt, min. | -60 °C; geeignet für Trockenraumanwendungen |
| Maße | |
| Breite | 15 mm |
| Höhe | 73 mm |
| Tiefe | 58 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 32 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Was bedeutet Kurzschluss Geberversorgung 1H bei 6ES7134-6GB00-0BA1? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Geberversorgung gegen M oder gegen den Eingang kurzgeschlossen ist. Anschließend sind Sensor, Verdrahtung, Klemmenbelegung und BaseUnit auf falsche Anschlüsse oder beschädigte Leitungen zu kontrollieren. Danach sollte die Abstimmung zwischen Modul, Gebertyp und Anschlussart abgeglichen werden. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass sich ein Kurzschlussfall wegen nicht kanalgetrennter Geberversorgung auf beide Kanäle auswirken kann. |
| Warum meldet 6ES7134-6GB00-0BA1 Drahtbruch 6H bei 4 bis 20 mA? | Zuerst sollte geprüft werden, ob der betroffene Kanal im Messbereich 4 bis 20 mA betrieben wird und ob die Drahtbruchdiagnose dafür passend parametriert ist. Anschließend sind Leitungsunterbrechungen, lose Klemmen, offene Kanäle und hochohmige Geberbeschaltungen zu kontrollieren. Danach sollte die Sensorverdrahtung mit der gewählten 2-Draht- oder 4-Draht-Anschlussart abgeglichen werden. Falls der Kanal nicht genutzt wird, sollte er deaktiviert oder korrekt beschaltet werden. |
| Warum zeigt das Modul obere oder untere Grenzwertüberschreitung 7H oder 8H? | Zuerst sollte geprüft werden, ob der gemessene Strom tatsächlich außerhalb des parametrierten Messbereichs liegt. Anschließend sind Geberausgang, Skalierung, Messbereich und Prozesswert im Steuerungsprogramm abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob ein falscher Sensortyp, eine fehlerhafte Parametrierung oder eine beschädigte Leitung den Messwert verschiebt. Zusätzlich kann ein Vergleich mit einem Messgerät helfen, Sensorfehler und Moduleingangsfehler zu trennen. |
| Was ist bei Parametrierfehler 10H an 6ES7134-6GB00-0BA1 zu prüfen? | Zuerst sollte die Projektierung des Kanals mit dem tatsächlich verdrahteten Messumformer abgeglichen werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob Messart, Messbereich und aktivierte Diagnosefunktionen zusammenpassen. Danach sollte geprüft werden, ob die Baugruppe im Engineering-System mit der richtigen Artikelnummer und dem passenden Firmware- oder Geräteprofil eingebunden ist. Falls Parameter über Datensätze übertragen werden, sind Datensatzlänge, Kanalparameter und zulässige Kodierungen zu prüfen. |
| Warum bleibt die PWR-LED aus oder es erscheint Versorgungsspannung fehlt 11H? | Zuerst sollte die 24-V-Versorgung am BaseUnit geprüft werden. Anschließend sind Einspeisung, Potenzialgruppe, Klemmenkontakt und Verdrahtung auf Unterbrechung oder zu niedrige Spannung zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob der eingesetzte BaseUnit-Typ zur Baugruppe und zur Projektierung passt. Falls die Versorgung vorhanden ist, aber die Meldung bestehen bleibt, sollte die Station mit einem bekannten funktionsfähigen Modul oder BaseUnit eingegrenzt werden. |
| Warum liefert 6ES7134-6GB00-0BA1 keine plausiblen Analogwerte? | Zuerst sollte geprüft werden, ob Kanalstatus, DIAG-LED und PWR-LED zum erwarteten Betriebszustand passen. Anschließend sind Messbereich, Sensorart, Anschlussart und Verdrahtung mit der Projektierung zu vergleichen. Danach sollte der reale Stromwert direkt am Eingang beziehungsweise am Messumformer geprüft werden. Zusätzlich ist zu kontrollieren, ob der Wertstatus aktiviert ist und ob die Steuerung den richtigen Eingangsadressbereich auswertet. |
Kann 6ES7134-6GB00-0BA1 repariert werden?
Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden ET-200SP-Station verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, gereinigt, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag schafft vor der Durchführung eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Die Reparatur ist besonders relevant, wenn Stillstandszeiten reduziert, vorhandene Ersatzteilstrategien ergänzt oder unnötige Migrationen vermieden werden sollen.
Wann ist ein Austauschgerät für 6ES7134-6GB00-0BA1 sinnvoll?
Ein Austauschgerät ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Anlage schnell wieder in Betrieb gehen muss und eine Reparatur der ausgebauten Baugruppe nicht abgewartet werden kann. Für die technische Passfähigkeit müssen Artikelnummer, Produkttyp, BaseUnit, Messbereiche, Parametrierung und Projektierung abgeglichen werden. Bei analogen Eingangsmodulen ist außerdem zu prüfen, ob die vorhandene Sensorverdrahtung zur Ausführung AI 2xI 2-/4-wire ST passt. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit sollten tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
Passt 6ES7134-6GB00-0BA1 auf jede ET-200SP-BaseUnit?
Nein, die Baugruppe ist für BU-Typ A0 und A1 vorgesehen. Vor einem Austausch sollte deshalb nicht nur die Artikelnummer geprüft werden, sondern auch die eingesetzte BaseUnit und die Verdrahtung der Messumformer. Relevant ist außerdem, ob 2-Draht- oder 4-Draht-Strommessung verwendet wird. In der Projektierung müssen Baugruppe, Steckplatz, Messart und Messbereich zur realen Hardware passen. Ein falscher BaseUnit-Typ, eine abweichende Verdrahtung oder eine unpassende Parametrierung kann zu Diagnosemeldungen, fehlenden Messwerten oder Parametrierfehlern führen.
Welche Rolle spielt der Messbereich 4 bis 20 mA bei der Fehlerdiagnose?
Der Messbereich 4 bis 20 mA ist bei industriellen Stromsignalen besonders wichtig, weil er die Erkennung von Drahtbruch unterstützt. Bei diesem Modul ist Drahtbruchdiagnose für Strom 4 bis 20 mA vorgesehen. Wird der Kanal falsch parametriert oder offen betrieben, kann eine Diagnosemeldung entstehen. Bei der Fehlersuche sollten daher Sensorstrom, Leitungszustand, Anschlussart und Parametrierung gemeinsam betrachtet werden. Für Instandhalter ist der Abgleich zwischen realem Geber, Projektierung und Messwertdarstellung entscheidend, um Sensorfehler, Verdrahtungsfehler und Modulfehler sauber zu trennen.
Gibt es einen verifizierten Nachfolger für 6ES7134-6GB00-0BA1?
Für 6ES7134-6GB00-0BA1 ist kein Nachfolger erforderlich, solange der Artikel als Active Product geführt wird und kein verifizierter Ersatztyp benötigt wird. Deshalb sollte bei Ersatzbeschaffung oder Bevorratung kein alternativer Typ ohne technische Prüfung eingesetzt werden. Falls eine Anlage standardisiert oder umgebaut werden soll, müssen technische Daten, BaseUnit, Messbereiche, Engineering-Version, Diagnoseverhalten und Adressierung im Detail verglichen werden. Bei kritischen Anlagen ist eine strukturierte Bewertung über Life Cycle Management sinnvoll, um Ersatzteilbedarf, Reparaturstrategie und Beschaffungsrisiko langfristig zu planen.
Wie lässt sich die Beschaffung von 6ES7134-6GB00-0BA1 planbar absichern?
Für eine planbare Beschaffung sollten Einkauf und Instandhaltung die Baugruppe eindeutig über 6ES7134-6GB00-0BA1, Hersteller, Produkttyp und Einsatzort identifizieren. Zusätzlich sollten kritische Anlagen, vorhandene Ersatzteile und typische Ausfallrisiken dokumentiert werden. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Bei höherer Stillstandsrelevanz sind Reparatur, Austauschgerät und Bevorratung als kombinierte Strategie sinnvoll. Garantie und Gewährleistung bei Reparatur, Verkauf und Austausch erhöhen die Planungssicherheit, ohne dass technische Kompatibilitätsprüfungen ersetzt werden.























